Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 21. Jul 2023, 16:01

@bumbumpeng » Fr 21. Jul 2023, 15:36

Du meinst die Trolle, die Komiker.


Ob Leute wie du oder die "Relativisten" Trolle sind, ist wirklich "relativ".

Das Altern des Menschen ist eine biologische Eigenschaft und keine mathematische oder physikalische.

Bestätigt,, Mc plädiert immer dafür, dass etwas bestätigt sein soll.
Eindeutig bestätigt ist die Tatsache, dass die ISS-er mit Wehwehchen zurückkehren, die Alterserscheinungen anzeigen. Z.B. Knochenabbau, Muskelabbau u.a., was im Alter auftritt.

Der Mensch ist für längere Aufenthalte in der Schwerelosigkeit und kosmischen Strahlung nicht geschaffen.
(Gott hat den Menschen für die Erde geschaffen.)
Das ist das größere Problem bei einer eventuell stattfindenden ersten Mondlandung, die noch lange nicht in Sicht ist und geschweige von einer eventuellen Marslandung???


Um solche Fragen geht es in solchen Gedankenexperimenten wohl weniger. Man kann auch unbemannte Sonden mit Uhren etc auf die Reise schicken.

Ja, Dopplereffekt. Na und, das heißt doch nicht, dass eine Uhr schneller gehen würde.
Also ein SCHEINEFFEKT.


Wenn die Uhren sich zueinander bewegen und am Ende treffen, ist diese "Scheinzeit" gleich der echten Zeit.

Was aber bislang nicht geklärt ist, ist der Schmarrn, wie ein Raumschiff auf fast c gebracht werden soll und wer die Beschleunigung aushalten soll?
Mehr als 2 G hält ein Mensch über längere Zeit gar nicht aus, ohne Schaden zu nehmen. Das ist nicht drin!!! 2 G ist schon viel, heißt doppeltes Gewicht.


Man kann auch unbemannte Sonden nehmen. Auch gibt es Varianten des Zwillingsparadoxon mit konstant 1 G Beschleunigung. Die Berechnung ist aber dann schwieriger.

Woran will man sich im NICHTS abstoßen? Da, wo nichts ist, ist nichts.


Wieso muß such eine Rakete an etwas "abstossen"? Hast du schon mal was von der Impulserhaltung gehört?

Alles in allem ist das Zwillingsparadoxon ein Hirngespinst vom Scharlatan Einstein und nichts anderes. Der Eingesteinte hat sich den Schwachsinn ausgedacht bei einem morgentlichen Gang auf den Einzylinder.



War das wirklich Einstein? Soweit ich weiss hat er in seinem Werk aus dem Jahre 1905 sich eine Rundreise einer Uhr ausgedacht. Diese zeigt dann am Ende weniger Zeit als die "ruhende Uhr(en)" na.

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
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Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon Frau Holle » Fr 21. Jul 2023, 16:34

Rudi Knoth hat geschrieben:@bumbumpeng » Fr 21. Jul 2023, 15:36
Du meinst die Trolle, die Komiker.

Ob Leute wie du oder die "Relativisten" Trolle sind, ist wirklich "relativ".

Das ist nicht relativ. Es ist absolut klar, wenn man weiß was Trolle sind:

wikipedia hat geschrieben:Als Troll wird bezeichnet, wer absichtlich Gespräche innerhalb einer Online-Community stört.

Wer ist hier also der Troll, der Gespräche über die RT stört, mit provozierenden Kommentaren, dass eh alles Schwachsinn wäre, die diskutierenden Foristen Trolle und Komiker wären, der "Eingesteinte" ein Lügner und Scharltan usw.?

Da kann es nicht den Hauch eines Zweifels geben. 8-)
Das plumbumpäng nicht weiß wovon es spricht ist ja nichts Neues.
 
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Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon Daniel K. » Fr 21. Jul 2023, 18:05

Daniel K. hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Antwort auf die Feststellung von Holle, die dass der Beobachter im Zug, der bei der bewegten Uhr sitzt, erkennen kann das er sich bewegt und nicht die Bahnhöfe oder Kirchturmuhren und zwar anhand der schneller taktenden Uhren an den Bahnhöfen bzw. den Kirchtürmen.
Das ist dir aber ein Dorn im Auge deiner Verbissenheit, darum schweigst du dazu und versuchst es auszusitzen. Sagt viel über den Charakter und der Wahrheitsliebe eines Menschen aus.

Du hast meine Frage lange ignoriert, nachdem das nicht mehr ging bist du mit der Lichtuhr angerückt, sollte wohl darauf reinfallen.

Gelogen Kurt, ich habe Dir wie auch Holle das ausführlich und richtig im Rahmen der SRT mehrfach erklärt, das mit der Lichtuhr war...
Kurt hat geschrieben:
Nach der Lichtuhr habe ich dich nicht gefragt. Sondern das da:

Antwort auf die Feststellung von Holle, die, dass der Beobachter im Zug, der bei der bewegten Uhr sitzt, erkennen kann, dass er sich bewegt und nicht die Bahnhöfe oder Kirchturmuhren und zwar anhand der schneller taktenden Uhren an den Bahnhöfen bzw. den Kirchtürmen.
Trifft das was Holle gesagt hat zu?

