Chief hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Du meinst also wenn man ein "Feld" -benutzt- dann brauchts nicht mehr stimmig mit den Naturgesetzen zu sein.
Dann sind diese nicht mehr wichtig!
Was ist denn ein Feld?
Das Feld ist ein "Potenzialgradient". Ein Feld existiert wenn zwei Punkte des Raumes auf unterschiedlichen Potenzialen liegen.
Also ein Bezeichner für nicht näher genannte Umstände.
Unterschiedliche Potentiale, wie werden diese festgestellt, an einem Punkt/Ort, werden also als Feld bezeichnet.
Warum denn dann nicht -unterschiedlche Potentiale wegen: ?
Naja, wohl eine Abkürzung.
Chief hat geschrieben:Alle Elektronen auf dem Dipol wissen also instantan wie sie ein solches "Feld" zu benutzen haben.
Sauber.
Das habe ich nicht gesagt.
Sondern, die Elektronen spüren jede Feldänderung weil auf sie durch das Feld eine Kraft ausgeübt wird. Die Kraft wirkt nicht sofort sondern nach einer "Feldlaufzeit" t=L/c.
Das passt aber nicht zusammen.
Einerseits bewegen sie sich alle im Gleichschritt, andererseits ist das nicht möglich weil sie die Info dazu nicht instantan erhalten können.
irgendwas ist also faul.
Die Elektronen spüren also einen Potentialunterschied, dessen Änderung, weil durch diesen Unterschied eine Kraft auf sie ausgeübt wird.
Der P-Unterschied, genannt Feld, übt also eine Kraft aus die die Elektronen spüren.
Das brennt nach: wie geht das, was, welche Umständen, besser Vorgänge erzeugen diese Kraft.
Wie kann das Elektron diese Kraft, also Wirkungen die als Kraft bezeichnet werden, spüren.
Diese Kraft, der Name Kraft stehet für Wirkungen die die Elektronen erfahren, wirkt nicht instantan auf die Elektronen ein.
Wieso können sie sich dann gemeinsam, also sozusagen synchron bewegen?
Chief hat geschrieben:Kurt: Oder meinst du das man das nur zusammenrechnen muss.
Dann kommt aber auch nur raus dass sich alle gleichzeitig gleich bewegen.
Wieso sollte das rauskommen?
Wenn sie sich beispielsweise alle so bewegen dass sie im Mittel Null haben dann kann keine Resultierende unterschiedlich Null rauskommen.
also keine Abstrahlung erfolgen.
Chief hat geschrieben:Also, woher wissen die Elektronen wie sich sich wann zu bewegen haben.
Was ist dazu notwendig!
Dazu wird ein Potenzialgradient benötigt (z.B. Druckgradient).
Geht der dann instantan ein?
Wenn es Druck ist der die Elektronen bewegt dann ist doch das Feld, der Feldbegriff, nicht notwendig.
Druck oder Feld, was erzeugt die Kraft die die Elektronen bewegt.
Wie -spüren- die Elektonen das -Feld-, den Druck?
Chief hat geschrieben:Kurt: Noch wichtiger, wie können sie sich bewegen.
Wohl nur in Abhängigkeit der ganzen Antenne.
Verstehe ich nicht ganz aber sie bewegen sich so lange bis sich alle Kräfte ausgeglichen haben (im stationären Fall).
Hm, bis alle Kräfte ausgeglichen sind.
also existieren gegensätzliche Kräfte,
Diese werden also von gegensätzlich wirkenden Feldern oder gegensätzlich wirkenden Druckunterschieden getragen.
Das passt aber garnicht zur -In Reihe Marschiererei- der Elektronen.
Was meinst du mit -stationärem Fall-.
Bei der aktiven Antenne gibt es ja diesen nicht.
Oder ist damit gemeint das sich die Elektronen gleichmässig am Strahler verteilen wenn dieser -in Ruhe- ist.
Mit -Abhängigkeit von der ganzen Antenne- will ich andeuten dass alle Teile der Antenne beteiligt sind wenn sie ihrer Funktion nachgeht.
Das heisst wenn sie -strahlt-.
Und das macht sie laut deiner Aussage wenn sich alle Elektronen in die gleiche Richtung bewegen.
Das kann aber nicht sein weil sie dann instantan -geführt- werden müssten.
Das ist aber nicht weil es nicht sein kann.
Also ist es doch so dass die Elektronen sich so bewegen wie es die Informationsübermittlung vorgibt, sich so bewegen dass der Abnlauf mit der informationsvermittlungsgeschwindigkeit übereinstimmt.
Damit das gewährleistet ist muss die Antenne in ihrer Länge so bemessen sein dass sie zu der dabei verwendeten Frequenz auch passt.
