Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » Di 1. Apr 2014, 20:53

fallili hat geschrieben:@McDaniel

Was willst Du aus den Grundlagen eines Plattenkondensators herauslesen?
Da kann ich 100 mal auf "ab Minute 17" hinschaun das wird nicht besser.


Soweit ich ihn verstehe geht es nur um die Ladung, seine Elementarladung.
Ein Ding das für sich allein existiert.

Kurt
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Di 1. Apr 2014, 22:59

Ich erkläre es dir gerne fallili,

fallili hat geschrieben:...bei der Beschleunigung eines Elektrons in einem el. Feld geht's um die Kraft die auf ein geladenes Teilchen wirkt.


Die Kraft ist nicht konstant und reduziert sich kontinuierlich von der Kathode zur Anode. Genau wie in dem Video eigentlich leicht verständlich der Spannungsverlauf dargestellt wurde; eine Spannung befindet sich immer zwischen mindestens zwei Punkten, so verhält sich die Beschleunigungsspannung im Teilchenbeschleuniger.

Je schneller das Elektron wird, desto geringer wird die Wirkung der EM-WW auf das Elektron, dadurch scheint die Masse zu zunehmen. Da Masse aber nur eine scheinbare Größe ist, ist auch die relativistische Massenzunahme nur eine Fiktion. Die Wirkung nimmt ab und wird beim hypothetischen erreichen von c null, daher ist v > c unmöglich.
Vielleicht hilft es dir, wenn man die abnehmende Wirkung als Doppler-Verschiebung versteht, je schneller das Elektron wird, desto weiter ins Rote verschiebt sich die Wirkung.

Der umgekehrte Fall - ein Elektron wird vom Proton eingefangen
Am Anfang ist das Elektron weit entfernt vom Proton, die EM-WW ist schwach (1/r²-Prinzip). Je näher das Elektron dem Proton kommt, desto stärker wird die Anziehungskraft. Die Beschleunigung nimmt zu, im Moment der Bindung emittiert das Atom entsprechend der Wucht, EM-Strahlung.

Da die Wirkungsübertragungsgeschwindigkeit der elektromagnetischen Wechselwirkung endlich ist (c), kann auch kein Objekt, keine Information oberhalb dieser endlichen Geschwindigkeit (c) transportiert werden. Ein Lichtstrahl auf einem Zug, breitet sich nicht mit v_zug + c aus, aber dafür treten Doppler-Effekte auf, das Licht wird für den Beobachter vor dem Zug ins Blaue verschoben.

Grüße

McDaniel-77
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon All » So 6. Apr 2014, 10:02

Kurt hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:@McDaniel

Was willst Du aus den Grundlagen eines Plattenkondensators herauslesen?
Da kann ich 100 mal auf "ab Minute 17" hinschaun das wird nicht besser.


Soweit ich ihn verstehe geht es nur um die Ladung, seine Elementarladung.
Ein Ding das für sich allein existiert.


Er redet doch gar nicht von einem Ding. Du hast ja nicht mal die einfachsten Grundlagen verstanden, die uns Daniel präsentiert.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon All » So 13. Apr 2014, 09:20

Hi Kurt,

eigentlich bist du den Relativisten und den mathematisch orientierten Zeitgenossen ähnlicher als du denkst. Auch du hast als Struktur ein Basisteilchen, an dem du das Universum knüpfst. Noch eigentlicher ist es egal welche Struktur man nimmt, weil jede Struktur nur einem gedanklichen Aufbau dient und damit einem festen Punkt konstruiert, der in der Natur nicht existiert.

Ergo sind deine Basisteilchen, die Inertialsysteme (Bezugssysteme) nichts anderes als mechanische Fraktale des Geistes, ohne Bezug zur Natur. Bei dir erkennt man das besonders, weil du glaubst, dass Naturgesetze die Natur reparieren. Reparieren kannst du aber nur etwas, was mechanisch funktioniert. Natürliche Vorgänge laufen aber nicht mechanisch ab, obwohl man sie mechanisieren kann. Das ist etwas anderes. Wir hatten jetzt schon oft die Diskussion über Naturgesetze. Leider nimmst du nichts an. Du lebst in dem Glauben, das Naturgesetze tatsächlich existieren.

Schau dir Daniels Universum an. Es hat mir der allgegenwärtigen Spannung eine natürliche Grundlage, die sich im wahrsten Sinne des Wortes über Elektronen "ausdrücken", die dann aber trotzdem noch einen unbegrenzten Wirkungskreis haben. Das ist eine Grundlage die ich akzeptieren kann, weil genau das die Natur ausmacht. Die Natur selbst ist vollkommen bezugslos. Daniels Beschreibung kommt ohne feste Strukturen aus, das bedeutet nicht, das seine Aussagen strukturlos sind.

Was machst du daraus?

Ein Ding. Kuckst du da oben auf deinen obigen Beitrag.


