Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 17. Apr 2011, 17:41

Highway hat geschrieben:Kopfschüttel.

Übe lieber Stirnrunzeln.

Ganz grob vereinfacht:
Am Strahlteiler werden kontinuierlich Wellen erzeugt und auf die beiden Wegen auf die Reise geschickt:
Nacheinander gleichzeitig erzeugte Wellen 1,2,3,4,5,...345,346,347,...1267,1268,1269. etc
Am Umlenker treffen gleichzeitig ein zu einem bestimmten Zeitpunkt beispielsweise:
Von Arm 1 : 578
Von Arm 2 : 580

Treffender wird´s in meinem Beispiel der Unternumerierung der einzelnen Wellenpositionen veranschaulicht. Denn der Phasenunterschied muß ja nicht ein ganzzahliges Vielfaches der Wellenlänge sein.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 17. Apr 2011, 18:10

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Die "beweglichen" laufen mit dem "blauen" mit.

Gruß


Wie laufen sie mit!
Alle gleich oder nicht.
Mal einen Dipol hin und sage wo welche wie laufen.
Oder sags mit Worten.

Gruss Kurt


Laut Wikipedia sieht es so aus:

Bild

Gruß


Sie laufen also alle in die gleiche Richtung, alle gemeinsam, alle in -Stange-.

Naja, dann überlegen wir mal wie das möglich sein soll.

Sie seien alle in Ruhe, ob ein Lamda/4 oder ein Halbwellendiopl ist erstmal egal.
Unten, oder in der Mitte, wird vom Sender her ein Elektron von der Leitung her kommend, eingeschoben.
Alle fangen gleichzeitug zu laufen ann.
Sie bewegen sich alle in eine Ecke, nach oben beim Vertikaldipol.

Geht das überhaupt?
Wieso wissen alle dass sie das tun sollen, wer sagt dem weitestentferntem dass es nun die Richtung, so wie alle Anderen auch, ändern/umkehren soll.
Wie kommt die Info zu ihm.
Ist es nicht so dass es, in c gerechnet, eine viertel-Periode weit weg ist.

Instantan?
Instantane Infoübertragung?



Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 17. Apr 2011, 18:26

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Sie laufen also alle in die gleiche Richtung, alle gemeinsam, alle in -Stange-.

Naja, dann überlegen wir mal wie das möglich sein soll.

Sie seien alle in Ruhe, ob ein Lamda/4 oder ein Halbwellendiopl ist erstmal egal.
Unten, oder in der Mitte, wird vom Sender her ein Elektron von der Leitung her kommend, eingeschoben.
Alle fangen gleichzeitug zu laufen ann.
Sie bewegen sich alle in eine Ecke, nach oben beim Vertikaldipol.

Geht das überhaupt?
Wieso wissen alle dass sie das tun sollen, wer sagt dem weitestentferntem dass es nun die Richtung, so wie alle Anderen auch, ändern/umkehren soll.
Wie kommt die Info zu ihm.
Ist es nicht so dass es, in c gerechnet, eine viertel-Periode weit weg ist.

Instantan?
Instantane Infoübertragung?



Gruss Kurt


Die Information wird mit c übertragen. Die weitest entfernten Elektronen erfahren also nach t=L/c in welche Richtung sie laufen sollen.

Gruß


Wenn sie die Info mit c bekommen haben dann haben sie diese sehr spät bekommen.
Inzwischen hat sich die Richtung der unteren schon wieder umgekehrt.
Sie bekommen das aber erst wiederum verspätet mit.
Somit ist es sehr unwarscheinlich, es sei denn es geht wirklich instantan, dass sich alle im Gleichschritt bewegen.
Damit ist die erste (und eigentlich wichtigste/mitentscheidnde) Annahme zum Dipol schon hinfällig.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 17. Apr 2011, 19:20

Highway hat geschrieben:Hast du schon die 9 Punkte durchgearbeitet? Nix neues vornehmen bevor nicht die Altlasten erledigt sind. :-)


Hab ich.

