Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » Fr 5. Jul 2013, 21:42

Ralf Maeder hat geschrieben:Jondalar, ich hatte auch eine zeitlang angenommen, dass die Expansion schon aus logischen Ueberlegungen bezueglich der HS fragwuerdig erscheint. Ich musste mich allerdings davon ueberzeugen, dass das Thema bei weitem nicht so einfach erklaerbar und noch weniger einfach widerlegbar ist. So wird zum Beispiel nicht davon ausgegangen, dass die HS in einer Explosion entstandt und sich in folgedessen auch nicht wie eine Schockwelle ausbreitet, sondern man soll sie sich eher mit einer gleichfoermig verteiltem Energiewolke vorstellen, die mit der Expansion "mitwaechst". Bitte habt nachsehen mit mir, wenn ich das ein "wenig" simpel ausdruecke.
Mit andern Worten: die HS und die Expansion sind komplexe Themen, die nicht einfach durch Ueberlegungen der Lichtausbreitung zu widerlegen sind.


Es interessiert doch erstmal nicht woher die HS kommt, sie ist hier und sch... sich nichts darum was manche "Theoretiker" da hineininterpretieren.
Sie ist hier und sie ist in der Lage ein locales Bezugssystem zu markieren.


Es handelt sich um Strahlung, wahrsch. von Lichtquellen kommend die möglicherweise schon lange nicht mehr existieren.
Es zeigt sich das in dieser Strahlung Vorzugsbereiche vorhanden sind, das auf bevorzugte Bereiche hinweist die zeigen dass das Universum nicht homogen sein kann.
Kann es ja auch nicht, denn es ist ein hochdynamisches Gebilde, ein schwingendes Gebilde.
Und da ist es halt nunmal so dass es Bereiche gibt die dauerhaft, oder auch nur zeitweise, "bevorzugt" sind, auf eine Struktur hinweisen.

Ganz normale, stinknormale Realität eben.


Kurt
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Ralf Maeder » Fr 5. Jul 2013, 22:06

Kurt hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:Jondalar, ich hatte auch eine zeitlang angenommen, dass die Expansion schon aus logischen Ueberlegungen bezueglich der HS fragwuerdig erscheint. Ich musste mich allerdings davon ueberzeugen, dass das Thema bei weitem nicht so einfach erklaerbar und noch weniger einfach widerlegbar ist. So wird zum Beispiel nicht davon ausgegangen, dass die HS in einer Explosion entstandt und sich in folgedessen auch nicht wie eine Schockwelle ausbreitet, sondern man soll sie sich eher mit einer gleichfoermig verteiltem Energiewolke vorstellen, die mit der Expansion "mitwaechst". Bitte habt nachsehen mit mir, wenn ich das ein "wenig" simpel ausdruecke.
Mit andern Worten: die HS und die Expansion sind komplexe Themen, die nicht einfach durch Ueberlegungen der Lichtausbreitung zu widerlegen sind.


Es interessiert doch erstmal nicht woher die HS kommt, sie ist hier und sch... sich nichts darum was manche "Theoretiker" da hineininterpretieren.
Sie ist hier und sie ist in der Lage ein locales Bezugssystem zu markieren.


Es handelt sich um Strahlung, wahrsch. von Lichtquellen kommend die möglicherweise schon lange nicht mehr existieren.
Es zeigt sich das in dieser Strahlung Vorzugsbereiche vorhanden sind, das auf bevorzugte Bereiche hinweist die zeigen dass das Universum nicht homogen sein kann.
Kann es ja auch nicht, denn es ist ein hochdynamisches Gebilde, ein schwingendes Gebilde.
Und da ist es halt nunmal so dass es Bereiche gibt die dauerhaft, oder auch nur zeitweise, "bevorzugt" sind, auf eine Struktur hinweisen.

Ganz normale, stinknormale Realität eben.


Kurt

Entschuldige, ich habe faelschlicher Weise gesagt, dass man die HS widerlegen kann oder auch nicht. Das ist natuerlich Quatsch. Allerdings wird die HS ja gemessen (wenn auch nur gaaaaanz schwach). Man kann aber ueber die Herkunft und die Bedeutung der HS diskutieren.

