Lagrange hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:...
Der Laufweg

ist tatsächlich größer, weil sich B im ECI von

entfernt hat.
Genau.
Damit ist natürlich nicht das Licht an der Oberfläche langsamer, sondern nur der Laufweg im ECI länger...
Natürlich ist es langsamer in Ostrichtung.
Natürlich nicht.
Die Strecke AB ist konstant und das Licht läuft mit c von A nach B.
Falls A und B an der Oberfläche mit fiktiven, im ECI ruhenden Uhren synchronisiert sind, wovon dieser Gift mit Gleichung (23) anscheinend ausgeht, dann laufen diese ECI-Uhren nicht natürlich, sondern künstlich schneller. Denn das ECI ist relativ zur Oberfläche bewegt und man würde deshalb eine Zeitdilatation der ECI-Uhren ggü. A und B feststellen. Für die Synchronisation müssen sie schneller laufen um das zu kompensieren.
Solche im ECI zu schnell tickenden Uhren suggerieren dann eine langsamere Signalgeschwindigkeit, die aber nicht die natürliche LG ist! Auf der konstanten Strecke s = AB an der Oberfläche zählen die Uhren dann gleich viel Zeit Δt wie die zu schnellen Uhren im ECI auf der längeren Strecke Δs zählen: Die vermeintliche Lichtgeschwindigkeit s/Δt wird scheinbar langsamer.
So bastelt sich Gift eine "Lichtgeschwindigkeit" c-v hin, indem er von vorne herein die Relativgeschwindigkeit v durch fiktive, zu schnelle ECI-Uhren kompensiert und einfach unterstellt, dass sie korrekt laufen.
Das ist nichts weiter als ein Rechentrick oder mindestens ein grober Denkfehler seinerseits.
Die so berechnete Geschwindigkeit c-v ist
nicht die natürliche Lichtgeschwindigkeit.
Sie so zu nennen ist mindestens dilettantischer Murks, wenn nicht absichtlicher Betrug.
Nachtrag, anders gesagt: Mit

in Ostrichtung berechnet Gift lediglich
eine unnatürlich langsame Geschwindigkeit im ECI, die sich wegen fiktiver, zu schnell laufender ECI-Uhren auf längerer Strecke ergibt. Die natürliche Lichtgeschwindigkeit
c, die sich auf konstanter Strecke AB am Boden mit den Uhrzeiten von A und B ergibt, ist in Ostrichtung

.