Angebliche Fehler in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Frau Holle » Mi 9. Okt 2024, 19:17

Rudi Knoth hat geschrieben:Der letzte Satz, den du zitierst war nicht von Harald sondern von mir. Ich fand diese Konstruktion und den Zusammenhang mit der Längenbestimmung aus der Kapitelüberschrift schon etwas verwirrend.

Ah sorry, dann nehme ich das wieder raus.

Lagrange hat geschrieben:weil die LG in ihrem System nicht konstant ist.

Das verstößt gegen die Voraussetzung. Setzen, sechs.
 
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 9. Okt 2024, 19:17

Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Harald Maurer hat geschrieben:Es liegt sehr wohl ein bewegtes System vor, nämlich ein Stab, der im ruhenden System in gleichförmige Paralleltranslationsbewegung versetzt wird. An den Enden dieses Stabes sind die Uhren und die Beobachter... diese Uhren sind zwar synchron mit dem ruhenden System, aber wenn die Beobachter auf die beiden Uhren das in § 1 aufgestellte Kriterium für den synchronen Gang zweier Uhren anwenden, finden sie diese Uhren nicht synchron vor, logischerweise, weil die mit dem bewegten Stabe bewegten Beobachter können die beiden Uhren gar nicht synchron gehend finden.

Eben: Sie können die beiden Uhren nicht synchron gehend finden, obwohl sie mit dem Stab und diesen Uhren ebenfalls in einem Ruhesystem (Inertialsystem) sind.

Im dem System, in dem der Stab bewegt ist, gehen sie aber synchron. Damit ist eindeutig bewiesen, dass gemäß SRT die Uhren, die in diesem Inertialsystem synchron gehen, in einem relativ dazu bewegten Intertialsystem (Stab) asynchron gehen...

Nein, die Uhren gehen in beiden Systemen synchron, weil sie im Ruhesystem synchron gemacht wurden. Nur die mitbewegten Beobachter GLAUBEN, dass sie nicht synchron gehen, weil die LG in ihrem System nicht konstant ist.


Aber sie gehen nachdem sie in Bewegung gesetzt wurden, nicht mehr synchron, wie die unterschiedlichen Zeiten zeigen.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Lagrange » Mi 9. Okt 2024, 19:22

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:...
Nein, die Uhren gehen in beiden Systemen synchron, weil sie im Ruhesystem synchron gemacht wurden. Nur die mitbewegten Beobachter GLAUBEN, dass sie nicht synchron gehen, weil die LG in ihrem System nicht konstant ist.


Aber sie gehen nachdem sie in Bewegung gesetzt wurden, nicht mehr synchron, wie die unterschiedlichen Zeiten zeigen.

Gruß
Rudi Knoth

Unterschiedliche Zeiten haben sich wegen c+v und c-v ergeben. Das ist vollkommen logisch.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Frau Holle » Mi 9. Okt 2024, 19:32

Rudi Knoth hat geschrieben:Aber sie gehen nachdem sie in Bewegung gesetzt wurden, nicht mehr synchron, wie die unterschiedlichen Zeiten zeigen.

Üblicherweise wird es so erklärt, dass sie im Ruhezustand mit denen des Ruhesystems synchronisiert sind und dann während der Beschleunigung asynchon zu denen des Ruhesystems werden (im eigenen Ruhesystem aber synchron bleiben).

In Einsteins Beispiel mit dem bewegten Stab ist die Szene anders. Sie sollen bei ihm trotz Bewegung einfach mit den Uhren im ruhenden System synchron gehen. Siehe das Zitat in meinem zweiten Beitrag oben. Im eigenen Ruhesystem sind sie dann aber asysnchron.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mi 9. Okt 2024, 19:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Lagrange » Mi 9. Okt 2024, 19:53

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:weil die LG in ihrem System nicht konstant ist.

Das verstößt gegen die Voraussetzung. Setzen, sechs.
 

Die Voraussetzung ist nicht haltbar, siehe hier:

Bild
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Frau Holle » Mi 9. Okt 2024, 20:12

Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:weil die LG in ihrem System nicht konstant ist.

Das verstößt gegen die Voraussetzung. Setzen, sechs.

Die Voraussetzung ist nicht haltbar, siehe hier [Gl (3) und (4)]

Die LG ist per Postulat konstant und die Laufzeiten hin- und zurück in einem Ruhesystem per Definition gleich! Das ist nicht verhandelbar.

Dass die Laufzeiten hin und zurück im Ruhesystem das Stabes scheinbar verschieden sind, liegt folglich an asynchronen Uhren. Die messen nicht die LG. Sie stellen nur die Uhrzeiten der eintreffenden Lichtblitze fest. Wären sie synchron, dann wäre Gleichung (1) erfüllt. Das ist aber nicht der Fall, also sind sie nicht synchron.

