c = const. - Eine fundamentale Tatsache der Physik

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

c = const. - Keine fundamentale Tatsache der Physik!

Beitragvon Harald Maurer » So 4. Okt 2009, 08:57

Weder der Michelson-Morley Versuch noch jener von Sadeh (welcher nach ähnlichem Prinzip funktioniert) beweist die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit im Sinne der SRT, in welcher diese Geschwindigkeit auch von jedem bewegten Beobachter unabhängig zu sein hat. Beide zitierten Experimente zeigen, dass die Lichtausbreitung bezogen auf die Erde isotrop erscheint, aber die Erde bewegt sich - und z.B. gesehen vom Mond bewegen sich daher die Lichtsphären im Gesamten vorbei, sodass sich von dieser Warte aus c+/-v für das Licht ergibt. Jeder Astronaut kann bestätigen, dass sich alle Lichtsphären, die er von seiner Raumstation aus beobachten kann, mit der Erde mitdrehen!

Licht scheint demnach von der Gravitation oder von einem mitgeführten Äther auf die Rotation der Erde fixiert zu werden, oder es handelt sich um Teilchen mit Trägheit. Richtig ist, dass alle Michelson-Morley-artigen Versuche gar nicht in der Lage sind, einen allfälligen Ätherwind bzw. Anisotropie des Lichts aufzuzeigen. Auch der Sadeh-Versuch (und alle ähnlich konstruierten, z.B. Alvaeger etc.) hält einer genauen Analyse nicht stand und kann die Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit vom bewegten Beobachter (und nur dann darf von einer Konstanz bzw. Invarianz der Lichtgeschwindigkeit gesprochen werden!) nicht bestätigen. Also wird einfach gelogen, wie z.B. hier:
c_const.JPG
c_const.JPG (28.39 KiB) 4707-mal betrachtet

Da wird einfach behauptet, die Unabhängigkeit der LG vom Beobachter werde vom MM-Versuch bewiesen, weil sich die Erde drehe bzw. "durch das All wandere". Genau das Gegenteil ist der Fall, denn es gibt in diesem Experiment keinen relativ bewegten Beobachter zum Michelson-Apparat. Alles ist stationär und bezogen auf die Erdoberfläche angeordnet.
Auf diese Unabhängigkeit vom Beobachter kommt es aber an. Solange die nicht bewiesen ist, sind alle Michelson-Morley Experimente und Versuche ähnlicher Art völlig nebensächlich, weil sie alle mehrere Thesen zu bestätigen scheinen (Emission, mitgeführten Äther, LET. SRT, gravitationsgebundene Lichtausbreitung). Darüber hinaus stehen den Resultaten der Michelson-Morley Experimente jene von Sagnac und Michelson-Gale diametral entgegen.
Nicht einmal die modernsten Michelson-Morley-Experimente sind in der Lage, den globalen Sagnac-Effekt aufzuzeigen, der aber durch Messungen im GPS eindeutig bewiesen ist. Man kann also davon ausgehen, dass es sich bei diesen Experimenten um völlig untaugliche Methoden handelt, was mit der 2-Weg-Methode unter Verwendung von Spiegeln und Einsatz von stehenden Wellen im Zusammenhang stehen könnte.
Da ist noch lange nicht das letzte Wort gesprochen!

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: c = const. - Eine fundamentale Tatsache der Physik

Beitragvon Harald Maurer » So 4. Okt 2009, 09:54

Bruno hat geschrieben:In dem zitierten Artikel ist nicht die Rede von einer Bewegung des Beobachters gegenüber dem Michelson-Apparat, sondern von einem Beobachter der sich mitsamt der Apperatur gegenüber dem postulierten "absolut ruhenden Äther" bewegt.


In dem Artikel wird behauptet, mit dem Wandern der Erde durch das All, werde die Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit vom Beobachter bewiesen:

c_const.JPG
c_const.JPG (28.39 KiB) 4768-mal betrachtet


Und zwar mit dem Satz: "Die Lichtgeschwindigkeit hängt also weder von der Bewegung des Beobachters (Wanderung der Erde durch das Weltall beim Michelson Morley Experiment) noch von der Bewegung der Lichtquelle ab (Experiment von Sadeh)"

Die Überprüfung der Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit von einem Beobachter ist nur mit einem relativ zur Lichtquelle oder zum Licht bewegten Beobachter möglich. Kannst Du mir erklären, wo es diesen beim Michelson-Morley-Experiment gibt ???

