Hallo Ernst !
Du schreibst :
Ja, dann halte ich mich da raus. Hannes vertritt seine "Systemgeschwindigkeit" hier schon sehr lange. Er weiß, daß ich davon nichts halte. Es handelt sich ja nicht um den üblichen mitgeführten Äther, sondern um einen transportablen Äther, welchen man in einem Koffer transportieren kann. Dabei bleibt die Frage offen, wie die LG außerhalb des Koffers ist. Quellenabhängig? Ätherbezogen?
Ich denke, daß er davon ausgeht, daß man die LG immer nur mit c messen kann, weil das Licht beim Eintritt in die Versuchsstrecke etwa Glas passieren muß und damit ein Extinctionseffekt auftritt. Mag sein, aber die Frage nach der LG vor der Extinction ist damit unbeantwortet und damit die Frage nach der gültigen These der Lichtausbreitung
.
Von dem Moment an, in dem du mich auf meinen Fehler hingewiesen hast, den ich ja auch
zugegeben habe, weiß ich erst, dass du meine Idee verstehst.
Du warst damit der erste, der verstanden hat, was ich meine.(mit Ausnahme Chief)
Auch Joachim versteht mich.
Wenn du jetzt weitergehende Kritik äußerst, ist mir das gar nicht unangenehm.
Nur so kann ich Fehler ausräumen, wie du ja schon demonstriert hast.
Wenn ich nämlich eine Meßanlage mit Meßstrecke in Luft mache, habe ich den gleichen
Mitführungseffekt .Ich werde dort immer c/Luft messen (im Labor) ! Und im Wasser ist es ähnlich.
Da kann ich dann auch die Bewegung des Wassers messen. (bei veränderbarer Strömungsrichtung)
Ich räume aber ein, dass der Mitführungseffekt nicht immer 100% sein muss, es können die
Rohrwände auch mitspielen.
Zu deiner Emissionsthese:
Wenn du eine Lichtquelle hast (Glühdraht etc), so wird die LG beim Austritt aus der Lichtquelle
zuerst c/Glühdraht haben, bezogen auf das Ruhesystem der Lampe. Das heißt, wenn sich die Lampe
bewegt c+v bezogen auf einen externen Meßpunkt.
Da aber das Licht vor Verlassen der Lampe noch zwei Medien durchquert, wird zuerst
c/Halogen und dann c/Glas gelten.
Jetzt tritt das Licht in die Umgebungsluft ein. Wenn sich die Lampe gegen (oder mit) der Luft
bewegt, wird trotzdem die LG c/ Luft sein. Wo bleibt also das +- v?
Das haben wir auch schon oft genug diskutiert: Das +-v äussert sich in einer Frequenz-
verschiebung,wie du richtig erklärt hast. Die Wellenlänge wird der Geschwindigkeit c/Luft entsprechen.
Und so geht es weiter. Egal, wo du ein Meßgerät anbringst, du wirst c/medium messen und nichts
anderes. Und auch im Vacuum messe ich c/medium=Vacuum.
Dein Vorschlag, die LG mithilfe der Wellenlänge zu messen ist aus meiner Sicht auch interessant,
aber schwieriger zu bewerkstelligen.Aber vielleicht hat man schon die technischen Möglichkeiten,
ein solches Experiment zu starten.
Mit Gruß
Hannes