Logik Lagrange, einfache Logik. Ich erklär's jetzt aber nicht nochmal. Kapier's oder kapier's nicht.
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mi 9. Okt 2024, 20:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon bumbumpeng » Mi 9. Okt 2024, 20:17

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Frage ist, ob beide Zeiten tatsächlich gleich sind oder nicht. Das ist auf der Erdoberfläche nicht der Fall, wie wir wissen.
Stimmt da denn? Oder anders gefragt: wie wurden denn diese unterschiedlichen Zeiten denn gemessen? Mit der Einstein-Synchronisation nimmt man ja gerade eine isotrope Lichtgeschwindigkeit an.
Bei einigen Beispielen, in denen unterschiedliche Zeiten gemessen wurden, wurden die Uhren mit GPS synchronisiert. In diesem Fall gibt es aber eine vergleichbare Situation wie im Gedankenexperiment von Einstein. Die Stange ist dabei die Erdoberfläche und das "ruhende System" das ECI. Dann bekommt man natürlich unterschiedliche Zeiten für die Richtungen West->Ost und Ost->West.
Nochmal:::
Die Lg auf der Erdoberfläche ist in allen Richtungen = c.
WEIL DIE ERDE DIE FELDER DER ERDE MITNIMMT.
Es gibt keine Differenzbewegung, wodurch das MMI --- NULL-RESULTAT anzeigt. Ohne Differenz keine Interferenz.

Die Erde erzeugt ihre Felder und daher sind es erdgebundene Felder !!!!!
Die Sonne erzeugt ihre Felder und daher sind es sonnengebundene Felder .
Sgr A* erzeugt seine Felder und daher sind es Felder der Milchstraße.

Unterschiedliche Laufzeiten haben nichts mit der Lg zu tun, sondern mit dynamischen Verhaltensweisen, wenn Anordnungen in Bewegung sind.
bumbumpeng
 
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Lagrange » Mi 9. Okt 2024, 20:22

Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:weil die LG in ihrem System nicht konstant ist.

Das verstößt gegen die Voraussetzung. Setzen, sechs.

Die Voraussetzung ist nicht haltbar, siehe hier [Gl (3) und (4)]

Frau Holle hat geschrieben:Die LG ist per Postulat konstant! Dass die Laufzeiten hin und zurück scheinbar verschieden sind, liegt folglich an asynchronen Uhren. Die messen hier nicht die LG. Sie stellen nur die Uhrzeiten der eintreffenden Lichtblitze fest. Wären sie synchron, dann wäre Gleichung (1) erfüllt. Das ist aber nicht der Fall, also sind sie nicht synchron. Logik Lagrange, einfache Logik.

Wäre die LG konstant, wären sie in allen Inertialsystemen synchron. Man hätte sie gar nicht anders (falsch) synchronisieren können. Daraus folgt, die LG ist nicht konstant. Einstein hat Ursache und Wirkung (Konsequenz) verwechselt.
Zuletzt geändert von Lagrange am Mi 9. Okt 2024, 21:21, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Lagrange » Mi 9. Okt 2024, 20:30

bumbumpeng hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Frage ist, ob beide Zeiten tatsächlich gleich sind oder nicht. Das ist auf der Erdoberfläche nicht der Fall, wie wir wissen.
Stimmt da denn? Oder anders gefragt: wie wurden denn diese unterschiedlichen Zeiten denn gemessen? Mit der Einstein-Synchronisation nimmt man ja gerade eine isotrope Lichtgeschwindigkeit an.
Bei einigen Beispielen, in denen unterschiedliche Zeiten gemessen wurden, wurden die Uhren mit GPS synchronisiert. In diesem Fall gibt es aber eine vergleichbare Situation wie im Gedankenexperiment von Einstein. Die Stange ist dabei die Erdoberfläche und das "ruhende System" das ECI. Dann bekommt man natürlich unterschiedliche Zeiten für die Richtungen West->Ost und Ost->West.
Nochmal:::
Die Lg auf der Erdoberfläche ist in allen Richtungen = c.
WEIL DIE ERDE DIE FELDER DER ERDE MITNIMMT.
Es gibt keine Differenzbewegung, wodurch das MMI --- NULL-RESULTAT anzeigt. Ohne Differenz keine Interferenz.

Die Erde erzeugt ihre Felder und daher sind es erdgebundene Felder !!!!!
Die Sonne erzeugt ihre Felder und daher sind es sonnengebundene Felder .
Sgr A* erzeugt seine Felder und daher sind es Felder der Milchstraße.

Unterschiedliche Laufzeiten haben nichts mit der Lg zu tun, sondern mit dynamischen Verhaltensweisen, wenn Anordnungen in Bewegung sind.

Die Felder rotieren nicht mit, weiß man von Unipolarmaschinen.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon bumbumpeng » Mi 9. Okt 2024, 20:36

Lagrange hat geschrieben:Wäre die LG konstant, wären sie in allen Inertialsystemen synchron. Man hätte sie gar nicht anders (falsch) synchronisieren können. Daraus folgt, die LG ist nicht konstant.
In unseren Breiten, ca. 25.000 ... 29.000 Lj. von Sgr A* entfernt dürfte die Lg. nahezu konstant sein.

Auf der Erde jedenfalls gibt es keine nennenswerte Unterschiede. Alle Messungen liegen sehr eng beieinander. Mir sind da keine Unterschiede bekannt.

Nochmal::: Die Felder der Erde werden durch die Erde erzeugt und werden von der Erde ohne wenn und aber mitgenommen, (((die sind mit Pattex extra angeklebt worden.)))
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