Kurt´s Paper analysiert

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Daniel K. » So 13. Nov 2022, 21:50

Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Geschwindigkeit ist aber eben nicht etwas, dass man in ein Objekt selber drücken kann, und welche dann dem Objekt innewohnt.

Ich hoffe du kannst dir das merken und kommst nicht wieder mit entsprechenden Leerbehauptungen daher.

Keine Ahnung was Du wieder brabbelst.


Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Geschwindigkeit benötigt immer etwas für eine Relation, es ist die Geschwindigkeit zwischen der Uhr und "Etwas" ...

Ich habe dir erst vor kurzem den Unterschied in diesem Begriff, die notwendige Differenzierung, erklärt, schon wieder vergessen?

Zur Erinnerung:

- ist mit x Geschwindigkeit unterwegs
- hat eine Geschwindigkeit gegen ...

Das erste bedarf einer Strecke und einer Zeiteinheit, das zweite eines Gegenüber, dabei kann es sich durchaus um eine Relativgeschwindigkeit handeln.

Kurt, es gibt keinen Unterschied bei nur einem Begriff. Geschwindigkeit ist ein Begriff, da gibt es keinen Unterschied. Du verstehst es nur nicht, auch im ersten Fall gibt es ein System, auch wenn Du es nicht explizit nennst. Beide Fälle beschreiben einen identischen Sachverhalt. Wenn x mit v = 10 m/s unterwegs ist, dann muss es etwas gegeben, gegen das diese Geschwindigkeit gemessen wird. Man hat immer eine Strecke und eine Zeit, darum sag ich Dir ja, lerne die Begriffe Ort, Dauer, Geschwindigkeit.

Wenn Du glaubst, Du hast da zwei verschiedene Dinge beschrieben, dann belegst Du damit nur, Du verstehst noch immer nicht, was Geschwindigkeit ist.

Ein Objekt kann nicht einfach mit 10 m/s nur so unterwegs sein, es gibt immer ein Bezugssystem in dem es in einer Sekunde dann genau die Strecke von 10 m zurücklegt. Und in dem hat es dann eine Geschwindigkeit gegen ein fiktives Objekt, das in diesem System ruht. Es gibt da keinen Unterschied.
Daniel K.
 
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Daniel K. » So 13. Nov 2022, 21:53

Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
keine Geschwindigkeit beeinflusst selber den Gang der Uhr.

Aber Manuel, sind die, die festgestellt haben, dass der Gang einer Uhr auch von ihrer Bewegungsgeschwindigkeit abhängt alles Deppen oder was? Haben die sich alles aus den Fingern gesogen und lügen uns was vor?

Nein Kurt, die haben die Schule nur nicht nach der zweiten Klasse abgebrochen, in Physik aufgepasst und verstanden, was eine Geschwindigkeit genau ist, und was sie eben nicht ist. Und sie ist keine Ladung, die man einem Ding oder Objekt einfach so anheften kann. Und weil sie das wissen, drücken sich sich eben unpräzise aus, weil man sonst viel mehr Wörter braucht. Die gehen einfach davon aus, die anderen haben genug Ahnung um das richtig zu begreifen.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Daniel K. » So 13. Nov 2022, 21:55

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Die Geschwindigkeit hat keinen Einfluss auf die Uhr selber

Doch hat sie, je schneller die Uhr unterwegs ist desto langsamer taktet sie.

Falsch, je schneller sie gemessen wird, um so langsamer wird die Taktrate der Uhr gemessen.
Kurt hat geschrieben:
Hat deine Messung irgendeinen Einfluss auf die Taktung irgendeiner Uhr?

Nein Kurt, habe ich nun echt ganz oft auf unterschiedliche Arten erklärt. Nachdem mir klar ist, was bei Dir da im Kopf nicht verstanden ist.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Daniel K. » So 13. Nov 2022, 22:01

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
... wie ist es denn?

So wie ich schrieb. Es gibt Millionen von möglichen Geschwindigkeiten aber nur eine die für den Beobachter auf der Plattform relevant ist: eben die 5 m/s. Diese 5 m/s beeinflussen wie die Uhr für den Beobachter auf der Plattform läuft. Welche Geschwindigkeit Millionen andere Beobachter messen kann logischerweise nicht entscheidend sein. Oder siehst du es anders?