Ich habe das zig Mal beantwortet und dieser Behauptung widersprochen, weil sie im Widerspruch zum Relativitätsprinzip steht, Du kannst so was nicht, Holle nicht, keiner kann das, weil es nicht geht. Der Beobachter auf dem Turm wird genauso die beiden Uhren im Zug oder Bus mit höheren Anzeigen messen, wenn im Zug oder Bus vorne und hinten je eine Uhr ist, und man einen Beobachter auf dem Turm hat, oder am Bahnsteig, dann wird der auch eine höhere Differenz auf den zwei bewegten Uhren errechnen, als auf einer seiner eigenen Uhren. Die bewegten Uhren gehen in beiden Systemen zu dem Beobachter zu dem sie bewegt sind asynchron. Wenn Holle da im Zug/Bus sitzt und seine Messung macht und erklärt, ja die Uhren auf dem Türmen laufen schneller, als die hier im Bus, dann ist das falsch, er vergleich zwei unterschiedliche Uhren und die zweite hat einfach schon einen Vorlauf und der ist so groß, dass er das was die Uhr "langsamer" geht, überwiegt. Holle kann nun schwafeln, er habe die SRT widerlegt, das Relativitätsprinzip, er ist der Hecht, nur ist das einfach so falsch, wie Dein PDF.

Denn wie gesagt, der auf der Turmuhr wird genau das auch für die Uhren um Bus messen und erklären, ja die Uhren im Bus laufen schneller, ganz klar, die Türme sind bewegt.

Und das mit den Lichtuhren ist einfach der Balken für Eurer Hirn, schiebt Euch den richtig tief rein, denn dass macht einfach klar, warum das was Du und Holle schwurbeln Humbug ist. Du kannst ja an die Lichtuhren noch eine Anzeige schrauben, die zählt dann für jedes Ticktack einen hoch. Würdest Du das machen, oder Holle, also wenn Ihr zwei geistig dazu fähig während, und das dann noch verstehen könntet, würde Euch klar werden, warum das was Ihr so schwurbelt physikalisch gar nicht geht. Man kann das ja aufmalen, grafisch darstellen und durchrechnen, Ihr seit einfach mathematisch und experimentell widerlegt. Und es ist egal, wie lange Ihr da noch ums Feuer tanzt, gibt keinen Regen.


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
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Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon bumbumpeng » Fr 21. Jul 2023, 18:20

Rudi Knoth hat geschrieben:
Woran will man sich im NICHTS abstoßen? Da, wo nichts ist, ist nichts.
Wieso muß such eine Rakete an etwas "abstossen"? Hast du schon mal was von der Impulserhaltung gehört?
@Rudi Knoth,,
Aufgrund der Physik des Universums muss sich die Rakete an etwas abstoßen.

Was soll denn die Impulserhaltung mit dem Rückstoßprinzip zu tun haben? Um zu beschleunigen, muss man sich an etwas abstoßen können. Da dort draußen nichts ist, muss man diese Masse mitnehmen. Wieviel Tonnen willst du mitnehmen?
Und alles, was du mitnimmst, musst du ebenfalls wieder beschleunigen. Was brauchst du dazu? Treibstoff. Je mehr du mitnimmst, um so mehr Treibstoff brauchst du.
Da tun sich GRENZEN auf. Das ist begrenzt!!!
Bei Allmyllery hat das ein user mal demonstriert. Das ging ins Unermessliche. Heißt: Raketen desderzeitigen Standes und auch noch über Jahre hinaus, packen es nicht.

Sgr A* hat nahezu unbegrenzt Treibstoff zur Verfügung, weil er permanent aus dem Halo Massen frisst. Die S-Sterne.

Sgr A* stößt sich tangential an den Gesamtmassen ab, die er schräg tangential auswirft. Das sind schon ganz gute Massen, im Verhältnis zu Sgr A* natürlich wenig, aber die Menge machts. Das hat mit Impuls zu tun. Sgr A* bekommt bei jedem Impuls einen ganz, ganz, ganz minimalen Zuwachs an Tangentialgeschwindigkeit.
Das ist normal. Das geht über Milliarden von Jahren.
Wo ist die Impulserhaltung?


Sog. Gedankenexperimente fernab jeglicher Realität werden definitiv von mir als Schwachsinn bezeichnet.

Und hier greift auch des Mcs Einwand nicht, den er immer wieder bringt, denn da wurde durch Versuch gar nichts bestätigt, weil es keinen Versuch dazu geben kann.

Zwillingsparadoxon = hirnrissiger Müll hoch unendlich.
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Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon bumbumpeng » Fr 21. Jul 2023, 18:27

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:@bumbumpeng » Fr 21. Jul 2023, 15:36
Du meinst die Trolle, die Komiker.

Ob Leute wie du oder die "Relativisten" Trolle sind, ist wirklich "relativ".

