Warum ist es auf dem Berg kalt?

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Mo 8. Sep 2025, 21:47

Da ja hier @Kurt, @Skeptiker und @Frau Holle um jeden Preis eine sachliche Diskussion verhindern wollen:
hmpf hat geschrieben:Falls es hier noch mehr User gibt, die nicht verstehen, warum es in der Tropopause eine Wärmesenke geben muss:
Nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik fließt Wärme stets von warmen Bereichen zu kälteren
Bereichen – niemals umgekehrt.
Wenn man also einen Kochtopf mit kochendem Wasser auf eine ausgeschaltete kalte Herdplatte stellt,
fließt solange Wärme vom Topf in die Herdplatte, bis die Temperaturen von Platte und Topf exakt gleich sind.
In diesem Beispiel war der Topf mit kochendem Wasser die Wärmequelle und die ausgeschaltete Herdplatte
war die Wärmesenke. In der Atmosphäre ist es genauso:
Bild
Da entsprechen Stratosphäre und Troposphäre zwei heißen Töpfen und die Tropopause ist die kalte Herdplatte.
Im vorigen Beispiel wurde die Herdplatte durch die Wärme vom Topf immer wärmer.
Bei der Tropopause passiert das jedoch nicht. Die bleibt seit Jahrzehnten a…kalt.
Der einzige Grund dafür kann nur sein, dass etwas die in die Tropopause permanent hineinfließenden Wärmeströme
aus der Atmosphäre entfernt. Da es aber ober und unterhalb der Tropopause wärmer ist, kann dies nur durch
Strahlung geschehen.
Die einzigen Gase, die im Bereich von 4 bis 50 µm IR-Strahlung absorbieren und deshalb dort auch strahlen
können, sind die Treibhausgase. Die stärksten Vertreter in der Atmosphäre davon sind CO2 und H2O.
Sie stellen die Wärmesenke dar, die die Wärmeenergie von der Sonne über die UV-Absorption des Ozons in der
Stratosphäre und über die Wärmestrahlung, Wärmeleitung und Konvektion von dem Erdboden über die
Troposphäre wieder an den Weltraum zurückgibt.
Irgendwelche Luftströmungen können nur Wärme innerhalb der Atmosphäre hin und her oder rauf und runter
oder vor und zurück transportieren. Sie können aber keine Wärmeenergie aus der Atmosphäre entfernen.
Ist an meiner Beschreibung etwas unklar?

Den Temperaturgradienten in der Troposphäre kann man natürlich „adiabatisch“ nennen und behaupten
die Temperaturabnahme sei, durch die sich beim Aufstieg abkühlende Luft, entstanden.
Dies ist jedoch eine Wunschvorstellung von CO2-Theologen und hat nichts mit Physik zu tun, denn Luft steigt
nur auf, weil und solange sie wärmer als ihre Umgebungsluft ist.
Somit kann die aufsteigende Luft der Umgebungsluft keine Wärme entziehen und sie selbst wird ja nicht kälter
als die Luft, zu der sie aufgestiegen ist.
Also beschreiben alle „adiabatischen Rechnungen“ physikalischen Unfug.
Einzig die Wärmestrahlung der Treibhausgase aus der Atmosphäre oberhalb von 4 km Höhe kann teilweise den
Weltraum erreichen und damit die obere Atmosphäre kühlen.

hmpf hat geschrieben:Da es hier ja offensichtlich noch mehr User im Vorschulalter gibt:
Wenn ein Topf mit Wasser auf einer kalten Herdplatte steht, gleichen sich die Temperaturen des
Topfes und der Herdplatte nach einiger Zeit exakt an.
Regelt man die Herdplatte auf exakt 40 °C, hat man eine Wärmequelle (Herdplatte) und eine
Wärmesenke (Kochtopf + Küchenluft).
Nach einiger Zeit erreicht der Kochtopf ca. 38 °C. Heißer wird er nicht, weil ja permanent auch Wärme
an die Küchenluft abgegeben wird.
Es bleibt also eine Temperaturdifferenz von 2 C° dauerhaft erhalten.
Wenn man jetzt die Küche theoretisch ideal thermisch isolieren würde, würde nach einigen Tagen die
Lufttemperatur in der ganzen ideal isolierten Küche 40 °C betragen.
Jeder Temperaturgradient in der Küche wäre null.
Die Temperaturregelung der Herdplatte würde dann keinen Strom mehr einspeisen, weil es ja keine
Wärmesenke mehr gäbe.
Gibt es daran etwas nicht oder schwer zu verstehen?

