Relativistisches Additionstheorem - ein Klassiker

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Relativistisches Additionstheorem - ein Klassiker

Beitragvon Hannes » Mo 8. Mär 2010, 13:46

Hallo Chief !

Abgesehen von der Mathematik sollten wir uns Gedanken machen, wie
die begrenzte Wirkgeschwindigkeit des Elektromagnetismus richtig
berechnet werden muss. Da liegt doch die Schwierigkeit.

Denn es ist absolut verständlich, dass in einem Beschleunigerring die
Protonen nicht schneller sein können als der Elektromagnetismus anschiebt.

Wenn sich aber der auf der Erde befindliche Beschleunigerring mit der Erde
und dem Sonnensystem in astronomischen Geschwindigkeitsbereichen bewegt,
dann soll diese Geschwindigkeit auch dazu addiert werden können.

Wenn ein so beschleunigtes Materieteilchen den Ring in der Bewegungsrichtung
der Erde verlässt und in den Weltraum austritt, dann nimmt es doch die
Geschwindigkeit mit.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Relativistisches Additionstheorem - ein Klassiker

Beitragvon Hannes » Mo 8. Mär 2010, 14:05

Hallo Chief !

"......das ist richtig. Ein Bertozzi-Elektron müsste sich dann mit c+30km/s relativ zum nichtrotierenden Koordinatensystem des Sonnenmittelpunkts bewegen. "

Diese Sachen sind allesamt schon jahrzehntelang bekannt und werden doch
immer wieder geleugnet. Da ist doch System dahinter .

Nur muss man gut achtgeben, keine masselosen Potentialänderungen darunter zu
bringen. Die nehmen nämlich ihren Geschwindigkeitsüberschuss nicht mit,weil sie
ja nur weitergegeben werden.Diese Potentialänderungen haben immer die
Weiterleitungsgeschwindigkeit ihres Mediunms. Erst wenn sich der Beobachter gegen das Medium bewegen sollte, müssten c+v oder c-v meßbar sein.

Hannes
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Re: Relativistisches Additionstheorem - ein Klassiker

Beitragvon Hannes » Mo 8. Mär 2010, 18:49

Hallo Chief !

    "Nur muss man gut achtgeben, keine masselosen Potentialänderungen darunter zu bringen. Die nehmen nämlich ihren Geschwindigkeitsüberschuss nicht mit,weil sie ja nur weitergegeben werden.
    Diese Potentialänderungen haben immer die Weiterleitungsgeschwindigkeit ihres Mediums. Erst wenn sich der Beobachter gegen das Medium bewegen sollte, müssten c+v oder c-v meßbar sein.
    So ist es. Deswegen ist die LG unabhängig von der Bewegung der Quelle. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Schallwellen (konstant relativ zum Medium)."


Und noch ein weiterer Effekt entsteht dabei:

Wenn das Meßgerät (MM) sein eigenes , lichttransportierendes System mitbringt,
entsteht eine scheinbare Invarianz. Denn das Vacuum ist auch ein Lichtleitsystem !
Wenn das Licht in das Vacuum eintritt, nimmt es SPONTAN "c"/vacuum an, genau wie es bei Eintritt in Wasser c/Wasser einnimmt.

So schließt sich der Kreis und wir wissen, wie das Mysterium "INVARIANZ" entstanden ist.
Wir müssten ein Meßgerät konstruieren, das sein Medium nicht mitzieht.
Mit besten Grüßen

Hannes
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Re: Relativistisches Additionstheorem - ein Klassiker

Beitragvon Hannes » Mo 8. Mär 2010, 21:37

Hallo Chief !

    Hannes hat geschrieben:
    ...
    Wir müssten ein Meßgerät konstruieren, das sein Medium nicht mitzieht.
    Mit besten Grüßen

    Hannes
    ich glaube dass solche Messungen schon durchgeführt wurden (etwa auf ISS). Die Ergebnisse werden bestimmt geheimgehalten.

Wahrscheinlich hast du recht. Es müsste aber ein Meßgerät im Außenbereich der ISS
sein, sonst wäre der Effekt nicht vorhanden.

