Erfolgreich die SRT widerlegen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Erfolgreich die SRT widerlegen

Beitragvon Kurt » Mo 4. Nov 2013, 08:29

Hartmut Pohl hat geschrieben:"Je schneller sich Teilechen bewegen, desto langsamer zerfallen sie."


Hallo Hartmut, bewegen gegen was?

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Re: Erfolgreich die SRT widerlegen

Beitragvon All » Mo 4. Nov 2013, 09:13

Kurt hat geschrieben:
Hartmut Pohl hat geschrieben:"Je schneller sich Teilechen bewegen, desto langsamer zerfallen sie."


Hallo Hartmut, bewegen gegen was?

Kurt


Hallo Kurt,

es kann sich nur etwas gegen was bewegen das Eigenschaften hat. Eigenschaft gegen Eigenschaft. Ohne Eigenschaften keine Relativität.


Gruß

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Re: Erfolgreich die SRT widerlegen

Beitragvon All » Mo 4. Nov 2013, 09:44

@ Hartmut

Hallo erst mal.

Du solltest einfach mal zur Sache kommen.

Der Thread entwickelt sonst ein Eigenleben, an dem ich auch nicht ganz unschuldig sein werde. ;)

Gruß

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Re: Erfolgreich die SRT widerlegen

Beitragvon Kurt » Mo 4. Nov 2013, 10:38

All hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Hartmut Pohl hat geschrieben:"Je schneller sich Teilechen bewegen, desto langsamer zerfallen sie."


Hallo Hartmut, bewegen gegen was?

es kann sich nur etwas gegen was bewegen das Eigenschaften hat. Eigenschaft gegen Eigenschaft. Ohne Eigenschaften keine Relativität.


Eben, darum habe ich ihn ja gefragt.

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Re: Erfolgreich die SRT widerlegen

Beitragvon Ernst » Mo 4. Nov 2013, 10:43

Hartmut Pohl hat geschrieben: "Je schneller sich Teilechen bewegen, desto langsamer zerfallen sie."Was haltet ihr davon?

Gar nichts. Weil anzugeben ist, schneller gegenüber was?
Was ist denn nun eigentlich deine Entdeckung?
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Re: Erfolgreich die SRT widerlegen

Beitragvon All » Mo 4. Nov 2013, 11:02

Kurt hat geschrieben:
Eben, darum habe ich ihn ja gefragt.



Ach so, ich habe geglaubt, dass du meinst, so ein Teilchen existiert wirklich. ;)
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Re: Erfolgreich die SRT widerlegen

Beitragvon All » Mo 4. Nov 2013, 13:13

Hartmut Pohl hat geschrieben:Tja, gegen was. Das ist das eigentliche Problem, wo sich die Mathematik selbst auch im Kreis dreht, evtl. auch nur ich (im wahrsten Sinne des Wortes). Mathematisch bewegt sich alles nun mal gegen nichts.


Und da haben wir das Problem. Die Mathematik benötigt keine Äther. Sie rechnet ohne, weil sie nicht anders kann. Sie bewegt sich gegen nichts, weil NICHTS nicht definiert ist und keine Eigenschaften hat. Mathematik beschreibt das Verhältnis zwischen den Strukturen. Da das Nichts aus vorgenannten Gründen keine Struktur hat, versagt Mathematik. Nicht nur das, die Mathematik gaukelt uns auch eine Unendlichkeit vor, die gar nicht da ist. Mathematisch wird die Unendlichkeit zwar gerne benutzt, weil man so schön die Unfähigkeit der Mathematik darin verstecken kann, das ist aber auch alles. Alles was sich nicht mehr rechnen lässt, geht gegen unendlich.


Jede Struktur suggeriert einen Anfang. Alles was ein Anfang hat geht in der Folge gegen unendlich. Es sei den man konstruiert ein System wo Anfang und Ende vorgeben sind.

Infolgedessen ist jedes Problem, was wir haben, kein reales Problem sondern ein sprachliches Problem.
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Re: Erfolgreich die SRT widerlegen

Beitragvon Ernst » Mo 4. Nov 2013, 13:29

Hartmut Pohl hat geschrieben:Meine Enddeckung ist scheinbar nur, dass sich beim Myonenexperiment, eine andere Zeit ausser der Raumzeit ändert, nämlich eine Zerfallszeit. .

