fallili hat geschrieben:Schwer das da ohne Aufwand richtig zu zitieren - daher nur drei schnelle Antworten.
1) MM hat gezeigt, das es keine Äther gibt
2) Wenn es, wie Kurt behauptet, doch einen von der Erde "mitgeführten" Äther gibt, müssten in so einem Experiment Laufzeitunterschiede auftreten.
3) zur letzten Frage - Doppler? Zwischen gleich bewegtem Sender und Empfänger? Nach der derzeit gültigem Theorie der Lichtausbreitung unmöglich!
Gibt's definitiv auch nur WENN ein Äther existiert - dann würde sich das Licht exakt wie Schall verhalten und die Bewegung von Quelle oder Empfänger nicht gleiche Effekte verursachen.
Also ist das Ganze ein tolles, einfaches und billiges Experiment ! Es muss nur irgendein Unterschied zwischen Laufzeit im Vergleich zwishcne z.B Ost-West und West-Ost nachweisbar sein und schon gibts den Nobelpreis.
1) MM hat gezeigt, das es keine Äther gibt
Falsch!!!
MMI hat gezeigt dass er an die Erde angebunden ist!
(soweit man sich auf ihn/es verlassen kann, und das kann man nicht!!)
Also ist das MMI weder so noch so zu gebrauchen.
Nehmen wir an das MMI funktioniert richtig.
Es wurde erwartet dass sich der "Ätherwind" zeigt und zwar deswegen weil sich, so die damaligen Vorstellungen, die Erde durch ihn hindurchzwängt.
War aber nicht, es zeigte sich dass sie sich nicht hindurchzwängt, sondern dass er mit der Erde mitrotiert, zumindest mitbewegt wird.
Es wäre demnach dann so dass die Erde im Mittelpunkt des Universums wäre und dieses so wie die Erde rotieren würde.
Wohlwahr ein Hirnerle.
Es gibt Experimente die deuten darauf hin dass sich die Erde im Äther, bzw. im Lichtleitbezug dreht.
Auch beim GPS wird anscheinend davon ausgegangen.
Alles kann das MMI zeigen, nur nicht dass es keinen Bezug/Äther gibt.
Es kann auch nicht zeigen dass die LG überall gleich ist.
2) Wenn es, wie Kurt behauptet, doch einen von der Erde "mitgeführten" Äther gibt, müssten in so einem Experiment Laufzeitunterschiede auftreten.
In welchem Experiment? im Experiment dass auf der Erde, von Berg zu Berg stattfindet?
Da eben gerade nicht!
Würde es leicht sein so ein Experiment zur Laufzeitunterschiedserkennung aufzusetzen und durchzuführen, ich habe "fertige" Pläne in meinen Denkapparat, hätte ich das schon lange gemacht.
Überlege mal wie klein die Differenzen sind, und womit man sie messen könnte.
Theoretisch ist das überhaupt kein Problem, Uhrensynchronisationsmethoden hab ich ja schon öfter eingestellt.
Theorie ist gut, Praxis ist real.
Und da ist der Bremsklotz drin.
3) zur letzten Frage - Doppler? Zwischen gleich bewegtem Sender und Empfänger? Nach der derzeit gültigem Theorie der Lichtausbreitung unmöglich!
Das ist bei Licht unmöglich, das findet bei Schall auch nicht statt.
Gibt's definitiv auch nur WENN ein Äther existiert - dann würde sich das Licht exakt wie Schall verhalten und die Bewegung von Quelle oder Empfänger nicht gleiche Effekte verursachen
Macht es doch auch.
Also ist das Ganze ein tolles, einfaches und billiges Experiment ! Es muss nur irgendein Unterschied zwischen Laufzeit im Vergleich zwishcne z.B Ost-West und West-Ost nachweisbar sein und schon gibts den Nobelpreis.
Warum? warum soll sich da zwischen Ost und West ein Unterschied ergeben?
(weil sich die Erde durch den Äther zwängt?)
Wenn die Erde den LLbezug bildet, der Äther vollständig mitgezogen ist, dann besteht da kein Unterschied zwischen Ost und West.
Stell deine Gedankenwelt mal so um dass du nicht das zu Grunde legst was vor 200J genommen wurde, sondern das was -modern- ist.
Nämlich dass das die Erde den Lichtlaufbezug in ihrem Einflussbereich bestimmt.
Gezeigt durch das MMI,
gezeigt durch GPS,
gezeigt durch die Sternenaberration,
gezeigt durch Sagnacinterferometer,
gezeigt durch Fizeau,
gezeigt.....
Kurt