GPS und SRT/ART

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: GPS und SRT/ART

Beitragvon Kurt » Fr 13. Jun 2025, 13:00

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Soweit ich es noch in Erinnerung habe, soll diese Voigt-Transformation die Maxwellgleichungen erhalten. Das bedeutet auch das konstante c, weil die Vakuumlichtgeschwindigkeit darin eine Konstante ist.



Jetzt, nachdem die Machenschaften um das Camäleon "SI" aufgedeckt wurden, und so manche "Seltsamkeiten" der RT bekannt wurden, herrscht wohl Erlärungsnot.
.


Welche Machenschaften denn?

Na die die weiter oben aufzählt wurden und noch weitere.

Rudi Knoth hat geschrieben:Die Lichtgeschwindigkeit bezüglich der Maxwell-Gleichungen war schon durch die Experimente von Heinrich Hertz also zur Zeit, in der Einstein ein Kind war, bekannt.


Was ist denn "die Lichtgeschwindigkeit"??

Kurt

.
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Re: GPS und SRT/ART

Beitragvon Lagrange » Fr 13. Jun 2025, 14:30

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Einstein hat geschrieben:Nach der Relativitätstheorie tritt an die Stelle der Momentanwlrkung
in die Ferne bzw. der Fernwirkung mit unendlicher Ausbreitungs-
geschwindigkeit stets die Fernwirkung mit Lichtgeschwindigkeit.

Eine Wirkung kann sich max. mit Lichtgeschwindigkeit auswirken, das ist trivial. Die Lichtgeschwindigkeit ist gem. RT die maximal Mögliche Informationstransportgeschwindigkeit.

"Fernwirkung" ist ein unphysikalisches Konzept. Eine Wirkung (zum Beispiel Anziehung) kann nicht mit Hilfe von "nichts" übertragen werden.
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Re: GPS und SRT/ART

Beitragvon Skeptiker » Fr 13. Jun 2025, 16:01

Lagrange hat geschrieben:Eine Wirkung (zum Beispiel Anziehung) kann nicht mit Hilfe von "nichts" übertragen werden.

Das schrieb ich auch nicht, ich schrieb: Die Lichtgeschwindigkeit ist gem. RT die maximal Mögliche Informationstransportgeschwindigkeit. Das betrifft eben auch die Raumzeikrümmung oder elekromagnetische Anzieheungskräfte.
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Re: GPS und SRT/ART

Beitragvon Lagrange » Fr 13. Jun 2025, 20:33

c=konstant gilt nach Einstein in mindestens einem Koordinatensystem.

Daß die hier gemachte Annahme, welche wir "Prinzip von der Konstanz
der Lichtgeschwindigkeit" nennen wollen, in der Natur wirklich
erfüllt sei, ist keineswegs selbstverständlich, doch wird dies - wenigstens
für ein Koordinatensystem
von bestimmtem Bewegungszustande - wahrscheinlich
gemacht durch die Bestätigungen, welche die, auf die Voraussetzung
eines absolut ruhenden Äthers gegründete Lorentzsche Theorie 1)
durch das Experiment erfahren hat. 2)
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Re: GPS und SRT/ART

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 14. Jun 2025, 08:38

Lagrange hat geschrieben:c=konstant gilt nach Einstein in mindestens einem Koordinatensystem.

Daß die hier gemachte Annahme, welche wir "Prinzip von der Konstanz
der Lichtgeschwindigkeit" nennen wollen, in der Natur wirklich
erfüllt sei, ist keineswegs selbstverständlich, doch wird dies - wenigstens
für ein Koordinatensystem
von bestimmtem Bewegungszustande - wahrscheinlich
gemacht durch die Bestätigungen, welche die, auf die Voraussetzung
eines absolut ruhenden Äthers gegründete Lorentzsche Theorie 1)
durch das Experiment erfahren hat. 2)


Das gilt dann nicht im Falle der Emissionstheorie. Denn in dieser soll die Lichtgeschwindigkeit relativ zur Quelle konstant sein. Mit dem Relativitätsprinzip und etwa Messungen, in denen v/c vorkommt (Dopplereffekt), wird auch in den Koordinatensystemen, für die das Relativitätsprinzip gilt, c auch konstant.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: GPS und SRT/ART

Beitragvon Frau Holle » Sa 14. Jun 2025, 12:45

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:c=konstant gilt nach Einstein in mindestens einem Koordinatensystem.

Das gilt dann nicht im Falle der Emissionstheorie. Denn in dieser soll die Lichtgeschwindigkeit relativ zur Quelle konstant sein.

Wenn die LG nur relativ zur Quelle konstant wäre, hätte das abstruse Folgen.
Die Kausalität z.B. wäre für einen Beobachter im Eimer, wenn die Quelle relativ zu ihm bewegt ist.
 
