Frau Holle hat geschrieben:Ich habe es mal mit brauchbaren Werten ausgerechnet:
Zuggeschwindigkeit relativ zum Gleis: 0,8 c
U2-Geschwindigkeit relativ zum Zug: 0,6 c
Abstand M1-M2: 1 Ls (Lichtsekunde)
Dann dauert eine Fahrt der U2 zwischen den Messstellen genau 1 Sekunde am Gleis bzw. Bahnhof gemessen (auf einer U₀ abgelesen), egal in welche Richtung sich die U2 bewegt:
Hallo Frau Holle,
Du gibst den Abstand zwischen M1-M2 mit 1 Ls an.
Im Prinzip ist die Versuchsanordnung ähnlich dem Achilles mit der Schildkröte Paradoxon.
Dabei ist, wenn U2 in Fahrtrichtung unterwegs ist, M1 die Schildkröte, sie hat Streckenmäßig Vorsprung und ist langsamer,
und U2 entspricht Achilles, der bei Ort 0 startet und schneller ist als die Schildkröte bzw. M1.
Die Zeit errechnet sich aus:
}{ v_{ U2 }- v_{ M1 } }= \frac{ Vorsprung Schildkroete} { v_{ Achilles }- v_{ Schildkroete} })
Bei Achilles ist die Strecke M1-M2 der Vorsprung, den die Schildkröte hat, geteilt durch die Geschwindigkeit von Achilles (U2) minus die Geschwindigkeit von der Schildkröte (M1).
Für den Rückweg von U2, ist U2 die Schildkröte und M2 Achilles.
Kurt will aber aus der Zeitdilatation die Geschwindigkeit der Plattform ermitteln.
Kann also mit deinem Wert 1Ls in beiden Richtungen gerechnet werden?
Er spricht davon, dass auf dem Hinweg v(U2) = 105m/s weniger Zeit verstreicht auf U2 als auf dem Rückweg v(U2) = 95m/s
Er nennt das alternierenden Uhrengang. Das ist falsch, sie U2, braucht nur unterschiedliche lange (gemessen mit einer anderen Uhr).
Also kommt man nicht drumherum auch die Längenkontraktion zu berücksichtigen.
Oder stehe auf dem Schlauch und es kürzt sich raus?