Einsteins Zug Licht-Paradox

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon DerDicke » Do 27. Jun 2013, 08:51

Chief hat geschrieben:Der Dumme und seine Schulphysik haben schon wieder gelogen!

Die Schulphysik ist ehrlich. Sie benennt klar die beiden nicht bewiesenen, jedoch meßtechnisch sehr gut abgesicherten Postulate auf denen die SRT beruht. Alles andere folgt zwingend konsistent.


Bedenklich ist da schon eher das hier:
viewtopic.php?f=6&t=547#p56472
Chief hat geschrieben:Lichtweg im Zug Δs=sqrt(c²+v²)*Δt'
[...]
LG im Zug = Lichtweg/Zeitdauer = sqrt(c²+v²)*Δt'/Δt' = sqrt(c²+v²) > c

Q.E.D.

Man führt eine Geschwindigkeit c':=sqrt(c²+v²) PER DEFINITIONEM ein, stellt "überrascht" fest, daß C'>c und behauptet dann frech etwas bewiesen zu haben.

Hat uns Schief da nun angelogen? So pathetisch wollen wir das nicht sehen. Das riecht eher nach einer undefinierten Mischung aus Inkompetenz und billiger Trixerei.
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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon Lothar Pernes » Fr 28. Jun 2013, 09:34

Chief hat geschrieben:Bild

Lichtweg im Zug Δs=sqrt(c²+v²)*Δt'
Zeitdauer im Zug Δt'=Δt*sqrt(c²-v²)

LG im Zug = Lichtweg/Zeitdauer = sqrt(c²+v²)*Δt'/Δt' = sqrt(c²+v²) > c

Q.E.D.


Bild



Sehr gut, Chief! Ich gratuliere. Deine Animation zusammen mit drei Zeilen Mathematik sind die kürzeste, einfachste, klarste und damit die wohl beste Widerlegung der SRT.

Der Schreibfehler hinsichtlich des gamma-Faktors, der natürlich nicht sqrt(c²-v²) heißt, sondern sqrt(1-v²/c²) oder 1/c*sqrt(c²-v²), ist hierbei völlig unerheblich, denn erstens weiß jeder, was hier gemeint ist, und zweitens spielt dieser gamma-Faktor hier gar keine Rolle, denn es genügt hier für die Widerlegung, daß als Ergebnis eindeutig eine höhere Lichtgeschwindigkeit herauskommt als c.

Nur ein relativistischer xxx oder ein relativistischer Hütchenspieler kann hier diesen absolut nebensächlichen Schreibfehler zum Anlaß nehmen, um über die hier wichtige Erkenntnis einer Widerlegung der SRT hinwegzutäuschen, und dazu noch mithilfe eines falschen Bruchstrichs anstelle eines Mal-Zeichens diese offensichtliche Widerlegung der SRT ins Gegenteil, in eine Bestätigung, umzufälschen.

Aus den Ausführungen des Dicken geht nämlich hervor, daß die Relativisten diesen Knackpunkt der SRT wohl kennen, und eine Widerlegung der SRT an diesem Knackpunkt nur durch eine geradezu grotesk-schwachsinnige Hütchenspielerei bisher abwenden konnten, bei der die Widerlegung in eine Bestätigung umgedreht wird.

Der dabei zu Tage tretende Schwachsinn ist derart grotesk, daß er den ohnehin schon vorhandenen Schwachsinn von dem Postulat der c-Invarianz und von dem Zwillingsparadoxon um ein Vielfaches übersteigt.

Dabei wird ein relativistisches Hütchenspiel ersichtlich, welches mittels schnellem Wechsels des Systems und der Uhren – hokuspokus simsalabim – aus einem Malzeichen einen Bruchstrich macht, wodurch die Widerlegung in eine Bestätigung umgedreht wird.

Was also der Dicke hier als "Schulversion referiert", ist ein derart skrupelloser Schwindel, daß hierfür nur die Bezeichnungen "kriminell" und "Betrug" in Frage kommen. Und der Dicke scheint sich ganz offensichtlich hier daran beteiligen zu wollen.

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes
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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon Lothar Pernes » Fr 28. Jun 2013, 12:43

Chief hat geschrieben:c':=sqrt(c²+v²) ergibt sich ganz einfach (nach Schulmathematik) aus dem rechtwinkligen Dreieck! :mrgreen:

Schon richtig nach der klassischen Physik, aber hier soll ja ein Widerspruch in der SRT aufgezeigt werden, weshalb nach der SRT gerechnet werden muß, also die Laufzeit Δt' berücksichtigt werden muß. Tut man das, und setzt an das Verhältnis
d/x=c/v
ergibt sich für die Länge l des Lichtweges
l²=x²+d²
und daraus dann mit Δt'= Δt * sqrt(1-v²/c²) und Δt =d/c
die gestrichene Lichtgeschwindigkeit c' zu
c' = c * sqrt[(c²+v²) /(c²-v²)]
und diese Lichtgeschwindigkeit ist für v>0 in jedem Fall größer c.

