Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon bumbumpeng » Mi 14. Jul 2021, 10:10

sanchez hat geschrieben:Vielleicht, wenn keine Hintergrundstrahlung da wäre, oder sonstige elektromagnetischen Felder, also elektromagnetische Wellen,
könnte sein, dass Licht durch so ein Gebiet, sich nicht ausbreiten kann.

@sanchez,

Was ist Hintergrundstrahlung? Was soll das sein?
Es gibt keine Hintergrundstrahlung. Schwachsinn.
Kannst du hinter eine vorhandene Galaxie gucken und die Strahlung erfassen? Wie soll das gehen. D.h., wenn wir rundrum gucken, sind fast immer Galaxien vorhanden, die die Sicht auf das, was dahinter ist, verdecken. Und da will man Hintergrundstrahlung messen. Verar-s-c-he hoch 3.

Dort, wo Masse ist, Himmelskörper, hat es zugehörig immer auch e.-m. Felder. Und wenn die noch so schwach sind, sie sind vorhanden und genügen dem Licht.
Definitiv gibt es im beobachtbaren Universum immer e.-m. Felder.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon sanchez » Mi 14. Jul 2021, 10:39

@bumbumpeng

Nimm mal ein Blatt Papier.
Mach einen Punkt darauf als Symbol für die Erde.
Dann in ein paar Zentimeter Entfernung male mehrere Punkte hin. Diese sollen entfernte Galaxien symbolisieren.
Licht wenn es die Wahl hat sich für einen Weg zu entscheiden, nimmt jeden Weg, aber nur mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit.
Manche Wege mag es lieber, manche Wege gehen gar nicht. (Wie das bei einem einzelnen Photon ist mal außen vor).

Jetzt malst du Linien von den Galaxien zur Erde. Erst mal den direkten Weg zur Erde. Das ist Licht, welches sich ungestört zur Erde hinbewegt.
Sollte auf den Weg Galaxie-Erde eine Galaxie im Weg sein, musst du den Weg verändern, die Linie läuft einen Bogen um die Galaxie und das Licht wird abgelenkt.
Das machst du jetzt mit den anderen Galaxien auch. Von jeder Galaxie in alle möglichen Richtungen, zeichnest du Linien ein, die an Galaxien, die auf dem Weg liegen, abgelenkt werden.
Und schließlich doch endlich das Licht so umgelenkt wird, dass es die Erde doch noch erreicht. Schau dir deine Linien an, wie sie an Galaxien gebeugt werden,
und nach deiner Meinung dabei jedes Mal ein bisschen Rotverschiebung erfahren.
Wenn du dir das ankommende Licht von der Erde aus anschaust, sieht man manche Galaxien zwei- drei- oder mehr- fach, aber mit unterschiedlicher Rotverschiebung.
Überhaupt gäbe es ein wildes Durcheinander an Rotverschiebungen. Von überhaupt nicht Rotverschoben bis extrem Rotverschoben.
Dann wäre aus der Rotverschiebung abzulesen, wie oft das Licht an Galaxien gebeugt wurde.

Dieses Durcheinander an Rotverschiebung meine ich mit „das gibt die Beobachtung nicht her“.
Weil durch andere Messmethoden, wie z.B. über Standardkerzen, die Entfernungswerte der Rotverschiebung bestätigt werden.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon Lagrange » Mi 14. Jul 2021, 11:15

sanchez hat geschrieben:...
Weil durch andere Messmethoden, wie z.B. über Standardkerzen, die Entfernungswerte der Rotverschiebung bestätigt werden.

Stimmt nicht, blau verschobenen Objekte werden gar nicht gezeigt. Es wird hingebogen, dass es passt.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon Schlumpfine » Mi 14. Jul 2021, 12:21

sanchez hat geschrieben:Dieses Durcheinander an Rotverschiebung meine ich mit „das gibt die Beobachtung nicht her“.
Weil durch andere Messmethoden, wie z.B. über Standardkerzen, die Entfernungswerte der Rotverschiebung bestätigt werden.
Welche Entfernungen werden denn da bestätigt und vor Allem wie? Mit einem Metermaß wird die ja wohl kaum einer nachgemessen haben.
Und ein eindeutiges Indiz dafür, dass diese Entfernungsbestimmung über Standardkerzen und deren Rotverschiebungen auf keinen Fall bei allen Objekten funktioniert, sind Quasare, mit einer sehr hohen Rotverschiebung in der Nähe von Galaxien mit geringer Rotverschiebung, wobei Quasar und Galaxie durch Plasmabrücken verbunden sind. Diese Plasmabrücken müssten sich über Millarden von Lichtjahren durch das Universum ziehen, was aber unheimlich unwahrscheinlich ist. Das bedeutet, diese Quasare sind tatsächlich näher an den Galaxien, als es per Rotverschiebung berechnet wurde.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon sanchez » Mi 14. Jul 2021, 15:04

Welche Entfernungen werden denn da bestätigt und vor Allem wie?


Na wenn die verschiedenen Arten der Entfernungsmessung ähnliche Ergebnisse liefern,
dann wird es wohl grob stimmen.


