Warum ist es auf dem Berg kalt?

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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mi 30. Jul 2025, 20:52

hmpf hat geschrieben:Warum sollte ich so einen Unfug anstellen?
Rechnen Sie doch vor, wie die gemessenen Temperaturwerte ohne Strahlungskühlung,
also ohne Treibhausgase überhaupt entstehen könnten.

Deine Strohmänner musst du schon selbst ausrechnen. Aber wie wir ja bereits wissen, scheiterst du daran eh kläglich.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mi 30. Jul 2025, 22:46

hmpf hat geschrieben:Irgendwelche Luftbewegungen innerhalb eines Volumens können Wärme zwar erzeugen, aber definitiv nicht vernichten.

Das ist nicht korrekt formuliert:
Luftbewegungen (Konvektion) erzeugen keine Wärme – sie transportieren sie.
Adiabatische Prozesse ändern die Temperatur, ohne dass Wärme mit der Umgebung ausgetauscht wird.
Beispiel: Ein Luftpaket steigt auf → dehnt sich durch geringeren Druck aus → kühlt ab.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mi 30. Jul 2025, 23:53

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Irgendwelche Luftbewegungen innerhalb eines Volumens können Wärme zwar erzeugen, aber definitiv nicht vernichten.

Das ist nicht korrekt formuliert

Nicht nur das. Es ist buchstäblich Un-Sinn.
Wie alle Crackpots begreift er die Begriffe nicht und verwendet sie falsch.

Seit ca. 100 Jahren beruht die Definition der Wärme vollständig auf dem Energiebegriff. Sie liegt im 1. Hauptsatz der Thermodynamik und lautet: Wird in einem Prozess an einem makroskopischen System die innere Energie U um ΔU geändert, während am System die Arbeit W verrichtet wird, dann ist die Differenz Q = ΔU−W die Wärme, die dabei in das System übertragen wurde.

Wärme ist Energie, die übertragen wird. Und Energie kann nicht erzeugt werden, wie unser angeblicher Physiker hier meint, und natürlich kann sie auch nicht vernichtet werden. Energie kann lediglich übertragen oder umgewandelt werden, z.B. potentielle in kinetische Energie oder Arbeit in Wärme und umgekehrt.

Auf unseren Hochstapler trifft genau das zu, was bei wiki über Crackpots zitiert wird:
"Die üblicherweise akzeptierten Axiome, Definitionen und Fachausdrücke sind nicht für sie. Wenn sie einen Begriff verwenden – manchmal offensichtlich in zwei verschiedenen Bedeutungen im selben Syllogismus –, so ist es unmöglich zu sagen, was sie damit genau meinen. – Nature, 8 Nov 1906

Was immer der Crank hier mit Wärme meint – möglicherweise Temperatur – so ist klar: Was erzeugt werden kann, das kann auch vernichtet werden. Schon deshalb ist seine Aussage Unsinn.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Do 31. Jul 2025, 07:02

hmpf hat geschrieben:Es transportiert also nur die vom Boden erhaltene Wärme nach oben.

Richtig. Aber daraus zu schließen, dass Konvektion keine Rolle beim Energiehaushalt spielt oder nicht zur Abkühlung beiträgt, ist nicht korrekt.
Denn:
Konvektion ist ein unverzichtbarer Teil des Wärmetransports in der Atmosphäre.
Sie verteilt die durch die Sonne am Boden eingebrachte Energie nach oben, wo sie dann durch Strahlung (von CO₂, H₂O etc.) ins All abgegeben wird.
Ohne diesen Mechanismus würde sich der Boden stärker aufheizen, die obere Atmosphäre bliebe kälter, und der Energiehaushalt wäre instabil.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Do 31. Jul 2025, 08:30

hmpf hat geschrieben:Konvektion ist nicht die Ursache einer Temperaturdifferenz.

Aber eben genauso notwendig. Du lernst langsam , immerhin.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Do 31. Jul 2025, 10:08

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:... Wärme ist Energie, die übertragen wird. Und Energie kann nicht erzeugt werden, ...

Tut so viel dummdreiste Hochstapelei und das permanente Entlarvt werden nicht langsam weh?
Ich habe nirgendwo von „Energievernichtung“ gesprochen.

Doch, im nächsten Satz gleich wieder:

hmpf hat geschrieben:Es kann aber z.B. Wärme-Energie dadurch vernichtet werden, dass sie in Strahlungs-Energie umgewandelt wird

Du hast geschrieben, dass Wärme durch Luftströmung erzeugt werden kann, und hier redest du wieder wieder von vernichten. Das ist mindestes sehr ungenau formuliert und sachlich schlicht falsch.