Gruss Ralf
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » Fr 5. Jul 2013, 22:19

Ralf Maeder hat geschrieben:Entschuldige, ich habe faelschlicher Weise gesagt, dass man die HS widerlegen kann oder auch nicht. Das ist natuerlich Quatsch. Allerdings wird die HS ja gemessen (wenn auch nur gaaaaanz schwach). Man kann aber ueber die Herkunft und die Bedeutung der HS diskutieren.


Ja natürlich, soll man ja auch!
Wenn weitere, noch feinere, Messungen durchgeführt werden dann wird sich zeigen dass es keine homogene Strahlung ist, zeigen das sich eine Mittelpunkt- und eine Begrenzugsrichtung zeigt.
Und dann, wenn die Zeit dazu gekommen ist, zeigen dass unser All/Universum eine schwingende Menge ist.

Kurt

Dauert halt noch, hoffen wir dass die Sonne solange durchhält.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Fr 5. Jul 2013, 22:21

Hallo Ralf Maeder und Kurt!

Die physikalischen Effekte (Compton-Effekt, Raman- & Rayleigh-Streuung, Bremsstrahlung usw.) sind Effekte, welche die Energie des Lichts herabsetzen, d.h. es wird ins Rote verschoben. Quasare in unmittelbarer Nähe zur Muttergalaxie zeigen wesentlich höhere Rotverschiebungen, das liegt daran, dass das Plasma um den Quasar das Licht stark ins Rote verschiebt.

Die kosmische Hintergrundstrahlung ist keine Hintergrundstrahlung, sondern lediglich die Mikrowellenstrahlung unserer Milchstraße und des Plasmas um unseres Sonnensystem:
http://www.bestgamesshop.de/images/cmb_radiation_explained.jpg
Das Signal der Milchstraße überlagert alles und kann nicht weggerechnet werden, jeder Versuch ein künstliches CBM-Bild zu erzeugen, liefert nur eine Fiktion. Man kann von einem undurchsichtigen Wald auch nicht einfach die Bäume "wegrechnen" und dann "hindurchsehen".

Ob die Mikrowellenvordergrundstrahlung konstant ist, können wir nicht sagen, dazu müsste man über Millionen Jahre hinweg permanent das Mikrowellenspektrum messen.

MfG

McDaniel-77
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » Fr 5. Jul 2013, 22:27

McDaniel-77 hat geschrieben:Die physikalischen Effekte (Compton-Effekt, Raman- & Rayleigh-Streuung, Bremsstrahlung usw.) sind Effekte, welche die Energie des Lichts herabsetzen, d.h. es wird ins Rote verschoben.


Nein!.
Ganz brutal gesagt: du bildest dir da was ein.
Bedenke: eine einmal erzeugte Schwingung ist durch nichts und niemand in ihrer Wiederholrate veränderbar!!
Sie ist erzeugt und das wars auch schon, ab da ist sie "aus dem Lauf" raus.

Kurt
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Ralf Maeder » Fr 5. Jul 2013, 23:17

McDaniel-77 hat geschrieben:Hallo Ralf Maeder und Kurt!

Die physikalischen Effekte (Compton-Effekt, Raman- & Rayleigh-Streuung, Bremsstrahlung usw.) sind Effekte, welche die Energie des Lichts herabsetzen, d.h. es wird ins Rote verschoben. Quasare in unmittelbarer Nähe zur Muttergalaxie zeigen wesentlich höhere Rotverschiebungen, das liegt daran, dass das Plasma um den Quasar das Licht stark ins Rote verschiebt.

Die kosmische Hintergrundstrahlung ist keine Hintergrundstrahlung, sondern lediglich die Mikrowellenstrahlung unserer Milchstraße und des Plasmas um unseres Sonnensystem:
http://www.bestgamesshop.de/images/cmb_radiation_explained.jpg
Das Signal der Milchstraße überlagert alles und kann nicht weggerechnet werden, jeder Versuch ein künstliches CBM-Bild zu erzeugen, liefert nur eine Fiktion. Man kann von einem undurchsichtigen Wald auch nicht einfach die Bäume "wegrechnen" und dann "hindurchsehen".