Auch auf die Gefahr mich unbeliebt zu machen und Dir auf den Sack zu gehen, ich muss widersprechen, magst das richtig meinen, ist aber so noch immer nicht passend genug. Lassen wir einfach den Einfluss auf die Uhr weg, alles was sich so verstehen lasst, als ob es die Uhr physikalisch tangiert. Keine Geschwindigkeit beeinflusst die Uhr selber. Nur eine andere Messung, die wir gegenüber der Uhr machen können. Wenn wir schneller gegen die Uhr fliegen ist die Beule größer. Die Geschwindigkeit, die größere hat aber nicht die Uhr beeinflusst. Sie ist nicht größer geworden.

Kurt hat die Vorstellung, die Geschwindigkeit hat auf eine Uhr einen physikalischen Einfluss, die kann an der Uhr selber etwas verändern und das meint er müsste man dann ja messen können. Diese physikalische Veränderung gibt es nicht, Kurt glaubt, die Uhr selber könnte so zum Beispiel schwerer werden, wenn sich die Geschwindigkeit ändert und dann will er die Uhr wiegen und kann sagen, wie schnell da was ist.

Genau da liegt das Problem hier.

Die Geschwindigkeit selber hat keinen physikalischen Einfluss auf die Uhr und darum ändert sich an der nichts und darum kann man das im Zug auch nicht messen.
Daniel K.
 
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » So 13. Nov 2022, 22:46

Daniel K. hat geschrieben:Genau da liegt das Problem hier.


Genau, nämlich deins.

Daniel K. hat geschrieben:Die Geschwindigkeit selber hat keinen physikalischen Einfluss auf die Uhr und darum ändert sich an der nichts


Das ist also dein vermeintlich letzter "Trumpf" den du in die Waagschale werfen kannst.

Daniel K. hat geschrieben: und darum kann man das im Zug auch nicht messen.


Heisst also:
Hat die Bewegung der Uhr, der Zustand "bewegt" einen Einfluss auf den Gang der Uhr, auch ihre Geschwindigkeit bei dieser Bewegung, dann kann man das im Zug messen/erkennen/auswerten.
Nicht nur dass dieser bewegt ist, sondern auch wie schnell.
Willkommen in der Realität, die Gangveränderung bei Bewegtsein einer Uhr ist nämlich wissenschaftlich nachgewiesen.

Kurt

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » So 13. Nov 2022, 22:57

Daniel K. hat geschrieben:Diese physikalische Veränderung gibt es nicht,

Sorry aber du liegst komplett falsch. Es ist ja tatsächlich so das relativ bewegte Uhren langsamer gehen. H&K beweisen es. Diese Uhren sind ja tatsächlich physikalisch langsamer gelaufen, weil sie sich mit einer relativen Geschwindigkeit bewegt haben.
McMurdo
 

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Daniel K. » So 13. Nov 2022, 23:18

McMurdo hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Diese physikalische Veränderung gibt es nicht, ...

Sorry aber du liegst komplett falsch. Es ist ja tatsächlich so das relativ bewegte Uhren langsamer gehen. H&K beweisen es. Diese Uhren sind ja tatsächlich physikalisch langsamer gelaufen, weil sie sich mit einer relativen Geschwindigkeit bewegt haben.

Nein und Du musst Dich nicht entschuldigen und nein ich liege nicht falsch. Du musst unterscheiden, zwischen dem was man das Zwillingsparadoxon nennt und dem was wir hier aktuell am Wickel haben. Was ich schreibe ist richtig, wenn nicht, wird Peterle zeitnah eine Party machen und das feiern, sei sicher. Wenn da nichts kommt, passt es.

Schau, es ist wirklich so, die einfache Messung einer Geschwindigkeit kann keinen physikalischen Effekt und keine physikalische Wirkung und auch somit keinen Einfluss auf den Lauf und die Taktgeschwindigkeit oder Taktfrequenz einer Uhr haben. Ein physikalischer Einfluss ist eine reale Veränderung, so wie wenn Du eine Uhr real schneller oder langsamer laufen lässt.