Hallo Highway, jedoch versemmelt.
Hab sie anscheinend nicht abgesendet.
Dabei hab ich mir solche Mühe gegeben und die Spontanität werd ich jetzt nicht mehr so hinkriegen.

Aber vielleicht muss man das Dir systematisch eintrichtern. Deshalb frage ich Dich folgendes:
1.) ist es richtig, dass bei der Aufteilung am Strahlteiler die beiden Teilstrahlen denselben Zustand haben?
2.) ist es richtig, dass sie sich mit diesem übereinstimmenden Zustand gleichzeitig auf den Weg machen?
3.) ist es richtig, dass sie diesen Zustand gleichzeitig nach gleichen Zeitintervallen ändern?
4.) ist es richtig, dass sie z.B. 50 Sekunden später auch denselben Zustand haben - gleichgültig, wo sie sich gerade befinden?
5.) ist es richtig, dass jeder Wellenabschnitt längs jeden Teilstrahls aufgrund des Gleichtakts zu jeder Sekunde eine Amplitude hat?
6.) ist es richtig, dass diese gemeinsame Zeitbasis sich beim Eintreffen beliebiger Wellenabschnitte im Detektor nicht verändert haben kann?
7.) ist es richtig, dass ganz egal, welche Wellenabschnitte sich gerade im Detektor treffen, sie aufgrund der gemeinsamen Zeitbasis und unveränderten Periodendauer genau denselben Zustand haben müssen?
8.) ist es richtig, dass an jedem Punkt der Laufstrecken dieselbe Zeit gilt, und dies auch am Begegnungspunkt Detektor der Fall ist? Und z.B. an diesem Punkt daher zu jeder vollen Sekunde eine Amplitude bei beiden Teilstrahlen entsteht?
9.) aus welchem Grund sollten sie plötzlich einen voneinander abweichenden Zustand, also eine voneinander abweichende Periodendauer haben? D.h. ihre Amplituden auf einmal zu voneinander abweichenden Zeitpunkten hochschwingen? Hat einer der Teilstrahlen seine Periodendauer geändert?



1.) ist es richtig, dass bei der Aufteilung am Strahlteiler die beiden Teilstrahlen denselben Zustand haben?


Ja.
Nur Strahlen nicht, denn sowas gibts nicht.
Die beim Sender abgesetzten Wirkungen sind in beiden Lichtwegen auch nach dem Strahlteiler identisch.


2.) ist es richtig, dass sie sich mit diesem übereinstimmenden Zustand gleichzeitig auf den Weg machen?


Ja.

3.) ist es richtig, dass sie diesen Zustand gleichzeitig nach gleichen Zeitintervallen ändern?


Nein, wieso denn?
Es wurden Wirkungen erzeugt die sind.
Diese laufen nun auf getrennten Wegen zum Ziel.
Solange sie existieren sind sie gleich.


4.) ist es richtig, dass sie z.B. 50 Sekunden später auch denselben Zustand haben - gleichgültig, wo sie sich gerade befinden?


Ja.
Nicht nur nach 50 Sekunden, immer.
Und auch immer den gleichen!.

5.) ist es richtig, dass jeder Wellenabschnitt längs jeden Teilstrahls aufgrund des Gleichtakts zu jeder Sekunde eine Amplitude hat?


Was denn für einen Wellenabschnitt?
Es gibt keine Welle, das ist ein gedachtes Ding, ebenso wie ein Strahl.
Amplitude gibts erst wenn man mit etwas vergleicht.
Es wurden Wirkungen erzeugt, hier in diesem Beispiel von einer Schwingung mit 1 Hz, aufgeteilt in 360 Einzelzustände.
Somit betrachten wir 360 unterschiedliche Zustände je Periode.
Diese wurden nacheinander auf die Reise geschickt und sind unterwegs.
Sie bewegen sich mit c und verändern sich dabei nicht.
Wir haben diese Zustände markiert.


6.) ist es richtig, dass diese gemeinsame Zeitbasis sich beim Eintreffen beliebiger Wellenabschnitte im Detektor nicht verändert haben kann?


