Mit Newton im Fahrstuhl

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon All » Do 25. Jul 2013, 13:59

fallili hat geschrieben:
Und wenn für DICH aus dem Auto heraus beurteilt der Baum am selben Ort bleibt, frag ich mich wieso man den Kopf drehen müsste um den zweiten Blitzeinschlag zu sehen.




Weil ich mich als bewegend betrachten darf?

Du bist schon viel zu sehr mathematisiert und versuchst aus der Mathematik heraus die Welt zu betrachten. Du machst eine Formel und beurteilst daraus die Welt.

Also: Erst mal die Welt anschauen, dann definieren und Interpretieren. Ist die Interpretation schlüssig, kann man mathematisieren, sonst kommt man irgendwann auf den Gedanken, dass die Mathematik schon vor dem Universum da war.
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Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon All » Do 25. Jul 2013, 15:42

Noch einen aus dem Leben bezüglich der Rivalität ähhhh Relativität oder so:

Ich als Vertriebschef und Inhaber meiner Firma, habe zig Verkäufer, die mein Produkt vertreiben.

Wirtschaft funktioniert nach der Formel

Arbeitskraft x Zeit= Geld
Geld ist absolut.

Die Relativität der Verteilung sieht wie folgt aus:

Im Verhältnis zu mir arbeiten die Verkäufer bis zum umfallen.

Im Verhältnis zu den Verkäufern bekomme Geld bis zum umfallen.

Das, was die Verkäufer weniger bekommen, bekomme ich mehr. Da die aber im Verhältnis zu mir grundsätzlich weniger bekommen, würde ich sogar mehr bekommen, wenn nur eine Verkäufer für mich arbeiten würde.



Aus Sicht der Verkäufer nennt man das dann Arbeitsdilatation/Geldkontratkion

Aus meiner Sicht ist das dann Gelddilatation/Abeitskontratkion.

Beides ist gleichermaßen real.


Ich halte diese Situation sogar für sehr real, weil die Zahlen auf meinem Konto wachsen. Meine Verkäufer sagen aber, wenn sie ihr Kontoanschauen, ich glaube mein Schwein pfeift.

Man könnte auch sagen: Relativität kannse halten wie ein Dachdecker.

Gruß

All



Nachtrag: wir vertreiben Fahrstühle.
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Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon fallili » Do 25. Jul 2013, 16:02

All hat geschrieben:Noch einen.

Der Turmspringer springt kopfüber ins Wasser und landet mit dem Kopf auf der Wasseroberfläche und versinkt im Wasser. Ortsveränderung mit der Zeit.

Die Wasseroberfläche fällt dem ruhenden Springer auf den Kopf und dringt in den Springer ein. Das wäre dann Zeitveränderung mit dem Ort.

Der Kasus "Knacktus" ist immer der Beobachter.

Nix aber auch gar nix verstanden fallili, gelle.


Ja toll, da sieht man wieder, dass mit sinnlosen Beispielen oder lächerlichen Argumenten alles kaputt gemacht wird.
Als nächstes wirst Du dann behaupten, das ein Fußballer nach Deiner den SRT Befürworter unterstellten Ansicht, ja keinen Ball ins Tor schießen muss - er muss nur darauf achten, dass sich auf den Ball zubewegende Tor die richtige Bewegungsrichtung hat damit es den Ball "einfängt". Und schon hast Du wieder etwas bei dem Du den SRT-Anhängern den Sinn für Realität absprechen kannst.

Es tut mir leid, ich bin normalerweise ein geduldiger Mensch, aber wenn ich sehe, dass hier möglicht blöde Beispiele in schwachsinniger und idiotischer Weise dazu gebraucht werden, um einen normalen Sachverhalt zu "verkomplizieren" oder um Aussagen lächerlich dastehen zu lassen, werde ich diese Geduld verlieren.

Und ob ich etwas verstanden habe oder nicht muss ich zum Glück nicht von Dir beurteilen lassen, das ist nicht der erste Beitrag von Dir bei dem ich mich darüber wundere, wie doof ein Mensch sein kann.
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Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon All » Do 25. Jul 2013, 16:10

fallili hat geschrieben:Und ob ich etwas verstanden habe oder nicht muss ich zum Glück nicht von Dir beurteilen lassen,


Das ist richtig, aber ich kanns beurteilen und darauf kommt es an.


Mit dem Fußballer hast du aber ein gutes Beispiel gebracht.

Ein Fußballer, der durch Training mit dem BAll EINS mit dem Ball ist, beobachtet einen auf ihn zufliegenden "schnellen" Ball in Zeitlupe. Sportler können dies bestätigen, falls welche unter uns sind.

Die Zuschauer können keine Änderung an der Geschwindigkeit es Balles feststellen.

Das ist die Subjektivität des Beobachters.

Was ihr daraus machen wollt, ist eine Vergewaltigung des Objekts.
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"Gleichortigkeit"

Beitragvon rmw » Do 25. Jul 2013, 19:54

Lübecker hat geschrieben:Newton nennt das die Relativität der Gleichortigkeit, Einstein stimmt zu.