Das ist nicht relativ. Es ist absolut klar, wenn man weiß was Trolle sind:

wikipedia hat geschrieben:Als Troll wird bezeichnet, wer absichtlich Gespräche innerhalb einer Online-Community stört.
Siehste, Rudi Knoth und ich führen ein Gespräch.
Wer ist der Störer? Du.
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Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon Daniel K. » Fr 21. Jul 2023, 18:53

McMurdo hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Bist Du blöde? Es geht nicht im die Punkte, es geht gar nicht um diese Aussage, es ist unstrittig, was die beiden Uhren am Ende der Reise anzeigen und auch was sie nach der Hälfte der Reise anzeigen. Wo hab ich das jemals bestritten? Eben, so viel zu blind.

Es geht um die Aussage, dass die Uhren im anderen System schneller laufen, als im eigenen, ...

Tut sie ja ganz eindeutig. Eine Uhr zählt bis 10 Jahre, die andere bis zum wieder treffen nur bis 8 Jahre. Bei der einen Uhr ist mehr Zeit vergangen als bei der anderen.

Nein, es geht erstmal um die halbe Strecke der Reise, und da wurde gezeigt, die Uhren gehen wechselseitig langsamer, die SRT ist hier symmetrisch, das Relativitätsprinzip gilt. Im Ruhesystem des Reisenden gehen die Uhren auf der Erde und Centauri asynchron, ergibt sich aus der "mutmaßlichen" Beschleunigung der Rakete beim Start.


Joachim hat das mal vorgerechnet:

relativitätsprinzip.info » Joachim Schulz hat geschrieben:
... Δt = v (c²)⁻¹ • L

L ist der Abstand zwischen den beiden Uhren Erde und Mond in deren Ruhesystem, also 18,14 Ls und Δt beträgt somit 12,19 s. Heißt, wenn die Uhr auf der Erde 0 s anzeigt, dann zeigt im Ruhesystem der Rakete die Uhr auf dem Mond eben schon 12,19 s an. Dann vergehen im Ruhesystem der Rakete die 20 s und die Uhren E und M zählen 20 γ⁻¹ s = 14,81 s hoch, die Uhr E zeigt das so an, die Uhr M zeigt wegen den 12,19 s Vorlauf eben 27 s an.


McMurdo hat geschrieben:
Ist wie wenn du Auto fährst und die km Stände vergleichst. Da ist am Ende ein Auto tatsächlich mehr km gefahren als das andere. Hat also mehr Strecke zurück gelegt. Du musst nur die Punkte zählen. Offensichtlich ist das aber für dich schon zu hoch. Schau dir Peter Kroll an. Der erklärt es richtig. Und auch anschaulicher als deine Textwände. Der muss auch nicht ständig irgendwelche neuen Beispiele raus kramen.

Unfug, Deine Analogie ist ein Strohmann, und Dein Problem ist, Du kannst offenbar gerade noch eben so Punkte zählen und dann ist Ende im Gelände mit Deinen geistigen Fähigkeiten, darum ignorierst Du das mit den Lichtuhren. Die Aussagen die ich von Peter Kroll zitiert habe sind falsch, und Du bist gar nicht in der Lage zu beurteilen, ob der das richtig erklärt, dafür müsstest Du das verstanden haben und das hast Du nachweislich nicht.


Joachim hat das aber mal schön vorgerechnet und auch das Minkowski-Diagramm aus Sicht des Reisenden gezeigt:

relativitätsprinzip.info » Joachim Schulz hat geschrieben:
Nachdem ich das Zwillingsparadoxon durchgerechnet habe, gebe ich auf dieser Seite ein einfaches Zahlenbeispiel. Sehr einfach werden die Formeln, wenn man annimmt, dass der Reisende mit 80% der Lichtgeschwindigkeit unterwegs ist. Dann gilt:

γ =5/3 = 1,67

Nimmt man weiterhin an, dass der zu besuchende Planet nur zwei Lichtjahre entfernt ist, so kommt man auf folgendes Bild:

Bild

Aus der Sicht der ruhenden Erde braucht man mit 80% Lichtgeschwindigkeit 2,5 Jahre um 2 Lichtjahre zurückzulegen. Bei einem Gammafaktor von 5/3 bewirkt die Zeitdilatation, dass auf dem Raumschiff nur 1,5 Jahre vergehen. Die Besatzung altert also pro Reise um ein Jahr weniger als die Erdbewohner. Für Hin- und Rückreise macht das zwei Jahre. Die Ereignisse R und S auf der Erde geschehen 0,9 Jahre nach dem Start beziehungsweise vor der Landung auf der Erde.

Aus der Sicht des Reisenden ergibt sich folgendes Bild:

Bild

Während der Hin- und Rückreise erscheint die Entfernung von der Erde zum Planeten aufgrund der Längenkontraktion auf 1,2 Lichtjahre verkürzt. Die Reise dauert, wie oben geschrieben, 1,5 Jahre. Auf der (von der Rakete aus betrachtet) schnell bewegten Erde vergehen während des Fluges aufgrund der Zeitdilatation nur 0,9 Jahre. Die Rakete erreicht den Planet gleichzeitig mit dem Ereignis R auf der Erde.