hmpf hat geschrieben:Der oft im Internet „berechnete“ „adiabatische Temperaturgradient“ soll einfach nur den wahren Grund
für die Temperaturabnahme mit der Höhe in der Troposphäre verdecken.
Bei der „Berechnung“ des „adiabatischen Temperaturgradienten“ wird dummdreist behauptet, die Luft
wäre mit 15 °C auf dem Erdboden entstanden. Danach wären Teile dieser Luft durch „mystische Kräfte“
auseinandergezogen worden bis sie den Druck der Höhe, für die sie bestimmt waren, erreicht hätten.
Dabei wäre natürlich die Temperatur in dem Luftpaket „adiabatisch“ gesunken.
Sodann wäre dieses gekühlte Luftpaket in seine Bestimmungshöhe gebeamt worden.
Danach würde sich das „adiabatische“ Luftpaket natürlich weigern, Wärme mit seiner Umgebung auszutauschen.
Ansonsten würde es ja von den unteren Luftschichten durch Wärmeleitung wieder auf die Temperatur
erwärmt werden, die es vor seiner „mystischen“ Expansion hatte.

Ich sage mal: wer sich so etwas ausdenkt, frisst auch kleine Kinder.

hmpf hat geschrieben:Für die Lernbehinderten hier:
Bei der Berechnung des „adiabatischen Temperaturgradienten“ wird vorausgesetzt, dass die Luft keine
Wärmeleitfähigkeit
hätte. Dann aber würde die Luft in einem aufgepumpten Autoreifen tatsächlich
immer wärmer bleiben als die Umgebungsluft.
Was natürlich jeder praktischen Erfahrung und allen Grundgesetzen der Physik widerspräche.
Auch das Anbrüllen des Autoreifens: „Ich habe dich adiabatisch aufgepumpt!“ hilft da nichts.
Insofern entstammt ein „adiabatischer Temperaturgradient“ nur dem Verdrängungswunsch der CO2-Theologen.
Die Abkühlung mit der Höhe in der Atmosphäre lässt sich nur durch die Strahlungskühlung der Treibhausgase erklären.

hmpf hat geschrieben:Vielleicht hilft ja das:
Bei der Berechnung des „adiabatischen Temperaturgradienten“ wird davon ausgegangen, dass die
Wärmeleitfähigkeit der Luft genau wie die des Vakuums 0 sei.
Dann würde tatsächlich jede wie auch immer entstandene Temperaturdifferenz für immer bestehen bleiben.
In der Realität hat Luft aber eine spürbare Wärmeleitfähigkeit, sonst würden ja Heizkörper in Räumen
gar nicht funktionieren.
Um also die Temperaturdifferenz von ca. 60 C° zwischen Tropopause und Erdboden aufrecht zu erhalten,
muss es neben der Wärmequelle Erdboden auch eine Wärmesenke in der oberen Atmosphäre geben.
„Adiabatische Luftströmungen“ können Wärme transportieren, sie können sie aber weder erzeugen, noch
können sie Wärme aus einem Volumen entfernen.
Also sind einzig die Photonen, welche von den Treibhausgasen emittiert wurden und den Weltraum erreichen,
die Ursache für die Temperaturabnahme mit der Höhe in der Troposphäre und der Mesosphäre.

hmpf hat geschrieben:Also für die naturwissenschaftlich interessierten User hier:
Ohne Treibhausgase wäre die Mittlere Erdbodentemperatur etwa 5 bis 10 Grad kälter.
In der Atmosphäre würde in Bodennähe sich allerdings das Vorzeichen des Temperaturgradienten ändern.
Die Temperatur würde mit zunehmender Höhe ansteigen.
Bild
Die Temperaturabfälle in der Troposphäre und Mesosphäre würden verschwinden.
Die UV-Absorption des Ozons bliebe erhalten und würde die Stratosphäre weiterhin aufheizen.
Von der Stratosphäre an ginge es dann weiter mit steigender Temperatur bis zur Thermosphäre.