Und ein eindeutiges Indiz dafür, dass diese Entfernungsbestimmung über Standardkerzen und deren Rotverschiebungen auf keinen Fall
bei allen Objekten funktioniert, sind Quasare, mit einer sehr hohen Rotverschiebung in der Nähe von Galaxien mit geringer Rotverschiebung,
wobei Quasar und Galaxie durch Plasmabrücken verbunden sind. Diese Plasmabrücken müssten sich über Millarden von Lichtjahren durch das Universum ziehen,
was aber unheimlich unwahrscheinlich ist. Das bedeutet, diese Quasare sind tatsächlich näher an den Galaxien, als es per Rotverschiebung berechnet wurde.

Ja, ist ein Argument gegen die gängige Entfernungsbestimmung durch Rotverschiebung. Liegt vielleicht an den Quasaren selbst. Keine Ahnung.
Hast du einen Link dazu?

@Lagange
Stimmt nicht, blau verschobenen Objekte werden gar nicht gezeigt. Es wird hingebogen, dass es passt.

Mit der Andromeda Galaxie brauchst du gar nicht kommen. Die ist zu nah.
sanchez
 
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon Schlumpfine » Mi 14. Jul 2021, 15:08

sanchez hat geschrieben:Liegt vielleicht an den Quasaren selbst. Keine Ahnung.
Hast du einen Link dazu?
Es liegt vermutlich nur daran, dass die Quasare nicht millarden Jahre nicht von der Galaxie entfernt sind. Einen Link dazu müsste ich auch suchen, aber ich meine, das wird auch im Film Plasmaversum von Raphael Haumann beschrieben.
https://www.youtube.com/watch?v=0QZ9P2uUxEU
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon bumbumpeng » Do 15. Jul 2021, 10:09

sanchez hat geschrieben:Dein Driften von Licht um eine Galaxie, ist doch: Da wirkt das elektromagnetische Feld auf ein Lichtsignal.
Diese Wirkung ist berechenbar. Das heißt, du kannst den folgenden Ort, wo das Signal demnächst ist, bestimmen.
Und in der Gesamtrechnung die Flugbahn bestimmen.
Ja da fliegt das Licht um die Galaxie, aber Mond und Satelliten,
wenn die um die Erde fliegen, machen das auch
.

@sanchez,

Das ist nicht mit den Flugbahnen von Himmelskörpern vergleichbar. Hierbei spielen Zentripedalkraft und Zentrifugalkraft eine Rolle, die etwa gleich groß sind. Möglich sind z.B. Kreisbahn und Ellipse. Es gibt den zentralen Punkt.

Beim Fahrzeug auf Eisbahn und beim Licht ist das anders.
Das Fahrzeug fährt geradeaus, das Licht fliegt geradeaus.
Der Fahrer lenkt nach links ein. Beim Vorderradantrieb ziehen die Vorderräder das Fahrzeug nach links. Die Masse des Fahrzeugs schiebt aufgrund der Trägheit in die gerade Richtung. Es kommt zum Driften. Es gibt keine feste Kopplung, es gibt keinen zentralen Punkt, um den das Fahrzeug fahren würde.

Das Licht fliegt geradeaus. Die e.-m. Kraftfelder lenken das Licht ein wenig in Richtung Galaxie, weil diese Felder so gebogen sind.
Das Licht fliegt dadurch eine permanent dynamische längere Strecke. Die Gerade ist die kürzeste Strecke. Das Licht kann gar nicht abkürzen. Bogen ist immer Verlängerung.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon bumbumpeng » Do 15. Jul 2021, 10:24

sanchez hat geschrieben:@bumbumpeng
Manche Wege mag es lieber, manche Wege gehen gar nicht.


Jetzt malst du Linien von den Galaxien zur Erde. Erst mal den direkten Weg zur Erde. Das ist Licht, welches sich ungestört zur Erde hinbewegt.


Sollte auf den Weg Galaxie-Erde eine Galaxie im Weg sein, musst du den Weg verändern, die Linie läuft einen Bogen um die Galaxie und das Licht wird abgelenkt.


Wenn du dir das ankommende Licht von der Erde aus anschaust, sieht man manche Galaxien zwei- drei- oder mehr- fach, aber mit unterschiedlicher Rotverschiebung.


Überhaupt gäbe es ein wildes Durcheinander an Rotverschiebungen. Von überhaupt nicht Rotverschoben bis extrem Rotverschoben.
Dann wäre aus der Rotverschiebung abzulesen, wie oft das Licht an Galaxien gebeugt wurde.

Dieses Durcheinander an Rotverschiebung meine ich mit „das gibt die Beobachtung nicht her“.
Weil durch andere Messmethoden, wie z.B. über Standardkerzen, die Entfernungswerte der Rotverschiebung bestätigt werden.

@sanchez,

Licht wird immer in alle Richtungen abgegeben, wobei sicher kleine Unterschiede bestehen. Das Licht wählt nicht aus.

Ungestört geht bei nahe gelegenen Galaxien, wo keinerlei andere Himmelkörper dazwischen sind.
Bedenke bitte: Auch im intergalaktischen Raum befinden sich massenhaft, aber dünn gesät, abgedriftete Sonnensysteme.

