Yukterez und seine Grafik

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: unter den richtigen Voraussetzungen...

Beitragvon Kurt » Mo 28. Mai 2012, 21:49

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die auf der Erde auf knapp c beschleunigte Materie ist also mit 1.19c im Raum unterwegs.
Das müsste doch verständlich sein, oder nicht?

Das wäre theoretisch natürlich möglich, wenn man denn eine Theorie dafür hätte, und sämtliche Erkenntnisse der letzten 100 Jahre ignoriert.


Die Erkenntnisse sind das Produkt der Überlegungen die man angewendet hat.
Du erhältst ja auch nur eine Geschwindigkeit von 0.9933c obwohl sie höher ist.

Yukterez hat geschrieben:Wir sehen also, dass man bei Einstein durchaus v>c kriegt, vorausgesetzt natürlich, dass man denn auch die dazu erforderliche imaginäre Energie aufzubringen vermag. Dafür kriegt man dann aber sogar echte Energie als Abfallprodukt heraus (in dem Fall von 10kg auf 1.19c dann sogar 8.987551e+17 Joule negativer Energieverbrauch = Gewinn bei i*1.393293e+18 Joule Verbrauch).
Bei Newton ist alles normal und nix imaginär, aber der pfeift dir auch auf deinen örtlichen Bezug und ist ausserdem veraltet...

Ich schlage also vor, du sagst wo der Fehler liegt, die Felder haben eh alle Zahlen (In[1], Out[1], usw) - und lieferst auch gleich die Korrektur, wenn du schon meinst dass es falsch ist.


Falsch oder richtig ist bei Mathematik immer relativ.

Ausgangslage: "Energie" X hat sich aus 1.19c ergeben.
Rechnerisch ergibt sich ein v des damit Beschleunigten von 1.19c

Rechnerisch, ja, praktisch, vielleicht!
Eigentlich nie!

Praktisch:
Bei 100% Umsetzung entsteht wieder 1.19c
Die 100% sind aber nie gegeben, dazu müsste die Natur unendlich -hart- sein.
Sie sind nichtmal bei einer Beschleunigung auf 0.001c gegeben.
Erst recht nicht wenn es gegen Ende der "Schiebegeschwindigkeit" des Autoanschiebers geht.

Darum wird die "Energiemenge" auch nicht vollkommen in v gewandelt, sondern in weitere "Energiearten".
Auch als -Verluste- bezeichnet.
Die -Verluste-, also der Wirkungsgrad, ist von der Differenzgeschwindigkeit zum "Anschieber" abhängig.
So wie der, der die Karre anschiebt, nicht mehr erreicht als dass er "(er)laufen" kann.
Ich hoffe es ist verständlich was ich sagen will.

Wo ich mit meinen Vorstellungen noch nicht zufrieden bin das ist der Bezug, also worauf sich die "Strasse" gründet.
Es kann der locale Lichtleitbezug sein, es kann der/ein localer Materiebezug sein, es kann der -übergeordnete- Materiebezug sein.

Frage: macht es wirklich einen Unterschied ob eine Rakete die einen SAT hochbringt in östlicher Richtung oder in westlicher Richtung gestartet wird.
Gibts da echte Erkenntnisse, oder ist es nur Theorie dass es in eine Richtung besser geht?


Gruss Kurt
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Re: Yukterez und seine Grafik

Beitragvon Yukterez » Mo 28. Mai 2012, 22:10

Kurt hat geschrieben:Wo ich mit meinen Vorstellungen noch nicht zufrieden bin das ist der Bezug, also worauf sich die "Strasse" gründet.
Es kann der locale Lichtleitbezug sein, es kann der/ein localer Materiebezug sein, es kann der -übergeordnete- Materiebezug sein.

Solange das nicht geklärt ist muss man entweder nach Newton oder nach Einstein rechnen, je nachdem ob das Ergebnis hypothetisch oder praktisch verwendet werden soll.
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Re: Yukterez und seine Grafik

Beitragvon Kurt » Mo 28. Mai 2012, 22:24

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wo ich mit meinen Vorstellungen noch nicht zufrieden bin das ist der Bezug, also worauf sich die "Strasse" gründet.
Es kann der locale Lichtleitbezug sein, es kann der/ein localer Materiebezug sein, es kann der -übergeordnete- Materiebezug sein.

Solange das nicht geklärt ist muss man entweder nach Newton oder nach Einstein rechnen, je nachdem ob das Ergebnis hypothetisch oder praktisch verwendet werden soll.


Ja, beides hat was für sich, Newton und Albert.
"Albert" liegt vielleicht näher dran, zumindest was die Umsetzung von "Energie in v" , aus Sicht der Erde, betrifft.

Es geht um die "Realität", und danach sollten wir trachten.

Gruss Kurt

Ich sehs schon, es muss eine dritte "Rechenart" her, eine die der Natur entspricht.
Und diese hat die Ortsumstände zu berücksichtigen.
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