Mit freundlichen Grüßen
L. Pernes
Zuletzt geändert von Lothar Pernes am Fr 28. Jun 2013, 13:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Fr 28. Jun 2013, 12:59

Lothar Pernes hat geschrieben:Sehr gut, Chief! Ich gratuliere. Deine Animation zusammen mit drei Zeilen Mathematik sind die kürzeste, einfachste, klarste und damit die wohl beste Widerlegung der SRT.

Weder die Animation noch die Rechnung habe irgendetwas mit der SRT zu tun. Daher können sie die SRT auch nicht widerlegen.
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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon Ernst » Fr 28. Jun 2013, 13:41

Lothar Pernes hat geschrieben:Sehr gut, Chief! Ich gratuliere. Deine Animation zusammen mit drei Zeilen Mathematik sind die kürzeste, einfachste, klarste und damit die wohl beste Widerlegung der SRT.

So ein Unsinn.
.
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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon DerDicke » Fr 28. Jun 2013, 20:00

Lothar Pernes hat geschrieben:c' = c * sqrt[(c²+v²) /(c²-v²)]

Chief hat geschrieben:c':=sqrt(c²+v²)

man staune und lache: 2 "Kritiker", 2 sich widersprechende "Widerlegungen" der RT eine falscher als die andere. Sehr entlarvend ist, daß es sich bei den Inkonsistenzen nur um völlig unerhebliche Schreibfehler handelt:
Lothar Pernes hat geschrieben:Der Schreibfehler hinsichtlich des gamma-Faktors, der natürlich nicht sqrt(c²-v²) heißt, sondern sqrt(1-v²/c²) oder 1/c*sqrt(c²-v²), ist hierbei völlig unerheblich,




Chief hat geschrieben:c':=sqrt(c²+v²) ergibt sich ganz einfach (nach Schulmathematik) aus dem rechtwinkligen Dreieck!

Falsch! Was die Schulmathematik tatsächlich liefert, darüber lassen Sie sich pflichtschuldigst von Herrn Pernes belehren:
Lothar Pernes hat geschrieben:l²=x²+d²

weiter konstatiert L.Pernes richtig:
Lothar Pernes hat geschrieben:Δt =d/c


Nicht mehr auf die Reihe kriegt Herr Pernes
Lothar Pernes hat geschrieben:Δt'= Δt * sqrt(1-v²/c²)

das ist falsch! Dabei wurde genau das in diesem Thread ausführlich diskutiert. Näheres hierzu noch am Ende des Beitrages Richtig wäre gewesen:
DerDicke hat geschrieben:Δt'= Δt/sqrt(1-v²/c²)



Da von Herrn Pernes nun nichts brauchbares mehr kommt, macht DerDicke weiter

x bezeichnet den Weg, den das grüne System in Δt' zurücklegt und ist x=v*Δt'
damit ist:
l=sqrt(d²+v² Δt'²)

Ansatz für c':
c'=l/Δt'


hierin werden eingesetzt:
l=sqrt(d²+v² Δt'²)
Δt'= Δt/sqrt(1-v²/c²)= d/(c*sqrt(1-v²/c²))
ergibt:
c'=c


viewtopic.php?f=6&t=547&start=20#p57001
Lothar Pernes hat geschrieben:Dabei wird ein relativistisches Hütchenspiel ersichtlich, welches mittels schnellem Wechsels des Systems und der Uhren – hokuspokus simsalabim – aus einem Malzeichen einen Bruchstrich macht, wodurch die Widerlegung in eine Bestätigung umgedreht wird.

Eine zum "Betrachter" relativbewegte, zeitdilatierte Uhr geht nach, geht langsamer. Die Ticks einer Uhr die nachgeht dauern länger. Eine nachgehende Uhr zeigt dann eine Stunde verkürzt an. Diese Binsenweisheit ergibt sich aus der tagtäglichen Lebenserfahrung scheint Sie aber zu überfordern. Daß Sie das nicht etwa zum Anlaß nehmen mal nachzudenken, sondern andere als kriminelle Hütchenspieler und Betrüger beschimpfen stellt Ihren Charakter hier in der Öffentlichkeit in angemessener Weise dar. Vielen Dank für diese aufklärenden Worte.



viewtopic.php?f=6&t=547&start=20#p57001
Lothar Pernes hat geschrieben:Was also der Dicke hier als "Schulversion referiert", ist ein derart skrupelloser Schwindel, daß hierfür nur die Bezeichnungen "kriminell" und "Betrug" in Frage kommen. Und der Dicke scheint sich ganz offensichtlich hier daran beteiligen zu wollen.

Auch Herr Pernes vertritt wohl eine Spielart der "Kritik der RT", bei der das argumentum ad hominem einen ganz hervorragenden Platz einnimmt.



Lothar Pernes hat geschrieben:Was also der Dicke hier als "Schulversion referiert", ....

