Das Uhrenparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Mi 28. Dez 2022, 21:24

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Frau Holle hat geschrieben:
Habe nur kurz überflogen und das gefunden:

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Das nennst du nichts?

Ja.

Ok, dann habe ich meine Zeit verschwendet, na ja. Wenigstens meine Grafik ist gelungen. Die kann ich noch brauchen.

Oh was sind wir empfindlich, von Perlen vor die Säue schwurbeln, und bei einem "ja" das dann nicht frei im Raum schwebt, sondern im Kontext begründet wird, schmollen wie kein kleines Mädchen dem der Lutscher in den Matsche gefallen ist, echt jetzt? :shock:


Frau Holle hat geschrieben:
Die Uhr bei B, der Schaffner im Zug ... vergiss bloß nicht die sieben Zwerge hinter den sieben Bergen, die vllt. gerade Schneewittchen einsargen. Die sind besonders wichtig für das Ereignis bei A. :lol:

Infantil, sage ich ja, also ich würde mal meinen, Du hast erkannt, sachlich bist Du nicht in der Lage zu liefern und drückst Dich nun einfach. Nicht ich breche hier kindisch ab, Du und Du tust so, als hätte ich nur "ja" geschrieben und sonst kein Wort. Schon wo etwas entäuschen, hatte da mehr von Dir erwartet, mehr Sachlichkeit, Offenheit, Interesse an der Wahrheit, weniger Arroganz und so, aber da hab ich mich dann wohl doch geirrt.


Frau Holle hat geschrieben:
Ich bin raus. Bemühe dich nicht weiter. Ich lese das alles nicht mehr, außer mir wird mal langweilig, was unwahrscheinlich ist.

Und die Finger in die Ohren, sehr reif und erwachsen, cool ... :mrgreen:


Frau Holle hat geschrieben:
P.S.: Ich brauche niemand, der mir die SRT erklärt. Ich wollte sie dir erklären mit einem einfachen Zugang ohne viel Rechnerei, aber anscheinend kapierst du es nicht. Dann halt nicht. Da kann man wohl nichts machen.

Dann ist doch alles gut, ich brauch Dich sicher nicht, der mir die SRT erklärt, wo Du gerade erst gezeigt hast, Du scheiterst hier schon am Relativitätsprinzip, klassisch, vor der SRT, so 400 Jahre davor. Ich bin im Einklang mit der Physik, Du "schwurbelst" so was:
Frau Holle hat geschrieben:
Ein Typ im schnellen Zug rast am Bahnhof A vorbei, sieht draußen auf der großen Bahnhofsuhr genau 12 Uhr mittags und startet seine Stoppuhr. Er kommt nach einer Weile an Bahnhof B vorbei, sieht draußen auf der großen Bahnhofsuhr genau 13 Uhr und stoppt seine Stoppuhr. Was glaubst du zeigt die Stoppuhr an? Mehr als 1 Stunde? Weil alle Bahnhofuhren langsamer gehen? Ich sage Dir: Seine Stoppuhr zeigt weniger als 1 Stunde an und jeder, der im Bahnhof A oder B den Zug vorbeirasen sah kann bestätigen, dass er genau um 12 bei A war und um 13 Uhr bei B. Der Typ mit der Stoppuhr im Zug weiß das natürlich auch und weiß dann auch, dass er es ist der sich bewegt und nicht die Bahnhöfe.

Wer so was schreibt, sollte nicht meinen er könnte anderen die SRT erklären, und es gab ja einige Aussagen von Dir, die "seltsam" waren, wo Du auch nicht bereit warst mal Farbe zu bekennen, der absolute Ort ohne Koordinaten und so, schon spannend. Aber gut, wie ich schon schrieb, nicht jedem ist es gegeben, auch sich selber infrage zu stellen. Hoffe Du kommst da dann doch noch mal weiter, wie gesagt, schon etwas schade, hatte da doch mehr bei Dir gesehen, als dann da wirklich in der Tüte war ...


Nachtrag:

Den Beitrag mit dem "ja" nochmal nachgelesen, also echt jetzt, da steht schon viel Sachliches davor, Du suchst nur einen Ausweg, ich würde sagen, sachlich und argumentativ bist Du zerbröselt. Und wie gesagt, ich kneife hier nicht, meine Aussagen stehen alle da, sind soweit doch schon sehr sachlich, mit Quellen belegt. Du hast wirklich nichts entgegengesetzt, ich kann da nur ehrlich antworten, Du hast nur Deine Behauptungen wiederholt. Keine einzige Antwort auf eine meiner Fragen.

Ganz oft in den letzten Beiträgen habe ich Dir geschrieben, ein Vorgang der in S im Zug 10 s dauert und noch ein solcher Vorgang der auch 10 s dauert, also die U₂ vor und zurück, jedes mal 10 s zählt die U₁, kann in einem anderen System nicht unterschiedlich lange dauern. Geht nicht, von Dir kam dazu genau? Nichts, eben, und darum habe ich mit "ja" geantwortet. Eventuell bekommst Du ja doch noch mal die Finger aus den Ohren und benimmst Dich wieder wie ein Erwachsener. Nur so eine Idee. ;)
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Mi 28. Dez 2022, 21:43

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Der Typ mit der Stoppuhr im Zug weiß das natürlich auch und weiß dann auch, dass er es ist der sich bewegt und nicht die Bahnhöfe.

Wer so was schreibt, sollte nicht meinen er könnte anderen die SRT erklären

Doch. Genau darum geht es beim sog. Zwillingsparadoxon bzw. der Lösung. Nicht mal das hast du anscheinend verstanden. Reitest im Kreis auf der Symmetrie herum und findest den Ausgang nicht. Auch dann nicht, wenn man dich x mal mit der Nase draufstupst. :roll:

Einer fliegt weg, kommt jünger zurück und weiß dann, das er es war, der verreist ist und nicht der andere. Ist das denn so schwer? Wie lange sagtest du, beschäftigst du dich schon mit der SRT? 10 Jahre? Da hätte ich mehr erwartet.

Ich wollte dir erklären, dass er es mit Hilfe von Uhren am Wegrand schon auf der Reise feststellen kann und warum. Genau das erklärt auch Peter Kroll ab hier im Video (denk dir Erde=Bhf A und α-Centauri=Bhf B). Der Mann ist Professor für Physik und kennt sich aus. Aber den verstehst du ja auch nicht.

Wünsche also noch viel Spass mit der SRT in den nächsten 20 Jahren. Denke mal, das wird nichts mehr.

Daniel K. hat geschrieben:hatte da doch mehr bei Dir gesehen, als dann da wirklich in der Tüte war ...

Hatte auch mehr bei dir gesehen. Aber du passt wohl ganz gut in dieses Forum. Unter den Blinden ist der Einäugige König. Also viel Spass noch, Ihro Majestät.
Zuletzt geändert von Frau Holle am Do 29. Dez 2022, 00:19, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Mi 28. Dez 2022, 21:53

Daniel K. hat geschrieben:Ganz oft in den letzten Beiträgen habe ich Dir geschrieben, ein Vorgang der in S im Zug 10 s dauert und noch ein solcher Vorgang der auch 10 s dauert, also die U₂ vor und zurück, jedes mal 10 s zählt die U₁, kann in einem anderen System nicht unterschiedlich lange dauern. Geht nicht, von Dir kam dazu genau? Nichts

Das wurde alles schon erklärt mit den versch. Orten im Zug ggü. den Gleisen. Ich spiele hier doch nicht ständig den Papagei. Mein Angebot es vorzurechnen hast du abgelehnt und selber vorgerechnet hast du nichts.
Frau Holle
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Mi 28. Dez 2022, 23:02

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:Ganz oft in den letzten Beiträgen habe ich Dir geschrieben, ein Vorgang der in S im Zug 10 s dauert und noch ein solcher Vorgang der auch 10 s dauert, also die U₂ vor und zurück, jedes mal 10 s zählt die U₁, kann in einem anderen System nicht unterschiedlich lange dauern. Geht nicht, von Dir kam dazu genau? Nichts

Das wurde alles schon erklärt mit den versch. Orten im Zug ggü. den Gleisen. Ich spiele hier doch nicht ständig den Papagei. Mein Angebot es vorzurechnen hast du abgelehnt und selber vorgerechnet hast du nichts.


Man kennt ja seinen Pappenheiner, grosse Klappe und nichts dahinter, das war schon immer so.
Auf das was ich ihm vorgelegt habe ist er nicht eingegangen, nur persönlich Angriffe und Niedermache.
Naja, er hat ja auch nichts dagegen vorzubringen ohne seine geliebte RT lächerlich zu machen. Darum schweigt er lieber dazu und geht den üblichen Weg für ihn.
Sagt alles über ihn aus.

Zum Thema:
Er hat es als grosses Ereignis dargestellt
Ganz oft in den letzten Beiträgen habe ich Dir geschrieben, ein Vorgang der in S im Zug 10 s dauert und noch ein solcher Vorgang der auch 10 s dauert, also die U₂ vor und zurück,

was wohl seine grosse Überlegenheit darlegt und alle anderen, durch Wissenschaft erstellten Erkenntnissse über den Haufen wirft.
Die 10 Sekunden Fahrdauer je Strecke sind festgelegt, und zwar unabhängig davon wie schnell der Zug unterwegs ist.
Da Uhren Geschwindigkeitsabhäng takten, bei bewegten Zug die U2 noch dazu alternierend schnell, ist es unmöglich, dass seine Behauptung für die 1000 Takte pro Fahrt stimmen kann.

Dann kommt die grosse Bestätigung
jedes mal 10 s zählt die U₁

Die U1 hat mit der RT-Falsifizierung nichts zu tun.
Ist ihm aber absolut egal, Hauptsache er hat ein "Argument" mit dem er ablenken kann.

Die U2 zählt keine und erzeugt auch keine Sekunden, sie zählt ihre selbsterzeugten Takte und zeigt diese an.
Es ist egal wie oft man dies ihm unter die Nase reibt, er räumt das einfach weg.
Schliesslich braucht er ja "Argumente" egal ob die nun zum Thema gehören, oder gar so angelegt wurden, Hauptsache er hat ein "Argument", dass er in Rot schreiben kann.