Welche Zeitbasis, hier gilt die SI-Sekunde.
Es treffen auch keine Wellenabschnitte ein, sondern Zustände die gesendet wurden.
Sie treffen genauso ein wie sie angesetzt wurden.
Pro Schwingung (hier) 360.
Sie kommen auch so am Detektor an.


7.) ist es richtig, dass ganz egal, welche Wellenabschnitte sich gerade im Detektor treffen, sie aufgrund der gemeinsamen Zeitbasis und unveränderten Periodendauer genau denselben Zustand haben müssen?


Die gesendeten Wirkungen haben, so lange sie existieren, den selben Zustand.
Dieser ist genau so wie er erzeugt wurde.
Das gilt für beide Lichtwege.
Das hat mit dem Zusammentreffen am Detektor nichts zu tun.
Wenn sie dort ankommen sind sie noch genau so wie beim Senden.

8.) ist es richtig, dass an jedem Punkt der Laufstrecken dieselbe Zeit gilt, und dies auch am Begegnungspunkt Detektor der Fall ist? Und z.B. an diesem Punkt daher zu jeder vollen Sekunde eine Amplitude bei beiden Teilstrahlen entsteht?


Was hat die Sekunde mit dem Zustand am Detektor zu tun?
Dort kommen die Wirkungen, erzeugt vom Sender, gedoppelt beim Strahlteiler, gelaufen über die Streck(en) irgendwann an.
Wieviel es da gerade -geschlagen- hat ist irrelevant.
Wenn sie dort ankommen dann wirken sie, erzeugen sie Wirkung.


9.) aus welchem Grund sollten sie plötzlich einen voneinander abweichenden Zustand, also eine voneinander abweichende Periodendauer haben? D.h. ihre Amplituden auf einmal zu voneinander abweichenden Zeitpunkten hochschwingen? Hat einer der Teilstrahlen seine Periodendauer geändert?


Warum sollten sie einen voneinander abweichenden Zustand haben??
Sie wurden Erzeugt, sind gelaufen, sind angekommen.
Der Zustand der gelaufenen Wirkungen ist immer noch der Gleiche.
Wenn sie gleich lang gelaufen sind dann kommen identische Zustände an, wenn nicht dann kommen unterschiedliche Zustände zusammen.
Unterschiedliche Zustände haben unterschiedliche Wirkungen.
Und das zeigt sich am Überlagerungsmuster.

Sollte sich an der Laufzeit eines oder beider was ändern dann verschiebt sich das Muster, denn dann treffen am jeweiligem -Punkt- nun andere Wirkungen zusammen.
Andere, also zu unterschiedlichen Zeiten abgesendete Wirkungen.

Nun schau ich nach obs auch weggeht.

Gruss Kurt



Es ist gegangen, wer Schreibfehler findet kann sie behalten.
Hab mir selber grad ein paar rausgeholt.
Zuletzt geändert von Kurt am So 17. Apr 2011, 19:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 17. Apr 2011, 19:39

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Wenn sie die Info mit c bekommen haben dann haben sie diese sehr spät bekommen.
Inzwischen hat sich die Richtung der unteren schon wieder umgekehrt.
Sie bekommen das aber erst wiederum verspätet mit.
Somit ist es sehr unwarscheinlich, es sei denn es geht wirklich instantan, dass sich alle im Gleichschritt bewegen.
Damit ist die erste (und eigentlich wichtigste/mitentscheidnde) Annahme zum Dipol schon hinfällig.



Das ist unwichtig weil für das Feld das Superpositionsprinzip gilt. Das Feld breitet sich vom Ladungsschwerpunkt aus.


Du meinst also wenn man ein "Feld" -benutzt- dann brauchts nicht mehr stimmig mit den Naturgesetzen zu sein.
Dann sind diese nicht mehr wichtig!

Was ist denn ein Feld?
Alle Elektronen auf dem Dipol wissen also instantan wie sie ein solches "Feld" zu benutzen haben.
Sauber.
Oder meinst du das man das nur zusammenrechnen muss.
Dann kommt aber auch nur raus dass sich alle gleichzeitig gleich bewegen.

