galactic32 hat geschrieben:Ist prinzipiell sehr bequem die materiellen Medieneigenschaften auf das immaterielle "feinere" oder abstraktere Medium Äther zu übertragen.
Man wird ständig ansagen müssen, welches Äthermodell man verwenden möchte - und dazu gehören mehr als ein paar Vokabeln. Nimmt man die Vorstellungswelt eines Äthers vergleichbar zum Medium Wasser oder Luft, dann wäre - nach meinem Verständnis - zentral, dass bei Auslenkung des Mediums durch den Lichtwellenerreger die Ätherteile vor einem solchen "Mechanismus" Raum gewinnen müssen - das ist logisch. Somit wird man es mit einem "Impuls" zu tun haben, der mit Lichtgeschwindigkeit durch den Äther läuft, bis eine solche Kraft zu einer Bewegung der Ätherteilchen führt - dann rückwirkend wird die Bahn frei geräumt, so dass mit Verzögerung eine Bewegung der auslenkenden Apparatur stattfinden kann.
Nimmt man als Beispiel solche Vorstellungswelt, dann wäre erstmal ein Vergleich der Geschwindigkeiten notwendig, d.h. der Impuls zur Bewegung der Ätherteilchen läuft mit c und eine (Quer-)Bewegung des Äthermediums v_äther wäre wesentlich langsamer - und wäre somit als kaum relevant anzunehmen.