Dann noch die "grossartige Erkenntnis"
jedes mal 10 s zählt die U₁, kann in einem anderen System nicht unterschiedlich lange dauern. Geht nicht,

Das ist so eine typische "Wahrheitsbestätigung wie er sie immer einsetzt.
"Weil die U1 nicht unterschiedlich, auch nach BS-Wahl, takten kann darum ist es bewiesen, dass die U2 1000 Takte in 10 Sekunden erzeugt".
Ist nichts neues, macht er immer so.

Die U1 kann gar keine Taktung von 10 Sekunden in 10 Sekunden haben, es sei denn der Zug ruht zum Gleis.

Man muss ihn zugute halten, dass er sich redlich bemüht (anständig bemüht kann ich nicht schreiben, es würde nicht stimmen), aber es fehlt einfach der Logiksinn was sein kann und was nicht, sowie der "Draht" zur Realität.

Kurt

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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Do 29. Dez 2022, 00:29

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Der Typ mit der Stoppuhr im Zug weiß das natürlich auch und weiß dann auch, dass er es ist der sich bewegt und nicht die Bahnhöfe.

Wer so was schreibt, sollte nicht meinen er könnte anderen die SRT erklären ...

Doch. Genau darum geht es beim sog. Zwillingsparadoxon bzw. der Lösung. Nicht mal das hast du anscheinend verstanden. Reitest im Kreis auf der Symmetrie herum und findest den Ausgang nicht. Auch dann nicht, wenn man dich x mal mit der Nase draufstupst. :roll:

Schraube Dich mal in die Fassung, und aktuell sind wir nicht beim Zwillingsparadoxon, sondern dabei, dass zwei Systeme zueinander mit 100 m/s bewegt sind, bekommst Du das soweit in den Kopf? Genau da sind wir hier aktuell, nicht bei dem Zwillingsparadoxon, wo ja der Zwilling jünger auf der Erde zurückgekommen ist. Also S und S' sind zwei gleichberechtigte Systeme die sich zueinander mit 100 m/s bewegen, es gilt hier natürlich das Relativitätsprinzip, und sogar das klassische, auch schon ohne nach der SRT greifen zu müssen. Wir haben in beiden Systemen beliebige dort ruhende Uhren verteilt die alle im jeweiligen System synchronisiert wurden und gleichzeitig somit gleich Zeiten zeigen, kommst Du soweit mit? Einen Einwand? Gut, dann weiter ...

Wir sparen uns die Achsen y, z und betrachten es nur "eindimensional" was den Raum angeht, beide System bewegen sich eben aneinander vorbei, was Du nun in die Systeme an Lametta kippst ist Wurst, Du kannst gerne einen Zug in S setzten oder nach S' und in das jeweils andere System dann die Bahnhöfe und die Gleise.

Fakt ist, beide Systeme sind gleichberechtigt, hier schlägt das Relativitätsprinzip zu und darum ist nicht das System in die Du etwas an Objekten mit dem Namen "Bahnhof" und "Gleise" geschüttet hast nun bevorzugt und dass System, das ruht. Offenkundig verstehst Du hier die elementare Physik schon klassisch nicht, wir müssen gar nicht bis zur SRT gehen, einfach zwei mit 100 m/s zueinander bewegte System S und S'. Es ist einfach falsch zu behaupten, das System in dem der Zug nun ruht, wäre das System was "wirklich" bewegt ist, und der Beobachter am Bahnhof wäre das was "wirklich" ruht.

Ernsthaft, ich bin doch wo erschrocken, wie elementar Du hier schon scheiterst, ja Du bis ja auch sehr deutlich in der Wahl der Worte, kann auch freundlicher sein und sagen, Du irrst.

Also, zum Mitschreiben, wir haben nur zwei mit 100 m/s zueinander bewegte Systeme mit dort ruhenden Uhren und bewegten Uhren, die im jeweils anderen System dann ruhen. Und wir können entlang der x-Achse in beiden Systemen nun Uhren aufstellen, die in jedem System in dem sie ruhen eben synchronisierst sind und dort gleiche Zeiten gleichzeitig zeigen. Im jeweils anderen System in dem sie bewegt sind, gehen sie vor oder nach, je nach Richtung in die man "schaut".

Wir brauchen also weder Zug noch Bahnhof oder Gleise.

Und Fakt ist, ein Zeitintervall der in S eben 10 s dauert, dauert in S' länger, und umgekehrt. Alle Uhren in S gehen in S' langsamer, wenn man es so einfach formuliert, dass es eben nicht ganz richtig ist, darum ging es mir in diesem Thread. Kannst Du auch auf der Webseite nachlesen, lesen kannst Du ja.

Kannst Du dem soweit folgen und eventuell auch zustimmen oder musst Du weiter zicken?

Und was das Zwillingsparadoxon angeht, dass habe ich mit einer Analogie hier schon im Forum gut erklärt, bevor ich diesen Thread eröffnet habe, hier:

Daniel K. » Mo 14. Nov 2022, 18:20 hat geschrieben:
Nun noch mal was zum Großvaterparadoxon, wieder eine Analogie, wir beide fahren mit c = 1 durch die Zeit, schwer vorzustellen, darum nehmen wir einen großen Salzsee und fahren beide mit dem Auto mit 100 km/s nebeneinander her. Wir beide können die Geschwindigkeit nicht ändern, beide Autos können immer nur konstant mit 100 km/h fahren. Aber wir können beide lenken, nun lenke ich so, dass ich mich im Winkel von 45 Grad nach rechts von Dir entferne. Da ich nun seitwärts fahre (für Dich), fahre ich keine 100 km/h mehr geradeaus in Deine Richtung, ein Teil meiner Geschwindigkeit sorgt ja nun dafür, dass ich mich nach rechts immer weiter von Dir entferne. Nach einer Stunde bis Du 100 km in Deine Richtung gefahren, aber ich nur cos (45) * 100 km = 70,7106781187 km. Dafür bin ich nun aber auch 70,72 km von Deiner Fahrspur zur Seite entfernt. Schauen wir mal, ich bin in Deine Richtung 70,71 km gefahren und auch nach rechts, also √ (70,71² + 70,71²) = 100 km. Ich bin wie Du eine Stunde konstant mit 100 km/h gefahren, aber in Deine Richtung bin ich nur 70,71 km gefahren, dafür aber eben auch zur Seite. Für mich ist das symmetrisch, ich habe ja meine eigene (neue) Richtung und für mich bis Du eben zur Seite gefahren, nach links, aber egal, ich kann ja sehen, ich bin in meine Richtung 100 km gefahren, aber Du nur 70,71 km.

In der Analogie ist das die Bewegung durch die Zeit, ja geschwurbelt, weil ich das einfach von oben nach unten beim Kaffee schreibe und nicht mehrfach überarbeiten werde.

Mit gutem Willen sollte man dennoch folgen können. Also weiter, nach einer Stunde will ich wieder in meine alte Fahrspur, will also wieder neben Dir fahren, also lenke ich noch mal, wieder 45 Grad, aber nach links, ich will ja zurück, wieder eine Stunde. Gleiches Spiel, ich fahre dabei für mich natürlich in dieser Stunde wieder 100 km, aber da ich ja "schräg" Dir gegenüber fahre, fahre ich wieder nur 70,71 km. Ich bin nun wieder (muss eben noch mal gerade lenken) mit Dir wieder in derselben Richtung unterwegs, aber nicht mehr auf derselben Höhe, Du bis in den zwei Stunden genau 200 km gefahren, ich nur zweimal 70,71 km und somit nur 141,42 km, ich bin also hinter Dir.

So, nun die Frage, was hat der Kuchen mit dem Großvaterparadoxon zutun.

Das ist eine gute Analogie, wenn auch geschwurbelt formuliert. Wir beide bewegen uns wie alle Dinge mit Masse mit c durch die Raumzeit, mit konstant Lichtgeschwindigkeit, normal durch die Zeit, diese Geschwindigkeit können wir in der Raumzeit nicht ändern, aber die Richtung, bewegen wir uns als durch den Raum, geht das zu Lasten der Bewegung durch die Zeit. Das zweite Lenken bricht die Symmetrie, zuerst fahre ich parallel mit Dir auf Deiner Zeitachse durch die Zeit, gleiche Richtung, dann ändere ich die Richtung, ich fahre zur Seite und somit nun eben langsamer auf Deiner Zeitachse, meine hat sich geändert. Da ist das noch symmetrisch, jeder kann messen, wie der andere sich eben etwas langsamer in die eigene Fahrtrichtung bewegt. Lenke ich aber nun ein weiteres mal und will zurück und bewege mich wieder entsprechend lange ist die Symmetrie wirklich gebrochen, von oben habe ich eine Zickzack-Spur ins Salz gefahren. Dadurch, dass ich mich also durch den Raum eine Weile bewegt habe, habe ich mich - auf Deiner Zeitachse - eine Weile langsamer als Du bewegt, und dass macht sich am Ende dann entsprechend bemerkbar. Du bist älter als ich, oder Du bist auf dem Salzsee eben weiter vorne.

Fandest Du doch mal gut, frech von Dir mir hier nun zu unterstellen, ich würde daran scheitern. Eben weil Du Dich doch sehr im Ton vergreifst, und das leider zunehmen musst Du nun nicht erwarten, dass ich Wattekügelchen werfe. Doch echt frecht wie Du hier den Lauten machst. Sachlich ist echt anders.


Frau Holle hat geschrieben:
Einer fliegt weg, kommt jünger zurück und weiß dann, das er es war, der verreist ist und nicht der andere. Ist das denn so schwer? Wie lange sagtest du, beschäftigst du dich schon mit der SRT? 10 Jahre? Da hätte ich mehr erwartet.

So für Dich noch mal etwas langsamer, wir sind aktuell nicht beim Zwillingsparadoxon, wir haben nur zwei zueinander mit 100 m/s bewegte Systeme S und S' und in einem finden zwei Zeitintervalle von je 10 s statt, von mir aus in einer Box, einmal bewegt sich die U₂ in Fahrtrichtung und einmal entgegen, jede Fahrt wird in dem entsprechenden System (kannst Du nennen wir auch immer Du magst) mit einer dort ruhenden Uhr, die wir U₁ nennen mit 10 s gemessen. Beide Fahrten dauern also in dem System gleichlange.

