Rudi Knoth hat geschrieben:Also diese Theorie wurde aber vor 100 Jahren diskutiert. Der Astronom De Sitter hat aber an Messungen an Doppelsternen diese dann ausgeschlossen. Aber auch in den 1970er Jahren gab es noch einen Ingenieur, der diese Theorie vertreten hat (Preikschkat).
Diskutiert wurde schon viel. "Wir irren uns empor", wie Harald Lesch zu sagen pflegt.
Einfaches Beispiel:
Ein menschl. Beobachter B sieht ein Objekt O1 als Lichtquelle Q1 direkt auf sich zu kommen, mit hoher Geschwindigkeit v rel. zu ihm und zu allem, was zu ihm in Ruhe ist, eben zu seinem Bezugsystem BS.
Mit einer Emissionstheorie à la Kurt hätte das Licht dann eine Geschwindigkeit von c+v rel. zum Beobachter.
Nun kreuze ein zweites Objekt O2 als Lichtquelle Q2 mit Geschwindigkeit v zum BS den Weg von O1, rechtwinklig zur Bewegungsrichtung von O1. Irgendwo zwischen B und O1 ist also der Punkt, wo sich die beiden Wege kreuzen, nennen wir ihn Kreuzung, analog zum Staßenverkehr.
Da sich O2 mit seinem Licht fast gar nicht auf den Beobachter zu bewegt, hat sein Lichtpuls Q2 auch nicht die hohe Geschwindigkeit c+v rel. zu B. Das Licht von O2 kommt praktisch nur mit der Geschwindigkeit c auf B zu und nicht mit c+v wie das Licht von O1.
Wenn also O2 die Kreuzung früher erreicht als O1, dann sieht es B an der Kreuzung trotzdem später als O2, oder gar beide gleichzeitig auf der Kreuzung. B würde ggf. eine Überlagerung beider Objekte in Richtung Kreuzung sehen, auch wenn sie dort nicht kollidieren. Er könnte durch O2 hindurch auf O1 schauen und umgekehrt...
Völlig abstrus, wie ich schon sagte.