hmpf hat geschrieben:Also noch ein Versuch, den „adiabatischen“ Schwachsinn als solchen zu entlarven.
Bei der „Berechnung“ des „Adiabatischen Temperaturgradienten“ wird „berechnet“, um wieviel Grad Kelvin
sich ein am Boden 15 °C warmes Luftpaket abkühlen würde, wenn man es in eine bestimmte Höhe beamen würde.
Dort wäre die Luft dünner, der Druck geringer und deshalb würde sich das Luftpaket durch Vergrößerung
seines Volumens „adiabatisch“ abkühlen.
Diese Temperaturdifferenz ist leicht zu errechnen – ist aber physikalischer Unfug.
Denn so etwas geschieht in der Realität überhaupt nicht.
Da steigt ein Luftpaket nur auf, wenn und solange es wärmer als seine Umgebungsluft ist.
Somit gibt es während seines gesamten Aufstiegs Wärme an seine Umgebungsluft ab.
Würde es sich unter die Temperatur seiner Umgebungsluft abkühlen, würde es ja wieder sinken.
Also kann ein warmes aufsteigendes und sich dabei abkühlendes Luftpaket der Atmosphäre keine Wärme entziehen.
Das aber wäre notwendig, um eine negative Temperatur in den oberen Schichten der Troposphäre aufrecht zu erhalten.
Ist daran etwas schwer zu verstehen?

hmpf hat geschrieben:Im Internet findet man häufig Behauptungen - auch von Meteorologen –, welche die Abnahme der
Temperatur mit der Höhe in der Atmosphäre recht abenteuerlich und unphysikalisch „erklären“.
Da wird z.B. behauptet, die Temperatur sei ja die kinetische Energie der Moleküle und müsse mit der Höhe abnehmen.
Dabei wird in kindlicher Weise angenommen, die Moleküle würden Ihre jeweilige Höhe in der Atmosphäre
im Freiflug erreichen und beim Aufstieg würde ihre Geschwindigkeit und damit kinetische Energie natürlich abnehmen.
In der Realität erreichen die Moleküle ihre Höhe in der Atmosphäre jedoch dadurch, dass es unten zu eng wird
und sie von ihren Nachbarmolekülen nach oben geschubst werden. Dadurch verlieren die Moleküle keine
Bewegungsenergie. Im Gegenteil wenn ihre Temperatur zufällig kleiner war, wird ihnen von unten sogar eingeheizt.

Jedes aufsteigende Luftpaket erzeugt unter sich einen Unterdruck und über sich einen Überdruck.
Diese Druckdifferenz lässt in Summe stets genauso viel Luft aufsteigen wie absteigen.
Im Endeffekt ergeben sich durch kleine Temperaturunterschiede somit Kreisströmungen.
Diese können aber keine Temperaturdifferenzen erzeugen. Im Gegenteil diese Kreisströmungen gleichen
vorhandene Temperaturdifferenzen sogar aus.

Wenn es oben wärmer ist, bringt der aufsteigende Teil der Kreisströmung Kälte nach oben und der absteigende
Teil der Kreisströmung bringt Wärme nach unten. Dadurch wird die vorhandene Temperaturdifferenz abgebaut.

Wenn es oben kälter ist, bringt der aufsteigende Teil der Kreisströmung Wärme nach oben und der absteigende
Teil der Kreisströmung bringt Kälte nach unten. Dadurch wird die vorhandene Temperaturdifferenz abgebaut.

Also sind alle Behauptungen und „Rechnungen“ auf Basis potentieller Energie oder Konvektion gequirlter Bullshit.
Der einzige Grund für die Temperaturabnahme mit der Höhe in der Atmosphäre sind die Strahlungsemissionen
der Treibhausgase, die oberhalb von ca. 4 km nicht mehr komplett in der Atmosphäre absorbiert werden und
so den Weltraum auf nimmer Wiedersehen erreichen und damit den emittierenden Molekülen Wärmeenergie
entwendet haben.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mo 8. Sep 2025, 21:50

Kurt hat geschrieben:Du hast eine Menge auf zwei Mengen verteilt, hast somit die Erhaltungsgrösse halbiert.

Ich habe dich nur beim Wort genommen: Die Erhaltungsgröße soll die Summe der Bewegungen sein, wie auch immer du die angeben willst. Du hast sie ja nicht angegeben.

Eine Erhaltungsgröße heißt so, weil sie erhalten = unverändert bleibt.

