Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 20. Apr 2011, 22:21

Harald Maurer hat geschrieben:Welche Wellenzüge frequenzgleich, periodengleich und phasengleich zusammen kommen, ist ja egal. Sie haben noch immer kein Mascherl ;)



Nun Harald, sie haben eins.
Auch wenn dus nicht ums verrecken sehen willst.

Ihr Mascherl ist der Zustand der beim Start den gestarteten Wirkungen mitgegeben wurde.
Und den kannst du nicht ewig wegdiskutieren.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Do 21. Apr 2011, 14:48

Harald Maurer hat geschrieben: Damit ist der Zeitversatz futsch.

Nein, der Zeitversatz ist nur futsch, wenn die Ätherwindstärke Null ist.

Du hast Dich so in Deine falsche Vorstellung verkeilt, daß jedes noch so logische Gegenargument daran abprallt. Wie auch hier wieder:

Bild
Es ist klar zu sehen, daß ein später abgesendeter roter mit einem früher abgesendeten grünen Abschnitt gleichzeitig am Umlenker trifft. Natürlich werden da tatsächlich dauernd kontinuierlich neue Abschnitte ausgesendet. Aber immer trifft ein später ausgesendetes Rot auf ein früher ausgesendetes Grün. :!:

Nimmt man die Äthergeschwindigkeit zurück, dann treffen andere Wellenabschnitte aufeinander. Wird die Äthergeschwindigkeit Null (oder ist der Ätherwind in beiden Armen gleich, wie bei Drehung des MMI um 45°), so werden, anders als im gezeigten Fall, stets Wellenabschnitte am Umlenker gleichzeitig zusammentreffen, welche gleichzeitig am Teiler ausgesendet wurden. Mit kontinuierlich steigender Äthergeschwindigkeit wird die Zeitdifferenz der Aussendung gleichzeitig eintreffender Wellenabschnitte und damit der Phasenversatz am Umlenker kontinuierlich immer größer.
Nach diesem Mechanismus treten daher beim Drehen des MMI interferometrisch detektierbare Phasenänderungen am Umlenker auf.

Dieser Mechanismus ist so einfach, daß ich mich nur wundern kann, wie man das nicht nachvollziehen kann. :(

Harald Maurer hat geschrieben: Lieber Ernst, was Du da jetzt geliefert hast, nennt man ein Eigentor! :)

Nein Harald, das ist vielmehr das ko für Deine Michelsonfunktioniertnichtidee. ;)

Als Ausweg bleibt Dir nur die epochale Erkenntnis Deines einzigen Mitstreiters hier, daß im MMI die Geschwindigkeit konstant ist; dagegen im Äther variabel. :)

Und was die still mitlesenden Fachleute betrifft, so bin ich mir sicher, daß sie meine Enwände akzeptieren. Die ganz wenigen Fachleute (vielleicht war es auch nur ein einziger oder zwei), die sich geäußert haben, stimmen jedenfalls Deinen Thesen hierzu nicht zu und akzeptieren meine Darstellung. Gegenüber einem einzelnen Laienapplaus wäre ich dagegen sehr skeptisch.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Do 21. Apr 2011, 17:59

Ernst hat geschrieben:Nimmt man die Äthergeschwindigkeit zurück, dann treffen andere Wellenabschnitte aufeinander. Wird die Äthergeschwindigkeit Null (oder ist der Ätherwind in beiden Armen gleich, wie bei Drehung des MMI um 45°), so werden, anders als im gezeigten Fall, stets Wellenabschnitte am Umlenker gleichzeitig zusammentreffen, welche gleichzeitig am Teiler ausgesendet wurden. Mit kontinuierlich steigender Äthergeschwindigkeit wird die Zeitdifferenz der Aussendung gleichzeitig eintreffender Wellenabschnitte und damit der Phasenversatz am Umlenker kontinuierlich immer größer.
Nach diesem Mechanismus treten daher beim Drehen des MMI interferometrisch detektierbare Phasenänderungen am Umlenker auf.


