Kurt hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Konkret mal für U2, der Beobachter misst den Abstand, der beträgt bei t = 0 s genau 0 m. Dann wartet er bis t = 1 und misst wieder, nun ist der Abstand 5 m. Dann weiß der Beobachter, der Abstand hat sich in einer Sekunde im 5 m verändert, also 5 m pro Sekunde, also eben 5 m/s. Das ist die "reale" Geschwindigkeit welche der Beobachter für U2 misst.
Und? Wozu ist das wichtig? Warum muss der Beobachter auf der Plattform, ob bewegt oder nicht, die Geschwindigkeit der U2 messen? Wozu braucht er diese Information? Kannst du das sagen?
Nun ja, Du hast diese 5 m/s genannt, offenbar war es Dir so wichtig das zu benennen:
Kurt » Mo 31. Okt 2022, 22:17 hat geschrieben:U2 bewegt sich nun auf der Plattform ...
Die Geschwindigkeit gegenüber der Plattform ist konstant ... wurde mal (mit) 5 m/s angesetzt.
Und offenkundig hast Du diese Geschwindigkeit gebraucht, um dann die Geschwindigkeit von U2 für den unwichtigen Beobachter in S' zu berechnen.
Kurt » Do 3. Nov 2022, 20:50 hat geschrieben:Die U2 selber taktet entsprechend ihrer Geschwindigkeit gegen das BS. Diese ist hier 105 m/s und 95 m/s, je nach Bewegungsrichtung auf der Plattform. Es sind die 100 m/s des Zuges und die konstanten ± 5m/s die die U2 auf der Plattform macht.
(Bezug: Plattform, Beobachter auf der Plattform,
Uhr des Beobachters, U1)
Und bei der Gelegenheit fällt mir auf, wir haben hier einen Fehler gemacht. Denn die 95 m/s bis 105 m/s stimmen nicht. Der Grund ist, wir können nicht einfach die 5 m/s aus S transformieren, also klar können wir und wir haben es auch gemacht, mit der Galilei-Transformation. Und bei der geringen Geschwindigkeit spielt das auch nicht wirklich eine Rolle, aber da wir ja mit der SRT arbeiten und sagen, gibt Zeitdilatation, also bewegte Uhren gehen für den zu dem diese bewegt sind langsamer, gibt es hier eine klitzekleine Abweichung irgendwo weit hinter dem Kommata, wer kann es zeigen?
Kurt hat geschrieben:McMurdo hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Wird das nicht berücksichtigt ergeben sich unterschiedliche Sekundendauern je nach Ort wo die Uhr steht.
Nein, eine Sekunde ist überall exakt definiert als 9.192.631.770 Takte, daran ändert sich nix.
... dann, wenn du das so in der Technik handhaben würdest dann würde man dich wohl sehr schnell entsorgen.
Nein die Aussage ist richtig, und Du hast doch auch erklärt, bei Dir haben alle Uhren für eine Sekunde immer dieselbe Anzahl an Takten =>
Kurt » So 6. Nov 2022, 13:45 hat geschrieben:McMurdo hat geschrieben:
Da eine Sekunde definiert ist als exakt 9.192.631.770 Takte gibt es, wenn auf beiden Strecken jeweils 10 Sekunden vergangen sind keinen Unterschied in den Takten.
Ja selbstverständlich, die Sekunden sind bei der "Methode" alle gleich. Das ist ja schliesslich notwendig wenn man Zeiten (hier die Zeiteinheit "Sekunde") vergleichen will dürfen da keine unterschiedlichen Sekunden verwendet werden, sonst vergleicht man Äpfel und Birnen.
Kurt » So 6. Nov 2022, 17:41 hat geschrieben:McMurdo hat geschrieben:
Dabei ist für eine Sekunde immer dieselbe Anzahl von Takten nötig, sonst würde ja nicht eine Sekunde angezeigt.
Da hast du gut erkannt, es ist vollkommen richtig. Es würde zwar auch eine Sekunde angezeigt, es ist aber klar was du meinst. Stell dir vor es werden unterschiedliche Anzahlen von Takten verwendet, das Chaos wäre komplett.
Bei Dir sind es eben nur weniger, wohl ein recht lahmer Quarz den Du da hast.
Daniel K. hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Kurt, der Beobachter befindet sich doch im Zug an einem bestimmten Ort. Der steht da eben bei der U1, welche auch an einem bestimmten Ort ist. Sagen wir mal der Beobachter befindet sich gegenüber der Plattform genau bei Null, also x, y, z = 0 m. Streckt er seinen Arm aus, ist seine Hand wohl so bei x = 1 m, y = 1,5 m und z = 0 m. Also z brauchen wir nicht wirklich, können uns das ja von der Seite her vorstellen. Also die Lampe hält der Beobachter dann bei x = 1 m, y = 1,5 m und macht bei t = 0 s kurz das Licht an und gleich wieder aus. Er wartet 10 s und macht das Gleiche nochmal. Hat sich der Ort der Lampe nun verändert? War das Licht beide Mal am selben Ort?
Du redest also von einem Koordinatensystem. Diese fährt mit der Plattform mit, ist an dieses angetackert. Da alle Komponenten, außer der U2, gegen dieses KS ruhen wird der Beobachter das Lichtsignal immer an der gleichen Stelle des KS, damit der Plattform, sehen.
Du schraubst Dir da echt einen Wolf, ich verstehe Dich mal so richtig, dass der Ort sich für den Beobachter im Zug nicht geändert hat, soll heißen, die Lampe bleibt am selben Ort, wie Du sagst, immer an dergleichen Stelle. So schwer?
Kurt hat geschrieben:
Und? Sie bleibt an der selben Stelle, bezogen auf das Koordinatensystem das du extra eingerichtet hast um den "Ort" festlegen zu können, und auch aus der Sicht des auf der Plattform mitfahrenden Beobachters. Hat das irgendeine Auswirkung auf das was der S_Beobachter feststellen kann?
Klar, da wir hier mit Geschwindigkeiten arbeiten, Zeiten, sollte klar sein, wie ein Abstand bestimmt und definiert ist, oder so ein Abstand befindet sich doch in der Regel zwischen zwei Orten. Wenn wir also einem Objekt, Körper oder eben U2 eine Geschwindigkeit zuordnen, sollte doch klar sein, wie die Strecke, der Abstand, eben definiert wird und ist. Oder magst Du es nicht physikalisch richtig und genau und eindeutig haben? Willst Du es lieber etwas unklar und schwammig? So wie in dem PDF, wo Du ja gar keine Werte nennst, nicht mal "fiktive" wie Du hier ja nun uns doch auf Nachfragen geliefert hast.