Du kannst Newton ruhig zutrauen dass er imstande gewesen wäre zu erkennnen dass sich die Aufzüge in verschiedenen Positionen befunden haben. Ein solcher grotesker Unsinn wie daraus auf eine "Relativität der Gleichortigkeit" zu schließen wäre Newton nicht einzureden gewesen.

Das kann man höchstens späteren ungleich weniger talentierten "Experten" einreden.
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Newton

Beitragvon rmw » Do 25. Jul 2013, 20:03

fallili hat geschrieben:Also ich muss sagn, das ich nicht verstehe was Lübecker will.

Lübecker und einige andere "Experten" versuchen sich selber und anderen einzureden dass es schon bei Newton eine "Relativität der Gleichzeitigkeit" bzw. ganz neu auch eine "Relativität der Gleichortigkeit" gegeben hätte.
Einen solchen Unsinn gibts bei Newton natürlich nicht aber einige "Gemüter" scheint diese Vorstellung irgendwie zu beruhigen.
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Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon Jondalar » Do 25. Jul 2013, 20:33

Lübecker hat geschrieben:
Die Bewegung eines Beobachters wird in dieser vierdimensionalen Raumzeit zu einer Kurve (der sog. Weltlinie des Beobachters) und lässt sich in Minkowski-Diagrammen darstellen. Dabei erkennt man, dass der vorliegende Wechsel des Bezugssystems auf jeden Fall (sowohl klassisch-mechanisch als auch relativistisch) mit einem „Kippen“ der Zeitachse einhergeht.

Dieses beschreibt die „Relativität der GleichORTigkeit“:

Während aber der Beobachter im Zug feststellt, dass z. B. sein Koffer über ihm im Gepäcknetz die ganze Zeit am selben Ort bleibt, ist für den Beobachter am Bahnsteig klar, dass sich derselbe Koffer mit dem Zug mitbewegt, mithin also gerade nicht am selben Ort bleibt.


Was den Minkowski-Raum der Relativitätstheorie von Newtons Raum und Zeit unterscheidet, ist die Tatsache, dass für zueinander bewegte Bezugssysteme auch die GleichZEITigkeit relativ ist, wie oben beschrieben. Dies führt dazu, dass nach der Relativitätstheorie (im Gegensatz zur klassischen Mechanik) zusammen mit der Zeitachse auch die Ortsachse gekippt wird.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Spezielle_ ... r_Raumzeit


Jetzt wird er mir ja fast noch sympathisch der Limburger,

er hat es anscheinend wirklich langsam mal kapiert was da so läuft mit der RT.

Der nur in mathematischen Sphären schwebende Relativist wird sehen: "Da schwebt ein Koffer mit der gleichen v wie der Zug durch den Raum - phantastisch!" Der normale, vernünftige Mensch wird sehen: "Da liegt ein Koffer im Gepäcknetz des Zuges".

Der nur in mathematischen blabla: "Der Zeitfluss im Zug verlangsamt sich weil die Signale mich später erreichen als gewohnt". Der normale, mit Vernunft begabte Mensch wird feststellen: "Oh, die Signale brauchen nun etwas länger zu mir, aber das liegt ja an der endlichen v des Lichts, ich bin aber sicher, die Uhren gehen noch immer ganz normal"

Respekt, der Mensch lernt ja doch noch was dazu!

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon Jondalar » Do 25. Jul 2013, 21:24

Lübecker hat geschrieben:Sehr schön, die Kommentare der Zweifler zeigen hier ganz deutlich, sie verstehen nicht nur nicht die SRT, sondern scheitern auch schon an Newton und dem Relativitätsprinzip. So hängen sie nicht nur über 300 Jahre in der Physik zurück, sondern über 2300 Jahre und kleben noch bei bei Aristoteles.

Soviel mal zu:

fallili hat geschrieben:Was da passiert ist, versteht jedes Kind!


Ja, sag ich ja, der Koffer hängt im Gepäcknetz - der Relativist hängt da noch in der älteren Steinzeit und glaubt an Magie.

Herzliche Grüße
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Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon fallili » Do 25. Jul 2013, 21:45

Lübecker hat geschrieben:Es gibt was das Handling betrifft keinen Unterschied zwischen Gleichzeitigkeit und Gleichortitgkeit, nur wird letzteres eben viel leichter begriffen, eben jedes Kind sollte es verstehen. Es geht um die Vergleich der Ereignisse und eben auch eines Ereignisses mit den Koordinaten in zwei Systemen. Hier sollte jedes Kind begreifen, es macht keinen Sinn nach einem Abstand zwischen z und z' bei einem Ereignis zu fragen, weil es ja dasselbe Ereignis nur mit unterschiedlichen Koordinaten ist. Aber bei der Gleichzeitigkeit kommen Zweifler auf die verrückte Idee, t und t' ein und desselben Ereignisses zu vergleichen und fragen, ob denn dazwischen nicht Zeit vergangen ist. und

Genauso wenig wie es Sinn macht, bei der Gleichortigkeit nun z₁ = + 0,00000 m und z₁' = – 0,57735 m zu vergleichen und zu fragen ob der nun für Newton eine realer Abstand zwischen z₁ und z₁' besteht und ob das Ereignis real 0,57735 m tiefer stattgefunden hat, ist es unsinnig die Zeiten eines Ereignisses bei der RdG in der Form zu vergleichen. Der Blitz ereignet sich an einem Ort, er wird aber mit unterschiedlichen Koordinaten beschrieben, aber mehr auch nicht. Es ist nur ein Ereignis, zwischen einem Baum gibt es kein Abstand zu sich selber.