Also, woher wissen die Elektronen wie sich sich wann zu bewegen haben.
Was ist dazu notwendig!
Noch wichtiger, wie können sie sich bewegen.
Wohl nur in Abhängigkeit der ganzen Antenne.
Dass sie sich nicht so bewegen wie auf der Speiseleitung das müsste wohl klar sein.

Sie bewegen sich so auf der Antene dass das Resultat komplett ausgeglichen ist.
Und zwar zu jedem Zeitpunkt.
Das ist es was eine Antenne ausmacht.
Wenn das nicht gewährleistet ist dann ist das auch keine Antenne, dann ists ein Teslastrahler.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 17. Apr 2011, 20:03

Highway hat geschrieben:Das ist doch eindeutig falsch - oder? Der Strahl wir doch nicht geteilt und der erste Teilstrahl macht sich auf den Weg und der zweite geruht noch ein wenig zu verweilen. Ist doch Blödsinn - oder? Was wäre das für ein Experiment, wenn das so funktionieren würde? Kopfschüttel.

Benutz den Kopf mal lieber zum Nachdenken; Schütteln geht eher auf den Geist. ;)
Es ist ganz simpel. Dein "Strahl" besteht aus fortlaufend kontinuierlich erzeugten Wellen. Und da kommt eben am Ziel stets eine früher erzeugte Welle gleichzeitig an mit einer später erzeugten Welle.
Was ist da nur so schwer zu verstehen. Ich kann´s nicht fassen, wieso das nicht in Deinen Schüttelkopf geht.

Ich veranschauliche es Dir: In einem Stadium starten von der Start-/Ziellinie im Sekundentakt fortlaufend Läufer mit numerierter Reihenfolge auf ihrem Hemd auf die Runde von 400 m. Eine Erwachsenenmannschaft (die Läufer laufen die 400m in 48s) startet in die eine Richtung. Die Jugendmannschaft (sie laufen die 400m in 96s) startet in die andere Richtung. Da wirst Du doch bei unterlassenem Kopfschütteln leicht erkennen, daß da ins Ziel gleichzeitig stets Läufer mit unterschiedlicher Startnummer einlaufen, welche also zu unterschiedlicher Zeit gestartet sind.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 17. Apr 2011, 20:12

Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Das ist doch eindeutig falsch - oder? Der Strahl wir doch nicht geteilt und der erste Teilstrahl macht sich auf den Weg und der zweite geruht noch ein wenig zu verweilen. Ist doch Blödsinn - oder? Was wäre das für ein Experiment, wenn das so funktionieren würde? Kopfschüttel.

Benutz den Kopf mal lieber zum Nachdenken; Schütteln geht eher auf den Geist. ;)
Es ist ganz simpel. Dein "Strahl" besteht aus fortlaufend kontinuierlich erzeugten Wellen. Und da kommt eben am Ziel stets eine früher erzeugte Welle gleichzeitig an mit einer später erzeugten Welle.
Was ist da nur so schwer zu verstehen. Ich kann´s nicht fassen, wieso das nicht in Deinen Schüttelkopf geht.

Ich veranschauliche es Dir: In einem Stadium starten von der Startlinie im Sekundentakt fortlaufend Läufer mit numerierter Reihenfolge auf ihrem Hemd auf die Runde von 400 m. Eine Erwachsenenmannschaft (die Läufer laufen die 400m in 48s) startet in die eine Richtung. Die Jugendmannschaft (sie laufen die 400m in 96s) starten in die andere Richtung. Da wirst Du doch bei unterlassenem Kopfschütteln leicht erkennen, daß da ins Ziel gleichzeitig stets Läufer mit unterschiedlicher Startnummer einlaufen, welche also zu unterschiedlicher Zeit gestartet sind.


