Ernst hat geschrieben:Kurt hat geschrieben: Wenn eine Laserpistole nicht so rechnet als dies bei Schall angesagt ist dann rechnet sie grundsätzlich verkehrt.
Sie rechnet nicht nach Schallmodus, dann rechnete sie falsch, sondern nach Lichtmodus. Hier sind doch nun wirklich genug Rechnungen und Erklärungen dazu eingestellt, welche Unterschiede sich für beide Fälle ergeben. Lichtmodus: c konstant relativ zum Laser. Schall/Äthermodus: c konstant zum Äther. Du wirst doch nicht annehmen, daß dieser physikalisch gravierende Unterschied keine andere Meßrechnung erforderlich macht. Die gemessenen Laufzeitdifferenzen sind ganz andere
Wenn die Pistole eine konstante Lichtgeschwindigkeit auch dann annimmt wenn sie sich gegen den Erdboden bewegt dann misst sie falsch.
Alle Berechnungen die so aufgebaut sind erbringen ein falsches Ergebnis.
Nur wenn die Berechnungen so sind wie bei Schall und stehender Luft dann stimmt auch das Ergebnis.
Es existiert kein Unterschied zwischen Licht und Schall solange man die Erdoberfläche nicht verlässt.
Die Gleichheit ist durch die Masse der Erde gegeben/erzwungen.
MM hats gezeigt.
Den kleinen Unterschied wollen wir mal einfach übersehen.
Ernst hat geschrieben:Die Pistole ruht zum Träger (stehende Messeinrichtung), das Signal läuft mit c, mit 300 000 Km/s zum Prüfling und wieder genau so zurück wie es hingelaufen ist.
Hin- und Rücklaufzeit sind gleich.Das ist auch bei der zweiten Messung so.Darum gibts auch keinen Messfehler wenn sich Pistole und Prüfling gleich bewegen.
Denn da sind zwar die Laufdauern ansich länger, und zwar beide gleichviel länger, als wie wenn sie stehen (Pistole stehend, Prüfling ist egal) würden, jedoch gibts keinen Unterschied in den beiden Messsignalen.
Erster Fall unterscheidet sich nicht vom klassischem Fall.
Hin und Rücklaufzeiten sind im zweiten Fall unterschiedlich

und von der Relativgeschwindigkeit beider zum Äther abhängig

Wie soll die Laserpistole ihre Relativgeschwindigkeit zum Äther messen/berechnen und anschließend bei der Hauptrechnung berücksichtigen.

In diesem Fall ist eine Zusatzmessung oder Vergleichsmessung, etwas ala MM in Querrichtung, erforderlich.
Mit zwei Einzelmessungen der Laufzeiten wie im klassischen Modus ist im Äther/Schallmodus überhaupt keine Berechnung der Relativgeschwindigkeit möglich.
Solange sich die Pistole nicht gegen die Erdoberfläche bewegt sind Hin und Rücklauf gleich.
Die Annahme das das auch bei bewegter Pistole so ist ist falsch.
Dafür gibts genügend Erkenntnisse.
Die Invarianzbeweise sind ja ausgeblieben.
Wohl deswegen weil es keine gibt.
Auch keine geben kann!
Wenn die Pistole gegen die Erdoberfläche bewegt ist, ein richtiges Ergebnis bringen soll, muss sie das berücksichtigen.
Da sie ihre Geschwindigkeit nicht selber weiss/kennt, dazu wären eine bestimmte Extramessung notwendig, muss ihr das mitgeteilt werden.
Nur dann ist sie in der Lage ein richtiges Ergebnis zu produzieren.
Es reicht auch nicht ihr nur die Diffgeschwindigkeit zur Erdoberfläche mitzuteilen, sie muss auch die Richtung(en) kennen.
Ernst hat geschrieben:Du hast dich da verrannt. Wenn Du es dennoch nicht nachvollziehen kannst, bitte, dann stell den allgemeinen Algorithmus nach deiner Vorstellung ein. Schon während dessen Berechnung werden dir die Augen aufgehen.
Ich bin froh wenn wenn ich den Algordings, die Zeichen, lesen kann, verstehen wohl nicht.
Wir können mal versuchen eine Berechnung nach meinen Möglichkeiten zu starten, obs mir gelingt ein verstehbares Vorgehen zu produzieren wird sich dann rausstellen.
Ausgangslage1:
Pistole ruhend, Prüfling bewegt.
Pistole misst die Laufzeit für das erste Signal.
Dabei sind Hin- und Rücklauf gleich lang.
Dann misst sie nochmal, ebenfalls bei gleichlangen Hin/Rücklauf.
Die Differenz der beiden Messungen, verrechnet mit der Wiederholzeit und c, ergibt die Geschwindigkeit des Prüflings.
Das ist identisch mit einer Messung mit Schall.
Ausgangslage2:
Pistole bewegt, Prüfling bewegt.
Bei bewegter Pistole ist deren Bewegung im Medium zu berücksichtigen.
Die Berechnung ist wiederum identisch zu Schall bei bewegtem Sender und Reflektor.
Die Hin-und Rücklaufzeiten von der Pistole zum und vom Prüfling sind unterschiedlich.
Es kann also nicht einfach Signallaufdauer/2 angenommen werden weil das nicht stimmt.
Denn das Signal läuft unabhängig der Bewegung des Sender/Empfängers und auch des Prüflings.
Es muss sowohl die Hinlaufzeit, als auch die Rücklaufzeit separat berücksichtigt werden.
Und das bei beiden Messungen.
Eigentlich kann die Pistole ohne externe Informationen die Differenzgeschwindigkleit zwischen ihr und dem Prüfling überhaupt nicht messen.
Wenn sie dennoch ein Ergebnis ausspuckt dann ist das falsch.
Sie kann aber ihre Geschwindigkeit zu Träger selber messen.
Gruss Kurt