Nach deiner Vorstellung muss sich Wärme entweder an Tropopause stauen oder dort von Treibhausgasen durch Abstrahlung vernichtet werden bzw. verschwinden. Ist doch so. Leugnen ist zwecklos.

Das ist und bleibt eben falsch. Auch ohne Treibhausgase gäbe es an der Troposphäre keinen Wärme- oder Energiestau. Das willst du halt nicht kapieren.

hmpf hat geschrieben:Wie man sieht, strahlen die Treibhausgase (rote Linie) schon über 50 % der Leistung, die der Erdboden
selbst abstrahlt (grüne Linie).

Hä? Schon über 50%? Viel weniger als 100% muss es heißen! Die Differenz bleibt in der Atomsphäre, aufgehalten durch die Treibhausgase in der Atmosphäre, wobei diese aufgeheizt wird und nicht etwa gekühlt.

Ohne Treibhausgase würde bekanntlich 100% der Oberflächenstrahlung direkt ins All abgestrahlt. Denn O2 und N2 wechselwirken nicht mit EM-Strahlung. Nur Moleküle mit mehr als zwei Atomen tun das. Deshalb nennt man sie Treibhausgase, weil sie die Strahlung der Oberfläche absorbieren und nur verzögert wieder abgeben, und zwar zufällig in alle Richtungen, auch seitlich und zurück nach unten, so dass diese re-emittierte Strahlung erneut absorbiert werden kann usw. usf.

hmpf hat geschrieben:Bei einer Erhöhung der Treibhausgaskonzentration würde also das System Erde/Atmosphäre stärker gekühlt.

Blödsinn. Mehr Treibhausgase halten mehr Strahlungsenergie in der unteren Atmosphäre, was diese aufheizt und nicht kühlt, du Physiker! Da nützt es wenig, dass die Treibhausgase in der oberen Atmosphäre auch ins All abstrahlen, so dass es oben etwas kühler wird als es ohnehin schon ist.

Dummerweise können wir nur in der unteren Atomsphäre leben, lächerliche 5 km dick aber 40000 km lang und breit. Die höchste Stadt liegt ca. 5 km über dem Meeresspiegel, und dort ist die Lebenserwartung deutlich geringer. Das hält der menschl. Körper nicht lange aus ohne Schaden zu nehmen.

hmpf hat geschrieben:Dies ist spätestens seit den ersten von Satelliten aus gemessenen IR-Spektren aus dem Jahre 1970 bekannt.

Genau: Schon seit den 60ern ist bekannt, dass wegen der Treibhausgase weniger Energie ins All entweicht als die Oberfläche abstrahlt, was die Atmosphäre zunehmend erwärmt und nicht abkühlt, wie du behauptest. Man nennt es den Treibhauseffekt, du "Physiker".

hmpf hat geschrieben:Da dies die CO2-Theologen Ganteför, Lesch und Latif natürlich nicht wahrhaben wollen, haben sie eine
„Strahlungstransportgleichung“ erfunden.

Im Unterschied zu dir sind das echte Physiker, die auch wissen wovon sie reden.

hmpf hat geschrieben:Dabei wird die Strahlung zwar absorbiert, in Wärme umgewandelt aber sogleich von denselben Molekülen in die gleiche Richtung wieder emittiert. Bei diesem Re-Emissions-Vorgang [...]

Für diesen Quatsch hast du keinen Beleg. Das hätte den gleichen Effekt wie gar keine Absorbtion/Emission. Reemission wurde dir schon im physikerboard vergeblich erklärt und dein Faden dann auch zu recht geschlossen, als du diesen frei erfundenen, unphysikalischen Quatsch einfach weiterhin behauptest hast.

Richtig ist vielmehr: Die absorbierte Strahlung wird nicht sofort, sondern verzögert wieder emittiert und auch nicht in die gleiche Richtung, sondern in eine zufällige Richtung.

Oder meinst du vielleicht, das sich ein im Atom gebundenes Elektron die Richtung merkt, aus der es angeregt wurde um dann entsprechend auch wieder abzustrahlen? Was für ein hirnrissiger Gedanke!