Verglichen können nur zwei Ereignisse im selben System, und die können real für den einen Beobachter gleichortig sein, und für den anderen eben nicht. Wenn das mit der Gleichortigkeit so leicht zu verstehen ist, dass es jedes Kind begreifen kann, sollten doch die Zweifler nun von dieser mal auf die RdG schließen können. Spannend ist, ob das gelingt und ob sie das überhaupt wollen. Die Vermutung ist, es will gar nicht verstanden werden.


OK. wenn es Dein Anspruch war aufzuzeigen, das zwischen Gleichortigkeit und Gleichzeitigkeit kein prinzipeller Verständnisunterschied sein sollte, dann war das Beispiel gut.

Hab die Links nachverfolgt und Du hast was die "Gleichortigkeit" betrifft recht, wahrscheinlich ist diese Gleichortigkeit so trivial, dass sie sonst nie oder seltenst erwähnt wird.

Was die "Gleichzeitigkeit" betrifft, hatte ich nie ein Problem damit, dass ein ruhender Beobachter eine Zeit mit z.B Null sieht und ein bewegter Beobachter´mit +irgendwas oder - irgendwas. Das ist ja definitiv nur eine Sache des Bezugsystems.
(Vielleicht hast Deinen Beitrag ja auch nicht gerade "für mich" geschrieben.)

Probleme hab ich aber bei der Gleichzeitigkeit von ZWEI Ereignissen.
Und das berifft in meinem aktuellen Beispiel eben die Synchronität der Uhren.
Da seh ich nicht, wie diese desynchronisiert sein sollten - und ich fürchte die sind auch nicht desynchronisiert.

"Fürchten" dehalb, weil meiner Meinung nach damit eine Situation konstruiert werden kann, welche laut SRT NICHT möglich sein darf.
Und ich war halt bisher der Meinung, dass die SRT eine sehr logische und wissenschaftlich korrekte Theorie ist.

Da einen Fehler zu finden würde meine Zuversicht zur SRT schon sehr erschüttern. Deshalb versuche ich möglichst vorsichtig und exakt vorzugehen - das muss zu 100,0000 % "wasserdicht" sein, wenn ich der SRT eine Fehlaussage unterstelle will.


Zusatz: Wie ich an den Reaktionen auf Deinen Beitrag sehe, hast Du den wirklich nicht "für mich" geschrieben - aber für die meisten Anderen anscheinend auch nicht - denen war ja schon das eindeutig zu hoch.
Na ja - man kann auch leben ohne 1 + 1 zusammenzählen zu können.

(Wetten, dass nun Rückmeldungen kommen, dass das Ergebnis von 1 +1 ja auch eine Ansichtsache ist.)
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Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon Kurt » Do 25. Jul 2013, 22:31

Lübecker hat geschrieben:Korrekt, er war primär für die Zweifler gedacht, auch als Test, es ist nun klar, dass es wirklich schon bei Newton klemmt, das Relativitätsprinzip wird wirklich nicht mal ansatzweise verstanden. Das mit 1 + 1 wurde noch nicht weiter hinterfragt, da besteht also durchaus noch ein wenig Hoffnung...


Ach was Manuel, interessiert doch nicht.

Eine Theorie die Geschwindigkeiten um 90 Grad (eine davon) drehen muss damits zum Postulat passt, hat in der Moderne nichts zu suchen.
Die gehört in die Tonne.
Du bist irgendwie zu bedauern, hängst dich bis zum Exzess an eine abgewirtschaftete Theorie.
Warum nur???

Du weisst doch innerlich selber dass da nichts zu holen ist, sie ist tot (wann erkennst du das endlich).

"Die RT ist mit der QT nicht vereinbar", das hat man schon längst erkannt.

In der QT wurde der "Äther" bzw. Träger hintertürlichst wieder eingeführt.
Es geht halt nicht anders, das haben einige schon längst erkannt.

Du hinkst immer noch hinterher, befasse dich halt mal mit modernen Theorien, dann hast dus auch wesentlich leichter und musst nicht krampfhaft, durch Einwerfen immer neuer Threads, eine Möglichkeit suchen wo du doch mal was so zusammenkopiere kannst damits wie ein "Beweis" aussieht.
Dir sollte aber auch bewusst sein dass das nicht mehr so leicht geht, schliesslich kennt man ja dein Verhalten und deine "Wahrheitsliebe".


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