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: c = const. - Keine fundamentale Tatsache der Physik!

Beitragvon Sebastian Hauk » So 4. Okt 2009, 18:47

Hallo,

habe mir mal das Experiment angesehen und festgestellt, dass meine HET damit keine Problem hat. :)

Damit ist immer noch das Hafele-Keating-Experiment das einzige Experiment das meine HET widerlegt.

Gruß

Sebastian
Sebastian Hauk
 
Beiträge: 1134
Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35

Re: c = const. - Eine fundamentale Tatsache der Physik

Beitragvon Mordred » So 4. Okt 2009, 23:31

Die begründet Sadeh so, dass die Beta-Strahlung unter einem geeigneten Winkel mit nahezu Lichtgeschwindigkeit auf die dünne Folie trifft und sich somit für die nach rechts abgestrahlte Gamma-Strahlung eine Geschwindigkeitsaddition ergeben müsse. Für die nach links abgestrahlte Gamma-Strahlung sollte dies nicht der Fall sein.


Ok, .ich erkläre das mal anhand meine MX10er.

Die Beta-Strahlung (Teilchen) trifft auf die Folie und zerfällt.
Dabei wird ein energetisches Spektrum frei. Dieses wird von den MX10quanten der rechten Seite (der Metallfolie)auf genommen und zum rechten Detektor mit Übertragungsgeschwindigkeit c überbracht.
Nun zu links. Die dünne Metallfolie nimmt das energetische Spektrum auf, leitet sie durch, und übergibt sie auf ein MX10quant links neben der Folie.
Das energetische Spektrum wird bis zum Detektor mit der gleichen Übertragungsgeschwindigkeit wie rechts, mit c überbracht.
Die Dauer der Übertragung des energetischen Spektrums von der Folie durch die Folie kann dabei vernachlässigt werden.
Sie wäre eh nicht messbar.

Es kam wie es kommen musste: Keine Laufzeituntersschiede (erkennbar)
Also muss die Lichtgeschwindigkeit doch konstant sein!

Das allemal !!
Selbst wenn die Übertragungsgeschwindigkeit der Folie erkennbar wäre, die MX10er agieren immer, Systemabhängig natürlich, in gleicher Geschwindigkeit.

Wieso sollten sich bei einem solchen Aufbau unterschiedliche Abstrahlungsgeschwindigkeiten ergeben?

Tjo, ...
Wir sprechen doch von elektromagnetischen Wellen - oder nicht? Ob Beta, Gamma oder Lichtstrahlung sollte dabei doch unerheblich sein.

Wir (ich) rede von einem energetischem Spektrum, und da es MX10quanten egal ist welches energetische Spektrum sie aufnehmen, ist es absolut unerheblich welches anliegt, ...nur Beta nicht, denn das ist als Beta erstmal ein Teilchen.
Nach meiner Auffassung sollte man sich sowieso was Strahlung anbelangt von einer Teilchenvorstellung verabschieden. Das führt nur zur Verwirrung und wird einer elektomagnetischen Welle nicht gerecht.


Man sollte nur erkennen, dass Strahlung nichts weiter ist, als ein Teil eines energetischen Spektrums.
Dieses Spektrum wird von MX10quanten (Teilchen) weitergegeben.
Die Teilchen sind somit keine Strahlung !
Und Strahlung ist kein Teilchen.
Die Strahlung ist das Paket !
Und wenn viele MX10er ein „Paket“ tragen, dann erkennen wir ein „Strahlungsfeld“
Also eine elektromagnetische Welle !

Einstein hat recht, das Licht breitet sich unabhängig von der Bewegung der Quelle mit konstanter Geschwindigkeit fort.

Absolut!
Abhängig von der Dichte des MX10quantenfeldes natürlich.

Ich meine nun, dass dieses Experiment deshalb nicht taugt, weil der Experimentator meiner Meinung nach die falsche Vorstellung hatte,

Das glaube ich auch.
dass es sich bei dem Vorgang um Teilchen handele.

