Warum ist es auf dem Berg kalt?

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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Fr 22. Aug 2025, 12:12

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Mit dem Gefasel von „Adiabasie“ wollen die CO2-Theologen nur die Information unterschlagen, dass
Treibhausgase eben nicht nur wärmen, sondern auch kühlen.

Natürlich strahlen Treibhausgase Energie auch ins All ab. Das ist doch von Anfang an klar benannt. Nur wird die Atmosphäre durch mehr Treibhausgase eben mehr erwärmt als gekühlt. So ist die Realität.

Zeigen Sie doch mal gemessene Spektren, die beweisen, dass Treibhausgase mehr als 100 % absorbieren könnten.
Bild
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Meine hier auf der Seite befindlichen Spektren beweisen, dass die wärmende Absorption (Abb. 1)
gesättigt ist und die kühlende Emission (Abb. 4) bis zur grünen Planck-Kurve noch etwas Platz hat.

Somit beweist Ihr Beitrag, dass Sie gar keine Spektren lesen können.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Fr 22. Aug 2025, 12:17

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Die Nennung einer Wärmesenke fehlt bei allen mir bekannten im Internet gefundenen „Berechnungen zum
adiabatischen Temperaturgradienten“.

Woran das wohl liegt.

Nun ohne eine Wärmewenke oben in der Atmosphäre kann es keinen negativen Temperaturgradienten geben.
Das ist elementarste Thermodynamik.
Der negative Temperaturgradient wird in der Troposphäre aber gemessen:
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Fr 22. Aug 2025, 12:23

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Also noch einmal: [ von hmpf ausgedachte Geschichte ]
Ich sage mal: wer sich so etwas ausdenkt, frisst auch kleine Kinder.

Also noch einmal: Die Behauptung, dass man deine abstruse Geschichte im Internet findet ist eine Lüge. Du hast sie dir ausgedacht und frisst also nach eigener Aussage kleine Kinder. Mahlzeit!
...

Womit Sie erneut beweisen, dass Sie hier „Rechnungen“ zitieren, die Sie gar nicht verstehen.

Dass deine Geschichte von dir ausgedacht ist und so nirgends im Internet steht ist eine Tatsache, die rein gar nichts mit einer Rechnung zu tun hat. Dass sich bekannten Rechnungen aus dieser abstrusen Geschichte ergeben, wie du behauptest, ist vollkommener Unsinn. Damit beweist du nur erneut, dass du die Rechnungen nicht verstehst.

hmpf hat geschrieben:Ein „adiabatischer Temperaturgradient“ ist die theoretische Temperaturberechnung eines Luftvolumens
dessen Volumen theoretisch so erhöht wurde, dass ein Druck entsteht, wie er in einer bestimmten Höhe
der Atmosphäre vorkommt.
Die dabei entstehende Temperatur bestimmt dann den Wert des „adiabatischen Temperaturgradienten“ für diese Höhe.
So etwas passiert in der Atmosphäre jedoch nicht.
Da steigt Luft nur nicht-adiabatisch also diabatisch auf, wenn und solange sie wärmer als ihre Umgebungsluft ist.

Ausdehnung heißer Luft in kalter Umgebung hat deren Aufstieg zur Folge. Das passiert sehr wohl in der Atmosphäre. Dass dabei ihr Druck und adiabatisch auch ihre Temperatur sinkt ist ebenfalls ein Naturgesetz, das natürlich auch in der Atmosphäre gilt.

hmpf hat geschrieben:Somit transportiert aufsteigende Luft nur Wärme nach oben. Dabei kühlt sie sich zwar selbst ab, aber sie wird nicht kälter als ihre Umgebungsluft. Somit hat sie die Atmosphäre nicht abgekühlt.

Sie ist kälter, sie ist weiter oben und sie ist Atmosphäre. Also ist die Atmosphäre weiter oben kälter. Das geht wohl nie in deine Birne, du Hauptschulabsolvent und Möchtegern-Physiker. Eins und eins zusammenzählen kann schon schwer sein, gelle. :mrgreen:

hmpf hat geschrieben:Das habe ich hier aber mindestens schon 5-mal erklärt.