Nun kannst Du, ich schrieb auch nur Du musst nicht, aber klar kannst Du gerne, mir mal vorrechnen, wie lange dieser Vorgang in dem anderen zu diesem mit 100 m/s bewegten System dauert, und ich sage Dir, der Vorgang wird länger dauern, ich habe sogar ausgerechnet wie lange. Und ich sage Dir weiter, es ist Wurst in welche Richtung nun die Uhr in der Box bewegt ist, ein Vorgang der in einem System 10 s dauert, wird in einem zu diesem System bewegten System länger dauern und dabei ist der Vorgang selber Wurst. Es ist egal, was in der Box passiert, welche Uhren Du auch immer auf dem Weg fotografierst, alles egal, es gibt keinen Unterschied.

Aber tobe Dich aus, rechne doch vor, wie zwei Vorgänge die in einem System gleichlange dauern, in einem anderen System unterschiedlich lange dauern. Da bin ich mal gespannt, Kurt wird Dich bejubeln, denn genau das will er ja.


Frau Holle hat geschrieben:
Ich wollte dir erklären, dass er es mit Hilfe von Uhren am Wegrand schon vor der Rückkehr feststellen kann und warum. Genau das erklärt ja auch Peter Kroll ab hier im Video (denk dir Erde=Bhf A und α-Centauri=Bhf B). Der Mann ist Professor für Physik und kennt sich aus. Aber den verstehst du ja auch nicht.

Ist ja nett, dass Du mir was erklären willst, offenkundig hast Du nicht verstanden, was mir alles doch schon klar ist. Und offenkundig habe ich Dein Verständnis der Physik maßlos überschätzt.


Frau Holle hat geschrieben:
Wünsche also noch viel Spaß mit der SRT in den nächsten 20 Jahren. Denke mal, das wird nichts mehr.

Wie gesagt, wie ein kleines Mädchen, echt zum Fremdschämen, ich habe durch die Diskussion erkannt, wir - Kurt außen vor - haben uns in der Annahme geirrt, dass die im System vor und zurück bewegte Uhr, dort braucht sie ja unstrittig dieselbe Zeit für jeden Weg, im anderen unterschiedlich lange braucht.

Das war so falsch, habe ich erkannt, war eben zu einfach gedacht, man hat die Dinge nicht richtig transformiert, die Lorentzkontraktion unter den Tisch geschoben und fröhlich geschwurbelt. Viel interessanter ist doch, warum die U₂ nun auch in dem Ruhesystem des Bahnhofs für beide Wege dieselbe Zeit braucht. Dass dem so ist, ist für mich inzwischen unstrittig, und überlege mal, Du selber hast hier mit dem absoluten Abstand zwischen zwei Ereignissen jongliert. Klappt nur mit vier Dimensionen, was die Zeit angeht, dauert der Vorrang je nach System unterschiedlich lange, aber für beide Wege dennoch immer dieselbe Zeitdauer.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
... hatte da doch mehr bei Dir gesehen, als dann da wirklich in der Tüte war ...

Hatte auch mehr bei dir gesehen. Aber du passt wohl ganz gut in dieses Forum. Unter den Blinden ist der Einäugige König. Also viel Spaß noch, Ihro Majestät.

Ich bin total locker und entspannt, Du hast ein Problem auch nur in Betracht zu ziehen Dich zu irren, Du wirst persönlich, nicht ich. Und das ist auch weiter meine Position, Du kannst Dich gerne wieder in die Tube drücken und auf die Sachebene zurückkommen und Dich wie ein Erwachsener verhalten, dass Du das kannst, hast Du ja schon mal gezeigt. ;)
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Do 29. Dez 2022, 00:33

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Ganz oft in den letzten Beiträgen habe ich Dir geschrieben, ein Vorgang der in S im Zug 10 s dauert und noch ein solcher Vorgang der auch 10 s dauert, also die U₂ vor und zurück, jedes mal 10 s zählt die U₁, kann in einem anderen System nicht unterschiedlich lange dauern. Geht nicht, von Dir kam dazu genau? Nichts ...

Das wurde alles schon erklärt mit den versch. Orten im Zug ggü. den Gleisen. Ich spiele hier doch nicht ständig den Papagei. Mein Angebot es vorzurechnen hast du abgelehnt und selber vorgerechnet hast du nichts.

Lese richtig, ich schrieb, Du musst mir nichts vorrechnen, ich schrieb nicht, Du sollst nicht oder darfst nicht. Und ein Kasten Bier, Du wirst es nicht richtig vorrechnen können, dass zwei Vorgänge die in einem System gleichlange dauern, in eine zu diesem System anderen bewegten System unterschiedlich lange dauern, Kasten steht hier im Schuppen. ;)

Wirklich, ernsthaft, muss so was sein? Lief doch echt lange gut, was ist da nur mit Dir passiert?
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Do 29. Dez 2022, 02:34

Daniel K. hat geschrieben:Ist ja nett, dass Du mir was erklären willst, offenkundig hast Du nicht verstanden, was mir alles doch schon klar ist.

Wenn es dir schon klar ist, warum widersprichst du dann dauernd und sagst, ich würde es falsch sehen?

Wenn ich hier nur ausspreche was für uns beide offensichtlich ist, dass du meinen Argumente nicht nachvollziehen kannst und sie also nicht kapierst, so dass ich langsam keine Lust mehr habe auf die ewige Diskussion, dann musst du nicht pampig werden und mit "kindisch", "kleines Mädchen zum Fremdschämen" usw. kommen. Was ist nur mit dir passiert? Lässt du jetzt die Maske fallen und verfällst in den üblichen Stil hier von bumbum & Co? Und wirfst mir vor, ich würde persönlich werden... schau lieber in den Spiegel.

Daniel K. hat geschrieben:Also, zum Mitschreiben, wir haben nur zwei mit 100 m/s zueinander bewegte Systeme mit dort ruhenden Uhren und bewegten Uhren, die im jeweils anderen System dann ruhen. Und wir können entlang der x-Achse in beiden Systemen nun Uhren aufstellen, die in jedem System in dem sie ruhen eben synchronisierst sind und dort gleiche Zeiten gleichzeitig zeigen. Im jeweils anderen System in dem sie bewegt sind, gehen sie vor oder nach, je nach Richtung in die man "schaut". Wir brauchen also weder Zug noch Bahnhof oder Gleise.

Gähn... ja. Das ist das typische Szenario der SRT.

Daniel K. hat geschrieben:Und Fakt ist, ein Zeitintervall der in S eben 10 s dauert, dauert in S' länger, und umgekehrt.

Gähn... ja.Das ist das typische Szenario der SRT.

Daniel K. hat geschrieben:Und was das Zwillingsparadoxon angeht ... Fandest Du doch mal gut

Das mit dem Salzsee finde ich immer noch gut und ich hatte damals den Eindruck, dass du das Zwillingsparadoxon verstanden hättest. Wie sich jetzt gezeigt hat aber anscheinend doch nicht richtig. Denn das was ich und Peter Kroll dazu sagen, geht offensichtlich nicht in deinen Kopf. Es ist aber nur die andere Seite der Medaille.

Die SRT ist symmetrisch und beide Systeme sind gleichberechtigt, ganz zweifellos. Aber durch Vergleich mit den Uhren am Wegrand, die nur in einem der Systeme synchron sind, wird die Symmetrie gebrochen. Durch diese speziellen Vergleiche mit jeweils einer anderen Uhr hat man bereits ein System als Ruhesystem bevorzugt, und zwar das mit den Uhren am Wegrand.

Man kann auch dem Zug eine Reihe von Uhren verpassen, die er praktisch hinter sich herzieht und die im Zugsystem (Lametta-Alarm!) synchron sind. Wenn jetzt der am Bahnhof seine Uhr immer mit einer anderen vom Zug vergleicht, die gerade vorbeikommt, dann hat man den umgekehrten Fall: Das Zug-System (Lametta-Alarm!) ist als Ruhesystem bevorzugt.

Die Symmetrie der SRT mit Gleichberechtigung der Systeme gilt nur, wenn man zwei bestimmte Uhren vergleicht, die zueinander bewegt sind. Dann geht die jeweils andere Uhr langsamer. Die Symmetrie ist aber gebrochen, wenn man eine bestimmte Uhr mit jeweils der Uhr im anderen System vergleicht, die gerade vorbeikommt. Das ist der Clou mit den Uhren am Wegrand, was ich dir seit über einer Woche vergeblich erkläre.

Anscheinend kann ich nicht gut erklären^^. Jedenfalls, und da wirst du mir wohl zustimmen, hast du das nicht verstanden oder kannst es nicht nachvollziehen. Vielleicht ist es ja meine Schuld, aber besser erklären kann ich es nun mal nicht, sorry. Und so langsam ist mir eben die Lust vergangen, wenn ich anscheinend zu blöd bin es dir verständlich zu machen. Aber vielleicht liegt's ja auch an dir... schon mal drüber nachgedacht?

Daniel K. hat geschrieben:Aber tobe Dich aus, rechne doch vor, wie zwei Vorgänge die in einem System gleichlange dauern, in einem anderen System unterschiedlich lange dauern.

Das ist ein Strohmann, den du da aufbaust. Niemand hat behauptet, dass die Vorgänge in einem System unterschiedlich lang dauern, jedenfalls ich nicht. Was sich ändert, ist allein die Geschwindigkeit der U₂ relativ zu S' (Bahnhof). Weil der der Hin- und Rückweg der U₂ trotzdem gleich lang dauert, wird in S' eben mehr oder weniger Weg zurückgelegt in dieser gleichen Zeit. Das habe ich auch schon erklärt. Liest du nicht mit oder denkst du nicht mit? Das ist es, was mir auf den Wecker geht: Man kann dir alles 10x sagen und es nützt nichts. Die endlose Diskussion um immer den gleichen Mist. Komme mir langsam vor wie in einer Zeitschleife^^.

Daniel K. hat geschrieben:Lese richtig, ich schrieb, Du musst mir nichts vorrechnen, ich schrieb nicht, Du sollst nicht oder darfst nicht.