Hallo Ernst, du bist schon am Ziel, gehst aus Sicht des Zieles aus.
Ich hab Frage 1 und 2 anders verstanden, aus Sicht ihrer Erzeugung.
Und da sind die beiden "Wellen" immer Phasengleich, bis ins Ziel.
Nur eine kommt halt später an.
Zu spät um sich mit ihrer Schwester zu treffen, überlagern zu können.
Ausserdem ist die Leuchtfläche immer noch im "Dunkeln", zumindest für einige.
Sie vergleichen immer noch Wellen, ohne darauf zu schauen was letztendlich das Muster ergibt.
Wenn das (allen) klar wäre dann wären die vielen Fragen und Einwände sicher schneller gegenstandslos.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 17. Apr 2011, 20:27

Kurt hat geschrieben:Ich hab Frage 1 und 2 anders verstanden, aus Sicht ihrer Erzeugung.
Und da sind die beiden "Wellen" immer Phasengleich, bis ins Ziel.
Nur eine kommt halt später an.
Zu spät um sich mit ihrer Schwester zu treffen, überlagern zu können.

Ja, alles ganz richtig. Sie können sich nicht überlagern, interferieren. Weil sie eben nicht gleichzeitig anwesend sind. Am Ziel interferieren können genau aus diesem Grunde nur Schwestern, welche gleichzeitig anwesend sind und daher ungleichzeitig gestartet sind. Das ist doch ganz einfache Logik.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 17. Apr 2011, 20:40

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ich hab Frage 1 und 2 anders verstanden, aus Sicht ihrer Erzeugung.
Und da sind die beiden "Wellen" immer Phasengleich, bis ins Ziel.
Nur eine kommt halt später an.
Zu spät um sich mit ihrer Schwester zu treffen, überlagern zu können.

Ja, alles ganz richtig. Sie können sich nicht überlagern, interferieren. Weil sie eben nicht gleichzeitig anwesend sind. Am Ziel interferieren können genau aus diesem Grunde nur Schwestern, welche gleichzeitig anwesend sind und daher ungleichzeitig gestartet sind. Das ist doch ganz einfache Logik.



Ja natürlich.
Und das Zuspätkommen einer der (unterwegs nicht gealterten) Schwestern lässt den Kaffee kalt werden.
Je später sie kommt, desto kälter ist er dann schon.
Je später die "Welle" ankommt desto höher ist die Phasenverschiebung, desto mehr rückt das Muster seitwärts.
Denn dann treffen sich die beiden Schwestern ev. wieder, nur halt eben im Nachbarlokal.
Denn die Wege der beiden Schwestern sind, auch bei gleicher Streckenlänge bis zur Stadt, zu den Lokals jeweils unterschiedlich.
Denn sie kommen aus unterschiedlichen Richtungen (Aufweitlinse).
Das ist der Grund warum sich überhaupt ein Streifenmuster ergibt.
Wenn nun eine Schwester später kommt als vereinbart (sie hat einen Umweg genommen/nehmen müssen [Wind] dann verschiebt sich dieses entsprechend.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 17. Apr 2011, 22:09

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du meinst also wenn man ein "Feld" -benutzt- dann brauchts nicht mehr stimmig mit den Naturgesetzen zu sein.
Dann sind diese nicht mehr wichtig!

Was ist denn ein Feld?


Das Feld ist ein "Potenzialgradient". Ein Feld existiert wenn zwei Punkte des Raumes auf unterschiedlichen Potenzialen liegen.


Also ein Bezeichner für nicht näher genannte Umstände.
Unterschiedliche Potentiale, wie werden diese festgestellt, an einem Punkt/Ort, werden also als Feld bezeichnet.
Warum denn dann nicht -unterschiedlche Potentiale wegen: ?
Naja, wohl eine Abkürzung.

Chief hat geschrieben:
Alle Elektronen auf dem Dipol wissen also instantan wie sie ein solches "Feld" zu benutzen haben.
Sauber.


Das habe ich nicht gesagt.

Sondern, die Elektronen spüren jede Feldänderung weil auf sie durch das Feld eine Kraft ausgeübt wird. Die Kraft wirkt nicht sofort sondern nach einer "Feldlaufzeit" t=L/c.


Das passt aber nicht zusammen.
Einerseits bewegen sie sich alle im Gleichschritt, andererseits ist das nicht möglich weil sie die Info dazu nicht instantan erhalten können.
irgendwas ist also faul.