Ob die Mikrowellenvordergrundstrahlung konstant ist, können wir nicht sagen, dazu müsste man über Millionen Jahre hinweg permanent das Mikrowellenspektrum messen.

MfG

McDaniel-77

Das war auch mal ein Thema in einem anderen Forum. Dort hatte ich ebenfalls geaeussert, dass der Fakt, dass man die Milchstrasse mal eben aus der HS rausrechnet, sich nach Science Fiction anhoeren wuerde wenn es denn nicht wirklich gemacht (geschafft) wuerde. Diese Datenluecken (-abgruende) muessen doch mit irgendwelchen Fuelldaten repariert werden, oder? Wie gut kann das rechnerische Resultat mit der Realitaet uebereinstimmen?
McDaniel-77, interessanter Einwand, dass die HS nur ein lokaler Effekt sein koennte. Ich weiss nicht, ob es da eindeutige Gegenargumente gibt, die das verneinen?

Kurt, ich habe leider nicht genug Hintergrundwissen, als dass ich behaupten koennte zu wissen, was die Rotverschiedung verursachen koennte und was nicht. Insofern hoere ich euch gerne weiter zu.

Gruss Ralf.

Edit: Gerade konnte ich das JPG aufmachen (hatte vorher nicht geklappt) und sehe, dass hier die Milchstrasse mit drauf ist. Es stellt sich mir trotzdem die Frage, wie man sicher sein kann, dass diese Strahlung nicht nur lokal vorherrscht?
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 6. Jul 2013, 02:01

Hi Kurt und Ralf,

die "Schwingung", welche bei der Erzeugung freigesetzt wurde, als eine Elementarladung sich bewegte, ist nicht dieselbe "Schwingung" welche bei uns ankommt. Das sieht man z.B. an der Rotverschiebung unserer Sonne. Zum Sonnenrand hin, wird das Licht immer stärker ins Rote verschoben.

Rechtsklick > In neuem Fenster öffnen... irgendwie werden Links hier nicht als neues Fenster geöffnet!?
http://www.newtonphysics.on.ca/chromosphere/
Figure 1. dürfte hier interessant sein!

Das liegt daran, dass die Sonne eine ausgedehnte Plasma-Atmosphäre besitzt und das Licht am Rand der Sonne durch eine dickere Schicht Plasma hindurch muss, als Sonnenstrahlen von der Mitte.
Das Abendrot ist in gewisser Weise auch eine Art "Rotverschiebung", weil die Atmosphäre der Erde ebenfalls Licht "schluckt". Allerdings ist das nicht sinnvoll durch Plasma-Effekte zu erklären, da nur die Ionosphäre eine Plasma-Schicht ist, die normale Luftschicht ist nicht im Plasma-Zustand.

Elektromagnetische Wechselwirkungen (metaphorisch als Photon bezeichnet) wechselwirken mit anderen elektromagnetischen Objekten, nämlich Elementarladungen. Dabei wird Licht grundsätzlich absorbiert und re-emittiert, wodurch fast immer eine Rotverschiebung auftritt.

Ralf,
es ist irrational eine Vordergrundstrahlung auszuschließen, denn unsere Milchstraße, sowie unser Sonnensystem sind voll mit Plasma, welches in den unterschiedlichsten Qualitäten vorhanden ist. Das ziemlich dünne und kalte Plasma oder der Wasserstoff, leuchten im Mikrowellenspektrum. Man kann dieses Signal vor der Haustüre, welches um viele Potenzen stärker ist, als ein Millionen Lichtjahre entferntes Signal, nicht wegrechnen. Das mögen sog. Wissenschaftler bei der WMAP getan haben, aber das Ergebnis ist nur Schwachsinn. So werden Steuergelder für sinnfreie Forschung verplempert.