Nein, sie treten nicht auf! Es kommen immer Wellenabschnitte geichzeitig zusammen. Denn das Prinzip ist ja nun umgekehrt! Michelson erwartete gleichzeitige Absendung der Teilstrahlen und ungleichzeitige Ankunft am Umlenker. Dabei überträgt sich bei Drehung die Zeitdifferenz bei der Ankunft von einem Arm auf den anderen erst beim Umlenker.
Wir haben jetzt aber ungleichzeitige Absendung und gleichzeitige Ankunft am Umlenker, dabei überträgt sich die Zeitdifferenz schon bei der Abstrahlung am Strahlteiler!!! Die Gesamtlaufzeiten beider Strahlen sind bis zum Umlenker dann immer dieselben! Die Zeitdifferenz bei der Abstrahlung gleicht sich mit den sich dazu proportional verändernden Geschwindigkeiten aus und überträgt sich so schon bei der Absendung von einem Arm auf den anderen!
Fazit: stetige Gleichzeitigkeit der Ankunft von Wellenabschnitten am Umlenker! Keine Phasenverschiebung im Detektor!
Sorry, aber das war Dein nächstes Eigentor! ;)


Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 21. Apr 2011, 18:38

Highway hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Nein, sie treten nicht auf! Es kommen immer Wellenabschnitte geichzeitig zusammen.


Man kann das Prinzip mit einem Transportband vergleichen auf dem in regelmäßigen Abständen am Anfang Objekte aufgelegt werden und am Ende wieder abgenommen werden. Die Objekte können am Ende des Transportbandes mit der gleichen Frequenz abgenommen werden, wie diese am Anfang des Bandes aufgegeben werden. Die Geschwindigkeit des Bandes spielt keine Rolle. Nur für das erste Objekt muss man je nach Bandgeschwindigkeit mehr oder weniger lange warten bis man das erste Objekt am Ende abnehmen kann.


Was hat das mit dem MMI zu tun?
Gibt es da nicht zwei Förderbänder?

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 21. Apr 2011, 18:55

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Was hat das mit dem MMI zu tun?
Gibt es da nicht zwei Förderbänder?



Zu 1.) Es zeigt das Prinzip des MMI und wie die Photonen bzw. Wellen transportiert werden.
Zu 2.) Nein. Es sind vier. Für jeden Arm eines hin und eines zurück. Also vier!



Und sie sind alle vier gleich lang.


Gruss Kurt

Nachtrag.
Sie sind alle gleich lang, die "Wellen" bewegen sich auf allen vieren gleich wenn kein Wind weht.
Bei Wind siehts so aus.

Zwei Förderbänder, sie, die nach -oben- stehen, laufen etwas langsamer, das Fördergut braucht etwas länger bis es wieder am Ausgangspunkt angekommen ist als wenn kein Wind geht.

Bei den beiden anderen, die die in Windrichtung stehen, läuft eins schneller als bei Windstille, eins langsamer.

Einverstanden?
Zuletzt geändert von Kurt am Do 21. Apr 2011, 19:26, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Do 21. Apr 2011, 19:17

Harald Maurer hat geschrieben: Wir haben jetzt aber ungleichzeitige Absendung und gleichzeitige Ankunft am Umlenker, dabei überträgt sich die Zeitdifferenz schon bei der Abstrahlung am Strahlteiler!!! Die Gesamtlaufzeiten beider Strahlen sind bis zum Umlenker dann immer dieselben! Die Zeitdifferenz bei der Abstrahlung gleicht sich mit den sich dazu proportional verändernden Geschwindigkeiten aus und überträgt sich so schon bei der Absendung von einem Arm auf den anderen!
Fazit: stetige Gleichzeitigkeit der Ankunft von Wellenabschnitten am Umlenker! Keine Phasenverschiebung im Detektor!

