Guten Tag Sebastian Hauk,
halte ich diese Arbeit für qualitativ hochstehend und wissenschaftlich wertvoll. Sie kann auch in der hier gefuehrten
Diskussion durchaus sinnvolle Anregungen liefern. Ich kann sie nur zum genaueren Studium
weiterempfehlen auch wenn sie recht anspruchvoll ist.
dem möchte ich mich anschließen.
Ich freue mich darueber, dass du meine Ansicht teilst und moechte daher weiter bezug auf genannte Arbeit nehmen. Ich gehe davon aus, dass der Autor dieser Arbeit sehr genau weiss was und wovon er schreibt. Unabhaengig davon, dass es noch andere Punkte gibt bei denen ich Uebereinstimmung konsatieren kann, moechte ich doch eine seiner ganz besonders wichtigen Aussagen hier nochmals ziteieren:
> Gravitationskonstante, die eigentlich die Stärke ~F des Gravitationsfeldes am Ort ~x zur
Zeit t als Folge der Massendichte %m festlegt, also klassisch durch ~r ~F(t, ) = −4_G%m(t, )
bestimmt, wurde hier als funktionelle Größe hergeleitet, abhängig vom Higgsfeld und somit Die
abhängig von der Massenverteilung im Universum, wie in der BRANS-DICKE-Theorie.
Die
Größe der Gravitationskonstante ist somit nicht immer gleich und weniger eine richtige Konstante, so daß sie nicht a-priori die NEWTONsche Gravitationskonstante GN ist. Er hat mit Sicherheit seine Gruende diese vorsichtige Ausdrucksweise zu waehlen! Offensichtlich ist jedoch wohl kaum jemanden klar, was er damit andeutet! Ich dagegen muss nicht unbedingt einen Doktortitel erwerben und habe daher keinen Grund so vorsichtig zu sein. Somit kann ich zum Thema Klartext schreiben. Feststellung:
Alle Welt, gleich ob Kritiker der RTH oder Relativist, geht davon aus, dass die Gravitationskonstante eine absolute Konstante ist. Sie wird sowohl in allen Theorien der TP als auch in alternativ formulierten Gleichungen als solche verwendet und eingesetzt. Alle Inertialssysteme haben eine jeweils andere Gravitationskonstante und exakt dies kann rechnerisch nachgewiesen werden!! Wenn nun die Gravitationskonstante als solche eben nicht konstant sondern relativ ist wie alles andere auch, so brechen saemtliche Theorien und ihre Berechnungen bzw. Gleichungen mit denen man Gravitation ueberhaupt beschreiben moechte schlagartig in sich zusammen! Das gilt sowohl fuer die Newtonsche als auch die Einsteinsche Gravitationstheorie, womit sich jede Diskussion ueber ihre Brauchbarkeit oder ihre Irrtuemer eruebrigt. Deshalb die Frage: Wo und wie bitte hat die TP oder sonst jemand nachgewiesen, dass die Gravitationskonstante eine absolute Weltkonstante ist, die im gesamten Universum absolut konstant ist?? Alle ihre Messungen wurden hier auf der Erde unter beschleunigten Messbedingungen vorgenommen. Das identische Messprinzip der Drehwaage auf anderen Planeten und anderen Schwerkraftbedingungen existiert nicht und im freien Raum wo diese Konstante ebenso den gleichen Wert haben soll, kann man eine Drehwaage gleich gar nicht aufhaengen. Mit was oder wie also kann man definitiv beweisen, dass die Gravitationskonstante eben eine absolute Konstante ist? Mit gar nichts!!! Und wenn sie sich also als relativ erweist, kann man alle Resultate, Gleichungen und Theorien ausnahmslos auf den Muellhaufen der Geschichte werfen! Exakt dieser mathematische Nachweis, dass die Gravitationskonstante eben, noch nicht einmal auf der Erde selbst(!), konstant ist, ist einer der zentralen Punkte auch in der von mir verfassten Abhandlung und wird vorgerechnet!
Dazu kommen aber noch andere wichtige Punkte. Zum Beispiel die Konstanz der Ludolfschen Kreiszahl Pi, deren absolute Konstanz ebenso von Einstein postuliert und der TP bis heute so akzeptiert wird. Oder auch die Defimition der Zeit als solcher, die es mit Sicherheit nicht gibt und geben kann! Hier ist, auch wenn ich mit seinen Aussagen gewisse Probleme habe, eine Uebereinstimmung mit Werener 100 zu konstatieren wenn er sagt, dass der Raum im Prinzip nur 3 aber nicht 4dimensional ist!
Jede Kritik an den anerkannten Theorien befasst sich in Wahrheit mit nebensaechlichen Fragen, wie der Unlogischkeit des Zwillingsproblems oder der Zeitdillatation bzw. Lorenztransformation. Alles dies ist Nebensache! Wenn sich erweist, dass die als absolute Naturkonstanten definierten Groessen eben keine sind, so brechen alle darauf basierenden Theorien und Gleichungen restlos zusammen und damit haben sich auch die nebensaechlichen Kritikpunkte miterledigt. Die TP kann damit saemtliche ihrer Theorien einpacken und ganz von vorn beginnen das Universum incl. der Gravitation neu zu erklaeren und zu beschreiben.
Ich gehe davon aus das Relativisten, zumindest den hochqualifizierten (natuerlich nicht Chaoten wie Galileo xyz) dieser Zusammenhang bekannt ist und sie sich damit ueber die katastrophalen Folgen fuer sich selbst und ihre Theorien im Klaren sind.
Genau hier wird es erst wirklich interessant mit Relativisten zu diskutieren, denn es gibt klar sachlich begruendbare Fragen die sie mit Sicherheit nicht beantworten oder erklaeren koennen!
Gruesse Icabaru