Betrachten wir die Situation mal ganz einfach.
An einem Ort A (in dem Fall Orbit) werden Schwingungen erzeugt - an einem Ort B (Erde) werden sie empfangen.
Nun ist es so, das zwischen A und B ein ganz bestimmter konstanter Abstand herrscht. Wir wollen ja nicht auch noch Relativbewegungen diskutieren - es soll nur mal um die Ausbreitung von oben nach unten (oder umgekehrt) gehen.
Egal wie immer wir diesen Abstand bestimmen - entscheidend ist, dass er auf alle Fälle konstant ist.
Um von A nach B zu gelangen braucht das Signal eine bestimmte konstante Zeit - ich nenn sie mal tk.
Auch hier ist es völlig egal wie diese Zeit zustande kommt - von mir aus darf das Signal sogar seine Geschwindigkeit auf dem Weg ändern (wie es Ernst fälschlicherweise annimmt).
Entscheidend ist nur, dass diese diese Zeitspanne tk auch konstant (deswegen das "k") ist!
Jeder einzelne Punkt einer bei A erzeugten Schwingung (oder von 100, 1000, 10000 .... Schwingungen) braucht die selbe Zeit tk um nach B zu kommen.
Das bedeutet, das alles was bei A geschieht, genau so und nicht anders nach der Zeit tk am Punkt B geschieht.
Das ist unabhängig von der Art und Weise wie man die Entfernung zwischen A und B betrachtet - und unabhängig wie groß die Ausbreitungsgeschwindigkeit zwischen A und B ist - und auch unabhängig davon, wenn die Ausbreitungsgeschwindigkeit zwischen A und B sich unterwegs ändern würde.
Das Signal bei B ist nur ein um tk verzögertes Abbild des Signales bei A.
Es kann gar nicht anders sein, es geht gar nicht anders - es muss so sein - und wer da anderer Meinung ist soll diese begründen!
Nun ist es aber so, dass ein rotes Signal oben bei A gesendet wird und bei B blau gesehen wird. Das ist nun zwar eine übertrieben dargestellt Verschiebung, aber dass eine Verschiebung stattfindet ist 1000 fach nachgewiesen.
Natürlich kann man argumentieren, dass das unten bei B ankommende blaue Signal schon oben bei A blau abgesendet worden ist - aber dann müsste ein Beobachter bei A auch schon das blaue Signal sehen/messen.
Das passiert aber nicht, ein Beobachter oben sieht/misst rot.
Dass das Signal bei B - wie oben hoffentlich jedem einleuchtend bewiesen wurde - nur ein um tk verzögertes Signal von A sein kann, muss es also einen anderen Grund geben, warum man unten ein blaues Signal sieht/misst.
Und die ART liefert eben einen klaren Grund, wenn sie angibt, das unten der Zeitverlauf ein anderer ist als oben und sich damit die Beurteilung der Schwingung ändert.
Das ist eine eindeutige Erklärung welche das Geschehen und das Ergebnis richtig beschreibt - ob diese Erklärung nach ART den Kritikern hier passt oder nicht ist kein Kriterium.