Die Elektronen spüren also einen Potentialunterschied, dessen Änderung, weil durch diesen Unterschied eine Kraft auf sie ausgeübt wird.
Der P-Unterschied, genannt Feld, übt also eine Kraft aus die die Elektronen spüren.
Das brennt nach: wie geht das, was, welche Umständen, besser Vorgänge erzeugen diese Kraft.
Wie kann das Elektron diese Kraft, also Wirkungen die als Kraft bezeichnet werden, spüren.
Diese Kraft, der Name Kraft stehet für Wirkungen die die Elektronen erfahren, wirkt nicht instantan auf die Elektronen ein.
Wieso können sie sich dann gemeinsam, also sozusagen synchron bewegen?


Chief hat geschrieben:
Kurt: Oder meinst du das man das nur zusammenrechnen muss.
Dann kommt aber auch nur raus dass sich alle gleichzeitig gleich bewegen.


Wieso sollte das rauskommen?


Wenn sie sich beispielsweise alle so bewegen dass sie im Mittel Null haben dann kann keine Resultierende unterschiedlich Null rauskommen.
also keine Abstrahlung erfolgen.


Chief hat geschrieben:
Also, woher wissen die Elektronen wie sich sich wann zu bewegen haben.
Was ist dazu notwendig!


Dazu wird ein Potenzialgradient benötigt (z.B. Druckgradient).


Geht der dann instantan ein?
Wenn es Druck ist der die Elektronen bewegt dann ist doch das Feld, der Feldbegriff, nicht notwendig.
Druck oder Feld, was erzeugt die Kraft die die Elektronen bewegt.
Wie -spüren- die Elektonen das -Feld-, den Druck?


Chief hat geschrieben:
Kurt: Noch wichtiger, wie können sie sich bewegen.
Wohl nur in Abhängigkeit der ganzen Antenne.


Verstehe ich nicht ganz aber sie bewegen sich so lange bis sich alle Kräfte ausgeglichen haben (im stationären Fall).


Hm, bis alle Kräfte ausgeglichen sind.
also existieren gegensätzliche Kräfte,
Diese werden also von gegensätzlich wirkenden Feldern oder gegensätzlich wirkenden Druckunterschieden getragen.
Das passt aber garnicht zur -In Reihe Marschiererei- der Elektronen.

Was meinst du mit -stationärem Fall-.
Bei der aktiven Antenne gibt es ja diesen nicht.
Oder ist damit gemeint das sich die Elektronen gleichmässig am Strahler verteilen wenn dieser -in Ruhe- ist.

Mit -Abhängigkeit von der ganzen Antenne- will ich andeuten dass alle Teile der Antenne beteiligt sind wenn sie ihrer Funktion nachgeht.
Das heisst wenn sie -strahlt-.
Und das macht sie laut deiner Aussage wenn sich alle Elektronen in die gleiche Richtung bewegen.
Das kann aber nicht sein weil sie dann instantan -geführt- werden müssten.
Das ist aber nicht weil es nicht sein kann.
Also ist es doch so dass die Elektronen sich so bewegen wie es die Informationsübermittlung vorgibt, sich so bewegen dass der Abnlauf mit der informationsvermittlungsgeschwindigkeit übereinstimmt.
Damit das gewährleistet ist muss die Antenne in ihrer Länge so bemessen sein dass sie zu der dabei verwendeten Frequenz auch passt.
Es kann also nur eine Länge sein die zu ihrer Frequenz zeitlich passend ist.
Und das kann nur heissen das sich die Elektronen auf ihr alle so bewegen dass dieses Gesetz der -passenden- Länge erfüllt ist.
Heisst: Alle Elektronen bewegen sich in ihrer Wirksamkeit so dass alle wirkenden Kräfte im Mittel Null sind.
Ist das nicht der Fall ist es keine Antenne.
Das die Wirkungen im Mittel Null sind ist daran zu erkennen dass eine Antenne in Bewegungsrichtung der Elektronen keine Strahlung abgibt.
Das wiederum ist nur möglich wenn sich alle -Strahlungsquellen-, die Elektronen in ihrer Wirkung, somit hier in ihrer Bewegung, auskompensieren.