Das IST die Schulversion, s. etwa:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitdilatation
dann Stichwort "Lichtuhr"
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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon julian apostata » So 30. Jun 2013, 22:56

Lothar Pernes hat geschrieben:und daraus dann mit Δt'= Δt * sqrt(1-v²/c²) und Δt =d/c


SRT für Dummiies! Hier wird eine Gleichung der LT präsesentiert, die nur speziell gilt für x‘=0

Für x=0 gilt allerdings Δt'= Δt / sqrt(1-v²/c²)

Wie oft hab ich jetzt diesen simplen Sachverhalt schon gebracht? Und wie oft fällt der Kritikern nichts Besseres ein als der SRT Falschaussagen zu unterstellen!

Also noch mal zur Erinnerung.


http://www.windhauchworld.de/index.php?id=59


“Regel 1”: gegenüberliegende Uhren ticken um den Faktor k verlangsamt
“Regel 2”: gegenüberliegende Maßstäbe erscheinen um den Faktor k verkürzt
“Regel 3”: gegenüberliegende Uhren “müssen” derart zeitversetzt ticken, so dass in beiden Systemen ein konstantes c gemessen wird.


Präsentiert wird hier also Regel 1 und Regel 3 wird ausgeklammert. Warum tut man das? Ganz einfach! Man hat keine Argumente! Also erfindet man Aussagen, die nichts mit der SRT zu tun haben!

Sonst haben sie ja keine Argumente.

Also während in K 3 Sekunden vergehen, verstreichen in K‘ 1,8 Sekunden (bei Bild 2) und Zwar bei allen Uhren welche in K‘ von K aus gesehen zeitversetzt ticken.

In x=0 bei t=3 haben wir jedoch t‘=5“ (siehe Bild 2)


Bild

Lothar Pernes hat geschrieben:und daraus dann mit Δt'= Δt * sqrt(1-v²/c²) und


Wo also Lothar und schief ein “*” der SRT unterstellen wollen sagt die SRT klipp und klar “/”

http://de.wikipedia.org/wiki/Lorentztransformation#Lorentztransformation_f.C3.BCr_Orte_und_Zeiten


Bild
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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon julian apostata » Mo 1. Jul 2013, 08:30

Also mit anderen Worten: Wir lassen ein Photon 3 Sekunden lang senkrecht zur x-Achse fliegen.

Das wären dann aufgrund von “Regel 3 “ 5 Sekunden im System K‘.

In 5 Sekunden legt es 5 Einheiten zurück.

Man sieht auch ohne Rechnung in Bild 2, dass es bei x’=-4 stirbt.

Wegen y’=y ist klar: y’=3

Und wurzel(3²+4²)=5

Es legt in 5 Sekunden 5 Einheiten zurück.

Mein Gott, wie naiv kann denn ein Mensch nur sein! 100 Jahre lang soll keinem Menschen aufgefallen sein, dass die LT nur eindimensional funktionieren soll????

Und dann kommen Schief und Lothar daher und wollen die Menschheit aufklären???

Aus dem Grunde hab ich auch…

…um derartigen Volksverdummungsaktionen ein wenig entgegen zu wirken…

Bei Wikipedia eine einfache Ableitung zur Aberrationsformel veröffentlicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Aberration_(Astronomie)#Aberration_.28Herleitung_mit_Hilfe_der_SRT.29

Bild

Kosinus von 90° ist =0

Dann gilt also:

d’=(3/0.6)*(1-0)=5
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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon julian apostata » Di 2. Jul 2013, 11:49

Chief hat geschrieben:Aha, im System K' vergeht die Zeit also schneller! Das steht aber im Widerspruch zu Einstein! :lol: :lol: :lol:


Mein Gott, ist das ein Kindskopf!

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?t=495&p=50432#p50424

Bild

Wir befinden uns im System K und schauen rüber auf System K’.

Die synchronisierten Uhren von K’ werden zeitversetzt in K registriert.

Jedesmal wenn eine Uhr in K 1 Sekunde vorrückt, vergehen in K’ bei allen Uhren 0,6 Sekunden.

Sieht da irgendjemand außer Chief in K’ eine Uhr, die schneller geht als in K?

Also, die Uhr in x’=-4 ist während 3 Sekunden von K um 1,8 Sekunden vor gerückt (von 3,2 Sekunden auf 5 Sekunden)

Gestartet ist das Photon bei x’=0 t’=0, lebt also im gegenüberliegenden System 2 Sekunden länger!

Siehe unten Schnittpunkt rote und blaue Kurve.

Das Alles lässt sich über die Aberration recht einfach grafisch darstellen


Hier haben wir ein 3Sekundenphoton in K. Über eine einfache Funktion lässt sich die Lebensdauer in K’ ermittelt.

Bei 0 Grad zur x-Achse lebt es 1 Sekunde. Bei 180 Grad zur x-Achse lebt es 9 Sekunden (genau wie in der Animation eingezeichnet)

Bei 90 Grad und 270 Grad lebt es jeweils 5 Sekunden

http://www.mathe-fa.de/de
5*(1-0.8*cos(x))
Bild

Alles im grünen Bereich! c ist in allen Raumdimensionen konstant.

Oh, welch ein fantastisches Himmelsgeschenk ist doch die LT!
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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon DerDicke » Mi 3. Jul 2013, 07:56

Die Zeit vergeht in jedem IS gleich schnell.
Manchmal, Herr Chief, ist das Leben einfacher als man denkt.
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