Das funktioniert nicht nur mit Biegungen sondern auch mit Brechungen, was sich an diesem Beispiel mit intuitiv gewählten Zahlen sehr leicht nachvollziehen lässt:
Angenommen wir haben ein Quadrat von 4 Lichtsekunden Umfang (U=4Ls). Ein Beobachter mit v=c/2 sendet 2 Signale mit c um das Quadrat; das eine nach vorne, und das andere nach hinten. An jeder Ecke sei ein Spiegel, der die Richtung des Photons um 90°umlenkt.
Aus der Sicht eines externen Beobachters stellt sich die Sache wie folgt dar:
Das nach hinten geschickte Photon (blau) trifft den Empfänger (schwarz) nach U/(c+v) = 8/3 sek von vorne, während das nach vorne abgeschickte Photon (rot) nach U/(c-v) = 8 sek von hinten einschlägt:
Relativ zum externen als auch zum bewegten Beobachter haben beide Photonen immer und zu jeder Zeit genau c. Wie von einem System ins andere transformiert wird steht im Faden viewtopic.php?p=81090#p81090 beschrieben und ist in der dortigen Animation download/file.php?id=2853 anzusehen (die Laufzeiten werden durch den aus den anderen Beispielen bereits bekannten γ-Faktor dividiert, also mit 0.866 multipliziert, um auf die Eigenzeit des bewegten Beobachters zu den jeweiligen Ereignissen zu schließen). Der einzige Unterschied zu den 1dimensionalen Beispielen ist dass man für die zweite und auch jede weitere Dimension den Pythagoras anwenden muss: (vx1-vx2)²+(vy1-vy2)²=c², während das Quadrat trivialerweise zu einem Rechteck mit Seitenverhältnis 1:0.866 in der momentanen Bewegungsrichtung des bewegten Beobachters kontrahiert.
Ein Kreis ist nichts anderes als ein Polygon aus unendlich vielen infinitesimalen Geraden. Ob rund oder eckig ist deshalb im Prinzip egal. Damit dürfte die Sache für jeden außer Chief (dessen Fragen hier nicht beantwortet werden) klar sein: Sagnac + Einstein = best friends forever.
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hat geschrieben:Schwachsinn!
hat geschrieben:Damit dürfte die Sache für jeden außer Chief (dessen Fragen hier nicht beantwortet werden) klar sein:
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