Warum ist es auf dem Berg kalt?

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Do 31. Jul 2025, 22:20

hmpf hat geschrieben:Wärme strömt immer von wärmeren Bereichen zu kälteren Bereichen

Falsch! Du verwechselst Wärme hartnäckig umgangssprachlich mit Temperatur!

Wärme ist physikalisch Energie, eine Prozessgröße.
2. HS der Thermodynamik nach Carnot, Reversibler Prozess:
Grundwissen (Hervorhebung von mir) hat geschrieben:Reversible Prozesse können in beide Richtungen ablaufen. Die Rückwärtsrichtung entspricht dabei der genauen Umkehrung der Vorwärtsrichtung, als ob eine Videoaufzeichnung rückwärts abgespielt würde. Läuft der Prozess einmal in Hin- und einmal in Rückrichtung ab, so sind beide Systeme anschließend unverändert.

Letzteres passiert im Kreislauf bei Energieerhaltung mit Konvektion:
- warme Luft fließt von unten nach oben und wird adiabatisch kälter, d.h. ohne Wärmeleitung
- kalte Luft fließt von oben nach unten und wird adiabatisch wärmer, d.h. ohne Wärmeleitung

Beim Abstieg hat man also einen Wärmefluss = Energiefluss vom kälteren Bereich zum wärmeren!
Der Schlüssel ist die dabei geleistete Arbeit nach dem 1.HS der Thermodynamik: Q = U-W. Es ist ja nicht so, dass man das dir nicht schon x-mal erklärt hätte.

- Arbeit bringt aufsteigende heiße Luft gegen die Schwerkraft nach oben => sie wird kälter.
- Arbeit bringt absteigende kalte Luft durch die Schwerkraft nach unten => sie wird heißer.

Insgesamt ist die Energiebilanz ausgeglichen, mit oben permanent kalter und unten permanent heißer Luft, wie es sich für den reversiblen Prozess gehört: Beide Systeme (oben und unten) sind und bleiben unverändert.

hmpf hat geschrieben:... es sei denn man montiert Kühlschränke in die Troposphäre.
Ich habe da aber noch keine rumfliegen gesehen.
Sie etwa schon? Dann wären wir hier auf Ihre Beweisfotos gespannt.

Dein krampfhafter Versuch hier witzig zu werden hilft dir auch nicht raus. Du hast dich verrannt in eine fixe Idee.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Do 31. Jul 2025, 22:48

hmpf hat geschrieben:Sie könnten ja ein Patent anmelden, bei dem ein kalter Wassertopf seine heiße Herdplatte per
Suggestion oder sonstiger Magie noch heißer macht!

Dein krampfhafter Versuch hier witzig zu werden hilft dir auch nicht raus.

Du lernst es nie, hast dich verrannt in eine fixe Idee mit kindischen Analogien von Autoreifen, Kühlschränken, Kirchendächern, kalten Wassertöpfen und was alles. :lol:

Ich wusste ja von Anfang an, dass solche Diskussion mit einem Klima-Crank nichts bringt. Davon hatte ich schon genug, auch vom Märchen mit der Sättigung, mit dem du jetzt langsam ankommst. Alles alte, längst widerlegte Kamellen.
 
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Fr 1. Aug 2025, 06:57

hmpf hat geschrieben:Von Reflektion spricht man, wenn die Wellenlängen von empfangener und reflektierter Strahlung übereinstimmen.

Warum glaubst du steht es in Anführungszeichen. Tatsache ist, die Erde würde alle Strahlung direkt ins All abgeben ohne eine Atmosphäre die dies verhindern könnte. Es wäre eben dann im Mittel -18 Grad kalt auf der Erde und nicht wie mit Treibhausgasen, die die Atmosphäre aufheizen, ca. 15 Grad im Mittel.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Fr 1. Aug 2025, 07:21

hmpf hat geschrieben:Die Absorption der 15 µm-CO2-Bande stößt über einen weiten Bereich an die 100 %-Grenze.

Auch hier zeigst du mal wieder das du nichts von der Materie verstehst.
Das ist ein Missverständnis der Strahlungstransportphysik.
Ja, das zentrale Absorptionsmaximum bei 15 μm ist nahezu gesättigt.
Aber: Die Flanken der Absorptionsbanden sind nicht gesättigt – durch eine Erhöhung der Konzentration verbreitert sich die „optische Dicke“ → mehr Höhenbereiche tragen zur Emission bei → Emissionshöhe steigt, Temperatur dort ist niedriger → weniger Emission nach außen → Energieüberschuss → Erwärmung notwendig für neues Gleichgewicht.
CO₂ wirkt nicht linear, sondern logarithmisch. Aber der Effekt ist nachweisbar und relevant.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon bumbumpeng » Fr 1. Aug 2025, 08:35

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Von Reflektion spricht man, wenn die Wellenlängen von empfangener und reflektierter Strahlung übereinstimmen.

Warum glaubst du steht es in Anführungszeichen.

Tatsache ist, die Erde würde alle Strahlung direkt ins All abgeben ohne eine Atmosphäre die dies verhindern könnte.