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Re: GPS und SRT/ART

Beitragvon bumbumpeng » Sa 14. Jun 2025, 13:28

Rudi Knoth hat geschrieben:Das gilt dann nicht im Falle der Emissionstheorie. Denn in dieser soll die Lichtgeschwindigkeit relativ zur Quelle konstant sein. Mit dem Relativitätsprinzip und etwa Messungen, in denen v/c vorkommt (Dopplereffekt), wird auch in den Koordinatensystemen, für die das Relativitätsprinzip gilt, c auch konstant.
Was sein soll und was nicht, ist Wurscht !!!

Die Energie wird auf das Medium übertragen und breitet sich im Medium in unseren Breiten mit dem bekannten c aus. c hat überhaupt nichts mit der Quelle zu tun. c hängt ganz allein von der Trägheit des el. und des magn. Feldes ab.

Sollte die Quelle bei der Übertragung in Bezug der Ausbreitungsrichtung in Bewegung sein, dann ergibt das Doppler.
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Re: GPS und SRT/ART

Beitragvon Kurt » Sa 14. Jun 2025, 14:12

bumbumpeng hat geschrieben:Sollte die Quelle bei der Übertragung in Bezug der Ausbreitungsrichtung in Bewegung sein, dann ergibt das Doppler.

Anscheinend hast du immer noch nicht begriffen was "Doppler" aussagt, was das bedeutet, wie das zustande kommt, was dazu an Geräten notwendig ist.

Kurt

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Re: GPS und SRT/ART

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 14. Jun 2025, 14:20

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:c=konstant gilt nach Einstein in mindestens einem Koordinatensystem.

Das gilt dann nicht im Falle der Emissionstheorie. Denn in dieser soll die Lichtgeschwindigkeit relativ zur Quelle konstant sein.

Wenn die LG nur relativ zur Quelle konstant wäre, hätte das abstruse Folgen.
Die Kausalität z.B. wäre für einen Beobachter im Eimer, wenn die Quelle relativ zu ihm bewegt ist.
 


Also diese Theorie wurde aber vor 100 Jahren diskutiert. Der Astronom De Sitter hat aber an Messungen an Doppelsternen diese dann ausgeschlossen. Aber auch in den 1970er Jahren gab es noch einen Ingenieur, der diese Theorie vertreten hat (Preikschkat).

Gruß
Rudi Knoth
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Re: GPS und SRT/ART

Beitragvon Frau Holle » Sa 14. Jun 2025, 16:06

Rudi Knoth hat geschrieben:Also diese Theorie wurde aber vor 100 Jahren diskutiert. Der Astronom De Sitter hat aber an Messungen an Doppelsternen diese dann ausgeschlossen. Aber auch in den 1970er Jahren gab es noch einen Ingenieur, der diese Theorie vertreten hat (Preikschkat).

Diskutiert wurde schon viel. "Wir irren uns empor", wie Harald Lesch zu sagen pflegt.

Einfaches Beispiel:

Ein menschl. Beobachter B sieht ein Objekt O1 als Lichtquelle Q1 direkt auf sich zu kommen, mit hoher Geschwindigkeit v rel. zu ihm und zu allem, was zu ihm in Ruhe ist, eben zu seinem Bezugsystem BS.

Mit einer Emissionstheorie à la Kurt hätte das Licht dann eine Geschwindigkeit von c+v rel. zum Beobachter.

Nun kreuze ein zweites Objekt O2 als Lichtquelle Q2 mit Geschwindigkeit v zum BS den Weg von O1, rechtwinklig zur Bewegungsrichtung von O1. Irgendwo zwischen B und O1 ist also der Punkt, wo sich die beiden Wege kreuzen, nennen wir ihn Kreuzung, analog zum Staßenverkehr.

Da sich O2 mit seinem Licht fast gar nicht auf den Beobachter zu bewegt, hat sein Lichtpuls Q2 auch nicht die hohe Geschwindigkeit c+v rel. zu B. Das Licht von O2 kommt praktisch nur mit der Geschwindigkeit c auf B zu und nicht mit c+v wie das Licht von O1.

Wenn also O2 die Kreuzung früher erreicht als O1, dann sieht es B an der Kreuzung trotzdem später als O2, oder gar beide gleichzeitig auf der Kreuzung. B würde ggf. eine Überlagerung beider Objekte in Richtung Kreuzung sehen, auch wenn sie dort nicht kollidieren. Er könnte durch O2 hindurch auf O1 schauen und umgekehrt...

Völlig abstrus, wie ich schon sagte.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Sa 14. Jun 2025, 19:04, insgesamt 3-mal geändert.
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