Beta ja, Gamma nein.
Es sind aber Wellen und Wellen verhalten sich nicht so,

Nein, es sind Teilchen die die Gammastrahlung (das energetische Spektrum dieser) transportieren.
Wir erkennen dann eine Welle oder ein Feld.

Es gibt keinen auf etwa c/2, in eine Richtung bevorzugten, beschleunigten Gamma-Strahler bei diesem Experiment.

Natürlich nicht.
Weder Beta-, noch Gamma-Strahlung sind Teilchen. Es sind immer Wellen.

Nein. Beta = Teilchen. Gamma wird von Teilchen(MX10) transportiert, wir erkennen Welle.

Es mag durchaus sein, dass man Strahlung aus praktischen Erwägungen als Teilchen betrachtet,


Ich denke eher man verwechselt da was. Aber das habe ich ja denke ich deutlich gemacht.
Zumindest wie ich das denke wie es ist.

Wenn sich ein Beobachter relativ zum nichtrotierenden Koordinatensystem mit dem Koordinatenursprung im Erdmittelpunkt bewegt, beträgt die relative LG c+v oder c-v, wie durch Sagnac-, Fizeau- oder Michelson-Gale-Versuch bewiesen wurde.


Es dreht sich die Erde Ostwärts. Die Rotation bewirkt eine Strömung in Drehrichtung.
Somit werden auch die MX10quanten in Strömungsrichtung verdichtet.
Natürlich nur minimalst, aber messe ich nun in oder entgegen der Drehrichtung, so macht sich dennoch dieser Unterschied der Dichte bemerkbar.
Geringere Dichte, schnellere Übertragung !
Rühre ich in meinem Kaffeebecher verdichte ich den Kaffee in Richtung der Drehbewegung.
wo ich also in so einem System etwas verdichte, dann ist das was ich "nachziehe" logischer weise, weniger verdichtet.
Fällt beim Kaffee nicht auf, und beim MX10quant auch nicht wirklich.
Minimalst halt bei der Übertragungsgeschwindigkeit Ost gegen West.

Drum schrieb ich oben auch unter...
Einstein hat recht, das Licht breitet sich unabhängig von der Bewegung der Quelle mit konstanter Geschwindigkeit fort.

Absolut.
Abhängig von der Dichte des MX10quantenfeldes natürlich.

Gruß derweil.

PS:
2) Gammastrahlung sind Wellen die über ruhende Teilchen übertragen werden.
:D

Ich gehe derzeit davon aus, dass die Ausbeitung des Lichts, wie jede andere elektromagnetische Strahlung auch, nicht die Ausbreitung von Teilchen ist die diese Distanz tätsächlich überbrücken, sondern das nur die Energie in Form einer Fortpflanzung entlang dieser gespannten Perlenschnur, vom Sender zum Empfänger, mit Lichtgeschwindigkeit erfolgt.

Jeah, ...thats it !
MX10quantperlen, ..ich liebe sie

Mit anderen Worten: Nach meiner Überzeugung wird kein Photon vom Sender auf die Reise zum Empfänger geschickt.

Ein Photon als Teilchen sicher nicht!
Wenn man allerdings „photon“ als Zustand sieht, so wie ich, dann wird der Zustand Photon, also das energetische Spektrum vom MX10quant übertragen.
Ist also ein MX10quant aktiv, also bepackt, dann ist es Photon.

Es wird vielmehr die benötigte Information die zur Replikation im Empfänger notwendig ist übertragen, über ein Trägermedium und das mit Lichtgeschwindigkeit.

Genau. MX10quant in der Reaktionsgeschwindigkeit von 299 792,458 Km/s

Eine elektromagnetische Welle übertragen zu wollen ohne ein Trägermedium, ist nicht vorstellbar.

Exakt !
mit dieser Meinung bin ich absolut einverstanden.


Und warum ?
Weil´s einfach, logisch und sogar zwingend erforderlich ist.
Gruß nomma...
Mordred
 
Beiträge: 1131
Registriert: Mi 16. Sep 2009, 15:23


Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 17 Gäste