Während des Abbremsens verzerrt sich jedoch die Weltsicht der Besatzung so, dass die Entfernung wieder 2 Lichtjahre beträgt und Ereignis P mit der Ankunft gleichzeitig ist. Durch die beiden Verzerrungen bei Landung und Start auf dem Planeten ergibt sich auch aus der Sicht des Reisenden, dass auf der Erde insgesamt 5,5 Jahre vergehen, während der Reisende nur 3,5 Jahre erlebt. Das Zwillingsparadoxon ist also lösbar: Der Reisende altert weniger.

Das am Ende bei dem Zusammentreffen der beiden Zwillinge der Reisende jünger ist, steht ja außerfrage, wurde nie bestritten, es geht um die Frage, ob die Uhren auf der Erde im Ruhesystem des Reisenden während des Fluges schneller laufen, als die ruhende Uhr in der Rakete. Und die Antwort entspricht nun mal der SRT, im Ruhesystem des Reisenden vergehen hier im Beispiel von Joachim 1,5 Jahre und die für ihn bewegte Uhr auf der Erde geht dilatiert, zählt also 1,5 γ⁻¹ Jahre = 0,9 Jahre.

Die Behauptung, die Uhren auf der Erde und Centauri, oder wo auch immer, würden als bewegte Uhren im Ruhesystem des Reisenden schneller laufen ist einfach falsch.


Auch hier kann man das nachlesen:

Matheplanet » PHYSIK » RELATIVITÄTSTHEORIE - ZWILLINGSPARADOXON hat geschrieben:
Bild

Bob fliege 7 Jahre von Alice weg und kehre dann um (aus darstellerischen Gründen wurde im Gegensatz zum vorangehenden Beispiel eine ganze Anzahl von Jahren gewählt). Bobs Gleichzeitigkeitsachsen (x-Achsen) schneiden sich zunächst mit der "Vergangenheit" von Alice. Sobald er wendet, "sieht" er in die Zukunft von Alice. Alice macht also aus Bobs Sicht einen Zeitsprung.
Wikipedia » Zwillingsparadoxon » Zahlenbeispiel hat geschrieben:
Bild

Für eine Hin- und Rückreise mit 60 % der Lichtgeschwindigkeit zu einem Ziel in 3 Lichtjahren Abstand ergeben sich folgende Verhältnisse (siehe obige Grafik), aus der Sicht des Zwillings auf der Erde sind für Hin- und Rückweg jeweils 5 Jahre erforderlich. Der Faktor für die Zeitdilatation und die Längenkontraktion beträgt 0,8. Das bedeutet, dass der fliegende Zwilling auf dem Hinweg nur um 5 × 0,8 = 4 Jahre altert. Dieser erklärt sich diesen geringeren Zeitbedarf damit, dass die Wegstrecke sich durch die Längenkontraktion bei seiner Reisegeschwindigkeit auf 3 × 0,8 = 2,4 Lichtjahre verkürzt hat.

Da nach seiner Einschätzung auf der Erde die Zeit auch langsamer verstreicht, scheinen auf der Erde unmittelbar vor seiner Ankunft beim fernen Stern lediglich 4 × 0,8 = 3,2 Jahre verstrichen zu sein. Aus der Sicht des Erdenbewohners tritt das Ereignis der Ankunft auf dem fernen Stern jedoch erst 1,8 Jahre später auf. An dieser Stelle tritt aufgrund von intuitiven fehlerhaften Annahmen über Gleichzeitigkeit das Paradoxon auf. Durch den Wechsel der Inertialsysteme während der Umkehrphase verschiebt sich die Wahrnehmung des reisenden Zwillings bezüglich des auf der Erde „gleichzeitigen“ Ereignisses zur Ankunft auf dem Stern um 3,6 Jahre. Zusammen mit den 3,2 Jahren auf dem Rückweg sind also auch aus der Sicht des fliegenden Zwillings auf der Erde insgesamt 10 Jahre verstrichen, während er selbst lediglich um 8 Jahre gealtert ist.

Auf der Grafik kann man das auch sehr schön erkennen, auf dem "Flug" vergeht für den Reisenden weniger Zeit auf Erde und Stern, der Reisende selber misst seine Eigenzeit für die Reise mit 4 Jahren, auf der Erde vergehen 4 γ⁻¹ J = 3,2 Jahre. Das gilt so für Hin- und Rückreise, in Summe also altert der Reisende 8 Jahre und auf der Erde vergehen regulär 6,4 Jahre. Aber es gibt den "Zeitsprung", ich nenne es einfach erstmal so, denn beim Start bei der Erde sind schon 1,8 Jahre mehr auf der Uhr am Stern, und das kommt auch noch beim Rückflug hinzu, also 3,6 Jahre. Und diese Zeit kommt auf die 6,4 Jahre drauf und so ist der Zwilling auf der Erde dann um 10 Jahre älter.


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Re: Potatos gonna potato

Beitragvon Daniel K. » Fr 21. Jul 2023, 19:00

Yukterez hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
... das erklärt Peter Kroll einfach nicht, darum ist seine "Erklärung" auch echt mies und Aussagen darin einfach nur falsch.

