Ätherwind

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ätherwind

Beitragvon Harald Maurer » Mi 8. Sep 2010, 21:26

Chief hat geschrieben:Außerdem glaubt dheinz, dass in beiden IS, trotz zweiweg, die optische Weglänge unterschiedlich ist.

Nein, das glaubt er nicht! Er zeigt ganz im Gegenteil, dass die optische Wegstrecke in beiden Bezugssystemen gleich lang ist!
Ich hab's auch nicht gleich geschnallt, aber dheinz hat Recht - und im Gezari-Experiment steckt tatsächlich (leider) ein grauslicher Denkfehler.
Die Sache klärt sich wirklich einfach auf:
gezari.jpg
gezari.jpg (17.17 KiB) 5029-mal betrachtet


Im Ruhesystem des Spiegels am Mond (S) bewegt sich das Observatorium (O) auf den Spiegel zu - die Strecke des zurückkehrenden Lichtstrahls verkürzt sich dadurch und die Laufzeit wird logischerweise kürzer.

In seiner Betrachtung aus dem Ruhesystem des Observatoriums übersieht Gezari, dass es nun der Spiegel ist, der sich auf das Observatorium zubewegt. Dadurch wird die opt. Wegstrecke im gleichen Ausmaß kürzer!

Gezari berücksichtigt das nicht und wendet die verkürzte Laufzeit im Bezugssystem O an, ohne die Bewegung des Spiegels zu beachten.

Schade. No cigar...zum Glück bin ich Nichtraucher :)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Ätherwind

Beitragvon Harald Maurer » Mi 8. Sep 2010, 21:32

Ernst hat geschrieben:Und diese Darstellung von Dietmar ist m.Es mit der SRT konform.


Ja, ist sie! :(

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Re: Ätherwind

Beitragvon galactic32 » Mi 8. Sep 2010, 21:50

Analog zur ÄtherWind-Messung ist ein Prinzip-gleiches Verfahren mit Schall im Meer (Sonar).
Eine Isotrope SchallAusbreitung sei eingedacht.
Es lassen sich mit entsprechenden Schall-Sende-Empfangs Medium-Schiffen hinreichend genau dieselben Grundlegenden Ergebnisse erzielen.
GeschwindigkeitsMessungen per SonarDoppler analog zum Radar-Doppler.
LängenMessungen durch stehende Wellen bekannter Frequenz.
Analog zum GPS-System ein Schall-Ort-Bestimmungs-System.
Etc.

Und auch das allein Mit den SignalLaufzeiten der LRR-Systeme nichts relevantes zur ÄtherWindBestimmung beiträgt (ausser daß ÄtherWind nicht und kein ÄtherWind auch nicht damit in Verbindung zu Bringen ist).

Ein analoges System mit Sonar im Medium des Meeres wären auch nur zwei Meßboote, die mit einer SchallLaufZeit einen Zeit-Abstand bestimmen.

Eine Schall-GeschwindigkeitsMessung wäre allein so nicht gerechtfertigt, ein Postulat das die SchallGeschwindigkeit in allen Inertial-System-Analogon's gleich ist, oder derartiges, mag durchgespielt werden!

Freundliche
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Re: Ätherwind

Beitragvon galactic32 » Mi 8. Sep 2010, 22:11

Harald hat geschrieben:und im Gezari-Experiment steckt tatsächlich (leider) ein grauslicher Denkfehler.

tatsächlich relativ zur Betrachtung der SRT-Argumentik,oder !?

aus dem Ruhesystem des Observatoriums übersieht Gezari, dass es nun der Spiegel ist, der sich auf das Observatorium zubewegt.

Vermutlich kaum.
Eine Zubewegung des Spiegels ist doch irrelevant!
In einem AugenBlick tritt reflexion ein!
Ein raum-zeit-Ereignis !
Eine Bewegung's Bestimmung und eine OrtsBestimmung erfordert andere Versuchs-Aufbaue!

Gruß
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Re: Ätherwind

Beitragvon Harald Maurer » Do 9. Sep 2010, 00:30

galactic32 hat geschrieben:Harald hat geschrieben:
und im Gezari-Experiment steckt tatsächlich (leider) ein grauslicher Denkfehler.
tatsächlich relativ zur Betrachtung der SRT-Argumentik,oder !?


Ja, Denkfehler bezüglich des Relativitätsprinzips. Gezari kann nicht mit Bezugssystemen umgehen!

galactic32 hat geschrieben:Vermutlich kaum.
Eine Zubewegung des Spiegels ist doch irrelevant!