Wenn man sie auf zwei Mengen verteilt, dann bleibt sie insgesamt erhalten, soweit stimmt's noch in dem Beispiel. Aber auf jede Einzelmenge kommt dann nur die Hälfte. Die Wirkung auf deinen Sensor müsste also halbiert sein. Die andere Hälfte im anderen Glas kann ja keine Wirkung auf ihn haben. Da sie aber in jedem der beiden Gläser die gleiche Wirkung auf den Sensor hat, kann sie insgesamt nicht erhalten sein. Sie müsste sich verdoppelt haben. Was du da zu beschreiben versuchst ist keine Erhaltungsgröße.

Jetzt kommst du nachträglich mit dem Zusatz "pro Volumeneinheit". Schon besser. Aber mal ehrlich: Merkst du denn nicht wie umständlich und kompliziert das wird, wenn man auf diese Weise den Sachverhalt mit einer "Erhaltungsgröße Bewegung" beschreiben will? Welche Erhaltungsgröße hat denn ein Mittagessen, ein Sofa, ein bliblablub? Erfindest du jeweils eine eine "Erhaltungsgröße Essen, Erhaltungsgröße Sofa, ..." oder was?

Überlege dir doch mal meine Analogie mit dem Geld. Wie einfach ist es dagegen, eine universelle Größe "Geldwert" einzuführen, die jeder versteht und jeder verwenden kann? Man kennt ja den protzigen Spruch "Mein Haus, mein Auto, mein Pferd" aus der Werbung. Alle drei haben einen Geldwert, darum geht's ja bei der Protzerei. Obwohl man ihn als Wert nicht direkt anfassen kann, kann doch man viel damit anfangen, Tauschgeschäfte machen wie Auto gegen Pferd oder was immer.

So ist das auch mit der Energie. Die Natur schreibt genaue Umtauschkurse für diese Erhaltungsgröße vor. Sie ist wie eine stabile Geldwährung, teilbar und verwandelbar in dieses und jenes, aber unkaputtbar, kann weder erzeugt noch vernichtet werden. Mal erscheint sie in Form von Arbeit, in Form von Bewegung (kinetische Energie), in Form höherer oder tieferer Höhe eines Körpers über dem Erdboden (Lageenegrie) Form von Strahlung, usw. usf. Es ist einfach immer Energie, mit der viele Zusammenhänge einfach und präzise ausgedrückt werden können.

Energie ist keine Sache zum Anfassen. Es ist die Fähigkeit etwas zu bewirken, genau wie Geld eine Fähigkeit ist etwas zu bewirken, ein "Vermögen", mit dem etwas zu tun vermag.

Zu sagen "es gibt keine Energie" oder "oder es gibt keinen Geldwert" ist einfach nur dumm. So wird man Physik nie richtig durchschauen und immer nur an der Oberfläche kratzen. Vor allem kann man sich ohne den Energiebegriff nicht mit anderen verständlich über Physik unterhalten. Das kann nur in chaotischem Wirrwarr enden.

Ein tiefer gehendes Gespräch über physikalische Zusammenhänge ohne Energiebegriff ist wie wenn man man im Ausland unterwegs ist und nur seine Muttersprache kann. Man kann sich maximal mit Händen und Füßen verständlich machen, aber keine richtigen Gespräche führen. Das ist leider die Situation, in der sich alle sog. Cranks befinden.

Mist, jetzt habe ich dir aus Versehen doch noch Energie erklärt. Alles für die Katz natürlich, wie immer. Man hat ja sonst nichts zu tun. :roll:
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Kurt » Mo 8. Sep 2025, 22:29

Frau Holle hat geschrieben:Mist, jetzt habe ich dir aus Versehen doch noch Energie erklärt. Alles für die Katz natürlich, wie immer. Man hat ja sonst nichts zu tun. :roll:
 

Nö, du hast die Wichtigkeit und Genialität des Energiebegriffes erklärt.
Eines Begriffes der, würde es ihn noch nicht geben, dringend eingeführt werden müsste.
Energie an sich gibts halt nicht.
Das sollte man halt unterscheiden können.
Macht man das nicht rennt man halt in die Irre und schaut einen wichtigen Begriff als ein Ding an das real existiert.
Ist aber nicht.
Das wäre noch nicht das Schlimmste.
Das Schlimme dabei ist das dann dieser Begriff als Erklärung für allerlei Umstände missbraucht wird.
Sieht man ja auch in diesem Faden gelegentlich mal aufflammen.