Wenn Peter Kroll so mies und du so toll bist fragt sich nur warum der vom berühmten Josef Gaßner gefeiert wird, während du sogar von deinen eigenen Freunden zum Crackpot gestempelt wirst: ...

Das übliche Brandstiftern von dir, wie so oft erklärt, sind Joachim und ich total grün miteinander, und viel spannender ist doch, dass du nun nicht geschrieben hast, meine Behauptung die Aussagen von Peter Kroll wären falsch, und du seine Aussagen hier noch mal bestätigst, nein darüber gehst du einfach so hinweg. Eventuell hast du ja Sorge, dass man einen Bild von dem Mist machen könnte, denn du dann schreiben würdest, und das wo im Web speichern könnte, so wie du es gerne mit Aussagen Anderer so machst.

Davon abgesehen hab ich nie gesagt, Peter Kroll ist mies, habe nur ein paar seiner Aussagen als falsch bezeichnet, du widersprichst mir da ja offenkundig auch nicht zu. Und ich habe auch nicht geschrieben, ich wäre so toll, dass passiert alles nur bei dir im Kopf, wo sonst nichts weiter passiert. Bist eben eine arme vom Hass zerfressende destruktive Seele.


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Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon Daniel K. » Fr 21. Jul 2023, 19:06

Rudi Knoth hat geschrieben:
Jetzt streiten sich also die "Relativisten" über dieses Thema. Eigentlich sollte doch folgendes klar sein:

1. Der Unterschied zwischen "ruhendem" und "reisenden Zwilling" liegt daran, dass der reisende Zwilling wieder "zurückkehrt". Wenn man sich die Situation in einem Minkowski-Diagramm eines Koordinatensystems, das sich gegenüber dem "Ruhesystem" des "ruhenden Zwillings" unbeschleunigt bewegt, anschaut, stellt man für den "ruhende Zwilling" eine Gerade als Weltlinie und für den "reisenden Zwilling" eine "geknickte" Weltlinie fest.

Da gibt es einige Unterschiede und wie ich so die letzte Zeit feststelle, gibt es reichlich unterschiedliche Erklärungen zu dem Zwillingsparadoxon, einige widersprechen sich auch mehr oder weniger.


Rudi Knoth hat geschrieben:
2. Der "reisende Zwilling" bemerkt bei der Umkehr "sofort", dass die Uhr des "ruhenden Zwillings" "schneller geht" (Dopplereffekt). Der "ruhende" Zwilling" bemerkt die "schnellere Uhr" des "reisenden Zwillings" erst, wenn letzter schon eine gewisse Strecke zurückgelegt hat. Am Ende sehen beide jeweils die Uhr des anderen "in Echtzeit".

Auch wenn Du es in Anführungszeichen setzt, ich muss Dir da leider widersprechen, wenn das so währe, dann könnte ein anderer in die andere Richtung reisen und würde die Uhr des ruhenden Zwillings wieder langsamer "bemerken". Das hängt nun nicht von der Richtung ab, bleiben wir doch generell einfach mal bei den Fakten, die wirklich unstrittig sind, die im System bewegten Uhren gehen für einen Beobachter im Vergleich zu seiner zu ihm ruhenden Uhr langsamer. Ohne wenn und aber, ohne jede Ausnahme.

Und dabei ist die Richtung mit der sich die Uhr bewegt egal, ob die nun auf welche Uhr sich zubewegt oder von welche auch immer weg, schnurzegal, die ruhende Uhr misst x s und die bewegte Uhr im System zählt x γ⁻¹ s und somit immer weniger und nie mehr als die ruhende Uhr. Ich bin mir recht sicher, Du wirst mir da zustimmen und nicht widersprechen und auch der alte Brandstifter wird dem wohl kaum widersprechen.


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Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon Daniel K. » Fr 21. Jul 2023, 20:00

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Und damit ist auch die Zwischenzeit zwischen zwei Ereignissen absolut, als Eigenzeit für alle zueinander ruhenden Reisenden sind es 3 Jahre und für alle zur Erde ruhenden sind es 5 Jahre. Für alle anders Bewegten sind es x Jahre. Aber es ist immer genau dieselbe Zeit zwischen diesen Ereignissen, nur mit unterschiedlichen Maßzahlen. Für das Licht sind es 0 Jahre.

Schwachsinn, es gibt keine unterschiedlichen Sekunden, Du schwurbelst wieder einen Mist, Du behauptest also nun 3 Jahre sind 5 Jahre nur die Maßzahl ist unterschiedlich, was für ein Käse.

Wie man sieht hast du nicht mal die einfachsten Grundlagen verstanden, meinst aber zu wissen, was "es" gibt und was nicht.

Passt bei mir schon mit den Grundlagen, ich weiß was eine Geschwindigkeit ist, Du nicht, Du schwurbelst selbst darüber nur Unsinn. Deine Grafiken waren falsch, Deine Aussage dazu, hast Du zugegeben, meine Rechnungen und die Ergebnisse sind richtig, hast Du auch zugegeben, also sorge Dich mal mehr um was Du an Grundlagen so nicht verstanden hast.


Frau Holle hat geschrieben:
Die beiden Ereignisse finden in jedem Bezugsystem statt.