Ist es nicht. Es gibt 2 Bezugssysteme. Das des Observatoriums und das des Spiegels. Jedes dieser BS kann als ruhend definiert werden, dann bewegt sich das jeweils andere relativ zu ihm. Wenn das Bezugssystem des O. ruhend angesehen wird, bewegt sich der Spiegel relativ und nähert sich bis zur Reflexion an - damit ist die opt. Wegstrecke kürzer. Diese Veränderung hat Gezari negiert. Das ist grundsätzlich bloß eine Mißachtung des galileischen Relativitätsprinzips und hat mit der SRT nur insoferne zu tun, als Gezari vermeinte, er könne die Addition der Observatoriumsgeschwindigkeit zur Lichtgeschwindigkeit nachweisen. Das ist aufgrund des Denkfehlers von vornherein nicht möglich.

Grüße
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Re: Ätherwind

Beitragvon galactic32 » Do 9. Sep 2010, 01:56

Harald hat geschrieben:bewegt sich der Spiegel relativ und nähert sich bis zur Reflexion an - damit ist die opt. Wegstrecke kürzer. Diese Veränderung hat Gezari negiert. Das ist grundsätzlich bloß eine Mißachtung des galileischen Relativitätsprinzips und hat mit der SRT nur insoferne zu tun, als Gezari vermeinte, er könne die Addition der Observatoriumsgeschwindigkeit zur Lichtgeschwindigkeit nachweisen. Das ist aufgrund des Denkfehlers...

Du switsch'st zwischen den Äther-DenkModellen und den SRT-Denk-UnLogicken so ziemlich hin und her.
Das Spiel bleibt aus beiden BezugsSystemen, doch symmetrisch!
Im BezugsSystem Spiegel hatte sich O. Doch auch genau so angenähert (Vergangenheit!) bis zur Reflexion und näherte sich völlig identisch wie es der Beobachter O. auch wahrnimmt an.
Also diese Betrachtung aus StandPunkten der Denkweise der SRT nach dem Prinzip der eine Zwilling ist älter als der andere helfen so nicht weiter.
Das Spiel mit dem Theoretischen Beweis, daß Schiffe aus Eisen nicht Schwimmen können, verjährt so!

Zum Experimentellen Bestätigen solcher Aussagen bräuchte es auf dem Mond einen Beobachter!
Der Beobachter auf dem Mond kann keine Aussage über das Observatorium auf der Erde in Richtung nun die Bewegen sich auf uns zu oder von uns weg machen!Wie denn?Sie nehmen bestensfalls den farbigen Lichtblitz war!Und aus welcher Entfernung der wohl gekommen sein mag?

Den mickrigen MeßFeholer der sich aus der ÄtherTheorie ergibt ist ein ganz anderes SpezialGebiet!
Ob ÄtherPhysiker ein Galilei-Modell anwenden oder nicht und wie wenn nicht, mag ich bei angemessenerer Gelegenheit diskutieren.
Das Galilei-Zeit-Verstehen???

So weit Gruß
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Re: Ätherwind

Beitragvon Ernst » Do 9. Sep 2010, 11:53

Chief hat geschrieben: Nein, der Lichtstrahl wird im Bezug zum bewegten Äther in entgegengesetzte Richtung geneigt (c-v).

Kommt auf die Definition der Richtung von v an. Richtig ist, daß im vollständig mitgeführten Äther am Boden die Aberration nicht mit der gemessenen übereinstimmt. Ljudmil hat das veranschaulicht. Die Inkompatibilität eines vollständig mitgeführten Äthers mit der Bradley-Aberration ist auch längstens bekannt und außer weiterer Diskussion. Nochmal dazu Wiki:

Lorentz (1886) konnte zeigen, dass Stokes' Annahmen sich selbst und den mechanischen Gesetzen widersprechen - alle Bedingungen können nicht gleichzeitig erfüllt sein. Aufgrund der Widersprüchlichkeit und Künstlichkeit dieser Hypothesen konnte sich Stokes' Theorie gegenüber Fresnels erfolgreicher Theorie nicht durchsetzen.[26]
......
Daneben wurde eine andere Variante der vollständigen Äthermitführung von Theodor des Coudres und Wilhelm Wien (1898) vorgeschlagen. ..... Aber auch hier ergeben sich die gleichen Aberrationsprobleme wie bei Stokes.