Hannes
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Re: Relativistisches Additionstheorem - ein Klassiker

Beitragvon Trigemina » Di 9. Mär 2010, 00:02

Chief hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:Wenn ein so beschleunigtes Materieteilchen den Ring in der Bewegungsrichtung
der Erde verlässt und in den Weltraum austritt, dann nimmt es doch die
Geschwindigkeit mit.


das ist richtig. Ein Bertozzi-Elektron müsste sich dann mit c+30km/s relativ zum nichtrotierenden Koordinatensystem des Sonnenmittelpunkts bewegen.


Denkt daran dass in euer Schilderung 3 Bezugssysteme vorkommen, die ihr wie es scheint zu einem einzigen zusammenfasst:

- Ruhesystem der geladenen Teilchen im Teilchenbeschleuniger
- Ruhesystem der Erde (und des Teilchenbeschleunigers)
- Ruhesystem des Sonnenmittelpunktes

Stichwort relativistische Geschwindigkeitsaddition.

Gruss
Trigemina
 
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Re: Relativistisches Additionstheorem - ein Klassiker

Beitragvon Hannes » Di 9. Mär 2010, 08:56

Hallo Trigemina !

"Denkt daran dass in euer Schilderung 3 Bezugssysteme vorkommen, die ihr wie es scheint zu einem einzigen zusammenfasst:

    - Ruhesystem der geladenen Teilchen im Teilchenbeschleuniger
    - Ruhesystem der Erde (und des Teilchenbeschleunigers)
    - Ruhesystem des Sonnenmittelpunktes"


Das ist doch immer wieder die Masche der Relativisten !
Immer neue Ruhesysteme zu erfinden !
Ohne Vorstellungskraft und ohne realem Sinn für Vorgänge in der Natur geht es aber nicht !
Das Ruhesystem der geladenen Teilchen existiert nur in deiner Fantasie ,weil du von dort keine Messung vornehmen kannst.
Und das Ruhesystem des Sonnenmittelpunktes ist als Standort eines Meßgerätes auch nicht denkbar.
Einzig im Teilchenbeschleuniger ist eine Geschwindigkeit meßbar.Relativ zum Teilchenbeschleuniger. Sowohl bei einer Kreisbahn wie auch beim Verlassen dieser Bahn.Und wenn sich der Teilchenbeschleuniger relativ zu der Sonne oder zu der Galaxie bewegt, dann ist diese Geschwindigkeit dazuzurechnen.

Kannstdu dir das nicht plastisch vorstellen ?

Mit Gruß

Hannes
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Re: Relativistisches Additionstheorem - ein Klassiker

Beitragvon Trigemina » Di 9. Mär 2010, 19:18

Hannes hat geschrieben:Das ist doch immer wieder die Masche der Relativisten !
Immer neue Ruhesysteme zu erfinden !


Ich erfinde diese Bezugssysteme nicht - auch wenn ich weder ein Messgerät in der Sonnenmitte platzieren kann noch den kreisenden Ionen Uhren und Meterstäbe umhängen kann -, die Ruhesysteme des Sonnenmittelpunktes und der rotierenden Ionen existieren dennoch.

Ich kann somit die Relativgeschwindigkeit zwischen der Erde (Beschleunigeranlage) und dem Sonnenzentrum (v1), und die der Erde zu den kreisenden Ionen (v2) messen.

Da nun diese 3 Bezugssysteme gegeneinander relativ bewegt sind, werden sie über die relativistische Addition von Geschwindigkeiten miteinander verknüpft.

Gruss
Trigemina
 
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Re: Relativistisches Additionstheorem - ein Klassiker

Beitragvon Hannes » Di 9. Mär 2010, 19:57

Hallo Trigemina !

    "Da nun diese 3 Bezugssysteme gegeneinander relativ bewegt sind, werden sie über die relativistische Addition von Geschwindigkeiten miteinander verknüpft. "

Habe ich gar nichts dagegen, Ich kenne noch hunderte Bezugssysteme, die du
auch dazunehmen könntest. Nur was willst du dadurch wissen ?

Wenn ich wissen will, wie schnell ein Auto fahren kann, nehme ich das Bezugssystem Straße.

Wenn ich aber wissen will, wie schnell es einen bestimmten Wegabschnitt bewältigt,
nehme ich das Bezugssystem Abfahrt- Ankunft.
Es kommt immer darauf an, was ich erfahren will.

Wenn ich wissen will,wie sich zwei Objekte gegeneinander bewegen, gibt es nur
das Bezugssystem Objekt A zu Objekt B.Alles Andere ist unnötig.

Hannes
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