Zur verzögerten Abstrahlung:
Spektrum: "Typischerweise liegt diese Zeit im Bereich von ns, kann aber in metastabilen Zuständen bis einige ms betragen."
wikipedia: "Der genaue Zeitpunkt, zu dem ein energetisch angeregtes System ein Photon emittiert, ist nicht vorhersagbar. Stattdessen erlaubt die Quantenphysik lediglich die Angabe einer Wahrscheinlichkeit dafür, dass innerhalb einer bestimmten Zeitspanne eine Emission stattfindet."

Jedes von der Oberfläche abgestrahlten Photon, das in der Atmosphäre lange herumirrt, weil es immer wieder absorbiert und in zufällige Richtung emittiert wird, steigert logischerweise inzwischen die Temperatur der Atomsphäre. Das ist das genaue Gegenteil von Kühlung.

Weißt du wie lange es dauert, bis es eine Strahlungsportion (Photon) vom Inneren der Sonne schließlich bis zur Oberfläche schafft um dort schließlich ins All zu entkommen? Das dauert zwischen 10.000 und 170.000 Jahren! Die Ursache in der Sonne ist zwar Streuung und nicht Re-Emission, aber die lange Zeitspanne kommt eben dadurch zustande, dass die Richtung einer Streuung eher zufällig ist, wie auch bei der Re-Emission in der Atmosphäre.

Aber dass du keine Vorstellung vom Faktor Zeit hast, haben wir ja schon bei der Adiabasie gesehen.

Um auch mal so unverschämt wie du zu fragen: Wann willst du anfangen dich für Physik zu interessieren?
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Do 31. Jul 2025, 16:09

hmpf hat geschrieben:Der Wärmeabtransport durch die Treibhausgase erfolgt völlig unabhängig von etwaigen Luftbewegungen.

Was du ja nicht vorrechnen kannst. Der Wärmetransport ermöglicht ja erst das die Wärme über Strahlung dann abgegeben werden kann.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Do 31. Jul 2025, 16:24

hmpf hat geschrieben:Nur wäre die Tropopause ohne Treibhausgase wärmer als der Erdboden und fast so warm wie die Stratosphäre.

Die Absorption von CO2 ist oberhalb von 100 ppm seit über 600 Millionen Jahren bereits stark gesättigt.
Dass die Absorption des CO2 stark gesättigt ist, hat Knut Angström im Jahre 1907 bei der damaligen
Konzentration von 280 ppm bereits festgestellt.
Also bewirkt eine Erhöhung der CO2-Konzentration fast keine Zunahme der Absorption, aber eine deutliche
Zunahme der Strahlungsemission der CO2-Moleküle. Somit kühlt eine Zunahme der CO2-Konzentration das
System Erde/Atmosphäre.

Wenn die nie nachgewiesene Re-Emission nicht die Richtung der Strahlung beibehalten würde, würde die
Intensität bereits nach 2 Re-Emissionsvorgängen auf 1/36-tel also ca. 3 % reduziert werden.

Dein Beitrag enthält eine Reihe populärer Argumente aus klimaskeptischen Kreisen, die sich auf alte Experimente oder vereinfachte Annahmen stützen. Diese Argumente sind aber physikalisch entweder überholt, irreführend oder unvollständig. Sieht man schon daran, dass du die Formeln nicht kennst. Geschweige denn etwas vorrechnen kannst,.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Do 31. Jul 2025, 17:23

hmpf hat geschrieben:Wieviel Wärme würde denn ohne Treibhausgase vom Boden in die Tropopause transportiert?
Gar keine!

Die Erde würde fast alle IR Strahlung der Sonne einfach direkt wieder in den Weltraum zurückstrahlen.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Do 31. Jul 2025, 17:37

hmpf hat geschrieben:Wieviel Wärme würde denn ohne Treibhausgase vom Boden in die Tropopause transportiert?
Gar keine!
Es würde nur die von der UV-Absorption des Ozons in der Stratosphäre absorbierte Sonnenstrahlung,
per Wärmeleitung durch die Tropopause und Troposphäre in den Erdboden geleitet.
Somit gäbe es einen umgekehrten Wärmefluss von oben nach unten und nicht wie jetzt von unten
vom Erdboden nach oben bis zur Tropopause.
[...]
Dann rechnen Sie doch vor, wie warm die Tropopause ohne Treibhausgase aber mit Ozon wäre.

LOL – Du stellst wilde Behauptungen auf und andere sollen vorrechnen.
Rechne du doch mal deinen Blödsinn vor!
Mit dem Ohmschen Gesetz kommst du natürlich nicht weit.

Wenn man dir was vorrechnet, dann hast du nichts zu sagen außer "Bringen Sie ein lesbares Zitat aus dem Internet". :lol:
 
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