Das ist doch alles nicht wahr. Der eine Wellenabschnitt wird beispielsweise zum Zeitpunkt 5min:50ns vom Teiler gesendet. Der andere Wellenabschnitt wird zum Zeitpunkt 5min:200ns gesendet. Beide treffen am Umlenker gleichzeitig zum gleichen Zeitpunkt 5min:600ns ein. Da ist die eine Laufzeit 550ns und de andere 400ns. Diese Unterschiede sind die Folge des in beiden Armen unterschiedlichen Einflusses des bewegten Äthers auf die effektive Geschwindigkeit.

Deine Argumente sind einfach nicht richtig. Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht. ;)
Ich stelle nocheinmal Chiefs beide Animationen gegenüber:

Bild
Bild
Sieh Dir das bitte aufmerksam an. Nimmt die Ätherwindstärke von Null auf einen bestimmten Wert zu, so ändern sich die Verhältnisse gemäß Animation 1 kontinuierlich in die Verhältnisse gemäß Animation 2. Mit wenig Vorstellungsvermögen erkennt man, daß sich dabei die "Paarung" am Umlenker stetig verändert von 1 auf 2. Da entsteht eine Phasenschiebung beider Wellen.
Du kannst doch nicht behaupten, daß da zwischen Animation 1 und 2 kein Unterschied bezüglich des Einlaufens und damit der Phase der beiden Strahlen existiert.
In Chiefs Animationen beträgt beim Übergang von Animation 1 nach 2 die Phasenschiebung genau einen Punktabstand, entsprechend z.B einer Wellenlänge.

Leider kein ok für deine Argumentation. Sondern wieder ko. :)

Ich mache Osterpause
Viele Ostergrüße, auch den anderen
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Do 21. Apr 2011, 19:38, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 21. Apr 2011, 19:42

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Und sie sind alle vier gleich lang.


Ja und? (Vorausgesetzt beide MMI Arme sind exakt gleich lang)

Du verstehst es immer noch nicht - oder?


Ich verstehe immer noch nicht warum du Mm nicht versehst!
Ichg hab meinen vorhergehenden Beitrag erweitert, sie ihn bitte an.


Highway hat geschrieben: Die Transportgeschwindigkeit hat keinen Einfuß darauf mit welcher Geschwindigkeit die Objekte aufgelegt und abgenommen werden können.


Natürlich nicht, wie sollte sie!.

Highway hat geschrieben:Das Band sorgt lediglich einmalig für eine Totzeit. Das ist die Zeit die vergeht bis das erste Objekt vom Bandanfang zum Bandende gelangt um dort abgenommen zu werden.


Was hat das mit dem MMI zu tun?


Highway hat geschrieben:Die Bandgeschwindigkeit (Äthergeschwindigkeit) ist egal !!! Die Objekte kommen immer mit der gleichen Frequenz an !!!


Natürlich, solange sich nichts ändert.

Highway hat geschrieben:Wenn das Band nun seine Länge nicht verändert und, durch die konstante Frequenz an der Bandaufgabe, immer die gleiche Menge an Objekten vom Anfang zum Ende transportiert werden, würdest du dann sagen, dass die Objekte eine Strecke zurücklegen zwischen Bandanfang und Bandende?


Ohne das sie eine Strecke zurücklegen werden sie wohl kaum am Ziel ankommen.

Highway hat geschrieben:Diese Strecke wird auch in einer immer konstant bleibenden Zeit zurückgelegt. Da die Bandlänge nicht von der Transportgeschwindigkeit abhängt und auch die Auflegegeschwindigkeit nicht, legen die Objekte zwischen Anfang und Ende immer die gleiche Geschwindigkeit zurück! Egal welche Bandgeschwindigkeit (Äthergeschwindigkeit) gewählt wird.


Du wechselst jetzt also zum MMi.
Und da solltest du zwischen Wind geht und Wind geht nicht unterscheiden.
Denn das macht einen entscheidenden Unterschied.

