Die relativistische Geschwindigkeitsaddition als Mogelpackun

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die relativistische Geschwindigkeitsaddition als Mogelpackun

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 9. Jul 2012, 17:51

Jingle hat geschrieben:..die Fragen machen keinen Sinn: ein Beobachter ruht immer in seinem eigenen Bezugssystem, also v=0. Das hat mit Einstein übrigens gar nichts zu tun, das war schon bei Galilei so.


Die Frage macht in der Tat keinen Sinn: Ich habe auch nie gefragt, wie die Relativgeschwindigkeit von einem Beobachter zu sich selbst ist, das ist doch abstrus, so eine bescheuerte Frage stelle ich doch nicht. :roll: Ich frage die ganze Zeit, was die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen einem Beobachter mit Geschwindigkeit v>0 relativ zur Erdoberfläche und einem Lichtstrahl mit Geschwindigkeit c relativ zur Erdoberfläche ist und habe eine konkrete Situation in der Realität zur Veranschaulichung beschrieben. Mein Gott, ist es denn so schwierig für Relativisten die Konstellation mit der leuchtenden Lampe im Wohnzimmer zu nachvollzziehen? Ist es denn so schwierig meine Frage zu verstehen?

Nach Galilei/Newton ist die Geschwindigkeitsdifferenz c+v
Nach Einstein ist sie c.

Und jetzt will ich wissen, wo die Geschwindigkeit v>0 nach Einstein geblieben ist?
Hat er sie aus der Natur weggezaubert?

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Re: Die relativistische Geschwindigkeitsaddition als Mogelpackun

Beitragvon Jingle » Mo 9. Jul 2012, 18:35

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Nach Galilei/Newton ist die Geschwindigkeitsdifferenz c+v
Nach Einstein ist sie c.


aber das stimmt doch gar nicht:
von der Erdoberfläche aus gesehen nähern sich Licht und Beobachter mit der Geschwindigkeit c+v: Licht mit c von links, Beobachter mit v von rechts, d.h. der Abstand ändert sich mit c+v! Dazu brauche ich weder Einstein noch Newton, das ist simple Geometrie! :roll:

viele Grüsse
Tina
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Re: Die relativistische Geschwindigkeitsaddition als Mogelpackun

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 9. Jul 2012, 18:52

Jingle hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Nach Galilei/Newton ist die Geschwindigkeitsdifferenz c+v
Nach Einstein ist sie c.


aber das stimmt doch gar nicht:
von der Erdoberfläche aus gesehen nähern sich Licht und Beobachter mit der Geschwindigkeit c+v: Licht mit c von links, Beobachter mit v von rechts, d.h. der Abstand ändert sich mit c+v! Dazu brauche ich weder Einstein noch Newton, das ist simple Geometrie! :roll:


Doch das stimmt: Nach Einstein beträgt die Lichtgeschwindigkeit unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters immer c=const. Das ist die bittere "Wahrheit"...

c+v ist Galilei/Newton
c ist Einstein

Darum geht es seit 100 Jahren...

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Re: Die relativistische Geschwindigkeitsaddition als Mogelpackun

Beitragvon HD116657 » Mo 9. Jul 2012, 19:15

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Geschwindigkeitsdifferenz c+v

es ist nicht Differenz, es ist Addition....... - Differenz gar nicht überall definiert
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Re: Die relativistische Geschwindigkeitsaddition als Mogelpackun

Beitragvon Ernst » Mo 9. Jul 2012, 19:18

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Jocelyne Lopez hat geschrieben:Doch das stimmt: Nach Einstein beträgt die Lichtgeschwindigkeit unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters immer c=const. Das ist die bittere "Wahrheit"...

Nein, ist sie nicht. Du verwendest als Bezugssystem die Erde und in diesem Bezugssystem ist die Relativgeschwindigkeit zwischen Beobachter und Lampe stets c+v. Seit 500 Jahren nach Galilei und gleichermaßen seit 100 Jahren nach SRT.
Nur im Bezugssystem des Beobachters, das ist das Bezugssystem , in welchem der Beobachter ruht, ist per SRT die LG stets konstant c. Das aber ist schon merkwürdig genug, surrealistisch. Es ist ganz unmöglich.
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Re: Die relativistische Geschwindigkeitsaddition als Mogelpackun

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 9. Jul 2012, 20:16

Ernst hat geschrieben:.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Doch das stimmt: Nach Einstein beträgt die Lichtgeschwindigkeit unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters immer c=const. Das ist die bittere "Wahrheit"...