Hast du inzwischen die Untauglichkeit deiner Maß Bier kapiert?
Wenn nicht dann:
Die Flüssigkeit kannst du zerteilen, du hast dann zwei Flüssigkeiten mit gleichen Eigenschaften auf den T-Sensor. Halbes Volumen, halbe Erhaltungsgrösse ergibt gleiche "Dichte/Wirkung" auf den Sensor.
Die Menge Gas, die darin enthaltene Erhaltungsgrösse, die du in ein grösseres Volumen bringst hat das dann nicht. Volumen ist grösser, die Erhaltungsgrösse bleibt, wird also auf ein grösseres Raumvolumen verteilt.
Heisst: die Wirkung auf den T_sensor ist geringer als vorher weil die Wirkungen der Erhaltungsgrösse auf einen grösseren Raumbereich verteilt worden sind, somit den Sensor weniger davon trifft.

Kurt

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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Di 9. Sep 2025, 05:44

Um zum Thema zurückzukommen:
Frau Holle hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:... Konvektion ist also nicht zu vermeiden.

Sie wäre aber ohne Treibhausgase dramatisch viel kleiner. Das steht auch in dem von Ihnen zitierten Wiki.

Wo denn? Warum kannst du nicht zitieren?
 

Zu blöd die eigenen Zitate zu lesen?
https://en.wikipedia.org/wiki/Lapse_rate
When the environmental lapse rate is less than the adiabatic lapse rate
the atmosphere is stable and convection will not occur.[13]: 63 
hmpf
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Di 9. Sep 2025, 07:56

Frau Holle hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:... Konvektion ist also nicht zu vermeiden.

Sie wäre aber ohne Treibhausgase dramatisch viel kleiner. Das steht auch in dem von Ihnen zitierten Wiki.

Wo denn? Warum kannst du nicht zitieren?

hmpf hat geschrieben:Zu blöd die eigenen Zitate zu lesen?
https://en.wikipedia.org/wiki/Lapse_rate
When the environmental lapse rate is less than the adiabatic lapse rate
the atmosphere is stable and convection will not occur.[13]: 63 

1. Das ist nicht mein eigenes Zitat. Es steht nur in meinem Link.
2. Da steht nicht was du behauptest, dass die Konvektion "ohne Treibhausgase dramatisch viel kleiner" wäre. Deine Behauptung, dass es steht ist eine Lüge.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Di 9. Sep 2025, 08:09

Frau Holle hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:...
Sie wäre aber ohne Treibhausgase dramatisch viel kleiner. Das steht auch in dem von Ihnen zitierten Wiki.

Wo denn? Warum kannst du nicht zitieren?

hmpf hat geschrieben:Zu blöd die eigenen Zitate zu lesen?
https://en.wikipedia.org/wiki/Lapse_rate
When the environmental lapse rate is less than the adiabatic lapse rate
the atmosphere is stable and convection will not occur.[13]: 63 

1. Das ist nicht mein eigenes Zitat. Es steht nur in meinem Link.
2. Da steht nicht was du behauptest, dass die Konvektion "ohne Treibhausgase dramatisch viel kleiner" wäre. Deine Behauptung, dass es steht ist eine Lüge.
 


Ich hatte gehofft, Sie könnten bis 3 zählen:
viewtopic.php?f=16&t=812&p=227127&hilit=formation#p227127
hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Wikipedia (Hervorhebung von mir):
...

Im Übrigen steht in Ihrem Zitat ja exakt das, was ich Ihnen seit Wochen klarzumachen versuche:
The presence of greenhouse gases on a planet causes radiative cooling of the air,
which leads to the formation of a non-zero lapse rate.

D.h. die Kühlung durch die Treibhausgase erzeugt einen von 0 verschiedenen
Temperaturgradienten (lapse rate) in der Atmosphäre.

Beide Aussagen aus dem von Ihnen zitierten Link ergeben, dass es ohne Treibhausgase keinen von 0
verschiedenen Temperaturgradienten gibt und es deshalb auch keine Konvektion gibt.

Nochmal:
Konvektion ist die Wirkung einer durch Wärmequellen und Wärmesenken erzeugten Temperaturdifferenz.
Konvektion ist nicht die Ursache einer Temperaturdifferenz.
hmpf
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Di 9. Sep 2025, 08:52

hmpf hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... Also Konvektion kann es auch durch die Erwärmung durch Kontakt mit dem warmen Erdboden geben.
Da braucht man keine Treibhausgase. ...