Ach was, und nachts ist es dunkler als am Tage.


Frau Holle hat geschrieben:
Da die Zeitspanne als Maßzahl zwischen beiden Ereignissen in S und S' verschieden ist, muss auch die zugrunde liegende SI-Sekunde verschieden sein, es gilt für die invariante Zeitspanne t∙s = t'∙sss.

Wenn ich so einen Mist schreiben würde, würde der Brandstifter wieder Screenshots machen und das im Web Archiv speichern. Es gibt also unterschiedliche SI-Sekunden, lustig. Übertragen wir das mal auf die Länge, also den Meter, wir haben zwei zueinander im Winkel von 45 Grad verdrehte Systeme, wenn man in S nun 1 m auf der x-Achse misst, dann hat man im anderen System nur 0,708 m. Genauso ist es in die andere Richtung, misst man dort 1 m auf der x-Achse, hat man im ersten System nur 0,708 m an Länge. Natürlich sind beide Meter immer gleich lang und natürlich ist jeder SI-Sekunde genau eine SI-Sekunde lang. Es gibt keine unterschiedliche Dauer einer SI-Sekunde. Wenn ich meine zu mir ruhende Uhr nach 1 s ablese, habe ich eine SI-Sekunde gemessen, Eigenzeit, wenn ich da auf der bewegten Uhr nun 0,74 s ablese, dann ist das für mich Koordinatenzeit, dann ist das in meinem System keine SI-Sekunde lang, aber im Ruhesystem der für mich bewegten Uhr ist es eine SI-Sekunde. Du schwurbelst wie immer nur Mist Holle.

Aber gut, Du verstehst nicht was eine Geschwindigkeit genau ist, nun wissen wir, Du verstehst auch nicht, was eine SI-Sekunde ist, Du setzt echt noch immer wieder einen drauf, man denkt, dämlicher geht doch nicht, aber dann liest man einen Betrag von Dir und ist fasziniert, doch Du kannst Dich da noch immer steigern, wird immer dämlicher.

Frau Holle hat geschrieben:
Im Beispiel unten mit v = 0,6 c über eine Ruhelänge von 3 Lj gilt für die Zeitspanne zwischen A₁ und B: 5 Jahre = 4 Jahre und damit 1 Jahr > 1 Jahr. Man sieht die verschieden langen Einheiten im Minkowski-Diagramm auf den Raum- und Zeitachsen.

Meine Fresse Holle, was tust Du Dir hier nur an, geistige Selbstverstümmelung, Du setzt da nun sogar von Absatz zu Absatz einen drauf. :shock:

Klar, 5 Jahre = 4 Jahre und 3 = 2 und Tomate gleich Blauwal, ... und 1 > 1, passt schon Holle, zerlege Dich ruhig weiter, Du kämpfst wohl schon um die Krone der Deppen 2025 - 2030 ... :mrgreen:


Frau Holle hat geschrieben:
Wie sonst könnte die schräge Linie mit nur 4 Zeiteinheiten kürzer sein als die gerade Linie mit 5 Zeiteinheiten? Im euklidischen Raum ist das unmöglich. Wir haben aber eine 4-dimensionale Raumzeit, wo es nun mal so ist:

Bild

Beim Ereignis A₁ gelten in beiden Systemen die Zeiten t = 0 und t' = 0. ✔️
Beim Ereignis B gelten in beiden Systemen die Zeiten t = 5 und t' = 4. ✔️

Die Zeiten auf diesen Uhren, die in S und S' ruhen, sind in allen Systemen invariant genau so, bei genau diesen beiden Ereignissen A₁ und B, die nun mal in jedem System stattfinden, absolut wie sie sind.

Holle, echt jetzt, warum tust Du Dir das nur an, Du bist wirklich, echt jetzt, hier völlig überfordert, Dir fehlen die aller elementarsten Grundlagen. Du fragst allen Ernstes, wie die schräge Linke mit 4 Einheiten kürzer sein kann, als die gerade Linie mit 5 Einheiten. Das liegt nur daran, dass man das nicht mit gleichem Maßstab in ein Diagramm bekommt. Stelle Dir die Seiten eines Würfels aus Draht vor, der einen Schatten in die Ebene wirft, jede Seite des Würfels ist genau 1 m lang. In der Ebene wirst Du aber unterschiedliche Längen für die Seiten messen, eben weil es eine Projektion ist, hier ist es vom Prinzip nichts anderes, die Systeme sind verzehrt, kann man auch an den Achsen sehen, die Achsen des jeweils bewegten System stehen nicht mehr im rechten Winkel zueinander, aber man kann zwei Diagramme zeichnen und in jedem ist das eine System mit rechtwinkligen Achsen dargestellt und das andere eben hat verdrehte Achsen.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
5 Jahre sind mehr als 3 Jahre, nur gelten weder die 3 Jahre für beide System noch die 5 Jahre.