Warum sagst du Ding? Weil du die einfachen Grundlagen dieser Beschreibung nicht verstanden hast. Mit den Relativisten ist es ähnlich. Entweder verstehen sie Daniel nicht oder sie wollen seine Grundlagen nicht akzeptieren. Ich halte Relativisten und Mathematiker grundsätzlich nicht für blöd. Allerdings verhalten sich manche relativ blöde. :mrgreen:

Verzeih mir, aber bei dir hat man den Eindruck einer vorhandenen geistigen Unbeweglichkeit, dass es nur so kracht. Das hält keine Sau auf Dauer aus.

Gruß

All
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » So 13. Apr 2014, 10:46

All hat geschrieben:Hi Kurt,

eigentlich bist du den Relativisten und den mathematisch orientierten Zeitgenossen ähnlicher als du denkst. Auch du hast als Struktur ein Basisteilchen, an dem du das Universum knüpfst. Noch eigentlicher ist es egal welche Struktur man nimmt, weil jede Struktur nur einem gedanklichen Aufbau dient und damit einem festen Punkt konstruiert, der in der Natur nicht existiert.

Ergo sind deine Basisteilchen, die Inertialsysteme (Bezugssysteme) nichts anderes als mechanische Fraktale des Geistes, ohne Bezug zur Natur. Bei dir erkennt man das besonders, weil du glaubst, dass Naturgesetze die Natur reparieren. Reparieren kannst du aber nur etwas, was mechanisch funktioniert. Natürliche Vorgänge laufen aber nicht mechanisch ab, obwohl man sie mechanisieren kann. Das ist etwas anderes.


Dann hau mal die Bremse rein.

Sag mir einen einzigen Vorgang der nicht mechanisch abläuft.
Sag mir wo ich keinen Bezug zur Natur habe.
Ausserdem warte ich darauf dass du die Naturgesetzte, von denen du ja weisst dass ich sie falsch sehe, aufzeigst.


Kurt
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon All » So 13. Apr 2014, 11:23

Kurt hat geschrieben:
All hat geschrieben:

Sag mir einen einzigen Vorgang der nicht mechanisch abläuft.
Sag mir wo ich keinen Bezug zur Natur habe.
Ausserdem warte ich darauf dass du die Naturgesetzte, von denen du ja weisst dass ich sie falsch sehe, aufzeigst.



Hab ich alles schon gemacht. Wenn das alles durch dein Hirn durchgeht, wie durch ein Sieb, dann ist das nicht mein Problem. Das beweist aber gleichzeitig, dass alles fließt. Alles fließt durch dein Hirn und nichts bleibt hängen.

Naturgesetze sind nur verallgemeinernde Aussagen, die weder falsch noch richtig sind. Das ist nun mal so. Sie können maximal widerlegt werden. Das war es schon.

Naturgesetze siehst du also als falsch an, gleichzeitig reparieren sie das Universum. Mit so einem Scheiß kann ich nichts anfangen.

Nicht mal meinen letzen recht einfach gehaltenen Beitrag hast du verstanden. Daniels Realitätstheorie beruht nicht auf einer mechanischen Konstruktion, sondern es beschreibt inhaltlich nur Wirkungen.

Er benutzt zwar auch kausale Zusammenhänge, die in sich einen mechanischen sprachlichen Anteil tragen, diesen mechanischen sprachlichen Anteil isoliert er aber nicht in selbstbezügliche formale mathematische Strukturen, sondern erklärt in seinen Grundlagen ein in sich zusammenhängendes Universum über durchgehende Wirkungen. Jede selbstbezüglich in sich isolierte Struktur würde sein Universum zerstören.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » So 13. Apr 2014, 12:07

All hat geschrieben: Jede selbstbezüglich in sich isolierte Struktur würde sein Universum zerstören.


Ein Universum das als Grundlage Auswirkungen hat/hernimmt kanns nicht sein.
Spannungszustand ist ein Sekundärprodukt von Umständen, nicht die Ursache der Umstände.
(el. Spannung tritt auf wenn Elektronen auf einer Seite mehr sind als auf der anderen.
Diese müssen aber erstmal dahingebracht/sortiert/weggeschafft werden)


Du beredest das was du meinst was ich aussage, kennst du das was ich sage überhaupt?


Kurt


Zu deinen Naturgesetzen:

viewtopic.php?f=6&t=647&start=640#p70263
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon All » So 13. Apr 2014, 12:42

Nun Kurt, es sind nicht meine Naturgesetze. Übrigens musst du schon ein wenig weiter vorblättern, um meine Aussagen zu finden.

Deine isolierte Denkweise spielt dir einen Streich.

Wenn man den leeren Raum, den Äther, das Vakuum betrachtet, so ist das alles dasselbe.

Daniel ersetzt diese Konstrukte mit Spannung und damit ist Spannung kein Sekundäprodukt mehr. Man könnte anstatt Spannung auch als Grundlage eine Dichte oder einen Druck voraussetzen. Spannung ist aber meiner Ansicht die neutralste aller gedachten "Formen".

