Lübecker hat geschrieben:Es gibt was das Handling betrifft keinen Unterschied zwischen Gleichzeitigkeit und Gleichortitgkeit, nur wird letzteres eben viel leichter begriffen, eben jedes Kind sollte es verstehen. Es geht um die Vergleich der Ereignisse und eben auch eines Ereignisses mit den Koordinaten in zwei Systemen. Hier sollte jedes Kind begreifen, es macht keinen Sinn nach einem Abstand zwischen z und z' bei einem Ereignis zu fragen, weil es ja dasselbe Ereignis nur mit unterschiedlichen Koordinaten ist. Aber bei der Gleichzeitigkeit kommen Zweifler auf die verrückte Idee, t und t' ein und desselben Ereignisses zu vergleichen und fragen, ob denn dazwischen nicht Zeit vergangen ist. und
Genauso wenig wie es Sinn macht, bei der Gleichortigkeit nun z₁ = + 0,00000 m und z₁' = – 0,57735 m zu vergleichen und zu fragen ob der nun für Newton eine realer Abstand zwischen z₁ und z₁' besteht und ob das Ereignis real 0,57735 m tiefer stattgefunden hat, ist es unsinnig die Zeiten eines Ereignisses bei der RdG in der Form zu vergleichen. Der Blitz ereignet sich an einem Ort, er wird aber mit unterschiedlichen Koordinaten beschrieben, aber mehr auch nicht. Es ist nur ein Ereignis, zwischen einem Baum gibt es kein Abstand zu sich selber.
Verglichen können nur zwei Ereignisse im selben System, und die können real für den einen Beobachter gleichortig sein, und für den anderen eben nicht. Wenn das mit der Gleichortigkeit so leicht zu verstehen ist, dass es jedes Kind begreifen kann, sollten doch die Zweifler nun von dieser mal auf die RdG schließen können. Spannend ist, ob das gelingt und ob sie das überhaupt wollen. Die Vermutung ist, es will gar nicht verstanden werden.
OK. wenn es Dein Anspruch war aufzuzeigen, das zwischen Gleichortigkeit und Gleichzeitigkeit kein prinzipeller Verständnisunterschied sein sollte, dann war das Beispiel gut.
Hab die Links nachverfolgt und Du hast was die "Gleichortigkeit" betrifft recht, wahrscheinlich ist diese Gleichortigkeit so trivial, dass sie sonst nie oder seltenst erwähnt wird.
Was die "Gleichzeitigkeit" betrifft, hatte ich nie ein Problem damit, dass ein ruhender Beobachter eine Zeit mit z.B Null sieht und ein bewegter Beobachter´mit +irgendwas oder - irgendwas. Das ist ja definitiv nur eine Sache des Bezugsystems.
(Vielleicht hast Deinen Beitrag ja auch nicht gerade "für mich" geschrieben.)
Probleme hab ich aber bei der Gleichzeitigkeit von ZWEI Ereignissen.
Und das berifft in meinem aktuellen Beispiel eben die Synchronität der Uhren.
Da seh ich nicht, wie diese desynchronisiert sein sollten - und ich fürchte die sind auch nicht desynchronisiert.
"Fürchten" dehalb, weil meiner Meinung nach damit eine Situation konstruiert werden kann, welche laut SRT NICHT möglich sein darf.
Und ich war halt bisher der Meinung, dass die SRT eine sehr logische und wissenschaftlich korrekte Theorie ist.
Da einen Fehler zu finden würde meine Zuversicht zur SRT schon sehr erschüttern. Deshalb versuche ich möglichst vorsichtig und exakt vorzugehen - das muss zu 100,0000 % "wasserdicht" sein, wenn ich der SRT eine Fehlaussage unterstelle will.
Zusatz: Wie ich an den Reaktionen auf Deinen Beitrag sehe, hast Du den wirklich nicht "für mich" geschrieben - aber für die meisten Anderen anscheinend auch nicht - denen war ja schon das eindeutig zu hoch.
Na ja - man kann auch leben ohne 1 + 1 zusammenzählen zu können.
(Wetten, dass nun Rückmeldungen kommen, dass das Ergebnis von 1 +1 ja auch eine Ansichtsache ist.)