Highway hat geschrieben:Alternativ kannst du dir vorstellen, dass die Ballkanone sich mit 2v an die neue Position bewegt, dort anhält und den Tennisball abschießt um dann wieder auf den Weg zu machen.
Vielleicht ist diese stroboskopartige Betrachtung gar nicht so schlecht.
Also: Kanone und Spieler sind 10 m entfernt.
Alles stoppt (für unendlich kurze Zeit Zeitpunkt t = 0 gesetzt), Ball wird mit 10 m/sek nach hinten abgeschossen.
Alles setzt sich wieder in Bewegung - Ball läuft weiterhin mit 10 m/sek nach hinten, aber der Spieler bewegt sich wieder mit 10 m/sek nach vorne weiter.
Also wird er in 0,5 sek von Ball getroffen (Zeitpunkt t = 0,5)
Da tut sich vorne noch gar nix - erst weitere 0,5 Sek später (Zeitpunkt t = 1) stoppt wieder alles. Neuer Ball wird mit 10 m /sek abgeschossen.
Wieder alles in Bewegung setzen und wieder wird der Spieler nach 0,5 Sek von nächsten Ball getroffen (Zeitpunkt t = 1,5)
Das aber widerspricht Deiner früher mal getroffenen Aussage:
Wie kann er das kompensieren? Ganz einfach, indem er sich ebenso wie die Ballmaschine bewegt. Dann bekommt er die Bälle wieder pünktlich und kann diese dann auch pünktlich reflektieren. Für ihn sieht es so aus, als würden sich die Bälle mit konstant c zwischen Ballmaschine und ihm bewegen.
Da ist aber nix mehr mit "bekommt die Bälle pünktlich" aber die Bälle werden natürlich im 1 Sekunden Takt abgeschossen und kommen genauso richtig im 1 Sekunden Takt an, sieht daher auch wirklich so aus, dass sich die Bälle mit konstantem c zwischen Ballmaschine und ihm bewegen.
Nur "bekommt pünktlich" stimmt eben nicht mehr - es ist um 0,5 sek verschoben.
Hoffe, da keinen "blöden" Denkfehler gemacht zu haben und hoffe außerdem, etwas klarer gemacht zu haben was ich meine.
Ich mach mal Pause, mir schwirrt der Schädel