Gruß
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Re: Ätherwind

Beitragvon Ernst » Do 9. Sep 2010, 12:30

Harald Maurer hat geschrieben: In seiner Betrachtung aus dem Ruhesystem des Observatoriums übersieht Gezari, dass es nun der Spiegel ist, der sich auf das Observatorium zubewegt. Dadurch wird die opt. Wegstrecke im gleichen Ausmaß kürzer! Gezari berücksichtigt das nicht und wendet die verkürzte Laufzeit im Bezugssystem O an, ohne die Bewegung des Spiegels zu beachten.

So ist es. Dein Bild veranschaulicht klar den auch von Dietmar aufgezeigten Fehler von Gazari.

Gruß
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Re: Ätherwind

Beitragvon Hannes » Do 9. Sep 2010, 13:26

Hallo Harald !

Wir diskutieren, ob rund um die Erde ein mitgeführter Äether existiert oder nicht
und wie die Aberration zustandekommt.

Wir vergessen dabei auf das Hapttthema :
Ist die Invarianz der SRT stimmig = SRT
oder ist die Abhängigkeit von der Lichtquelle stimmig = Ballistik
oder gibt es da eine dritte Lösungsmöglichkeit der Probleme ?

Ich habe am 1. Sept geschrieben:
Ein Lichtstrahl, der von einem sich nähernden oder sich entfernenden Himmelskörper auf einen zweiten übertritt, muss daher einer Geschwindigkeitsänderung unterliegen.
Der Lichtstrahl muss variabel sein und nicht wie die SRT behauptet, invariant.

Wodurch diese Variabilität hervorgerufen wird,ob Aether oder irgendein anderes Medium, ist dabei zweitrangig.


Ich behaupte daher, die LG ist einzig und allein von der Leitfähigkeit der durchquerten Raumstrecke abhängig. Unabhängig davon, ob es einen Äther gibt, oder nicht.

Wir kennen die Leitfähigkeit des Vacuums (Weltraum)
Wir kennen die Leitfähigkeit von Gasen, Flüssigkeiten und Festkörpern.

Das Vorhandensein eines Äthers ist eine zweite Frage.
Über den Äther können wir später steiten.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Ätherwind

Beitragvon galactic32 » Do 9. Sep 2010, 13:53

Ahoy,
Harald Maurer hat geschrieben:Bild

Ernst hat geschrieben:So ist es. Dein Bild veranschaulicht klar den auch von Dietmar aufgezeigten Fehler von Gazari.

nun dieser sogenannte Fehler ist in der ÄtherPhysik absolut nichts unbekanntes!
Die rechte Position in dem DoppelBild dieser Bipolaren Deutung des Versuch's weist folgende weitere MehrdeutigKeiten auf:
Zu BS-Obs der 0-punkt ( observer/ Beobachter / im Bezugssystem des Messenden ("der Chemiker ""sitzt"" immer mit im Topf") ) liegt hier auf 9 Uhr.
Der 0-Punkt kann auch auf 0 Uhr sein und dann hätten wir einen LichtWeg modelliert, der Kürzer w#re .
Zum linken TeilBild,
Das graue Quadrat , der 0-Punkt, dreht sich von 9 Uhr auf 0 Uhr.Er könnte genauso von 11 Uhr bis 14 Uhr sich gedreht haben.
OrbitalDrehung des Mondes und der Erde-Drehungen wurden mit beiden Bildchen noch nicht definiert.
Eine LichtGeschwindigkeit ( gleichförmigkeit )bleibt nicht definiert, eine Zeit-Reise-Geschwindigkeit (event count-kind behavior/ das Verhalten der ereignis zählweise ) bleibt nicht definiert.
Das Modellieren einer Länge, das Formen dieser Geraden bleibt so noch schwach bestätigt.
Es wird in Euklid gedacht, es wird in Euklid bestätigt.
Ein Euklid-Geraden Abschnitt eine Strecke ist dies vorgegebene Mathematik?
Was ist Zeit, wie wird sie produziert, modelliert?
Die Geometrie, die explizit nicht während des PhysikStudium's von MatheMatikern zu "phantasieren" sein darf (?), wird durch nachmessen erst Anwendbar, haltbar von der Natur BeantWortet.
Die InnenWinkelSumme eines Drei-Ecks soll sein 180 Gerad?
Definition des WinkelMeßVerfahrens!
Das ist NaturWissenschaft und keine Mathematik für Mathematiker von Hypothetikern, für mich.

transgalaktischen Gruß ( cis <--> trans; dieseits <--> querseits a la Cis-Trans-Bi-X-Äthylen )
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