Jocelyne Lopez hat geschrieben:
2. Nach der Anfangsbeschleunigung wird die Energiezufuhr komplett abgeschaltet. Das Objekt verwandeln sich dabei nicht als ruhendes Objekt, sondern setzt eine gleichförmige, lineare Bewegung aus der Energiezufuhr der Anfangsbeschleunigung fort. Diese Kraft wirkt nachweislich auf ihn, sonst würde das Objekt augenblicklich stehen bleiben, wenn die Energiezufuhr abgeschaltet wird,
Du sagst also damit aus dass das Objekt sofort stehen bleiben würde wenn nicht mehr angeschoben wird?
Warum würde das geschehen, was wäre die Ursache dafür?
Jocelyne Lopez hat geschrieben:es ändert aber weiterhin seine Position im Raum. Man könnte es vielleicht naiv so formulieren, dass das Objekt der Kraft des "Schwunges" dabei ausgesetzt ist, die auf ihn wirkt, wenn Du verstehst, was ich meine.
Das verstehe ich nicht.
"Schwung" ist doch etwas das nur wirkt wenn abgebremst wird (Trägheit).
Bei gleichförmiger Bewegung müsste dieser "Schwung" ja ständig gleichmässig stark wirken, denn du gehst ja davon aus dass das Objekt sofort stehen bleiben würde wenn nicht angeschoben wird.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Diese Bewegung ohne Energiezufuhr kommt nämlich nicht aus dem Nichts,
Was bedeutet bei dir "Energiezufuhr"?
Wird da was zugeführt oder meinst du nur den Anschiebevorgang an sich?
Jocelyne Lopez hat geschrieben:das kann ja nicht angehen wegen Kausalitätsprinzip, sie hat zwangsläufig eine Ursache, sprich die Wirkung einer Kraft auf das Objekt.
Wieso? Die Kausalität ist ja gewahrt, es wurde angeschoben, dadurch hat sich die Geschwindigkeit aufgebaut, nun ist sie vorhanden.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wie lange diese "Schwungkraft" ausreicht, um das Objekt in Bewegung zu halten, bis es zum Stillstand kommt, kann man auch berechnen, wenn man alle Variablen des Objektes selbst, die Anfangsbeschleunigung und die Reibungskräfte des Mediums kennt. Ich kann das zwar persönlich nicht, aber die Ingenieure können das, darauf kannst Du Dich verlassen.
Diese Ings -sehen- aber keine Reibungskräfte wenn keine Materie der Bewegung im Wege steht (Vacuum).
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Nun ist es so, dass man sich ein absolut leeres und kräftefreies Medium vorstellen kann (absolutes Vakuum), wo absolut keine Reibungskräfte auf das Objekt wirken, so daß es ewig die Anfangsbeschleunigung nach Abstellen der Energiezufuhr beibehalten wird und ewig eine geradlinige gleichförmige Bewegung mit der intakten "Schwungkraft" der Beschleunigung beibehalten wird. Man kann aber auch in diesem Fall nicht behaupten, wenn man dieses Objekt beobachtet, das sich geradlinig gleichförmig bewegt, dass keine Kraft auf ihn wirkt, das kann nicht angehen wegen actio=reactio.
Actio war ja vorhanden, es ist der Anschiebevorgang der dem Objekt seinen Zustand, ein v, aufgeprägt hat.
Nun -lebt- dieses Objekt einfach seinen Zustand aus und bewegt sich geradeaus weiter.
Warum soll denn ein ständiges -Aktio- vorhanden sein müssen, das -reaktio- ist ja da, es ist das v des Objektes.
Ich verstehe immer noch nicht warum das Objekt sofort stehen bleiben müsste.
Ich habe versucht dir genau dieses Umstand aufzuzeigen, und zwar damit dass der Träger, die Substanz in dem sich dieses Objekt so scheinbar unbehelligt bewegt, unwahrscheinlich "hart/dicht/fest" sein muss damit Licht, also longitudinale Druckschwankungen ihn ihm, mit c weitergereicht werden kann.
Also würde jedwede Bewegung darin sofort zum Stillstand führen.
Du scheinst das auch anzunehmen, meinst aber wahrscheinlich dass man das durch ständiges Anschieben kompensieren kann.
Dazu reicht der "Schwung" bestimmt nicht aus!!
Du meintest dass ich das was da dahintersteckt mit der QT machen/erklären will.
Das ist bestimmt nicht der Fall, denn die Qs in der Q-Theorie existieren nicht.
Nein, es ist ganz einfach und reiht sich in weitere Überlegungen widerspruchsfrei ein.
Kurt