Ich dachte, da kommt erst noch was. Das nennst du "Entdeckung" :?:

Diese Erklärung findest du in der Kritik zu Hauf. Allerdings dann natürlich mit Begründungen (Einfluß von Gravitation, des Magnetfeldes etc.).
Damit ist dann die Frage "wozu bewegt es sich" definiert, Relativ zum Gravitationsfeld, relativ zum Magnetfeld etc. Alles schon ausgiebig diskutiert.
Zudem ist die Myonengeschichte ohnehin kein Kriterium für oder gegen die SRT. Weil, wie du hier siehst, die Interpretation dieses Verhaltens mannigfaltig ist.
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Re: Erfolgreich die SRT widerlegen

Beitragvon Ernst » Mo 4. Nov 2013, 14:42

Hartmut Pohl hat geschrieben:@Ernst: Also ich habe bei meinen Recherchen jedenfalls nirgendwo etwas gefunden, wo jemand sagt, dass man doch besser die Zerfallszeitkoeffizienten des Zerfallszeitgesetzes ergänzen sollte, bevor man eine Zeitdilatation postuliert, .

Wirst du auch nicht finden, weil unbegründete Zeitzerfallskoeffizienten ebenso abwegig sind wie die SRT. Wenn die Ursache, wie vielfach diskutiert, etwa das Gravitationsfeld oder das em Feld sein sollte, dann wäre die mathematische Abhängigkeit der Zerfallszeit von diesen Einflüssen nachvollziehbar abzuleiten.
Und selbst, wenn die Myonenstory dahingehend geklärt wäre, wäre die ZD der SRT noch lange nicht vom Tisch.
Die Myonengeschichte ist das letzte, was man ernsthaft bezüglich der SRT verarbeiten sollte, weil erstens die experimentelle Basis schwach und zweitens die Deutung vielschichtig ist.
Mehr lohnt sich zu der Sache nicht.
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Re: Erfolgreich die SRT widerlegen

Beitragvon Ernst » Mo 4. Nov 2013, 17:35

Hartmut Pohl hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Und selbst, wenn die Myonenstory dahingehend geklärt wäre, wäre die ZD der SRT noch lange nicht vom Tisch.
Die Myonengeschichte ist das letzte, was man ernsthaft bezüglich der SRT verarbeiten sollte, weil erstens die experimentelle Basis schwach und zweitens die Deutung vielschichtig ist.
Ich finde, das ist das erste, was man verarbeiten sollte und zwar nicht nur bei Myonen! Wo kommen denn noch Zeitdilatationen vor und auf welcher kranken Annahme beruhen die? Wenn sich irgendwelche Teilchen im Labor herstellen lassen und mit diversen Geschwindigkeiten bewegt werden können, kann man sicher auch solche Diagramme erstellen und schauen welche Form sie annehmen. Man kann dann sogar auch noch mit ganz anderen Konstanten (Skalaren, schneller als das Licht) rechnen. Zeitdilatationen entstehen zumindest nur dann, wenn man die Zeit als 4. Dimension in der Raumzeit beibehält, aber das ist mathematisch nicht korrekt. Das habe ich ja schon mal gefragt... wo in der SRT kommen den weitere Zeitdilatationen (in welche Richtung auch immer) vor, ausser in Experimenten mit Teilchen oder gedachten Lichtuhren und Zeugs, wo man von LS als ultima velocitas ausgeht?
Haben die einen Spinner (ich z.B.) etwa unrecht, weil andere Spinner (A. Einstein) recht behalten müssen, weil man durch die Zeit reisen will? Unfassbar sowas. [ironie]Ich bau hier gleich 'ne 5. Dimension in die Raumzeit... die Temperatur. Damit wäre dann auch die Reibungshitze erklärt, die entsteht, wenn uns (Otto-Normal-Verbraucher) die SRT weiter über den Tisch zieht.[/ironie]
Ausserdem ist die Tatsache, dass sich die Zerfallszeitkoeffizienten ändern nicht unbegründet sondern nur ungeklärt (mMn). Man kann sie also suchen, evtl. wie gesagt z.B. in der Elektrodynamik. Und wenn man mein Gedankenexperiment weiterspinnt, ist da draussen auf jeden Fall mehr als nur Nichts. Alles leugnen, bringt keinen weiter.

Die ZD bei den Myonen ist gar keine; nicht mal im Sinne der SRT. Das wurde ja in diesem Thread erläutert. Insofern ist das auch kein geeigneter Gegenstand zur Kritik der SRT.
Da wartet dann eine andere physikalische Erklärung für die verlängerte Flugzeit, wenn sie denn tatsächlich vorhanden ist. Wenn man die hat, kann man das Verhalten quantitativ beschreiben; eine Koeffizientenliste erübrigt sich.
Einfach zu sagen: Myonen in schneller Bewegung (wozu denn?) leben länger, bringt jedenfalls überhaupt nichts.
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