Dass ich nicht muss ist mir klar, wäre ja noch schöner. Ich sagte ich rechne es vor, wenn du willst. Du wolltest nicht. Das war eindeutig. Zuletzt hast du mir trotzdem vorgeworfen, dass ich nichts vorgerechnet habe. Ja was denn nun?

Bin nicht gerade begeistert von der Rechnerei und mache mir es lieber logisch klar, was du dann Lametta nennst. Ich rechne nur, wenn du auch rechnest. Dann können wir wenigstens vergleichen ob dasselbe rauskommt. Vielleicht spielt Yukterez dann den Schiedsrichter... rechnen kann der wie der Teufel, was ich so gesehen habe.
Frau Holle
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Do 29. Dez 2022, 06:15

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Ist ja nett, dass Du mir was erklären willst, offenkundig hast Du nicht verstanden, was mir alles doch schon klar ist.

Wenn es dir schon klar ist, warum widersprichst du dann dauernd und sagst, ich würde es falsch sehen?

Weil ich einfach drauf stehe Leute anzulügen?

Was bitte glaubst Du denn?

Weil ich einfach ehrlich bin und es so sehe, tut mir Leid für diese Ehrlichkeit.


Frau Holle hat geschrieben:
Wenn ich hier nur ausspreche was für uns beide offensichtlich ist, dass du meinen Argumente nicht nachvollziehen kannst und sie also nicht kapierst, ...

Tut mir Leid, welche Argumente?


Frau Holle hat geschrieben:
... so dass ich langsam keine Lust mehr habe auf die ewige Diskussion, dann musst du nicht pampig werden und mit "kindisch", "kleines Mädchen zum Fremdschämen" usw. kommen. Was ist nur mit dir passiert? Lässt du jetzt die Maske fallen und verfällst in den üblichen Stil hier von bumbum & Co? Und wirfst mir vor, ich würde persönlich werden... schau lieber in den Spiegel.

Ich habe damit nicht angefangen, aber wir können es gerne gemeinsam nachlesen, ich bin immer für die Sachebene.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Also, zum Mitschreiben, wir haben nur zwei mit 100 m/s zueinander bewegte Systeme mit dort ruhenden Uhren und bewegten Uhren, die im jeweils anderen System dann ruhen. Und wir können entlang der x-Achse in beiden Systemen nun Uhren aufstellen, die in jedem System in dem sie ruhen eben synchronisierst sind und dort gleiche Zeiten gleichzeitig zeigen. Im jeweils anderen System in dem sie bewegt sind, gehen sie vor oder nach, je nach Richtung in die man "schaut". Wir brauchen also weder Zug noch Bahnhof oder Gleise.

Gähn ... ja. Das ist das typische Szenario der SRT.

Ja, das "Gähn" ist überzeugend sachlich ...


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Und Fakt ist, ein Zeitintervall der in S eben 10 s dauert, dauert in S' länger, und umgekehrt.

Gähn... ja.Das ist das typische Szenario der SRT.

Ja, das "Gähn" ist überzeugend sachlich ...


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Und was das Zwillingsparadoxon angeht ... Fandest Du doch mal gut ...

Das mit dem Salzsee finde ich immer noch gut und ich hatte damals den Eindruck, dass du das Zwillingsparadoxon verstanden hättest. Wie sich jetzt gezeigt hat aber anscheinend doch nicht richtig. Denn das was ich und Peter Kroll dazu sagen, geht offensichtlich nicht in deinen Kopf. Es ist aber nur die andere Seite der Medaille.

Die SRT ist symmetrisch und beide Systeme sind gleichberechtigt, ganz zweifellos.

Dann halten wir das doch mal bis hierhin fest.


Frau Holle hat geschrieben:
Aber durch Vergleich mit den Uhren am Wegrand, die nur in einem der Systeme synchron sind, wird die Symmetrie gebrochen. Durch diese speziellen Vergleiche mit jeweils einer anderen Uhr hat man bereits ein System als Ruhesystem bevorzugt, und zwar das mit den Uhren am Wegrand.

Man kann auch dem Zug eine Reihe von Uhren verpassen, die er praktisch hinter sich herzieht und die im Zugsystem (Lametta-Alarm!) synchron sind. Wenn jetzt der am Bahnhof seine Uhr immer mit einer anderen vom Zug vergleicht, die gerade vorbeikommt, dann hat man den umgekehrten Fall: Das Zug-System (Lametta-Alarm!) ist als Ruhesystem bevorzugt.

Gibt kein System das bevorzugt wird, ist eben so.


Frau Holle hat geschrieben:
Die Symmetrie der SRT mit Gleichberechtigung der Systeme gilt nur, wenn man zwei bestimmte Uhren vergleicht, die zueinander bewegt sind. Dann geht die jeweils andere Uhr langsamer. Die Symmetrie ist aber gebrochen, wenn man eine bestimmte Uhr mit jeweils der Uhr im anderen System vergleicht, die gerade vorbeikommt. Das ist der Clou mit den Uhren am Wegrand, was ich dir seit über einer Woche vergeblich erkläre.

Nein, schau Dir doch Deine Animation an, verteile symmetrisch im anderen System die Uhren und es passt. Ernsthaft, da wird nichts gebrochen, zwei Systeme bewegen sich zueinander, nicht mehr.


Frau Holle hat geschrieben:
Anscheinend kann ich nicht gut erklären^^. Jedenfalls, und da wirst du mir wohl zustimmen, hast du das nicht verstanden oder kannst es nicht nachvollziehen. Vielleicht ist es ja meine Schuld, aber besser erklären kann ich es nun mal nicht, sorry. Und so langsam ist mir eben die Lust vergangen, wenn ich anscheinend zu blöd bin es dir verständlich zu machen. Aber vielleicht liegt es ja auch an dir... schon mal drüber nachgedacht?

Gute Idee, weiter die persönliche Ebene und Schuldzuweisungen, wird und sicher voranbringen.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Aber tobe Dich aus, rechne doch vor, wie zwei Vorgänge die in einem System gleichlange dauern, in einem anderen System unterschiedlich lange dauern.

Das ist ein Strohmann, den du da aufbaust. Niemand hat behauptet, dass die Vorgänge in einem System unterschiedlich lang dauern, jedenfalls ich nicht. Was sich ändert, ist allein die Geschwindigkeit der U₂ relativ zu S' (Bahnhof). Weil der der Hin- und Rückweg der U₂ trotzdem gleich lang dauert, wird in S' eben mehr oder weniger Weg zurückgelegt in dieser gleichen Zeit. Das habe ich auch schon erklärt. Liest du nicht mit oder denkst du nicht mit? Das ist es, was mir auf den Wecker geht: Man kann dir alles 10x sagen und es nützt nichts. Die endlose Diskussion um immer den gleichen Mist. Komme mir langsam vor wie in einer Zeitschleife^^.

Nun ja, ich hatte Dir auch erklärt, es liegt nur am Offset.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Lese richtig, ich schrieb, Du musst mir nichts vorrechnen, ich schrieb nicht, Du sollst nicht oder darfst nicht.

Dass ich nicht muss ist mir klar, wäre ja noch schöner. Ich sagte ich rechne es vor, wenn du willst. Du wolltest nicht. Das war eindeutig. Zuletzt hast du mir trotzdem vorgeworfen, dass ich nichts vorgerechnet habe. Ja was denn nun?

Dann hast Du mich eben falsch verstanden ...


Frau Holle hat geschrieben:
Bin nicht gerade begeistert von der Rechnerei und mache mir es lieber logisch klar, was du dann Lametta nennst. Ich rechne nur, wenn du auch rechnest. Dann können wir wenigstens vergleichen ob dasselbe rauskommt. Vielleicht spielt Yukterez dann den Schiedsrichter. .. rechnen kann der wie der Teufel, was ich so gesehen habe.

Yukterez ist ein Troll und will nur das es brennt, also ich verstehe es mal so, wir versuchen doch noch mal die Sachebene, wie zwei Erwachsene?
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Do 29. Dez 2022, 13:36

Daniel K. hat geschrieben:
Die SRT ist symmetrisch und beide Systeme sind gleichberechtigt, ganz zweifellos.

Dann halten wir das doch mal bis hierhin fest.

Womit wir wieder am Anfang der ganzen SRT sind. Sollen wir erst noch einen Grundkurs SRT machen? Nun denn, zum Festhalten was ich dabei für wichtig halte, weil wir anscheinend nicht mal in den Grundlagen einig sind:

Relativität der Gleichzeitigkeit (RdG):
https://www.leifiphysik.de/relativitaetstheorie/spezielle-relativitaetstheorie/grundwissen/gleichzeitigkeit hat geschrieben:Finden in einem Inertialsystem zwei Ereignisse an verschiedenen Orten gleichzeitig statt, so finden diese Ereignisse in einem dazu bewegten Inertialsystem zu verschiedenen Zeiten statt.

Man kann also zwei Uhren an verschiedenen Orten nicht für beide gleichzeitig ablesen, wenn sich die Uhren relativ zueinander bewegen. Gleichzeitig für beide geht nur, wenn beide zueinander ruhen (oder für den Mittelmann, aber lassen wir den mal weg).

Verschiedene Orte, das ist hier eine notwendige Bedingung dafür, dass die beiden Ablesungen nicht für beide gleichzeitig sind. Zwei Uhren an verschiedenen Orten sind solche, die bei der Ablesung nicht am selben Ort sind, ist klar.

Zwei Uhren am selben Ort kann man dagegen immer gleichzeitig ablesen. Gleichzeitig am selben Ort bedeutet zu einem idealen Zeitpunkt (± halbe Planckzeit meinetwegen) an einem idealen Punkt im Raum (± halbe Plancklänge meinetwegen). Die RdG spielt dann keine Rolle. Jede der beiden Uhren zeigt genau die Zeit, die in dem Moment in ihrem ganzen Ruhesystem gilt, wo per Definition auch alle anderen ruhenden Uhren synchron sind.