Du siehst in deinen Schilderungen die Spannung als Ursache einer vorhandenen Mechanik. Es muss also was da sein, was diese Spannung auslöst. Das geht in Richtung Unversalienstreit.

Nach deiner Aussage, willst du dir solche Dinge, wie Aussagen zum Unversalienstreit nicht in den Kopf stecken. Da bleibt einem die Spucke weg.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » So 13. Apr 2014, 13:14

All hat geschrieben:
Wenn man den leeren Raum, den Äther, das Vakuum betrachtet, so ist das alles dasselbe.



Und was ist das für ein Ding das alles das selbe ist?

Ist es nicht so das Raum Nichts ist, nur ein Bezeichner für "es ist nichts da", also auch keine Wände und sonstige Begrenzungen, einfach nichts.

Ist es nicht so dass Äher ein Ding ist dem man allerlei Eigenschaften zugeschustert hat?
Soviel dass ich mir einen eingenen Begriff (Träger) geschaffen habe damit ich nicht mit diesen Vorstellungen in eine Schüssel geworfen werde.

Nennt man nicht einen ganz bestimmten Zustand Vakuum?
Den Zustand dass in einem besehenem Bereich keine Materie (oder nur vernachlässig wenig davon) vorhanden ist?

Das alles als = ja das Gleiche zu bezeichnen ist wohl ein wenig seltsam.

All hat geschrieben:Daniel ersetzt diese Konstrukte mit Spannung und damit ist Spannung kein Sekundäprodukt mehr.


Er wirft also eingebürgerte Begriffe, Begriffe die einmal aussagen dass da nichts ist (leerer Raum), einmal dass da irgendein Äther da ist, einmal dass da ein Volumenbereich existiert in dem keine Materie drin ist, in einen Eimer und schüttelt.
Dann kann daraus die Erklärung wie die Welt funktioniert geschöpft werden.

Ein Sekundärzustand, sie sog. Spannung, wird zum Aktör und bringt die Welt zum ...

Ein weiteres Hiflsprodukt (ohne Existenz) der -modernen Physik-, die Ladung, wird als Differenzbereitsteller verwendet der dann was macht.

Entschuldige, soviel Phantasie für so viele Widersprüche in sich bereitzustellen ist mein Denkapparrat nicht gewillt.


All hat geschrieben: Man könnte anstatt Spannung auch als Grundlage eine Dichte oder einen Druck voraussetzen. Spannung ist aber meiner Ansicht die neutralste aller gedachten "Formen".


Dichte setzt irgendwas voraus dass aneinandergereiht werden kann, also in der Lage sein muss Volumen zu bilden.
Druck gibt's dann wenn dieses Etwas gegen seinen "Willen" komprimiert werden sollte.
Also gibt's Druck auch nur in Verbindung mit irgendeiner Substanz die Volumen hat, also "Raumbedarf".

All hat geschrieben:
Du siehst in deinen Schilderungen die Spannung als Ursache einer vorhandenen Mechanik. Es muss also was da sein, was diese Spannung auslöst. Das geht in Richtung Unversalienstreit.


Geht es nicht weil ich (el.) Spannung nicht als Ursache von Mechanik sehe, sondern als Zustand verschiedener Materie-arten-.
Diese -Spannung- wird durch das Wirken dieser Materiebausteine ausgelöst.
Da es ein Differenzzustand ist sind zweierlei -Materiezustände- nötig.

All hat geschrieben:Nach deiner Aussage, willst du dir solche Dinge, wie Aussagen zum Unversalienstreit nicht in den Kopf stecken. Da bleibt einem die Spucke weg.


Da hilft viel trinken, dann kommt sie schon wieder.

Würdest du meine Aussagen im Zusammenhang kennen (und auch verstehen), nicht der Propaganda einiger hier auf den Leim gehen (z.B. "ich lasse mich doch nicht vor deinen Karren spannen") dann würden wir wahrscheinlich wesentlich -gesitteter- miteinander umgehen.


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Re: Expansion des Universums

Beitragvon All » So 13. Apr 2014, 13:38

Kurt hat geschrieben:
All hat geschrieben:
Wenn man den leeren Raum, den Äther, das Vakuum betrachtet, so ist das alles dasselbe.



Und was ist das für ein Ding das alles das selbe ist?



Das Ding ist das Unversalienproblem.

Kurt, wie man mit so viel Ignoranz seine eigene Dummheit zu vertuschen versucht, ist unglaublich.

Übrigens, wenn du mal ganz doll mit dem Kopf schüttelst, dann muss es hörbar knickern. Das sind dann die Dinger die du im Kopf hast.

Genau "das Ding" macht dir Probleme um andere nur im Ansatz zu verstehen.

Ich halte es jetzt nicht mehr aus. Meine soziale Phase hat nun ein Ende. :mrgreen:
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