Abgelenkt würde ich nicht sagen. Ich sage, das Licht muss um die Galaxie einen permanent dynamischen längeren Weg laufen. Jede Galaxie dazwischen bedeutet p.-d. Wegstreckenverlängerung und damit Rotverschiebung.

Wenn man eine Galaxie mehrfach sieht, Einsteinkreuz o.ä., dann wurde exakt ermittelt, dass die Rotverschiebungen gleich sind. Daran konnte man erkennen, dass das Licht von einer Galaxie stammt. Das ist eindeutig belegt, sonst wüsste man das nicht. Daran gibt es keinen Zweifel.


Standardkerzen und auch Rotverschiebung sind gewisse Anhaltspunkte, um erst einmal Verhältnismäßigkeiten zu haben.
Beides sagt nichts über die reale, absolute Entfernung aus, weil das nicht machbar ist.
Es geht derzeit nicht besser.
Wir haben eine gewisse Relation hiermit.
Zwei Galaxien nebeneinander, weit draußen mit gleicher Rotverschiebung können unterschiedliche Entfernungen haben. Es kommt darauf an, wieviele Galaxien auf dem Weg zu uns waren, die Dichte entscheidet.
Ich sage ja, dass das WRT Hubble Galaxien gesehen hat, die wesentlich weiter draußen sind, als die angegebenen ca. 13 Mrd. Lj.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon bumbumpeng » Do 15. Jul 2021, 10:47

Schlumpfine hat geschrieben:Und ein eindeutiges Indiz dafür, dass diese Entfernungsbestimmung über Standardkerzen und deren Rotverschiebungen auf keinen Fall bei allen Objekten funktioniert, sind Quasare, mit einer sehr hohen Rotverschiebung in der Nähe von Galaxien mit geringer Rotverschiebung, wobei Quasar und Galaxie durch Plasmabrücken verbunden sind.

Diese Plasmabrücken müssten sich über Millarden von Lichtjahren durch das Universum ziehen, was aber unheimlich unwahrscheinlich ist. Das bedeutet, diese Quasare sind tatsächlich näher an den Galaxien, als es per Rotverschiebung berechnet wurde.

@Schlumpfine,

Die ganze Entfernungsbestimmung steckt noch in den Kinderschuhen. Es sind lediglich gewisse Anhaltspunkte, um überhaupt erst mal was zu haben.

"sind Quasare, mit einer sehr hohen Rotverschiebung in der Nähe von Galaxien mit geringer Rotverschiebung" ,,,
Kann sein, muss aber nicht. Es kommt darauf an, welchen Weg das Licht gelaufen ist.

Von Plasmabrücken halte ich nicht viel. Dort draußen in Mrd. Lj Entfernung, ist das so eindeutig für mich nicht auszumachen.
Plasma ist dort, wo richtig Hitze ist. Wenn ich von unserer Umgebung ausgehe, dann herrscht im intergalaktischen Raum klirrende Kälte.

Ob die Quasare mit hoher Rotverschiebung in der Nähe von Galaxien mit geringer Rotverschiebung wirklich sind, bedarf der Erforschung.
Bei weiten Entfernungen wird alles, aber auch alles verzerrt dargestellt, aufgrund der Krümmungen, die das Licht an Galaxien vorbei laufen muss.
Eine absolut 1:1 Darstellung ist nicht gegeben.
Zwei Galaxien, die wir nebeneinander sehen, können in zwei unterschiedlichen Richtungen ihren Standort gehabt haben.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon sanchez » Do 15. Jul 2021, 12:23

Was ist Hintergrundstrahlung? Was soll das sein?
Es gibt keine Hintergrundstrahlung. Schwachsinn.
Kannst du hinter eine vorhandene Galaxie gucken und die Strahlung erfassen? Wie soll das gehen.
D.h., wenn wir rundrum gucken, sind fast immer Galaxien vorhanden,
die die Sicht auf das, was dahinter ist, verdecken. Und da will man Hintergrundstrahlung messen. Verar-s-c-he hoch 3.


Hintergrundstrahlung:
Anfang der 60er Jahre arbeiteten Arno Penzias und Robert Wilson mit einer Radioantenne. Dabei entdeckten sie ein Rauschen,
das aus allen Himmelsrichtungen auf die Radioantenne einwirkt. Das konnte nicht sein, dachten sich die beiden.
Sie putzten die Antenne, entfernten den Dreck den Tauben hinterlassen hatten, und andere Maßnahmen.
Aber das Rauschen blieb. Man erkannte: Das ist die vorhergesagte Hintergrundstrahlung.
Dies ist ein Relikt des Urknalls, sozusagen die Restwärme davon. Im Moment des Urknalls war die Hintergrundstrahlung extrem energiereich und hochfrequent.
Dieses Licht von damals, wurde im Laufe der Zeit, durch Expansion des Raumes immer weiter auseinandergezogen.
So dass es heute, in einer infraroten Wellenlänge, einer Temperatur von 3° Kelvin entspricht.

Penzias und Wilson bekamen für Ihre Entdeckung den Nobelpreis.
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