Meist wird die Gravitationsrotverschiebug daher so illustriert (aus Wikipedia u. Leifi-Physik):

Und das ist offenbar falsch!
Nach Einstein müsste vom GPS-Satelliten zum Erdboden Energie übertragen werden, nach dem Äquivalenzprinzip (nach welchem dieser Energie Masse und Schwere zugeschrieben werden muss) sollte sich am Erboden eine höhere Energie nach
E1=E2*(1+Φ/c²) ergeben und sich das in einer höheren Frequenz f1=f2*(1+Φ/c²) äußern. In umgekehrter Richtung ergibt sich daher die Gravitationsrotverschiebung f_o-f/f_o=-Φ/c²; aus dieser Rotverschiebung folgert Einstein eine Veränderlichkeit der Lichtgeschwindigkeit, und aus dieser Beziehung für eine veränderliche Lichtgeschwindigkeit folgt die Lichtablenkung im Gravitationsfeld. Ergibt sich nun, dass E1=E2*(1+Φ/c²) bzw. f1=f2*(1+Φ/c²) nicht zutrift, sind auch die daraus abgeleiteten Effekte nicht existent.
fallili hat geschrieben:Und das eine gravitative Rotverschiebung wirklich existiert, ist eigentlich über den Mößbauer Effekt inzwischen wirklich schon genügend genau nachgewiesen worden.
Pound Rebka haben das Ergebnis auf die Energiezunahme der Photonen zurückgeführt und nicht auf das unterschiedliche Verhalten des Oszillators im Gravitationsfeld. Genau diese Energiezunahme auf dem Signalweg findet aber nicht statt, sondern die veränderten Frequenzen entstehen schon beim Sender. Die Interpretation des Pound/Rebka Experiments muss daher auf eine Höhenabhängigkeit des verwendeten Oszillators gestützt werden und nicht auf eine Veränderung der Frequenz aufgrund der Fallbeschleunigung, wie von Pound/Rebka angenommen wurde. Denn diese Veränderung der Frequenz auf dem Signalweg gibt es offensichtlich nicht. Es ist - wie vorhin ausgeführt - keinesfalls gleichgültig, was man als Ursache für die Rotverschiebung wählt, denn ist es nur eine Folge der Messung mit unterschiedlich laufenden Uhren oder eine Folge unterschiedlichen Verhaltens von Oszillatoren, dann ist Einsteins Äquivalenzprinzip, dass jeder Form von Energie Masse und Gravitation zuzuordnen ist, eben nicht bestätigt!
Das GPS bestätigt das zweifellos nicht und zeigt nur das unterschiedliche Verhalten der Uhren im Gravitationsfeld auf. Die ART sagt aber auch die Energiezunahme und Frequenzzunahme aus der Fallbeschleunigung voraus, wie es nach Einsteins Äquivalenzprinzip sein müsste. Das GPS widerlegt das eindeutig!
Grüße
Harald Maurer