Auf diese Weise kann man immer gleichzeitig 1:1 ins andere Ruhesystem blicken, ohne dass da irgend etwas mit der abgelesenen Zeit nicht stimmen würde. Wissenschafts-Sprech: Die Ablesung findet an einem Schnittpunkt der Weltlinien beider Uhren statt, daher gleichzeitig für beide Systeme mit der aktuell gültigen Zeit vom eigenen und vom anderen System. Es ist ein einziges Ereignis, ein einziger Punkt in der 4D-Raumzeit. Da kann es keine zwei Sichtweisen geben: Beide sehen genau das gleiche, was eben Sache ist an diesem Punkt der Raumzeit.

Beispiel: Zwei Beobachter mit Uhr, Alice und Bob, kommen aufeinander zu, begegnen sich und setzen ihre Uhren zum Zeitpunkt der Begegnung auf 0. Es gibt hier zwei Ereignisse a und b:
a) Alice setzt ihre Uhr auf 0
b) Bob setzt seine Uhr auf 0.
Frage zum Verständnis: Finden die beiden Ereignisse a und b für beide gleichzeitig statt oder nicht? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?

Dann muss man noch wissen, was die Uhr an einem anderen Ort denn anzeigt, wenn man sie nicht eindeutig gleichzeitig mit der eigenen Uhr ablesen kann: Sie zeigt weniger Zeit an als die eigene Uhr zwischen zwei Ablesungen. Das nennt man Zeitdilatation: Die entfernte Uhr scheint langsamer zu gehen.

Der Effekt ist symmetrisch und für beide Systeme gleich: Die Uhr am anderen Ort bewegt sich gegenüber der eigenen Uhr und zeigt weniger Zeit an zwischen zwei Vergleichen. Sie geht langsamer als die eigene, oder jedenfalls sieht es so aus.

Tatsächlich gehen Uhren nicht absolut schnell oder langsam. Sie gehen per Definition immer gleich schnell und synchron in jedem Ruhesystem und zählen die Basiseinheit der Physik, in der Regel Sekunden, mit der die Naturgesetze formuliert (=in Formeln ausgedrückt) sind, die in jedem Inertialsystem gleichermaßen gelten.

Soviel zu den Grundlagen der SRT. Es gibt noch den Gammafaktor und alles, ist klar. Das ist aber vorerst unbedeutend, solange man nicht konkret rechnen will.

Fragen oder Einwände bis hierher?

Daniel K. hat geschrieben:Gibt kein System das bevorzugt wird, ist eben so.

Nicht von Natur aus, wegen der genannten Symmetrie beim Ablesen einer entfernten Uhr. Aber man kann bewusst (oder unbewusst wie Kurt) ein System bevorzugen, indem man nicht immer dieselben beiden Uhren an verschiedenen Orten vergleicht (RDG-Alarm mit Symmetrie), sondern dieselbe eigene Uhr mit jeweils einer anderen Uhr am Wegrand, also immer beide Uhren am gleichen Ort. Das ist nämlich ein großer Unterschied.

Ist eben so: "Er [der Reisende] kann ja immer gucken 'ach, wie spät ist es denn jetzt gerade hier', bei diesen Uhren, an denen er vorbeifliegt. Und dann wird er feststellen, dass diese Uhren schneller gehen, des anderen Systems. Nicht langsamer, sondern schneller." Mit anderen Worten: Er schaut einfach auf die Bahnhofsuhr beim vorbeirasen. :D

Durch die Auswahl dieser Vergleichsmethode hat der Reisende ganz bewusst das andere System als Ruhesystem auserkoren, denn weiß ja: Bewegte Uhren gehen langsamer. Also sieht er seine eigene Uhr jetzt als bewegte an. Nicht die Natur trifft diese Auswahl, sondern er! Von Natur aus ist die Sache trotzdem noch symmetrisch und unentschieden. Allerdings wäre es unrealistisch, wenn der Zugfahrer die andere, symmetrische Sicht auf Dauer aufrecht erhalten wollte, wo er selber im Zug ruht und die Uhren draußen langsamer gehen. Dann dürfte er nämlich nie auf eine Bahnhofsuhr schauen und der Zug dürfte niemals anhalten. Sonst schlägt der Symmetriebruch zu und er muss erkennen, dass für ihn die Reise zeitlich kürzer war als für die Bahnhöfe, dass er sich also bewegt hat und nicht die Bahnhöfe. So siehts aus. :)

Für Zweifler noch ein Beispiel:
Alice hat ihre Uhr in S (Zug) und Bob hat seine Uhr am Wegrand in S', unbeweglich installiert am Gleis. Bob sei überall in seinem Ruhesystem, er ist quasi sein Ruhesystem. Es gibt dann immer 4 Ereignisse a bis d am gleichen Ort:
a) Alice liest ihre Uhr in S ab (Zug)
b) Alice liest Bobs Uhr von S' ab (Gleis)
c) Bob liest seine Uhr in S' ab (Gleis)
d) Bob liest Alices Uhr von S ab (Zug)

Fragen zum Verständnis (gerne mit Begründung):
1. Finden alle 4 Ereignisse a bis d in beiden Systemen gleichzeitig statt oder nicht?
2. Zeigt Alices Uhr genau die Zeit an, die in ihrem ganzen System S für Alice synchron gilt?
3. Zeigt Bobs Uhr genau die Zeit an, die in seinem ganzen System S' für Bob synchron gilt?
5. Liest Alice genau die Zeit von Bobs Uhr ab, die in seinem ganzen System S' für Bob synchron gilt?
6. Liest Bob genau die Zeit von Alices Uhr ab, die in ihrem ganzen System S für Alice synchron gilt?

Bevor du [Daniel K.] wieder von einer anderen Uhr anfängst mit Offset, die asynchron und nicht am Ableseort ist, lass stecken. Die Fragen beziehen sich nur auf genau diese beiden Uhren von Alice und Bob, die jeweils am gleichen Ort sind. Sie werden durch irgendwelche anderen Uhren nicht beeinflusst. Jede Uhr macht einfach ihren Job. Falls du das anders siehst, noch folgende Frage: Warum und wie genau soll die Anzeige einer Uhr durch eine andere Uhr beeinflusst werden?

Daniel K. hat geschrieben:Nun ja, ich hatte Dir auch erklärt, es liegt nur am Offset.

Der Offset ist die sog. Zeitdilatation, weil die entfernte Uhr in S' ruht und für S bewegt ist (siehe oben bei den Grundlagen): Sie zeigt weniger Zeit an als die eigene in S zwischen zwei Ablese-Ereignissen: Sie zeigt auch weniger Zeit an als die Uhr am Wegrand in S' (Offset). Je näher sich die beiden Uhren kommen (die am Wegrand und die mit Offset, beide in S'), um so kleiner wird der Offset, bis er schließlich ganz verschwindet, wenn diese entfernte Uhr nämlich nicht mehr entfernt ist. Sie ist dann identisch mit der Uhr am Wegrand. Und nein: Eine entfernte Uhr mit Offset hat keinen Einfluss auf die Anzeige der Uhr am Wegrand. Sie spielt überhaupt keine Rolle. Siehst du das wirklich nicht?

Das war jetzt nochmal die ganze Erklärung haarklein aufgedröselt und schrittweise entwickelt von Anfang an zum Mitschreiben. Noch Fragen oder Einwände?

P.S. @ Daniel K.:Habe mir hier nochmal viel Mühe gegeben und weiß eigentlich nicht, wie du mich immer wieder dazu bringst, alles nochmal und nochmal neu zu erklären, wo ich es anscheinend gar nicht verständlich rüberbringen kann, wie alle vergeblichen Versuche bis jetzt gezeigt haben^^. Hoffe, du liest es auch, denkst mit und tust es nicht nur als "Lametta" ab. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Do 29. Dez 2022, 23:41

Frau Holle hat geschrieben:
P.S.: Habe mir hier nochmal viel Mühe gegeben und weiß eigentlich nicht, wie du mich immer wieder dazu bringst, alles nochmal und nochmal neu zu erklären, wo ich es anscheinend gar nicht verständlich rüberbringen kann, wie alle vergeblichen Versuche bis jetzt gezeigt haben^^. Hoffe, du liest es auch, denkst mit und tust es nicht nur als "Lametta" ab. ... die Hoffnung stirbt zuletzt.

So, habe die letzte Aussage von Dir an den Anfang gestellt, dann hast Du dazu gleich was, wollte eh noch was an den Anfang schreiben und das passt zu gut zu dem hier von Dir.

Also, ich habe jetzt auch echt viel Zeit geopfert um Dir so sachlich wie möglich zu antworten, ausführlich, bis auf die letzten beiden Aussagen von Dir, aber dafür fehlt mir jetzt einfach die Konzentration, werde eventuell später noch mal schauen, was Du da wolltest. Wie dem auch immer sei, ich diskutiere mit Leuten, wenn man Dinge eben unterschiedlich sieht, sieht man alles gleich, gibt es nichts zu diskutieren, so ergibt sich aber beim Erklären auch immer oft mal mehr Einsicht, man erkennt Dinge die man so vorher noch nicht gesehen hat und hin und wieder bringt der Gegenüber ja auch mal was spannendes, was man so noch nicht gesehen hat. Aber auf Augenhöhe, ohne diese ätzende Art, also, ich hoffe das läuft nun wieder besser und fängt hiermit an.

In dem Sinne, schauen wir mal ... und nun geht es los, ich habe das hier geschrieben, nachdem ich all das nun folgende schon so geschrieben hatte. Und ja, ich will mal anerkennen, dass Du schon bemüht warst, ich ebenso, wenn es noch ein wenig sachlicher wird, passt es wieder. ;)


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Die SRT ist symmetrisch und beide Systeme sind gleichberechtigt, ganz zweifellos.

Dann halten wir das doch mal bis hierhin fest.

Womit wir wieder am Anfang der ganzen SRT sind.

So weit so gut, es schadet ja nie wirklich, sich mal umzudrehen und auf die Wurzeln zu besinnen.


Frau Holle hat geschrieben:
Das ist ja wohl Voraussetzung, dass man das verstanden hat.

Da stimme ich doch einfach mal fest zu.


Frau Holle hat geschrieben:
Sollen wir erst noch einen Grundkurs SRT machen?

Der Ton, so von oben, nun gut, also, ja wenn Du meinst Du brauchst den, immerhin hast Du und nicht ich geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Der Typ mit der Stoppuhr im Zug, weiß das natürlich auch und weiß dann auch, dass er es ist der sich bewegt und nicht die Bahnhöfe.

