Gerhard Kemme hat geschrieben:
Und *Bingo* wieder ein Fall von "Doppeldenk", denn die Benutzerin "Britta" notierte zuvor:
Hauptsache mal ein Wort benutzt.
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Erst ist "das Grundgesetz umgesetzt und gilt für Alle" und dann wird Andersdenkenden das Recht auf Trauer abgesprochen und es wird sehr begründet, dass es mal mit "Trauer" "vorbei sein müsste", was dann vermutlich heißen soll, dass Menschen, die sich nicht der Ideologie der Benutzerin "Britta" anschließen, auf Versammlungen zu verzichten hätten.
Welche Angehörigen hast du denn damals verloren, dass du heute noch so um sie trauern mußt? Ich habe meinen Vater verloren, da war ich 21 und meine Mutter starb 2 Jahre später. Deswegen gehe ich aber an ihrem Todestag nicht vor der Uniklinik in der sie starben demonstrieren.
Wenn du jetzt hier was von Trauer faselst, so hast du mit Sicherheit niemanden gekannt, der damals ums Leben gekommen ist und von den Teilnehmern an dieser Demo hat bestimmt auch keiner um nahe Angehörige getrauert. Die waren auf Krawall aus und sonst nichts. Trauer sieht anders aus.
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Da die rechtmäßig - sogar per Gerichtsverfügung - angestrebte Versammlung durch massive Gewalteinwirkung verhindert wurde, kann einfach nur auf mangelnde Akzeptanz Andersdenkender und insbesondere dem Absprechen von Grundrechten bei Andersdenkenden die Rede sein - und dieses Syndrom undemokratischer Einstellungen muß man irgendwie sprachlich ausdrücken -
Wer hat denn da massiv Gewalt angewandt und warum? Ich war nicht dort. Aber du kannst das ja gerne mal beschreiben. Jedenfalls hat doch die Justiz entschieden, dass die Demo stattfinden darf und die Grundrechte wurden somit gewahrt - oder?
Gerhard Kemme hat geschrieben:
eventuell durch die Kennzeichnung, dass du Anderdenkende, die Trauer empfinden bei bestimmten Gedenktagen und bezüglich bestimmter historischer Ereignisse, nicht akzeptierst und ihnen das Recht auf ein vollwertiges Menschsein absprichst, weil sie anders empfinden als du.
Trauer - sofern sie denn echt ist - kann man auch anders zeigen.
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Aber ich hatte es durchaus erwähnt, du hättest dies als Missverständnis ausräumen können, indem du das Versammlungsrecht auch für Andersdenkende bestätigst.
Von mir aus kann sich jeder versammeln sooft und wo er will. Ich jedenfalls kann meine Zeit sinnvoller verbringen.
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Wenn du auch nur eine Spur von Akzeptanz Andersdenkender hättest, dann würdest du dich gegen Beleidigungen - egal von welcher Seite - verwahren und nicht die Unsagbarkeiten eines "nocheinPoet" verteidigen.
Der Poet hat nunmal recht und so beleidigend finde ich das was er schreibt nicht. Ich kann Andersdenkende immer akzeptieren. Da hab ich kein Problem damit. Wer da ein Problem mit hat ist Jocelyne, denn seit ich mit ihr nicht mehr einer Meinung bin, hat sie mir die (eh nie vorhandene) Freundschaft gekündigt. Wer also kann Andersdenkende nicht akzeptieren?
Wenn du dich vom Poeten beleidigt fühlst, dann kläre das mit dem Poeten.
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Wer Verständnis für Beleidigungen hegt, akzeptiert den anderen Menschen nicht und zeigt damit, dass er in der Denkart von "Untermenschentum" verharrt.
Dann bin ich also für dich ein 'Untermensch'?
Wo z.B. hast du das mal Jocelyne gesagt? Aber schön, dass du meinst mir sowas sagen zu müssen. Fasse dich mal schön an deine eigene Nase. Denn für Jocelynes Beleidigungen zeigst du hier immer Verständnis. Da hast du dich noch nie beschwert. Noch nicht einmal habe ich gelesen, dass du so einen Text an sie richtest.
Typischer Fall von 'Doppeldenk' würde ich sagen.
