Hannes hat geschrieben:Hallo Gerhard Kemme !„Das sind wieder messtechnische Betrachtungen. Nach meiner Ansicht ist die LG "beobachterabhängig", d.h. wenn du dich vom Licht eines Sterns mit 3/4*c fortbewegst, dann wirst du vom Licht des Sternes noch mit 1/4*c überholt.“
Das sind doch Spekulationen, die jeder Realität entbehren !
Solche Spekulationen sind nicht diskussionswürdig, weil es solche Situationen nicht gibt und nicht geben kann.Bleib doch mit den Füßen auf dem Boden !
Vorbemerkung:
Der Schluss von der allgemeinen Erfahrung bezüglich naturwissenschaftler Gesetzmäßigkeiten auf die Gültigkeit derselben in einem nicht unmittelbar einsehbaren Raum, ist üblich und hat sich bewährt. Aussagen nach dem Motto: "Nebenan können Menschen ohne Hilfsmittel fliegen oder durch Mauern gehen", stoßen sich an der Erfahrung, dass solches sonst nicht möglich ist. Insofern würde man sagen, dass es Phantastereien wären, wenn jemand sagte, er könne durch Mauern gehen oder ohne Hilfmittel fliegen.
In unserem Falle gehört es zur Alltagserfahrung, dass ein Fahrzeug, welches 75 km/h fährt und von einem mit 100 km/h auf dem Tacho überholt wird, dass die Überholgeschwindigkeit 25 km/h beträgt.
Oder allgemein: Wenn ein überholendes Fahrzeug die Geschwindigkeit v hat und das überholte mit 3/4*v fährt, dann wird das langsamere mit 1/4*v überholt. Danach beginnt die Rekursion, dass die Geschwindigkeit immer größer gemacht wird und damit die Frage verbunden wäre, ab wann die zuvor gemachten Aussagen nicht mehr gelten würden. Somit wäre es deine Obliegenheit nun zu erzählen, ab welcher Geschwindigkeit die Überholgeschwindigkeit gleich der Geschwindigkeit des Überholenden sein soll oder wie du es dir sonst vorstellst. Ich jedenfalls komme mit solcher Überlegung dann irgendwann bei der Erkenntnis an, dass ein Lichtstrahl mit Lichtgeschwindigkeit ein überholendes Objekt wie jedes andere aus unserem Erfahrungsbereich ist - wieso sollte da irgendetwas anderes gelten, als dort, wo ständig Überholvorgänge zu beobachten sind.
mfg