Es wäre eben dann im Mittel -18 Grad kalt auf der Erde und nicht wie mit Treibhausgasen, die die Atmosphäre aufheizen, ca. 15 Grad im Mittel.
Tatsache ist, dass es das physikalisch gar nicht geben kann !!!

Die Erde ist durch ihre Größe und Masse gekennzeichnet. Dadurch muss sie Atmosphäre haben. Erde und Atmosphäre gehören zwangsläufig zusammen. Das kann man nicht trennen.
Eine Trennung widerspricht der Physik. Das ist Antiphysik. Es ist eingesteinte Spinnerei.


Das ist das Gleiche wie bei Mampf:
hmpf hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Wenn nicht geheizt würde, würde die Temperatur der Erdoberfläche auf den absoluten Nullpunkt
von -273°C absinken.
Das ist faktisch absolut nicht möglich !!!!!!!!!!!!!!!!!
Ein Physiker weiß, dass das nicht möglich ist.
Das ist Antiphysik.
Zeigen, mein Lieber.
Ich will sehen.

Beispiel: Pluto: ca. -233°C

Gott, Sie haben die geistige Reife eines Kindes im Vorschulalter!
Der Pluto ist ein gutes Beispiel. Der wird ja von der Sonne beheizt und ist bis zu -235 °C kalt.

Wenn es keine Wärmequelle mehr im Universum gäbe, würde sich die Temperatur überall
im Universum dem absoluten Temperaturnullpunkt von -273 °C annähern.


Geht das in Ihren Kindesverstand rein?
Jetzt werde ich dich, der du Dummzeug laberst, mal AUFKLÄREN.

Wenn es keine Wärmequelle mehr im Universum gäbe, .... DANN GIBT ES AUCH KEIN UNIVERSUM MEHR.
Im Universum gibt es das folglich nicht.
Sobald man Universum hat, gibt es immer auch Wärmequellen.

Das Universum ist Materie / Masse + zugehörige Felder und Energie im Nichts.

Du verdrehst es so, wie es dir in den Kram passt, aber der Physik voll widerspricht. Du spinnst dir was zusammen, was es nicht geben kann.

Deine geistige Unreife ist bemerkenswert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Fr 1. Aug 2025, 09:03

hmpf hat geschrieben:Für das Maß der Absorption ist die Flächengröße der 15 µm-CO2-Bande maßgebend.
Und die ändert sich kaum bei einer Konzentrationserhöhung von 420 auf 1000 ppm.
Bild

LOL – Man sieht deutlich, dass die eingefärbten Ränder zusammen fast die Hälfte der Breite in der Mitte ergeben. Das ist ja fast nichts, "kaum" eine Änderung. Ja nee, ist klar.

Fassen wir mal zusammen, wie du den nachweisbaren Einfluss der CO2-Konzentration auf die Durchschnittstemperatur ins Gegenteil verkehrst. Hier deine wesentlichen Behauptungen:

  • Es gibt keine adiabatische Abkühlung der Atmosphäre durch Konvektion – Nachweislich falsch.
  • Nach Absorbtion wird sofort in die gleiche Richtung wieder emittiert – Nachweislich falsch.
  • Verbreiterung der 15 µm-CO2-Bande ist unwesentlich – Nachweislich falsch.
Sonst noch was an erwiesenen Tatsachen, die du leugnen willst?
Den Unsinn hättest du doch gleich deinem ersten Beitrag so schreiben können. Dann hätte man sich das seitenlange unwürdige Geplänkel erspart.

Dein Rezept ist ja ganz einfach zu verstehen:
Man nehme alles, was die Wissenschaft über die Wirkung von CO2 in der Atmosphäre ermittelt hat und behaupte einfach das Gegenteil. Um glaubwürdiger zu wirken behaupte man Physiker zu sein, pöble unentwegt mit persönlichen Angriffen aus der untersten Schublade und schmücke das Ganze mit immer denselben Grafiken, die man im eigenen Sinn falsch interpretiert. Als angeblicher Physiker behaupte man jeweils der einzige zu sein, der sie korrekt interpretieren kann. Echte Physiker und Klimaforscher beschimpfe man als "CO2-Theologen".

Ob das wohl funktioniert? Natürlich nicht. Es mag ja eine kleine Zielgruppe geben, die dir den Schwachsinn abkauft, aber ich gehöre nicht dazu, und der Skeptiker auch nicht. Ansonsten gibt's hier niemanden, der hier überhaupt mitredet und keinen einziger applaudiert zu deinem Unsinn. So ein Pech aber auch. Das war dann wohl ein Griff ins Klo. :mrgreen:
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 1. Aug 2025, 09:11

@hmpf

Eine einfache Frage zu diesem Thema: Wie entsteht der Föhn auf der Nordseite der Alpen?

Die Erklärung, die ich kenne ist:

An der Alpensüdseite steigt die feuchtwarme Luft auf, und durch die adiabatische Abkühlung kondensiert der Wasserdampf und es regnet dort. Durch die Kondensation entsteht Wärme, die die Abkühlung der Luft "bremst".
Auf der Nordseite sinkt diese Luft ab und erwärmt sich adiabatisch. Damit wird sie wärmer als auf der Südseite und man hat einen warmen und trockenen Wind.