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Ralf Maeder » Sa 6. Jul 2013, 02:54

McDaniel-77 hat geschrieben:die "Schwingung", welche bei der Erzeugung freigesetzt wurde, als eine Elementarladung sich bewegte, ist nicht dieselbe "Schwingung" welche bei uns ankommt. Das sieht man z.B. an der Rotverschiebung unserer Sonne. Zum Sonnenrand hin, wird das Licht immer stärker ins Rote verschoben.

Mir ist nicht klar, was du hier meinst. Auch mit dem Begriff "Elementarladung" kann ich nichts anfangen.
Mit Schwingung meinst du die Wellenlaenge der elektromagnetischen Wellen?
McDaniel-77 hat geschrieben:Elektromagnetische Wechselwirkungen (metaphorisch als Photon bezeichnet) wechselwirken mit anderen elektromagnetischen Objekten, nämlich Elementarladungen. Dabei wird Licht grundsätzlich absorbiert und re-emittiert, wodurch fast immer eine Rotverschiebung auftritt.

Du meinst wahrscheinlich, dass die allgemeine Rotverschiebung dadurch verursacht wird, dass die Strahlung mit vorhandendem Plasma interagiert, korrekt?
McDaniel-77 hat geschrieben:es ist irrational eine Vordergrundstrahlung auszuschließen, denn unsere Milchstraße, sowie unser Sonnensystem sind voll mit Plasma, welches in den unterschiedlichsten Qualitäten vorhanden ist. Das ziemlich dünne und kalte Plasma oder der Wasserstoff, leuchten im Mikrowellenspektrum. Man kann dieses Signal vor der Haustüre, welches um viele Potenzen stärker ist, als ein Millionen Lichtjahre entferntes Signal, nicht wegrechnen. Das mögen sog. Wissenschaftler bei der WMAP getan haben, aber das Ergebnis ist nur Schwachsinn. So werden Steuergelder für sinnfreie Forschung verplempert.

Ich kann mir das auch nur schwer vorstellen. Klingt eher nach McGyver. Ich bin uebrigens Grafik-Designer und muss auch schon mal Digitalretuschen machen. Ist zwar nur rein handwerklich und keine rechnerische Restaurierung (Milchstrasse rausfiltern) aber man bekommt ein Gespuer dafuer, wieviel ein Pixelbild hergibt und wieviel Originalinformation floeten geht, damit das Ergebnis "passend" aussehen soll.

Die wichtigen Informationen bewegen sich nur auf einem ziemlich schmalen "Grad" (3 Kelvin) und wenn da ein starkes Signal drueberliegt, dass wer weiss wieviel mal so stark ist, was soll dann von der eigentlich interessanten Hintergrundinformation ueberbleiben koennen oder ueberhaupt erkennbar/messbar sein?

Was deinen link betrifft, so habe ich noch nicht reingeschaut. Bin aber auch kein Spezialist. Vielleicht hat Kurt ja eine Bemerkung?

Gruss Ralf.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » Sa 6. Jul 2013, 10:51

Hallo McDaniel-77,´

McDaniel-77 hat geschrieben:die "Schwingung", welche bei der Erzeugung freigesetzt wurde, als eine Elementarladung sich bewegte, ist nicht dieselbe "Schwingung" welche bei uns ankommt.


wir sollten uns zuerst darüber unterhalten was eine Schwingung ist, wie diese zustande kommt, was sich dabei bewegt, wie diese festgestellt/bewertet werden kann.
Auch wie du die Rotverschiebung feststellst/bewertest.
Sie anhand unterschiedlicher Resonanz- oder Absorptionslinien, oder als "Verschiebung" der -Glockenkurve-, interpretierst.

Du redest viel von Plasma, ist bei dir Plasma Materie/Atome die in sich nicht auskompensiert sind, also eine Differenz zwischen Protonen und Elektronen aufweisen?


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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 6. Jul 2013, 12:09

Hi Kurt und Ralf,

bei der WMAP wurde ein Bildsensor verwendet, der Mikrowellenstrahlung "sehen" kann. Eine Infrarot-Aufnahme derselben Ansicht, kann durchaus anders aussehen. Trotzdem ist die Milchstraße immer im Vordergrund und gibt ein intensiveres Licht ab, als Millionen von Lichtjahren entfernte Objekte.