Chief hat geschrieben:
Kurt: Dass sie sich nicht so bewegen wie auf der Speiseleitung das müsste wohl klar sein.


Das ist mir nicht klar (Kontinuitätsgleichung =Von nichts kommt nichts).


Natürlich, von nichts kommt nichts.
ich -male- eine symmetrische Speiseleitung her.

Links ist der HF-Generator, der Sender also.

| |----------------------------
| |----------------------------


Die Pfeile zeigen die momentane Bewegungsrichtung der Leitungselektronen auf.

| |--------------->>>--
| |---------------<<<--


Nun noch rasch die Antennendrähte dazu
........................|
........................|
........................|
........................|
........................|
| |--------------->>>-|
| |---------------<<<--
........................|
........................|
........................|
........................|
........................|

Schon ist der Dipol fertig.

Die von der Speiseleitung kommenden Elektonen treiben die Elektronen des Stabes der nach oben geht, nach oben.
Die in die Speiseleitung eingehenenden Elektronen kommen vom unterem Antennenstab.
So ist es auch in den -Fachbüchern- zu sehen.

Laut Theorie müssten sich nun alle bewegten Elektronen in die gleiche Richtung bewegen.
In etwa so.

........................|^
........................|^
........................|^
........................|^
........................|^
| |--------------->>>-|^
| |---------------<<<--^
........................|^
........................|^
........................|^
........................|^
........................|^

Das kann aber nicht sein weil die Infoübermittlungsdauer das verhindert.
So ist es also nicht möglich die Vorgänge auf der Antenne einigermassen -richtig- darzustellen.
Es müsste Unmögliches geschehen.
Denn sobald die Richtung der Elektronen auf der Speiseleitung sich ändert wissen die -da oben/da unten- das ja nicht.
Wie sollen sie denn wissen wann sie umzukehren haben.
Es muss also einen Mechanismus geben der das "wie von selbst" managt.
Und das kann nur die Antenne selber.
Denn sie macht das auch dann wenn keine Speiseleitung, kein Generator, angeschlossen ist.

Du hast geschrieben dass es mit Kräften zusammenhängt.
Diese Kräfte müssen also in der Antenne selbst erzeugt werden.
Diese Kräfte muss die Antenne so händeln dass die Bewegungsrichtung aller Elektronen passt.
So passt dass aus dem Drahtgebilde ein Strahler wird.
Und nicht nur ein Strahler, sondern auch ein Strahlungsempfänger.
Denn auch für diesen gilt! Nur wenn die Länge passt dann rührt sich was im Ohr.



Kurt: Sie bewegen sich so auf der Antenne dass das Resultat komplett ausgeglichen ist.
Und zwar zu jedem Zeitpunkt.
Das ist es was eine Antenne ausmacht.
Wenn das nicht gewährleistet ist dann ist das auch keine Antenne, dann ists ein Teslastrahler.


Tesla hat es geschafft longitudinale, unpolarisierte "Wellen" zu erzeugen.
Ein -gewöhnlicher Dipol, wie der oberhalb, schafft das nicht.
Er kann nur polarisierte Strahlung erzeugen, darum hat der Teslastrahler auch einen höheren Wirkungsgrad.


Chief hat geschrieben:Die elektromagnetischen Vorgänge sind wegen Trägheit und wegen endlicher Signallaufzeit nie vollständig ausgeglichen (außer im stationären Fall).


Richtig, denn sonnst würde er nicht Leistungsgerecht strahlen.
Er würde auch unendlich lang schwingen.
Ist aber nicht, kann nicht sein.
Und dieser "Fehler" bringt eine Phasenverschiebung innerhalb des Dipols mit sich.
Auch unter "Blindstrom" bekannt.

Es sind aber keine elektromagnetischen Vorgänge die am Dipol ablaufen, es sind vom Grundsatz her rein mechanische Vorgänge.


Guss Kurt
Kurt
 
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