Sie gelten allen Systemen. Beim Startereignis, das in jedem System stattfindet und ein- und dasselbe Ereignis für alle ist, zeigen die Uhren von S und S' eben t = t' = 0 und beim Ankunftsereignis, das in jedem System stattfindet und ein- und dasselbe Ereignis für alle ist, zeigen sie t = 5 und t' = 4. Das sehen alle Beobachter aller Systeme direkt bei den Ereignissen genau so und nicht anders, eben invariant, "in Stein gemeißelt", wie du immer sagst.

Bringt Dir nichts Holle, wer schreibt "1 > 1" und "4 Jahre = 5 Jahre" der ist einfach raus Holle. Die Koordinatenwerte gelten in allen Systemen, aber sie geben nicht in allen Systemen den Abstand zwischen den Ereignissen wieder.

Versuche es mal mit Länge, Kurt ist auf dem Mond angekommen, er ist in der Rakete, Du auf dem Mond sagt, hey Kurt, Du bist gerade von der Erde über 18,14 Ls hier zu mir auf dem Mond geflogen. Kurt widersprichst und sagst, nein es waren nur 13,44 Ls. Du erklärst, oder behauptest, also Kurt 1 > 1 und 4 Jahre = 5 Jahre und 1 Lj > 1 Lj, versteht das doch mal Kurt, ich Holle habe voll viel Ahnung von der SRT. :mrgreen:

Nun gut, ernsthaft, auch wenn es schwerfällt, die 18,14 Ls kann auch Kurt auf einer Anzeige sehen, Du kannst ja ein Abstandsmessergerät haben und den Abstand zur Erde messen, zeigt die 18,14 Ls an, hat Kurt aber auch, er misst 13,44 Ls. Und wer darf nun wem den "richtigen" Abstand vorgeben?


Frau Holle hat geschrieben:
Was genau diese Uhren beim Ereignis B invariant anzeigen wird natürlich davon bestimmt, was die in S und S' ruhenden Uhren bei A₁ invariant angezeigt haben. Und das ist genau der Grund, warum sich die Beobachter beim Ereignis B darüber einig sind, wer in diesem Fall der Bewegte mit weniger Eigenzeit ist, es muss ja die Ruhelänge von 3 Lj durchquert werden, und das kann nur die Rakete tun, die sich damit für alle ganz eindeutig bewegt von einem Ort bei A₁ im Universum zum anderen Ort bei B und die damit auch ganz eindeutig für alle mit nur 4 Jahren weniger Eigenzeit auf die Uhr bringt als jede zur Strecke ruhende Uhr mit 5 Jahren.

Ex falso sequitur quodlibet, Holle, nein, Deine Aussage steht wieder im Widerspruch zum Relativitätsprinzip, es gibt hier keinen der sich ganz eindeutig für alle bewegt hat, weil Bewegung relativ ist, die Rakete ruht im eigenen Ruhesystem und dort sind Erde und Mond oder was auch immer bewegt. Und das ist eben nicht nur eine Art der Betrachtung, sondern eine physikalische Tatsache, ein Faktum, es ist unmöglich hier eine Unterscheidung zu machen, in, das Objekt war nun wirklich zwischen den beiden Objekten bewegt. Das ist und bleibt so falsch, das ist und bleibt relativ, die Aussage, die beiden Objekte haben sich zu dem einen Objekt bewegt ist genau so richtig.

Du willst das aber ausschließen, Du erklärst nach über einem halben Jahr noch immer, die Rakete hat sich aber nun wirklich bewegt und nicht der Bahnhof oder was auch immer, und genau diese Aussage von Dir ist falsch, Du widersprichst damit weiter dem Relativitätsprinzip. Es ist unmöglich so eine Unterscheidung zu treffen, egal wie viele Uhren Du auch immer wo wie beobachtest.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Also bei Peter Kroll bewegt sich ein Reisender von der Erde zu Alpha Centauri. Das Empfangskomitee dort sagt: "Sie waren 5 Jahre unterwegs, das hat man uns von der Erde so mitgeteilt." Der Reisende sagt: "Ja stimmt, ich habe den Kalender auf der Erde gesehen. Bin dort nach Ihrer Zeitrechnung vor 5 Jahren gestartet. Nach meinem eigenen Kalender aber vor 3 Jahren." Das Empfangskomitee: "Ja richtig, das sehen wir. Sie hatten auch nur Proviant für 3 Jahre dabei." Der Reisende: "Stimmt, hat genau gereicht. Die Speisekammer ist heute leer geworden."

Einerseits darf jetzt das Empfangskomitee zu Recht behaupten, dass die Uhr des Reisenden dilatiert lief. Ist klar, denn er war ja in ihrem Ruhesystem S bewegt, in dem die Erde und Alpha Centauri zueinander ruhen. Gemäß SRT gehen im System bewegte Uhren für die dort Ruhenden dilatiert, und alles ist gut.

Folgt man der Argumentation von Daniel K., dann darf jetzt andererseits der Reisende auf keinen Fall behaupten, dass seine eigene Uhr im Ruhesystem der anderen dilatiert lief und er sich folglich in deren Ruhesystem von der Erde nach Alpha Centauri bewegt hat, ...

Unfug, nie habe ich so was behauptet, klar kann der Reisende Fakten benennen und seine Uhr ist als bewegte Uhr im anderen Ruhesystem dilatiert und sie war da auch die bewegte Uhr.