Denn: Wenn Wind geht dauert es unterschiedlich lange, je nach Windrichtung, bis deine aufgelegten Waren ihr Ziel erreichen.

Highway hat geschrieben:Bandanfang und Bandende sind sozusagen immer synchron nach der Totzeit. Ist es jetzt klar?


Ist dir klar dass du Erdäpfel und gelbe Rüben vermischt?
Ist dir klar dass bei Wind und Windstille der zeitliche Abstand der aufgelegten Etwas immer im gleichem (zeitlichem) Abstand einkommen, egal wie schnell der Wind geht, jedoch in einer unterschiedlichen Gesamtlaufdauer, je nach Windrichtung?

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 21. Apr 2011, 19:52

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Und sie sind alle vier gleich lang.


Ja und? (Vorausgesetzt beide MMI Arme sind exakt gleich lang)

Du verstehst es immer noch nicht - oder? Die Transportgeschwindigkeit hat keinen Einfuß darauf mit welcher Geschwindigkeit die Objekte aufgelegt und abgenommen werden können. Das Band sorgt lediglich einmalig für eine Totzeit. Das ist die Zeit die vergeht bis das erste Objekt vom Bandanfang zum Bandende gelangt um dort abgenommen zu werden.

Die Bandgeschwindigkeit (Äthergeschwindigkeit) ist egal !!! Die Objekte kommen immer mit der gleichen Frequenz an !!!

Wenn das Band nun seine Länge nicht verändert und, durch die konstante Frequenz an der Bandaufgabe, immer die gleiche Menge an Objekten vom Anfang zum Ende transportiert werden, würdest du dann sagen, dass die Objekte eine Strecke zurücklegen zwischen Bandanfang und Bandende? Diese Strecke wird auch in einer immer konstant bleibenden Zeit zurückgelegt. Da die Bandlänge nicht von der Transportgeschwindigkeit abhängt und auch die Auflegegeschwindigkeit nicht, legen die Objekte zwischen Anfang und Ende immer die gleiche Geschwindigkeit zurück! Egal welche Bandgeschwindigkeit (Äthergeschwindigkeit) gewählt wird.

Bandanfang und Bandende sind sozusagen immer synchron nach der Totzeit - unabhängig von der Bandgeschwindigkeit. Beim Schall kennst du das, weil sich die Tonhöhe durch den Wind nicht verändert. Die Tonhöhe verandert sich durch eine Frequenzänderung des Senders, oder alternativ durch Veränderung der Distanz zwischen Sender und Empfänger. Das wird beim MMI durch den per Mikrometer einstellbaren Spiegel gemacht. Man verändert die Distanz um die Interferenz zu verändern!

Das funktioniert natürlich alles nur so, wenn die Photonenkanone sich im System MMI und nicht im Äthersystem befindet, was aber zweifelsfrei gegeben ist.

Wie blöde es ist zu erwarten, dass mit Resonatoren und nachgeregelten Lasern etwas anderes zu erwarten sei, braucht nicht explizit heraus gestellt zu werden. :roll: :lol:

Ist es jetzt klar?

Grüße,

Highway


Was soll man dazu sagen?
Bleibt nichts als das da:
Richtige Vorstellung setzen sich der Erfahrung nach nicht dadurch durch, dass diese die Beführworter falscher Vorstellungen überzeugen würden. Richtige Vorstellungen setzen sich vielmehr dadurch durch, dass die Beführworter der falschen Vorstellungen aussterben. :!:


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Do 21. Apr 2011, 20:02

Ernst hat geschrieben:Ich stelle nocheinmal Chiefs beide Animationen gegenüber:


Bei beiden Animationen sieht man, dass sich Wellenabschnitte gleichzeitig treffen! Das ist nicht nur in der Neutralsituation des MMI der Fall, in welcher die Strahlen gleich schnell sind und auch gleichzeitig abgesendet werden. Dreht man weiter, erhält der andere Strahl, der vormals schneller war und nun langsamer wird, den Zeitversatz bei der Absendung.Die Gesamtdauer bis zum Eintreffen am Umlenker bleibt immer gleich.