Ich habe das schon Kurt erklärt, nimm ein radioaktives Isotop, nimm eine Atomuhr, messe die Dauer der SI-Sekunde und damit dann die Halbwertszeit. Sagen wir mal die beträgt genau 1 s. Wenn Du die Uhr nun verstellst, also physikalisch schneller oder langsamer laufen lässt, dann wirst Du je nachdem was Du da drehst, nicht mehr 1 Sekunde messen, weil Deine Uhr geht falsch. Heißt, wenn sich eine Uhr physikalisch ändert, dann muss sich die Halbwertszeit auch ändern.

Noch mal anders, es ist egal, ob Du gegenüber der Uhr beschleunigst oder die Uhr gegenüber Dir. Wirst Du ja wohl kaum bestreiten, das Ergebnis ist, die Geschwindigkeit zwischen Euch ändert sich. Nun kann oder könnte man ja annehmen, eine Beschleunigung würde bei einer Uhr etwas an Spur physikalisch hinterlassen, etwas real an der Uhr selber ändern, die läuft dann dadurch real langsamer oder schneller. Könnte ja sein.

Aber wenn man selber beschleunigt und seine Geschwindigkeit gegenüber der Uhr ändert, kann die Uhr kaum etwas davon mitbekommen, woher soll die wissen, dass man seine Geschwindigkeit geändert hat, heißt, sie kann sich dann sicher nicht physikalisch ändern, sie kann ihre Taktfrequenz deswegen nicht ändern. Wenn der erst Fall wahr wäre, dann könnte man somit unterscheiden, ob die Uhr oder der Beobachter beschleunigt wurde, denn im ersten Fall würde die Uhr sich physikalisch verändert haben.

Es ist nun etwas anders, zwei Uhren die zueinander bewegt waren, später wieder in einem System zusammenzubringen und dann die gesamte Laufzeit zu vergleichen. Klar, da gibt es dann wie beim Zwillingsparadoxon einen Unterschied. Da ist die Symmetrie aber gebrochen. Wenn man nur zwei unterschiedliche Geschwindigkeiten zu einer Uhr betrachtet, sollte schon klar sein, dass es hier keine ausgezeichnete Geschwindigkeit gibt, welche den Lauf der Uhr selber physikalisch verändert und die andere das hingegen nicht macht.

Ist nun auch spät und ich habe hier echt viel schon geschrieben, such Dir selber ein paar Links raus. Oder lese was ich so alles geschrieben habe.

Aber wenn selbst Du hier Probleme hast, dann hebt das nur Kurt an, ich dachte nicht, dass es bei Dir auch klemmt.


Genau, da war noch was, ich hatte das mit der kinetischen Energie beschrieben, die Messung der Geschwindigkeit hat auch auf diese Energie einen Einfluss, aber natürlich ändert sich die Masse des Objektes nicht. Wenn Du aber das Objekt mit 100 m/s gegen den Kopf bekommst und nicht mit 10 m/s, dann gibt das real doch einen Unterschied. Eventuell sollte man sich das mit dem Symmetriebruch genauer ansehen, und wie das mit dem Zwillingsparadoxon ist. Wie dem auch sei, ganz sicher kann die Geschwindigkeit die ich gegenüber einer Uhr habe, dieser Uhr nicht physikalisch im Lauf ändern.

Nehmen wir eine Uhr in einem Lichtjahr Entfernung, ich bewege mich mit 0,7 c auf diese Uhr zu, ich messe wie diese - da zu mir bewegt - langsamer tacktet. Nun erhöhe ich meine Geschwindigkeit auf 0,9 c und kann messen, die Uhr läuft nun noch langsamer. Dir ist sicher bekannt, Information kann nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit übermittelt werden. Somit ist es unmöglich, dass die Uhr in einer Entfernung von einem Lichtjahr mitbekommen hat, ich bin nun um 0,2 c schneller geworden und dieser deswegen meint, sie müsste entsprechend noch langsamer laufen und takten. Sollte Dir einleuchten. Denke das ist doch recht logisch und klar. Damit sollte das geklärt sein, meine Geschwindigkeitsänderung kann keinen Einfluss auf die physikalische Laufgeschwindigkeit der Uhr selber haben.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Mo 14. Nov 2022, 00:19

Daniel K. hat geschrieben:Nein und Du musst Dich nicht entschuldigen und nein ich liege nicht falsch.