Na also, geht doch. Die Uhr des Reisenden war die bewegte Uhr im Ruhesystem von Erde und Alpha Centauri, ganz eindeutig für alle. Und auch ganz ohne Widerspruch zum Relativitätsprinzip.

Holle, was heißt, geht doch, es gilt das Relativitätsprinzip, für Alle ist die Uhr des Reisenden im Ruhesystem der Erde bewegt, ebenso wie für alle die Uhr mit Erde im Ruhesystem des Reisenden bewegt ist. Das war nie strittig, Du aber willst nur einen Fall haben, Du erklärst, die Uhr des Reisenden war die wirklich bewegte Uhr und das ist falsch.


Frau Holle hat geschrieben:
Und nicht etwa deshalb, weil hier dieses Ruhesystem vom Universum oder der Natur irgendwie bevorzugt wäre, nein. Einzig und allein deshalb, weil wir im Beispiel festgelegt haben, dass die beiden Ereignisse in einem bestimmten räumlichem Abstand stattfinden sollen und in welchem System dieser Abstand konstant sein soll. Unsere Auswahl der Ereignisse und der zu vergleichenden Uhren legt das Ruhesystem der Betrachtung fest. Aber das hast du ja noch nie kapiert, Daniel K. Dabei ist alles ganz trivial und schon x mal erklärt.

Blödsinn, was wir an Ereignissen wählen oder nicht, hat keinen Einfluss darauf, welches System von zwei zueinander bewegten Systemen das Ruhesystem ist, weil es so eine Unterscheidung einfach nicht gibt, Holle, Du schwurbelst auf den Freitag wieder so einen großen Mist, unglaublich.


Aber nach ...:

Frau Holle hat geschrieben:
... 5 Jahre = 4 Jahre ... 1 Jahr > 1 Jahr ...

da ist es kein Wunder, dass Du von nichts eine Ahnung hast.


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
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Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon Daniel K. » Fr 21. Jul 2023, 20:09

Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Naja der Witz ist, dass wir in der Diskussion noch nicht mal bis zur Umkehr gekommen sind. Bis jetzt hat der Reisende gerade mal den Umkehrpunkt erreicht und kann jetzt schon feststellen, dass er während der Hinreise weniger Eigenzeit auf seine Borduhr bekommen hat als die Uhr am Umkehrpunkt, die zum Startpunkt ruht.

Er ist also bereits am Umkehrpunkt jünger als sein Bruder am Startpunkt, was er allerdings am entfernten Startpunkt nicht "sieht". Die Uhr dort lief aus seiner Sicht ja stets langsamer als seine Borduhr. Aber das gilt nicht für die Uhr am Umkehrpunkt (oder eine an der Strecke). Dort angekommen, hat er direkten Einblick ins Ruhesystem des Bruders und erkennt zweifellos, dass der in seinem Ruhesystem bereits älter sein muss.

Nein. Beide Zwillinge lesen von der Gegenseite dieselbe Uhrzeit ab. Bis dahin ist die Sache symmetrisch, wenn man annimmt, dass am Umkehrpunkt keine mit dem Ausgangspunkt synchronisierte Uhr ist. Bei einer "Forschungsreise zu einem nicht besiedelten Stern" kann man dies sogar annehmen. Der "Symmetriebruch" passiert erst mit der Rückreise. Denn dann sieht der "reisende Zwilling" [b]sofort die Uhr des "ruhenden Zwillings" schneller gehen[/b]. Aber der "ruhende Zwilling" wegen der Lichtlaufzeit erst dann die "schneller gehende Uhr" des reisenden Zwillings, wenn dieser schon eine gewisse Strecke auf dem Rückweg zurückgelegt hat.

Nein, und ja der Zwilling könnte die Uhren schneller gehen sehen, was nicht bedeutet, sie gehen schneller, dieses ganze "Sehen" ist echt kontraproduktiv. So wie Du das erklärst, geht eine Uhr schneller, wenn man auf dieser zufliegt und sie geht langsamer, wenn man sich von der Uhr entfernt und das ist physikalisch falsch. Die im eigenen Ruhesystem bewegte Uhr geht für einen Beobachter gegenüber der eigenen ruhenden Uhr langsamer, egal in welche Richtig die bewegte Uhr sich auch immer bewegt, egal ob sie näher kommt oder sich entfernt. Das die Frequenz einer Uhr die auf einen zufliegt höher ist und die einer Uhr die sich entfernt niedriger ist eben dem Dopplereffekt geschuldet, das bedeutet aber nicht, dass die Uhr die näher kommt nun schneller als die eigene Uhr läuft zu der man ruht.

Stelle Dir mal vor, Du bist zwischen zwei Uhren, Du fliegt zur Erde, weg von Centauri, das würdest Du echt behaupten, die Uhr auf der Erde läuft schneller als die auf Centauri für Dich im Raumschiff? Obwohl für Dich beide Uhren sich mit derselben Geschwindigkeit bewegen?

Macht mich doch nicht alle schwach hier, am Ende bleibt nur noch Julian ...


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
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