Also nun, bei allem Wohlwollen, also bei wirklich ganz doll viel Wohlwollen wirst Du doch eventuell einräumen, dass das zumindest ein klein wenig missverständlich sein könnte, wenn man es in Bezug zu:
Frau Holle hat geschrieben:
Die SRT ist symmetrisch und beide Systeme sind gleichberechtigt, ganz zweifellos.

stellen würde?

Also ohne mal ohne Flachs, ernsthaft, wenn ich da einem gestandenen Erwachsenen gegenüberstehen würde, der mir erklärt, er hat die SRT so weit und so gut verstanden, dass er sich dazu berufen und in der Lage fühlt, anderen diese zu erklären, dann würde ich den fragen anschauen, und sagen, nein. Die Aussage mit dem Typ im Zug ist falsch, der der Typ im Zug hat dann das Relativitätsprinzip nicht verstanden, und der die Aussage dazu geschrieben hat wohl auch nicht. Wie bitte kommt so eine Aussage daher?


Frau Holle hat geschrieben:
Nun denn, auch zum Festhalten, Relativität der Gleichzeitigkeit (RdG):

https://www.leifiphysik.de/relativitaetstheorie/spezielle-relativitaetstheorie/grundwissen/gleichzeitigkeit hat geschrieben:Finden in einem Inertialsystem zwei Ereignisse an verschiedenen Orten gleichzeitig statt, so finden diese Ereignisse in einem dazu bewegten Inertialsystem zu verschiedenen Zeiten statt.

Man kann also zwei Uhren an verschiedenen Orten nicht für beide gleichzeitig ablesen, wenn sich die Uhren relativ zueinander bewegen.

Langsam, offenkundig ist Deine Aussage die Interpretation von Dir, also mehr sogar, ein "daraus folgt ...". Du hast in Deiner Aussage nur zwei Uhren an verschiedenen Ort, gut, gekauft, nun die Frage, wer sind die beiden und wo sind die beiden und warum sollen sich die beiden Uhren an verschiedenen Ort nun zueinander bewegen? Machen wir das mal klarer, zwei System S und S' sind zueinander bewegt, wir haben zwei Ereignisse, die finden statt, sind einzigartig und können in beiden Systemen mit Koordinaten beschrieben werden, sie sind in beiden Systemen räumlich getrennt, also nicht am selben Ort. Wir haben am Ort der beiden Ereignisse aus jedem System jeweils ein Uhr, also in Summe vier, in jedem System zwei.

Nun ist die Aussage, finden die beiden Ereignisse in einem System gleichzeitig statt, also die beiden Uhren die im System ruhen, am Ort der Ereignisse, zeigen gleichzeitig gleiche Zeiten, können die beiden anderen Uhren nicht auch gleichzeitig gleiche Zeiten zeigen, machen wir Fotos zuerst aus dem System in dem die Ereignisse gleichzeitig sind, zeigen die beiden Uhren dort der einfachheitshalber mal 0 s an, die an diesem Ort bewegte Uhr, welche im anderen System ruht zeigt mehr oder weniger als 0 s an. Vermutlich meinst Du so was, ergibt sich aber nicht wirklich zwingend aus Deiner Aussage. Eigentlich ergibt sich das nicht aus Deiner Aussage, denn da fehlen einfach zwei Uhren ..., mit nur zwei zueinander bewegten Uhren geht das so nicht. Eventuell ist Deine Sprache einfach anders, also auch hier nein, ich würde mal Deiner Aussage widersprechen. Aus der RdG - so wie von Dir zitiert, ergibt sich nicht Deine Aussage, so wie ich sie verstehe und keine Ahnung, wie man die anders verstehen sollte.

Machen wir mal ein Beispiel, wir sind im Bahnhof, Du vorne und ich hinten, unsere Uhren gehen synchron, beide mit Handy, der Zug fährt durch, Ende bei mir, Lok vorne bei Dir, meine Uhr im Blick, Du Deine, in den Zugenden auch eine Uhr, jede für uns bewegt, vorne Schaffner und hinten, beide mit Uhren und Handy, wir machen alle mal ein Selfie, Du so, dass Du Deine Uhr, den Schaffner mit seiner Uhr und ich genau das so auch am Ende und dann noch mal aus dem Zug raus, beide Schaffner machen Fotos von ihren Uhren und uns am Bahnhof wie wir auch Fotos machen. Das ist doch mal lustig, ich habe auf meinen Foto, meine Uhr und den Schaffner im Zug mit seiner Uhr, wie er Foto von mir macht, ... und der gleiche Tanz auch vorne bei der Lok.

Halten wir hier einfach mal fest, die beiden Fotos wechselseitig, also ich Schaffner mit meiner und seiner Uhr und Schaffner mich mit meiner und seiner Uhr sind zwei "Ablesungen" aber immer nur ein Ereignis an einem Ort und beide Bilder zeigen gleiche Werte auf beiden Uhren. Ebenso schauen Dein Bild und das Deines Schaffners aus, der Wert seiner Uhr ist auf seinem und Deinem Bild gleich, wie eben auch der Wert Deiner Uhr auf seinem und Deinem Bild. Und da es derselbe Ort ist, sind es zwar zwei Fotos, aber dennoch nur zwei Bilder eines Ereignisses.

Nun können wir uns aussuchen, in welchem Ruhesystem die Fotos gleichzeitig gemacht werden, machen wir die mal, dann haben wir beide auf unseren Bildern unsere Uhren mit 0 s und dann jeder noch einen Schaffner mit seiner Uhr und die zeigt mehr oder weniger als 0 s an. Schauen wir uns das aus dem Ruhesystem des Zuges an, dann macht der Schaffner hinten im Zug ein Foto von mir, zu einem anderen Zeitpunkt, als ich das von ihm mache, und zwar zeigt seine Uhr 0 s + x an, wenn wir vorgeben, dass die Uhren aus beiden Systemen mittig t, t' = 0 zeigen. Der Schaffner vorne macht ein Foto von Dir, seine Uhr zeigt 0 s - x an. Kurz überlegen, der Zug ist bewegt und für uns am Bahnhof lorentzkontrahiert, seine Ruhelänge muss größer als die des Bahnhofs sein, aus dem Ruhesystem des Zuges betrachtet ist aber der Bahnhof kürzer als der Zug, somit kommt zuerst die Lok vorne im Bahnhof bei Dir an, fährt dann weiter, ist aus dem Bahnhof raus und dann erst fährt das Zugende in den Bahnhof und kommt bei mir vorbei, sollte so passen.


Frau Holle hat geschrieben:
Gleichzeitig für beide geht nur, wenn beide zueinander ruhen (oder für den Mittelmann, aber lassen wir den mal weg).

Gut, also bin mir immer nicht sicher, wer bei Dir "beide" ist, eben darum habe ich aus jedem System am Ort des Ereignis immer einen "Beobachter" der ein Foto macht, damit das eindeutig ist. Weil Du ja immer auch am Ort des Geschehens sein willst und das Foto machen, aber wenn wir nur zwei "Beobachter" in Summe haben, also in jedem System nur einen, dann kann der dort irgendwo sein, zwischen beiden Orten der Ereignisse, oder auch am Ort eines Ereignisses, denn gilt für den die RdG. Dann muss er eben "vor Ort" wen haben, oder ein Vorrichtung, welche die Fotos macht. Haben wir also mal eben nur zwei Beobachter, zueinander bewegt, dann sind die beiden Ereignisse nur für einen gleichzeitig und für den anderen nicht, und dass unabhängig wo der jeweilige Beobachter im System "vor Ort" ist.

Beobachter sind immer schwierig, finde ich, man braucht sie nicht, und in der Regel bringen sie keine Klarheit sondern Probleme und erschweren eine eindeutige Beschreibung der Szene. Darum habe ich eben lieber nur zwei Systeme, und vor Ort eine Vorrichtung zum Fotos machen, ja die kann auch menschlich sein, dass ist dann aber sekundär, da zählt nicht, was die sieht oder glaubt oder meint, die macht nur Fotos des Ereignisses mit den Uhren vor Ort aus beiden Systemen.


Frau Holle hat geschrieben:
Verschiedene Orte, das ist hier eine notwendige Bedingung dafür, dass die beiden Ablesungen nicht für beide gleichzeitig sind.

Langsam, finde ich uneindeutig, für mich sind es nicht zwei Ablesungen, sondern vier. Gibt in jedem System zwei Uhren die am Ort des Ereignisses sind, also an jedem Ort zwei Uhren aus jedem System zueinander bewegt, Fotos werden gemacht, sind vier Fotos, von jeder Uhr aus auf die andere Uhr, und auf jedem Foto sind immer die beiden Uhren vor Ort. Noch mal ganz deutlich, auch wenn es an jedem Ort zwei Fotos oder "Ablesungen" sind, es ist dort dennoch nur ein Ereignis, gibt eben in S die Koordinaten x, t und die entsprechen x', t' in S'. Es können viele Dinge an einem Ort passieren und dennoch ist es dort nur ein Ereignis, drei Personen treffen sich und machen gegenseitig Selfies, gibt drei Bilder, dennoch nur ein Ereignis.


Frau Holle hat geschrieben:
Zwei Uhren an verschiedenen Orten sind solche, die bei der Ablesung nicht am selben Ort sind, klar soweit?

Passt.


Frau Holle hat geschrieben:
Zwei Uhren am selben Ort kann man dagegen immer gleichzeitig ablesen.