Zur "Schwingung":
Atome bestehen aus Protonen und Elektronen im Verhältnis 1:1. Das Proton/Elektron ist nichts anderes als eine Elementarladung, welche durch die elektromagnetische Wechselwirkung beschrieben wird. Bewegt sich eine Elementarladung wird EM-Strahlung frei. Vor allem beim Beschleunigen wird diese Strahlung frei, wir nennen diese Strahlung Licht. Beschleunigt man Elektronen und erzeugt durch elektrische und magnetische Felder (welche durch bewegte Elektronen - elektrischer Strom - erzeugt werden) einen Elektronenstrahl und schießt diese Elektronen auf ein Metall, wird Röntgenstrahlung frei. Das liegt daran, dass diese schnellen Elektronen unter starker negativer Beschleunigung elektromagnetische Strahlung emittieren.
Der oft genannte Einwand: "Atome strahlen nicht, also kann das Elektron nicht das Proton umkreisen." Ist falsch. Atome strahlen immer, also sie geben solange EM-Strahlung ab, bis der absolute Nullpunkt erreicht wird und das ist erst bei 0 K. Die WMAP zeigt Strahlung von 2,7 K. Einer Strahlung kann eine Temperatur zugewiesen werden und Temperatur ist Bewegung von Elementarladungen, genauer beschleunigte Bewegung.

"Warum können alle Körper bei jeder Temperatur elektromagnetische Strahlung aussenden? Ein Festkörper besitzt sogar beim absoluten Nullpunkt eine gewisse Innere Energie: die Schwingungsenergie seiner Atome, Moleküle oder Ionen bei 0 Kelvin. Die Elektronen, die in diesen Teilchen enthalten sind, schwingen also auch mit, d. h., sie erfahren eine sich periodisch ändernde Beschleunigung. Diese Schwingungen sind die Quelle für ein elektromagnetisches Feld, denn elektromagnetische Wellen entstehen immer dann, wenn Ladungen beschleunigt werden." - Quelle: http://www.uni-ulm.de/fileadmin/website_uni_ulm/nawi.inst.251/Didactics/quantenchemie/html/schwK-F.html

Die Rotverschiebung
Als Rotverschiebung versteht man die Verschiebung von Licht bekannter Wellenlänge/Temperatur zu längeren Wellenlängen und niedrigeren Temperaturen. Sobald man Licht als Temperatur versteht, wird es logisch, dass es "abkühlt" in einer Umgebung, welche "kälter" ist. Die Rotverschiebung ist eine Beobachtungstatsache. Schwarze Löcher, Neutronen Sterne, Dunkle Materie und Dunkle Energie sind nur Fiktion und werden niemals beobachtet werden, da mathematische Konzepte keine realen Objekte sind.

Plasma
Brainstorm: Der vierte Aggregatszustand. Materie kann fest, flüssig, gasförmig sein, danach folgt der Plasmazustand. Das Gas in einer Neonröhre ist Plasma, die Sonne besteht praktisch nur aus Plasma. Plasma ist ein elektromagnetischer Zustand von Materie. Plasma leitet Strom, reagiert auf elektrische und magnetische Felder. Plasma ist nichts anderes als ionisiertes Gas. Die Atome und Moleküle können teilweise bis völlig ionisiert sein. Die Sonne erzeugt mit dem Sonnenwind einen kontinuierlichen Strom von Plasma. Der Sonnenwind beschleunigt mit zunehmender Entfernung zur Sonne, d.h. es müssen elektromagnetische Kräfte am Werk sein.
Es ist durchaus möglich positive und negative Ionen zu trennen, ein elektrisches Feld wird dadurch erzeugt. Das elektrische Feld der Erde hat in Bodennähe bereits eine Feldstärke von 100 V/m. Elektronen sind beweglicher als Protonen.

Genug Verwirrung ;-)?

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