Ohne Treibhausgase gäbe es fast keine Temperaturunterschiede in der Atmosphäre.
Warum sollte Luft dann sonderlich weit aufsteigen können?
Sie verwechseln offensichtlich Ursache und Wirkung.
Aufgrund des von den Treibhausgasen erzeugten negativen Temperaturgradienten in der Atmosphäre
steigt Luft sehr weit auf und kühlt sich dabei sehr weit ab.
Diese näherungsweise adiabatische Abkühlung ist aber nur die Wirkung – nicht die Ursache!


Da muß ich Ihnen Recht geben. Die Konvektion verringert den Temperaturgradienten. Für den globalen Temperaturgradienten ist in der Tat der Treibhauseffekt und dessen Gase verantwortlich. Allerdings kann eine Luftsäule durch Erwärmung vom Boden aus aufsteigen und sich dabei adiabatisch abkühlen.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Di 9. Sep 2025, 09:09

Rudi Knoth hat geschrieben:Da muß ich Ihnen Recht geben. Die Konvektion verringert den Temperaturgradienten.

Wollen wir jetzt etwa über die Naturgesetze abstimmen und ggf. andere verabschieden oder was?
Du hast vergessen zu begründen, warum die Konvektion den Temperaturgradienten verringern sollte.
Das Gegenteil ist richtig! Das sagen alle meine Quellen, gut begründet und vorgerechnet.
Tabellen und Diagramme dazu gibt es seit dem 19. Jh.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Di 9. Sep 2025, 09:19

Rudi Knoth hat geschrieben:...
Da muß ich Ihnen Recht geben. Die Konvektion verringert den Temperaturgradienten. Für den globalen Temperaturgradienten ist in der Tat der Treibhauseffekt und dessen Gase verantwortlich. Allerdings kann eine Luftsäule durch Erwärmung vom Boden aus aufsteigen und sich dabei adiabatisch abkühlen. ...

Wenn der reale Temperaturgradient in der Atmosphäre aber unter dem aktuell feucht adiabatischen
Temperaturgradienten liegt, ist es mit dem Aufsteigen schnell wieder vorbei, weil die aufsteigende Luft sich ja
nach wenigen Höhenmetern bereits unter die Temperatur der Umgebungsluft adiabatisch abgekühlt hat.

Wenn der ausschließlich von den Treibhausgasen erzeugte reale Temperaturgradient größer als der
errechnete adiabatische Temperaturgradient ist, kann sich die aufsteigende Luft nicht schnell genug abkühlen
und bleibt deshalb über viele Höhenmeter wärmer als die Umgebungsluft.

Das ist die Bedeutung des adiabatischen Temperaturgradienten. Ist der reale Temperaturgradient größer als
der errechnete adiabatische Temperaturgradient kommt es zu starker Konvektion – sonst nicht.

Eine Temperaturdifferenz können Konvektionen nicht erzeugen, sie können sie nur verringern.
hmpf
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Di 9. Sep 2025, 09:26

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Da muß ich Ihnen Recht geben. Die Konvektion verringert den Temperaturgradienten.

Wollen wir jetzt etwa über die Naturgesetze abstimmen und ggf. andere verabschieden oder was?
Du hast vergessen zu begründen, warum die Konvektion den Temperaturgradienten verringern sollte.
Das Gegenteil ist richtig! Das sagen alle meine Quellen, gut begründet und vorgerechnet.
Tabellen und Diagramme dazu gibt es seit dem 19. Jh.
 



In dem WIKIPEDIA-Artikel über den Temperaturgradienten steht Folgendes:

Convection carries hot, moist air upward and cold, dry air downward, with a net effect of transferring heat upward. This makes the air below cooler than it would otherwise be and the air above warmer. Because convection is available to transfer heat within the atmosphere, the lapse rate in the troposphere is reduced to around 6.5 °C/km[8] and the greenhouse effect is reduced to a point where Earth has its observed surface temperature of around 288 K (15 °C; 59 °F).


Also nach diesem Arteikel wird der Temperaturgradient durch Konvektion verringert. Denn vorher steht zum Einfluß der Treibhausgase (Strahlung) Folgendes:

If radiation were the only way to transfer energy within the atmosphere, then the lapse rate near the surface would be roughly 40 °C/km and the greenhouse effect of gases in the atmosphere would keep the ground at roughly 333 K (60 °C; 140 °F).[13]: 59–60 


Gruß
Rudi Knoth
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