Ernst hat geschrieben:Der eine Wellenabschnitt wird beispielsweise zum Zeitpunkt 5min:50ns vom Teiler gesendet. Der andere Wellenabschnitt wird zum Zeitpunkt 5min:200ns gesendet. Beide treffen am Umlenker gleichzeitig zum gleichen Zeitpunkt 5min:600ns ein. Da ist die eine Laufzeit 550ns und de andere 400ns.


Falsch gerechnet! Bei der Laufzeit von 400 ns musst Du doch die Zeitdifferenz, mit welcher dieser Strahl später abgesendet wurde, dazu rechnen! Also 400 ns + 150 ns = 550 ns. Das ist dieselbe Gesamtzeit wie beim anderen Strahl, der 150 ns vorher gestartet war, 550 ns! Dreht man das MMI um 90°, so starten die Strahlen am Teiler in die Gegenrichtung und nun erhält der andere Strahl den Vorsprung, dafür ist er jetzt der langsamere. Die Gesamtzeit, nach welcher sich die Wellenzüge am Umlenker treffen, ist wieder dieselbe: 550 ns! In den Zwischensituationen verschiebt sich die Zeitdifferenz beim Start von einem Strahl zum anderen, gleichzeitig verändern sich die Geschwindigkeiten genau so, dass in jeder Lage die Gesamtdauer bis zum Umlenker 550 ns beträgt! Sie treffen sich daher immer zum gleichen Zeitpunkt.

Du hast das Messprinzip ja umgedreht! Gleichzeitige Absendung beim Teiler bedingt ungleichzeitige Ankunft am Umlenker. Ungleichzeitige Absendung beim Teiler bedingt gleichzeitige Ankunft beim Umlenker!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 21. Apr 2011, 20:03

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ich verstehe immer noch nicht warum du Mm nicht versehst!
Ichg hab meinen vorhergehenden Beitrag erweitert, sie ihn bitte an.


Bandlänge mal n*1/t (nennt man Frequenz) = Geschwindigkeit der Objekte (Unabhängig von der Bandgeschwindigkeit - nach der einmaligen Totzeit!)

Bandlänge = Konstant
n= Konstant
Frequenz = Konstant (immer Licht der gleichen Farbe)

Daraus folgt Geschwindigkeit = konstant (egal wie schnell der Äther ist)

Jetzt klar?



Was vergleicht das MMI?

Gruss Kurt


Bandlänge mal n*1/t (nennt man Frequenz) = Geschwindigkeit der Objekte (Unabhängig von der Bandgeschwindigkeit - nach der einmaligen Totzeit!)


Sag deinem Nachbarn er soll sich an die nächste Strassenkreuzung stellen und alle Sekunde einen Ton in seinem Megaphon erzeugen.
Es sollen jeweils 100 Schwingungen mit 1000 Hz sein.
Er signalisiert mit seiner Taschenlampe, nein wir machens moderner, mit seinem Laserstift wenn er jeweils einschaltet.

Du stellst dich ans Ende der 330 Meter langen Strasse und beobachtest.

Was hörst du/seihst du

Du stellst fest dass, nachdem er eine Tonfolge begonnen hat, diese nach einer Sekunde bei dir ankommt.
Es sind 100 Schwingungen der Frequenz 1000 Hz.

Nun kommt Wind auf, er wehe in Richtung Nachbar.

Nu stellst du fest:
100 Schwingungen von 1000 Hz.
Und!, es dauer länger als vorher bis die Tonfolge bei dir ankommt, also länger als eine Sekunde.

Soviel zu deiner Totzeit!


Gruss Kurt
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