Ist das nach Ihrer Meinung so richtig?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Fr 1. Aug 2025, 11:11

hmpf hat geschrieben:Tatsächlich verlaufen die meisten Luftströmungen horizontal und erhalten fast nur dann vertikale
Komponenten, wenn sie gegen ein Gebirge stoßen.
Auf dem flachen Lande sind vertikale Luftströmungen sehr selten, das bestätigt Ihnen jeder Segelflieger.

Unsinn. In Afrika steigt heiße Luft von der Äquatorzone auf und wird kalt. Nicht weil es dort Gebirge gibt, sondern weil die Oberfläche dort von der Sonne stärker erhitzt wird als in anderen Breiten. Die aufgestiegene Luft sinkt weit nördlich und südlich wieder ab. Und das Nicht, weil es dort Flachland gibt.

Am Bodensee z.B. beobachtet man das Phänomen täglich:

- Das Land heizt tagsüber schneller auf als das Wasser => Luft steigt vertikal vom Land auf – nicht weil es dort Berge gibt – und es entsteht unten durch Druckausgleich Seewind vom Wasser zum Land, wobei über dem Wasser die vom Land aufgestiegene Luft vertikal absinkt. Ein Kreislauf. Das kann dir jeder Segler bestätigen.

- Abends hört das auf und es herrscht Flaute auf dem See. Wer noch nicht im Hafen ist muss den Motor anwerfen oder abwarten und Tee trinken. Das kann dir jeder Segler bestätigen.

- Nachts kühlt das Land schneller ab als das Wasser => Luft steigt vom Wasser vertikal auf – nicht weil es dort Berge gibt – und es entsteht unten durch Druckausgleich Landwind vom Land zum Wasser, wobei über dem Land die vom Wasser aufgestiegene Luft vertikal absinkt. Ein Kreislauf. Das kann dir jeder Segler bestätigen.

Wikipedia zum Land-See-Windsystem an Küsten und Binnenseen:
wikipedia hat geschrieben:Die Ursache des jeweiligen Windes ist thermischer Natur und beruht auf der zwei- bis dreimal so schnellen Erwärmung bzw. Abkühlung der Luft über einer Landoberfläche im Vergleich zur Luft über einer Wasseroberfläche. Die erste theoretische Erklärung des Phänomens stammt von James Pollard Espy (1785–1860).

Global sind vertikale Luftströmungen keineswegs sehr selten, sondern ganz normal und unvermeidlich. Sie treten praktisch überall auf, je nach Beschaffenheit der Oberfläche und der Sonneneinstrahlung vor Ort.

Fazit: Du hast keine Ahnung von Luftströmungen, Meteorologie und der Physik dahinter. Du denkst dir irgendwas aus, was keiner näheren Betrachtung stand hält. Der Hochstapler hier bist du.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 1. Aug 2025, 12:17

@All

Nun ein Versuch eines Modells für den Vorgang.

Durch verschiedene Ursachen gibt es vertikale Luftströmungen wegen Temperaturdifferenzen in niedrigen Höhen. Beispiele hat ja Frau Holle genannt. Das wären etwa Temperaturdifferenzen entlang der Küsten wegen dem Unterschied zwischen der Temperatur von Land und Wasser. Auch gibt es solche Strömungen zwischen dem Äquator und den Zonen, wo auch wie Wendekreiswüsten sich befinden (Sahara, Arabische Wüsten, Atacama)- Die etwa durch die Sonneneinstrahlung auf dem Land erwärmte Luft steigt auf und kühlt sich dadurch adiabatisch ab. An der Tropopause angekommen, gibt sie durch die Wärmestrahlung ins Weltall mit den "Treibhausgasen" noch etwas Wärme ab und sinkt nach unten. Dabei erwärmt sie sich adiabatisch. Am Boden angekommen, spielt sich der Vorgang erneut ab.

Ist dies einigermaßen plausibel?

Gruß
Rudi Knoth
Zuletzt geändert von Rudi Knoth am Fr 1. Aug 2025, 12:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 1. Aug 2025, 12:54

hmpf hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... Ist dies einigermaßen plausibel? ...

Nö, ohne Treibhausgase würde Ihre Beschreibung einem Perpetuum Mobile entsprechen.
Wenn Sie bei einem Kühlschrank den schwarzen Kühlerkörper auf der Rückseite überbrücken,
erzeugt der Kühlschrank im Innern keine Kälte, sondern Wärme.
Tja und dieser Kühlkörper fehlt nun mal in einer Atmosphäre ohne Treibhausgase.


Also ich dachte, daß ich diesen Begriff "Treibhausgase benutzt habe. Hier nochmal die Textstelle:

Die etwa durch die Sonneneinstrahlung auf dem Land erwärmte Luft steigt auf und kühlt sich dadurch adiabatisch ab. An der Tropopause angekommen, gibt sie durch die Wärmestrahlung ins Weltall mit den "Treibhausgasen" noch etwas Wärme ab und sinkt nach unten.


Gruß
Rudi Knoth
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