Es kann also nur eine Länge sein die zu ihrer Frequenz zeitlich passend ist.
Und das kann nur heissen das sich die Elektronen auf ihr alle so bewegen dass dieses Gesetz der -passenden- Länge erfüllt ist.
Heisst: Alle Elektronen bewegen sich in ihrer Wirksamkeit so dass alle wirkenden Kräfte im Mittel Null sind.
Ist das nicht der Fall ist es keine Antenne.
Das die Wirkungen im Mittel Null sind ist daran zu erkennen dass eine Antenne in Bewegungsrichtung der Elektronen keine Strahlung abgibt.
Das wiederum ist nur möglich wenn sich alle -Strahlungsquellen-, die Elektronen in ihrer Wirkung, somit hier in ihrer Bewegung, auskompensieren.
Chief hat geschrieben:Kurt: Dass sie sich nicht so bewegen wie auf der Speiseleitung das müsste wohl klar sein.
Das ist mir nicht klar (Kontinuitätsgleichung =Von nichts kommt nichts).
Natürlich, von nichts kommt nichts.
ich -male- eine symmetrische Speiseleitung her.
Links ist der HF-Generator, der Sender also.
| |----------------------------
| |----------------------------
Die Pfeile zeigen die momentane Bewegungsrichtung der Leitungselektronen auf.
| |--------------->>>--
| |---------------<<<--
Nun noch rasch die Antennendrähte dazu
........................|
........................|
........................|
........................|
........................|
| |--------------->>>-|
| |---------------<<<--
........................|
........................|
........................|
........................|
........................|
Schon ist der Dipol fertig.
Die von der Speiseleitung kommenden Elektonen treiben die Elektronen des Stabes der nach oben geht, nach oben.
Die in die Speiseleitung eingehenenden Elektronen kommen vom unterem Antennenstab.
So ist es auch in den -Fachbüchern- zu sehen.
Laut Theorie müssten sich nun alle bewegten Elektronen in die gleiche Richtung bewegen.
In etwa so.
........................|^
........................|^
........................|^
........................|^
........................|^
| |--------------->>>-|^
| |---------------<<<--^
........................|^
........................|^
........................|^
........................|^
........................|^
Das kann aber nicht sein weil die Infoübermittlungsdauer das verhindert.
So ist es also nicht möglich die Vorgänge auf der Antenne einigermassen -richtig- darzustellen.
Es müsste Unmögliches geschehen.
Denn sobald die Richtung der Elektronen auf der Speiseleitung sich ändert wissen die -da oben/da unten- das ja nicht.
Wie sollen sie denn wissen wann sie umzukehren haben.
Es muss also einen Mechanismus geben der das "wie von selbst" managt.
Und das kann nur die Antenne selber.
Denn sie macht das auch dann wenn keine Speiseleitung, kein Generator, angeschlossen ist.
Du hast geschrieben dass es mit Kräften zusammenhängt.
Diese Kräfte müssen also in der Antenne selbst erzeugt werden.
Diese Kräfte muss die Antenne so händeln dass die Bewegungsrichtung aller Elektronen passt.
So passt dass aus dem Drahtgebilde ein Strahler wird.
Und nicht nur ein Strahler, sondern auch ein Strahlungsempfänger.
Denn auch für diesen gilt! Nur wenn die Länge passt dann rührt sich was im Ohr.
Kurt: Sie bewegen sich so auf der Antenne dass das Resultat komplett ausgeglichen ist.
Und zwar zu jedem Zeitpunkt.
Das ist es was eine Antenne ausmacht.
Wenn das nicht gewährleistet ist dann ist das auch keine Antenne, dann ists ein Teslastrahler.
Tesla hat es geschafft longitudinale, unpolarisierte "Wellen" zu erzeugen.
Ein -gewöhnlicher Dipol, wie der oberhalb, schafft das nicht.
Er kann nur polarisierte Strahlung erzeugen, darum hat der Teslastrahler auch einen höheren Wirkungsgrad.
Chief hat geschrieben:Die elektromagnetischen Vorgänge sind wegen Trägheit und wegen endlicher Signallaufzeit nie vollständig ausgeglichen (außer im stationären Fall).
Richtig, denn sonnst würde er nicht Leistungsgerecht strahlen.
Er würde auch unendlich lang schwingen.
Ist aber nicht, kann nicht sein.
Und dieser "Fehler" bringt eine Phasenverschiebung innerhalb des Dipols mit sich.
Auch unter "Blindstrom" bekannt.
Es sind aber keine elektromagnetischen Vorgänge die am Dipol ablaufen, es sind vom Grundsatz her rein mechanische Vorgänge.
Guss Kurt