bumbumpeng hat geschrieben:
Worin soll da der Sinn stecken, wenn du zweimal das Gleiche schreibst? Und was bedeutet bei dir c - v ?
Die gesamte Mathematik der SRT basiert auf c - v und c + v. Durch die RdG ist es Poincaré gelungen, dass für einen Beobachter c - v und c - v gilt. Für den Beobachter im bewegten System gilt c - v und c - v und für unbewegten Beobachter gilt c - v und c + v. Nur erschafft man dadurch zwei verschiedene Universen. Denn Uhren können auch stehenbleiben oder sogar explodieren, wenn eine bestimmte Uhrzeit angezeigt wird.
Laut der KI von Google.
Zitat:
1. Der philosophische Durchbruch: „Die Zeitmessung“ (1898)
Bereits im Januar 1898 veröffentlichte Poincaré seinen berühmten philosophischen Aufsatz „La Mesure du temps“ (Die Zeitmessung). Darin stellte er fest:
• Keine absolute Zeit: Es gibt keine direkte Anschauung für die Gleichheit zweier Zeitspannen oder für die Gleichzeitigkeit zweier räumlich getrennter Ereignisse.
• Gleichzeitigkeit als Konvention: Ob zwei Ereignisse an verschiedenen Orten gleichzeitig stattfinden, ist keine objektive Naturtatsache, sondern eine reine Konvention (Übereinkunft), die Wissenschaftler so wählen, wie es für sie am bequemsten ist. Er schlug vor, die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in alle Richtungen per Definition als Grundlage für diese Konvention festzulegen.
2. Die Verknüpfung im Jahr 1899 (Vorlesungen an der Sorbonne)
Im Jahr 1899 wurde Poincaré zum Präsidenten des Bureau des Longitudes in Paris gewählt – einer Behörde, die sich ganz praktisch mit der Synchronisation von Uhren weltweit befasste (z. B. für die Seekartografie via Telegrafensignale).
Gleichzeitig hielt er 1899 Vorlesungen an der Sorbonne über die mathematischen Theorien von Hendrik Lorentz und Joseph Larmor. Zu diesem Zeitpunkt hatte Lorentz ein rein mathematisches Hilfsmittel eingeführt: die sogenannte „Ortszeit“ (\(t' = t - \frac{vx}{c^2}\)), um physikalische Experimente in bewegten Systemen mathematisch zu beschreiben. Lorentz selbst sah darin jedoch keine reale physikalische Zeit, sondern nur einen Rechentrick.
Poincaré kombinierte nun sein technologisches Wissen über die Uhrensynchronisation mit Lorentz' Formeln.
3. Die physikalische Deutung (1900)
Den entscheidenden Schritt zur physikalischen Interpretation ging Poincaré im Dezember 1900 in einer Festschrift für Lorentz:
Er erklärte, dass Lorentz' mathematische „Ortszeit“ genau diejenige Zeit ist, die zwei im Äther bewegte Beobachter messen würden, wenn sie ihre Uhren mithilfe von Lichtsignalen synchronisieren und dabei die eigene Bewegung ignorieren.
Da sich die Beobachter (z. B. auf der bewegten Erde) auf das Signal zubewegen oder sich davon entfernen, kommt das Signal ungleich an. Für die Beobachter im bewegten System laufen die Uhren scheinbar synchron – für einen ruhenden Beobachter im Äther tun sie es jedoch nicht. Damit war die Gleichzeitigkeit physikalisch vom Bewegungszustand des Beobachters abhängig geworden.
Einstein erklärt natürlich auch die Relativität der Gleichzeitigkeit. Die Erklärung von Einstein befindet sich hier:
viewtopic.php?f=6&t=1236Die Erklärung der Relativität der Gleichzeitigkeit von Einstein unterscheidet sich deutlich von der Erklärung der Relativität der Gleichzeitigkeit durch Poincaré.
Was hier steht ist natürlich verkehrt.
Zitat:
Da sich die Beobachter (z. B. auf der bewegten Erde) auf das Signal zubewegen oder sich davon entfernen, kommt das Signal ungleich an.
Für die Beobachter im bewegten System laufen die Uhren scheinbar synchron – für einen ruhenden Beobachter im Äther tun sie es jedoch nicht.
Damit war die Gleichzeitigkeit physikalisch vom Bewegungszustand des Beobachters abhängig geworden.
Wenn die Signale ungleich ankommen, dann laufen die Uhren eben nicht synchron. Für den bewegten Beobachter kommen die Signale natürlich gleichzeitig an. Für den unbewegten Beobachter hingegen nicht. Das ist natürlich nicht möglich. Ausser es gibt zwei Universen.