Ernst hat geschrieben:
Bell hat geschrieben:
4)Ist es falsch, dass im Grünsystem gemessen die Signale in einer Sekunde (Grün-Zeit) eine LS (im Grün-Maßstab) weiterkommen?
Ja, das ist falsch.
Das wäre nur dann richtig, wenn die Uhren auf der Grünachse alle mit gleicher Zeit laufen. Die Uhren auf der Grünachse zeigen aber alle eine unterschiedliche Zeit.
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Das ist nicht richtig Ernst. In jedem Inertialssystem (also auch im Grünsystem) laufen die Uhren gleich, wie Chief richtig bemerkte, zeigen also innerhalb des System (nach Synchronisierung) auch die gleiche Zeit an,
Die RdG kommt doch erst dann zum tragen, wenn zwei verschiedene Inertialsystem sich gegenseitig beobachten. Dann zeigen aus dem Rotsystem heraus betrachtet alle Uhren im Grünsystem eine andere Zeit an ... vice versa. Und das dies so ist, ist eine direkte Folge dessen, dass sich in jedem Inertialsystem die Signale (natürlich im Maßstab dieses Inertialsystems gemessen) mit c ausbreiten.
Dazu aus Wikis
Relativität der Gleichzeitigkeitwiki hat geschrieben:
Ein Zug und ein Bahnhof sollen zueinander eine Relativgeschwindigkeit von v = 0,6 c besitzen. Dabei wird im Zug mittig zwischen zwei Uhren A1 und A2 ein Lichtblitz ausgelöst, wobei bei Ankunft der Lichtblitze die jeweilige Uhr zu laufen beginnt. Da ein Beobachter im Ruhesystem des Zuges (d. h. dem Inertialsystem, in dem der Zug ruht) aufgrund der Relativitätstheorie annimmt, dass die Lichtgeschwindigkeit in alle Richtungen gleich ist, werden seiner Meinung nach A1 und A2 von den Lichtblitzen gleichzeitig erreicht und synchron zu laufen beginnen.
Vom Standpunkt eines Beobachters im Ruhesystem des Bahnhofes sieht die Reihenfolge der Ereignisse aber anders aus. Um den Zeitpunkt der Ankunft der Lichtblitze bei A1 und A2 genau bestimmen zu können, hat er mit Lichtsignalen synchronisierte und mit Sensoren ausgestattete Uhren auf den Gleisen befestigt. Für diesen Beobachter ist nun die Lichtgeschwindigkeit ebenfalls konstant in alle Richtungen, und der Zug bewegt sich mit hoher Geschwindigkeit nach rechts. Daraus folgt, dass der Blitz zu A2 einen längeren Weg zurücklegen muss als zu A1, weil A2 sich von der Stelle, von der der Blitz ausging, fortbewegt, wohingegen A1 sich auf diese Stelle hinbewegt. Die an den Gleisen befestigten Uhren werden folglich anzeigen, dass A1 vor A2 vom Blitz getroffen worden ist und früher zu laufen begonnen hat. A1 und A2 sind aus Sicht des Ruhesystems des Bahnhofes also nicht synchron.
Die Relativität der Gleichzeitigkeit besagt somit, dass an unterschiedlichen Orten stattfindende Ereignisse, die in einem Inertialsystem gleichzeitig sind, aus Sicht eines relativ dazu bewegten Inertialsystems nicht gleichzeitig sind. Wichtig dabei ist, dass die Messungen in allen Inertialsystemen am Ort der Ereignisse durchgeführt wurden – es ist somit klar, dass die Relativität der Gleichzeitigkeit nichts mit rein optischen Effekten bzw. Täuschungen zu tun hat.
Auch folgt daraus doch, dass die RdG eine direkte Folge des zweiten Postulates ist, welches besagt, dass eben in jedem Inertialsystem die Ausbreitung der Signale mit c stattfindet. Und wenn dies für alle Inertialsysteme gilt, dann natürlich auch für das Grünsystem.
Ernst hat geschrieben:
Strecke: 1Ls
Ohne RdG
StartzeitA=0s, StartzeitB=0, ZielzeitA=2s; ZielzeitB=2s; LG= 1Ls/(ZielzeitB-StartzeitA)= 1Ls/2s =0,5c
Und wenn in B ein Spiegel aufgestellt ist? Willst Du ernsthaft behaupten, A messe dann, dass das Licht 4 Sekunden (aufjeden Fall ja mehr als 2 Sekunden) gebraucht hätte den Weg von zwei Ls zurückzulegen ... spätestens dann wäre doch das 2. Postulat widerlegt.
Dein Beispiel kann sich doch nur auf die Sicht eines zu AB bewegten Inertialsystems auf AB beziehen, doch aber nie auf die Sicht von AB auf sich selbst. Z.B. von Rot auf Grün. Und da zeigen in der Anim die roten Signale ja an, wie die Rotsicht auf Grün ist. Und daher kann Rot keine Aussage darüber machen (es sei denn, er wendet die Lorenztrafo an und rechnet es aus) was Grün eigentlich sieht. Das kann nur ein Beobachter in Grün sagen.