Da ist eben ein Problem, also in der Sprache, wie Du sie nutzt, an einem Ort zwei Uhren die sich treffen ist ein Ereignis und nicht zwei, die Frage der Gleichzeitigkeit stellt sich aber nur für zwei Ereignisse und die müssen dafür eben räumlich getrennt sein. Die Aussage von Dir gibt so für mich wenig Sinn, ein Ereignis ist immer mit sich selber "gleichzeitig". Ja da sind zwei Uhren an dem Ort des einen Ereignisses, und sie sind zueinander bewegt, jede zeigt eine Zeit an, gibt zwei nette Selfies mit der jeweils anderen Uhr. Gibt zwar zwei Fotos, aber nur ein Ereignis an diesem Ort. Die Frage nach dem "gleichzeitig" stellt sich nur für ein anderes Ereignis an einem anderen Ort, dass kann dann in dem einen System gleichzeitig sein, und ist es dann im anderen eben nicht. Irgendwie kommst Du immer mit "gleichzeitig" an einem Ort daher, gibt so keinen Sinn. Also klar sind an dem Ort des Ereignisses, beide zueinander bewegte Uhren "gleichzeitig" vor Ort, aber das geht gar nicht anders, es ist ein Treffen, ein Ereignis in der Raumzeit, zwei Weltlinien schneiden sich. Soll heißen, wenn sie sich treffen, stellt die die Frage nach gleichzeitig nicht, denn wenn nicht, würden sie sich da nicht treffen.

Noch mal ganz deutlich, ist wichtig, es ist ein Ereignis, zwei zueinander bewegte "Uhren" treffen sich, gibt einen Schnittpunkt der Weltlinien, es ist ein Punkt, ein Ereignis in der Raumzeit, es macht hier keinen Sinn davon zu sprechen, das ist "gleichzeitig", den der Zeitpunkt des einen Ereignisses ist t in S und t' in S'. Zu fragen oder zu sagen, ja t und t' sind ja gleichzeitig ist sinnfrei, ein Ereignis ist immer mit sich selber gleichzeitig und man kann auch nur zwei Zeitkoordinaten aus dem selben System auf die Gleichzeitigkeit hinterfragen.


Frau Holle hat geschrieben:
Gleichzeitig am selben Ort bedeutet zu einem idealen Zeitpunkt (± halbe Planckzeit meinetwegen) an einem idealen Punkt im Raum (± halbe Plancklänge meinetwegen).

Wie gesagt, keine Ahnung was Du damit aussagen willst, idealer Punkt oder Zeitpunkt, für mich ist das einfach nur ein Ereignis in der Raumzeit, ein Punkt mit x, y, z, t welcher im anderen System mit x', y', z', t' beschrieben wird, und da es nur ein Punkt ist, ist er immer mit sich selber gleichzeitig. Hier nun t und t' zu vergleichen und zu sagen, die sind gleich, oder müssen gleiche Werte anzeigen macht auch keinen Sinn. Denn t ist t' nur aus einem anderen System beschrieben, zwei unterschiedliche Koordinaten für ein und dasselbe unique Ereignis. Für mich klingt das einfach immer so, als ob Du einmal die Koordinaten aus S nimmst und die dann aus S', konkret nur die Zeitkoordinaten und dann sagst, ja diese "beiden" Ereignisse, sind gleichzeitig, wenn der Punkt eben "ideal" ist.

Für mich ist das nur ein Punkt, Punkt. ;) Der ist immer mit sich selber gleichzeitig, die Koordinatenwerte für den Zeitpunkt für das einzigartige Ereignis aus zwei Systemen mit sich selber zu vergleichen macht keinen Sinn.


Frau Holle hat geschrieben:
Die RdG spielt dann keine Rolle. Jede der beiden Uhren zeigt genau die Zeit, die in dem Moment in ihrem ganzen Ruhesystem gilt (wo alle Uhren synchron sind).

Ja, angenommen beide Uhren zeigen 0, also Zugmitte und Mitte des Bahnhofs, je eine Uhr, es gilt t, t' = 0. Das ist ein Ereignis, ein Zeitpunkt, der in zwei Systemen unterschiedliche Koordinaten hat. Klar gilt, alle Uhren in S zeigen dabei auch t = 0 an und alle Uhren in S' eben t' = 0, aber alle diese Uhren zeigen dass nicht "gleichzeitig" an. Gut, anders, machen wir bei x, x', t, t' = 0 ein Foto von jeder Uhr aus, dann haben wir zwei Fotos von einem Ereignis und hier zeigen wirklich mal alle Uhren auf beiden Fotos t, t' = 0.

Macht man aber nun bei x + y, t = 0 auch ein Foto, dann zeigt die Uhr aus S' eben t' ≠ 0 an.


Frau Holle hat geschrieben:
Auf diese Weise kann man immer gleichzeitig 1:1 ins andere Ruhesystem blicken, ohne dass da irgend etwas mit der abgelesenen Zeit nicht stimmen würde.

Aber klar kann es ein Problem geben, wie eben erklärt, die Uhren im jeweils anderen System laufen nicht synchron, Du kannst nicht wissen, welchen Offset die Uhr aus dem anderen System hat, nur die bei x, x' = 0 hat keinen Offset und das gilt so wechselseitig. Wenn Du am Zugende bist, oder vorne und eine Uhr entlang des Bahnhofs fotografierst, also für Dich bei t' = 0, dann wird diese Uhr t' ≠ 0 zeigen.


Frau Holle hat geschrieben:
Wissenschafts-Sprech: Die Ablesung findet an einem Schnittpunkt der Weltlinien beider Uhren statt, daher gleichzeitig für beide Systeme mit der aktuell gültigen Zeit vom anderen System.

Da hast Du schon wieder "gleichzeitig" an einem Ort, das mit den schneidenden Weltlinien habe ich selber oben so schon geschrieben, immerhin mal ein Bild wo wir einig sind, aber das ist ein Ereignis, nicht zwei. Also, ganz deutlich, zwei Ereignisse, gleichzeitig an einem Ort sind ein Ereignis.

Gut, nun habe ich glaube ich die Worte gefunden, die ich gesucht habe, also die Frage ob zwei Ereignisse "gleichzeitig" sind oder nicht, ist immer eine Frage in einem System. Man kann die Zeiten von zwei Ereignissen nur in einem System vergleichen und eine Aussage treffen, diese beiden Ereignisse sind dort gleichzeitig oder nicht. Man kann nicht einfach aus S' einen Zeitpunkt t' nehmen an dem man dort ein Ereignis hat, und dann aus S einen Zeitpunkt t und fragen, sind die beiden Ereignisse gleichzeitig. Man kann nur Zeitpunkte aus dem selben System vergleichen, kennt man nur den Zeitpunkt des Ereignisses in S' und den eines Ereignisses in S, dann muss man einen Zeitpunkt in das andere System transformieren und erst dann kann man eine Aussage treffen, ob beide Ereignisse gleichzeitig sind oder nicht. Sind sie es, sind sie es im anderen System nicht und umgekehrt.

Keine Ahnung, ich finde Deine "Formulierungen" echt schwierig, gekrönt wird das ja mit den von mir oben zitierten Satz in rot.


Frau Holle hat geschrieben:
Beispiel: Zwei Beobachter mit Uhr, Alice und Bob, begegnen sich beim Joggen am Bahnhof und setzen ihre Uhren im Moment der Begegnung (wobei sie beinahe zusammenprallen) auf 0. Es gibt hier zwei Ereignisse a und b:

a) Alice setzt ihre Uhr auf 0.
b) Bob setzt seine Uhr auf 0.

Ist ein Ereignis, es gilt in zwei zueinander bewegten Systemen x, x', t, t' = 0. Deutlich, das Ereignis hat in S die Koordinaten (x = 0, t = 0) und in S' (x' = 0, t' = 0). Aus die Maus. Also, will sagen, ganz einfach, beide Beobachter raus, nur das Nötigste an Beschreibung, dann ist es klar. Weniger ist hier einfach mehr. Aber auch gerne noch mal in Prosa, es gibt ein Ereignis, Bob und Alice treffen sich und setzten beide ihre Uhren auf 0. Die Frage der Gleichzeitigkeit stellt sich bei einem einzigen Ereignis gar nicht erst.


Frau Holle hat geschrieben:
Folgende Quizfrage an dich: Finden die beiden Ereignisse a und b für beide gleichzeitig statt oder nicht? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?

Will mal meinen, ich habe da vorgegriffen und eben gerade davor, schon die Frage beantwortet, die Du hier stellst. Ich gehe den Beitrag einfach der Reihe nach runter und haben ihn nicht schon mal ganz vorab gelesen.


Frau Holle hat geschrieben:
Dann muss man noch wissen, was die Uhr an einem anderen Ort denn anzeigt, wenn man sie schon nicht eindeutig gleichzeitig mit der eigenen ablesen kann: Sie zeigt weniger Zeit an als die eigene Uhr zwischen zwei Ablesungen. Das nennt man Zeitdilatation: Die entfernte Uhr scheint langsamer zu gehen.

Wo springst Du denn nun wieder eben mal so hin? Welche Uhr, eine andere aus dem eigenen System, oder konkret, eine andere zu der eignen Uhr ruhenden Uhr oder eine zu der bewegten? Keine Ahnung, das war schon viel Holz, ich müsste hier nun wieder etwas grübeln, was Du mir da versuchst zu sagen. Ich muss da bei Dir oft rätseln, ist echt ermüdend, nicht böse gemeint, ist eben so. Also ich mag hier nicht raten, versuch es bitte noch mal in anderen Worten und klarer, eventuell einfach mit Koordinaten, müssen ja keine konkreten Werte sein.

Was soll das heißen, die entfernte Uhr scheint langsamer zu gehen, dann ist sie im System bewegt, die Aussage gilt aber für alle bewegten Uhren, nicht nur für eine entfernte, und darüber kann man eh nur eine Aussage machen, wenn man zwei Ereignisse hat, die braucht man nämlich für einen Zeitraum. Um eine Aussage zu treffen, die der Zeitraum in dem einen System dauert im anderen System länger, braucht es einen Zeitraum, also zwei Ereignisse, welche in beiden Systemen Koordinaten haben.

Also keine Ahnung, was Du sagen willst, auch wenn ich eben dann doch noch mal kurz grübel, wird das nicht klarer.


Frau Holle hat geschrieben:
Und das ist, wie hoffentlich jeder weiß, völlig symmetrisch: Die Uhr am anderen Ort bewegt sich gegenüber der eigenen und zeigt immer weniger Zeit an zwischen zwei Vergleichen mit der eigenen Uhr.

Wenn Du damit sagen willst, ein Vorgang, der in S genau 10 s dauert, dauert in S' eben 10 s + x, dann passt es.