Nein, ist sie nicht. Du verwendest als Bezugssystem die Erde und in diesem Bezugssystem ist die Relativgeschwindigkeit zwischen Beobachter und Lampe stets c+v. Seit 500 Jahren nach Galilei und gleichermaßen seit 100 Jahren nach SRT.
Nur im Bezugssystem des Beobachters, das ist das Bezugssystem , in welchem der Beobachter ruht, ist per SRT die LG stets konstant c. Das aber ist schon merkwürdig genug, surrealistisch. Es ist ganz unmöglich.
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Du bist also der Meinung, dass die SRT in der von mir dargestellten Konstellation mit der leuchtenden Lampe und dem bewegten Beobachter im Wohnzimmer die gleiche Aussage wie Galilei/Newton macht?

    Ich LAUFE zu einer leuchtenden Lampe im Wohnzimmer zu.

    Relativgeschwindigkeit zwischen Licht und mir:

    nach Galilei/Newton: c+v sprich 300.000 km/s + 1 km/h
    nach Einstein: c+v, sprich 300.000 km/s + 1 km/h

Sagt also die SRT Deiner Meinung nach das gleiche wie Galilei/Newton in diesem Fall aus?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die relativistische Geschwindigkeitsaddition als Mogelpackun

Beitragvon Ernst » Mo 9. Jul 2012, 21:03

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Sagt also die SRT Deiner Meinung nach das gleiche wie Galilei/Newton in diesem Fall aus?

Physikalische Aussagen beziehen sich stets auf ein Bezugssystem.

SRT:
Bezugssystem Zimmer (Lampe): Relativgeschwindigkeit Jocelyne-Lampe ist c+v.
Bezugssystem Jocelyne: Relativgeschwindigkeit Jocelyne-Lampe ist c.
Letzteres ist doch merkwürdig genug, oder?

Galilei:
In beiden Fällen c+v
.
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Re: Die relativistische Geschwindigkeitsaddition als Mogelpackun

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 9. Jul 2012, 21:26

Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Sagt also die SRT Deiner Meinung nach das gleiche wie Galilei/Newton in diesem Fall aus?

Physikalische Aussagen beziehen sich stets auf ein Bezugssystem.

SRT:
Bezugssystem Zimmer (Lampe): Relativgeschwindigkeit Jocelyne-Lampe ist c+v.
Bezugssystem Jocelyne: Relativgeschwindigkeit Jocelyne-Lampe ist c.
Letzteres ist doch merkwürdig genug, oder?

Galilei:
In beiden Fällen c+v
.
.


Ich interessiere mich nicht für meine Relativgeschwindigkeit relativ zur Lampe, sondern für meine Relativgeschwindigkeit relativ zum Licht. Ist sie nach Einstein wie nach Galilei c+v ?

Meine Relativgeschwindigkeit relativ zur Lampe ist übrigens nicht c+v, sondern v. Die Lampe steht auf dem Boden, also ist ihre Geschwindigkeit relativ zum Boden 0. Ich bezweifle sehr, dass eine Stehlampe mir mit c entgegen fliegt. ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die relativistische Geschwindigkeitsaddition als Mogelpackun

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 9. Jul 2012, 21:34

Highway hat geschrieben:
Das ist natürlich nicht merkwürdig, sondern schlicht bescheuert was unser Ernst da wieder vom Stapel lässt. Man bewegt sich nicht relativ zur Lampe mit c. :-)


Na ja, wenn ich ein bisschen Gas gebe, vielleicht... ;)
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Re: Die relativistische Geschwindigkeitsaddition als Mogelpackun

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 9. Jul 2012, 21:46

Highway hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Na ja, wenn ich ein bisschen Gas gebe, vielleicht... ;)


Das ist ja gerade das paradoxe. Es ist egal, ob du Gas gibst oder nicht. Es kommt immer c raus.


Mist, da habe ich Pech auf der ganzen Linie... :cry:

Aber nun, das ist vielleicht besser, dass ich nicht auf die Lampe mit c fliege, bei den heutigen Preisen für die Glühbirnen...
Zuletzt geändert von Jocelyne Lopez am Di 10. Jul 2012, 06:04, insgesamt 1-mal geändert.
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