Doch du liegst wirklich falsch. Eine relativ zu bewegte Uhr geht tatsächlich für mich real langsamer als eine zu mir ruhende Uhr.
Die gilt symmetrisch für 2 zu vergleichende Inertialsysteme.

Um bei dem Beispiel zu bleiben: derjenige auf der Plattform steht bei M1 und schickt die U2 los und stoppt die Zeit auf seiner Uhr bis die U2 wieder bei M1 ankommt. Dann wird er feststellen das seine Uhr 20 Sekunden anzeigt, die U2 aber ein ganz ganz klein bischen weniger Zeit.
Was nicht geht , ist daraus irgendeine Geschwindigkeit für den Beobachter auf der Plattform abzuleiten. Denn die Zeitdilatation der U2 ergibt sich aus der Relativgeschwindigkeit zu genau diesem Beobachter auf der Plattform. Und nicht aus einer anderen Relativgeschwindigkeit zu einem anderen beliebigen Beobachter, weder am Bahnhof noch sonst wo.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Mo 14. Nov 2022, 00:40

McMurdo hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:Nein und Du musst Dich nicht entschuldigen und nein ich liege nicht falsch.

Doch du liegst wirklich falsch. Eine relativ zu bewegte Uhr geht tatsächlich für mich real langsamer als eine zu mir ruhende Uhr.
Die gilt symmetrisch für 2 zu vergleichende Inertialsysteme.

Um bei dem Beispiel zu bleiben: derjenige auf der Plattform steht bei M1 und schickt die U2 los und stoppt die Zeit auf seiner Uhr bis die U2 wieder bei M1 ankommt. Dann wird er feststellen das seine Uhr 20 Sekunden anzeigt, die U2 aber ein ganz ganz klein bischen weniger Zeit.
Was nicht geht , ist daraus irgendeine Geschwindigkeit für den Beobachter auf der Plattform abzuleiten. Denn die Zeitdilatation der U2 ergibt sich aus der Relativgeschwindigkeit zu genau diesem Beobachter auf der Plattform. Und nicht aus einer anderen Relativgeschwindigkeit zu einem anderen beliebigen Beobachter, weder am Bahnhof noch sonst wo.


Seid ihr denn beide absolut verblendet, Sklave einer widersinnigen Theorie?

Eine Frage an dich, da ich den Eindruck habe du hast das PDF immer noch nicht kapierst.

Was bitteschön hat der Beobachter auf der Plattform mit dem Gang der U2 zu tun?
Was ist wenn dieser Beobachter einfach nicht vorhanden ist? Taktet dann die U2 anders? Oder überhaupt nicht?

Kurt

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Mo 14. Nov 2022, 05:07

Daniel K. hat geschrieben:Schau, es ist wirklich so, die einfache Messung einer Geschwindigkeit kann keinen physikalischen Effekt und keine physikalische Wirkung und auch somit keinen Einfluss auf den Lauf und die Taktgeschwindigkeit oder Taktfrequenz einer Uhr haben. Ein physikalischer Einfluss ist eine reale Veränderung, so wie wenn Du eine Uhr real schneller oder langsamer laufen lässt.

Im Ruhesystem des Beobachters, zu dem die Uhr relativ bewegt ist, hat diese Geschwindigkeit durchaus eine Auswirkung auf die Uhr: sie geht für diesen Beobachter langsamer als seine eigene, zu ihm ruhende Uhr.

Im Ruhesystem der Uhr ändert sich dadurch aber tatsächlich nichts, das ist richtig. Dort geht die Uhr weiterhin so wie eine Uhr nun mal geht. Es gibt dort keine Möglichkeit das irgendwie festzustellen, denn es laufen ja, z.B. beim Zwillingsparadoxon, in dem Ruhesystem ja tatsächlich alle Vorgänge langsamer ab. Es besteht also keine Möglichkeit das irgendwie festzustellen. Erst wenn man wieder am selben Ort mit der anderen Uhr vergleicht sieht man: auf der einen Uhr ist weniger Zeit vergangen als auf der anderen Uhr.
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