Frau Holle hat geschrieben:
Das Relativitätsprinzip besagt, dass man im eigenen Inertialsystem (IS = Ruhesystem) ohne Sicht nach außen nicht unterscheiden kann, ob man sich relativ zu einem anderen IS bewegt oder nicht. Hat man Kenntnis von einer Relativbewegung zu einem anderen IS, dann bewegt sich die jeweils andere Uhr am anderen Ort und geht langsamer, oder jedenfalls sieht es so aus.

Du willst mir jetzt echt das Relativitätsprinzip erklären, nach dem Satz von Dir aus einem Beitrag davor, oben in rot von mir zitiert? Echt jetzt?


Frau Holle hat geschrieben:
Tatsächlich gehen Uhren nicht absolut schnell oder langsam. Sie gehen per Definition immer gleich schnell und synchron in jedem Ruhesystem und zählen die Basiseinheit der Physik, in der Regel Sekunden, mit der die Naturgesetze formuliert (=in Formeln ausgedrückt) sind, die in jedem Inertialsystem gleichermaßen gelten.

Ach was. Habe ich hier im Forum diverse mal in eigenen Worten beschrieben, benannt und erklärt, ich werte darum Deine Aussage mal so, dass Du mir damit zeigen willst, zumindest jetzt hast Du das soweit verstanden.


Frau Holle hat geschrieben:
Grundkurs beendet. Noch Fragen?

Kannst Du Dir diese Arroganz nicht einfach stecken? Ich brauche keinen Grundkurs und ich halte Dich auch nicht für kompetent genug einen solchen zugeben, sollte es nicht am Wissen scheitern (habe hin und wieder doch den Verdacht in Anbetracht Deiner Aussagen), dann zumindest an Deiner Begabung die Dinge präzise und widerspruchsfrei zu formulieren.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Gibt kein System das bevorzugt wird, ist eben so.

Nicht von Natur aus. Aber man kann bewusst eins bevorzugen (wie Kurt das macht), indem man nicht immer dieselben beiden Uhren an verschiedenen Orten vergleicht (RdG-Alarm mit Symmetrie), sondern dieselbe eigene Uhr mit jeweils einer anderen Uhr am Wegrand, also immer beide Uhren am gleichen Ort. Ist eben so.

Bitte was nun wieder, alter Falter, also "am gleichen Ort" ist nur in einem System, erinnere Dich, gibt keinen absoluten Ort und egal ob mit oder ohne Koordinaten. Ist eben so. Ich schau mir mal das Beispiel zu Deiner Aussage an, eventuell trägt es ja Licht ins Dunkle und man kann erkennen, was Du meinst. Wie dem aber auch immer sein wird, nein ist nicht so, egal wie man was auch immer macht und egal ob man dabei Kurt oder anders heißt, es gibt kein bevorzugtest System, so ist es eben.


Frau Holle hat geschrieben:
Beispiel: Alice hat ihre Uhr in S (Zug) und Bob hat seine Uhr am Wegrand in S' (Gleis).

Passt.


Frau Holle hat geschrieben:
Bob sei überall in seinem Ruhesystem, er ist quasi sein Ruhesystem.

Dann schmeiße er ihn doch einfach raus und schreibe nur von S', wer braucht Bob?


Frau Holle hat geschrieben:
Es gibt dann immer 4 Ereignisse a bis d am gleichen Ort:

a) Alice liest ihre Uhr in S ab (Zug)
b) Alice liest Bobs Uhr von S' ab (Gleis)
c) Bob liest seine Uhr in S' ab (Gleis)
d) Bob liest Alices Uhr von S ab (Zug)

Also ernsthaft, mein Rat, gebe keine Grundkurse in Physik, erst war ein Ereignis bei Dir zwei, nun machst Du daraus vier. Was soll der Unfug?

Es gibt nur ein Ereignis, Alice trifft Bob und beide lesen alle ihre Uhren ab. Das Ereignis hat die Koordinaten in S mit x, t und in S' eben x', t'. Warum zum Henker musst Du daraus vier Ereignisse machen, schreibe mir mal bitte dieser vier Ereignisse mit Koordinaten auf, müssen keine echten konkreten Werte sein. Das sind bei Dir vier Ereignisse, also E₁, E₂, E₃, E₄ und jedes hat zwei Koordinatenwerte in jedem System, also vier Werte. Schaut so aus:

E₁ [x₁, t₁], [x₁', t₁']
E₂ [x₂, t₂], [x₂', t₂']
E₃ [x₃, t₃], [x₃', t₃']
E₄ [x₄, t₄], [x₄', t₄']

So, und ich sage Dir, es gilt x₁ = x₂ = x₃ = x₄ und so weiter, also einfach geschrieben E₁ = E₂ = E₃ = E₄, wenn Du mir nicht zeigen kannst, dass diese Aussage von mir falsch ist, dann erkläre mir doch mal bitte, warum Du dafür vier Ereignisse zaubern musst. Oder wie auch immer, was soll so was?


Frau Holle hat geschrieben:
Folgende Quizfragen an dich (gerne mit Begründung):

1. Finden alle 4 Ereignisse a bis d in beiden Systemen gleichzeitig statt oder nicht?
2. Zeigt Alices Uhr genau die Zeit an, die in ihrem ganzen System S für Alice synchron gilt?
3. Zeigt Bobs Uhr genau die Zeit an, die in seinem ganzen System S' für Bob synchron gilt?
5. Liest Alice genau die Zeit von Bobs Uhr ab, die in seinem ganzen System S' für Bob synchron gilt?
6. Liest Bob genau die Zeit von Alices Uhr ab, die in ihrem ganzen System S für Alice synchron gilt?

Bevor du jetzt wieder von einer anderen Uhr anfängst, die asynchron und nicht am Ableseort ist, vergiss es. Die Fragen beziehen sich nur auf genau diese beiden Uhren von Alice und Bob, die jeweils am gleichen Ort sind. Sie werden ja durch irgendwelche anderen Uhren nicht beeinflusst. Jede Uhr macht einfach ihren Job. Falls du das anders siehst, noch folgende Frage: Warum und wie genau soll die Anzeige einer Uhr durch eine andere Uhr beeinflusst werden?

Ja, also bei aller Liebe und wirklich ganz viel gutem Willen, Deine Fragen zeigen mir, Du hast da mal ein ganz anderes Verständnis der Dinge, also alleine nur was Ereignisse sind, die man in der Raumzeit beschreibt, in einem oder mehreren Systemen.

Aber machen wir mal Dir die Freude, also zu 1. es ist nur ein Ereignis welches in zwei zueinander bewegten Systemen beschrieben wird, die Frage nach der Gleichzeitigkeit eines Ereignisses stellt sich nicht, also für mich nicht. Zu 2, 3, 5 ja, was wurde aus 4?

Wie gesagt, schon klar das es schwer ist Dir zu folgen, wenn für Dich ein Ereignis in vier zerspringt. Und keine Uhr beeinflusst eine andere, und?


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Nun ja, ich hatte Dir auch erklärt, es liegt nur am Offset.

Der Offset ist nur die sog. Zeitdilatation (siehe oben beim Grundkurs): Die von der Uhr in S entfernte Uhr am anderen Ort in S' zeigt weniger Zeit an, als die eigene in S zwischen zwei Ablese-Ereignissen, und sie zeigt stets weniger Zeit an als die Uhr am Wegrand in S'.

Steck Dir echt die Arroganz, es nervt, lerne selber die Grundlagen und die Dinge einfach und klar und vor allem auch richtig zu beschreiben, dann laufen Dialog echt besser, wirst sehen. So und da ich nun echt schon lange hier an dem Beitrag sitze und Dir meine Zeit schenke, und echt ausführlich geantwortet habe, mach mal aus der Aussage hier von Dir ein vernünftig formuliertes Beispiel mit was an Koordinaten und so, einfach mal mehr als nur Prosa, was willst Du genau sagen, ... ich mag einfach nicht wieder Deine Aussagen aufdröseln und rätseln ... eventuell erkenne ich es ja später beim Nachlesen.


Frau Holle hat geschrieben:
Je näher sich die beiden Uhren kommen (die in S und die entfernte in S'), um so kleiner wird aber der Unterschied zwischen der entfernten Uhr in S' und der Uhr am Wegrand in S', bis er schließlich ganz verschwindet, wenn diese entfernte Uhr nämlich nicht mehr entfernt ist. Sie ist dann identisch mit der Uhr am Wegrand.

... So und da ich nun echt schon lange hier an dem Beitrag sitze und Dir meine Zeit schenke, und echt ausführlich geantwortet habe, mach mal aus der Aussage hier von Dir ein vernünftig formuliertes Beispiel mit was an Koordinaten und so, einfach mal mehr als nur Prosa, was willst Du genau sagen, ... ich mag einfach nicht wieder Deine Aussagen aufdröseln und rätseln ... eventuell erkenne ich es ja später beim Nachlesen.


Frau Holle hat geschrieben:
Das war jetzt nochmal die ganze Erklärung haarklein aufgedröselt und schrittweise entwickelt von Anfang an zum Mitschreiben. Noch Fragen?

Ja, kannst Du das auch nur sachlich und ohne diese arrogante Nummer von oben herab? Denn in Anbetracht vieler Aussagen von Dir, bist Du echt nicht in der Position dafür und wärst Du es, würde es sich dennoch nicht gehören, so der so ist das einfach frech. Also ich bin nun nicht getroffen, aber es ist unhöflich, nimmt einfach den Spaß an einer Diskussion, man kann ja hier und da mal etwas scherzen, aber muss den Bogen nicht überspannen und ja ich habe den Eindruck, Du kommst von oben herab und meinst mich belehren zu müssen, weil Du es besser weißt und ich keine Ahnung habe. An dem ist es nicht, offenkundig, aber ich habe ja im Beitrag hier und da mal meinen Unmut geäußert, wenn Du also nun bis hier gekommen bist, ich hoffe echt, dass wird nun besser. Immerhin haben wir beide hier ja nun Zeit investiert, sollte doch nicht verschenkt sein. Nehmen wir uns beide zur Not etwas zurück und zeigen mehr Respekt voreinander, dann läuft das wieder gut und wir haben beide Spaß und was davon.

In dem Sinne, habe die Ehre ... ;)
Daniel K.
 
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