Dass deine "Erklärung" voller Widersprüche und für die Tonne ist wurde dir schon mindestens 50 mal erklärt.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Fr 22. Aug 2025, 12:37

Frau Holle hat geschrieben:...
Ausdehnung heißer Luft in kalter Umgebung hat deren Aufstieg zur Folge. Das passiert sehr wohl in der Atmosphäre.
Dass dabei ihr Druck und adiabatisch auch ihre Temperatur sinkt ist ebenfalls ein Naturgesetz, das natürlich auch in der Atmosphäre gilt. ...

Wo wird bei Ihren zitierten Rechnungen gezeigt, dass es als Ursache für den negativen Temperaturgradienten
eine Wärmesenke in der Atmosphäre gäbe.
Luftströmungen können keine Wärmesenke darstellen, weil sie sich nicht unter die Temperatur ihrer
Umgebung abkühlen können.
Das ist elementarste Thermodynamik!
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 22. Aug 2025, 13:15

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Bringt man z.B. eine bestimmte Luftmänge, welche auf der Erdoberfläche 1 m³ beträgt in eine Höhe bei der er sich auf eine Volumen von 2 m³ ausgedehnt hat dann hat sich doch der Zustand diese Material verändert, seine Zustandsgrösse ist nun eine andere.
Was bedeutet das für die Zustandsgrösse "Temperatur?

Angenommen ist dabei das es keinen Wärmefluss gibt, weder direkt noch durch Strahlung.


In diesem Fall dehnt sich die Luftmenge auf dieses größere Volumen aus. Da der äußere Luftdruck zwar kleiner aber noch vorhanden ist, wird für diese Ausdehnung Arbeit verrichtet. Daher sinkt die Temperatur dieser Luftmenge.


Wie kommt der Energiewert zustande der die Arbeit verrichtet?
Wieso/warum sinkt die Temperatur in dieser Luftmenge?
.



Diese Energie für die Arbeit der Ausdehnung kommt aus der Wärmeenergie der Moleküle oder Atome des Gases, das dadurch kühler wird. Und das ist dann die adiabatische Abkühlung.

Gruß
Rudi Knoth

PS: Ich konnte deshalb nicht früher antworten, weil ich die ganze Zeit auf einen Handwerker gewartet hatte, der dann nicht kam.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Fr 22. Aug 2025, 13:16

hmpf hat geschrieben:Meine hier auf der Seite befindlichen Spektren beweisen, dass die wärmende Absorption (Abb. 1)
gesättigt ist und die kühlende Emission (Abb. 4) bis zur grünen Planck-Kurve noch etwas Platz hat.

Man muss halt schon ein bisschen mehr Kenne von der Thematik haben als zwei Spektren:
Treibhausgase wie CO₂ absorbieren nur bestimmte Wellenlängen der Infrarotstrahlung, die von der Erde abgegeben wird. Diese Absorptionsbanden (z. B. rund um 15 Mikrometer für CO₂) sind nicht binär „an/aus“ oder „100% gesättigt“, sondern zeigen eine graduelle Absorption, die sich mit steigender Konzentration verbreitert und verstärkt.
In den zentralen Absorptionsbanden (Linienkerne) ist die Absorption bei heutigen CO₂-Konzentrationen tatsächlich nahezu vollständig – dort kann kaum noch zusätzliche Energie aufgenommen werden.
Aber: Mit steigender CO₂-Konzentration breitern sich die Absorptionsbanden (die „Flügel“ der Linien) aufgrund von Druckverbreiterung und Kollisionsverbreiterung aus → das bedeutet: mehr Strahlung bei benachbarten Wellenlängen wird absorbiert, die vorher noch durchkam.
Fazit: Mehr CO₂ = breitere Banden = mehr Absorption = mehr Erwärmung

Ein weiterer wichtiger Punkt:
Die Infrarotstrahlung, die ins Weltall entweichen kann, kommt nicht nur direkt vom Erdboden, sondern auch aus verschiedenen Höhen der Atmosphäre.
Wenn mehr CO₂ vorhanden ist, verschiebt sich der sogenannte Effektive Emissionshöhe (also die Höhe, aus der die Erde effektiv abstrahlt) nach oben.
Dort ist es kälter (wegen des Temperaturgradienten in der Troposphäre) → Weniger Wärme wird abgestrahlt → Energie bleibt länger in der Erde-Atmosphäre-System gespeichert → Erwärmung.

Auch wenn die zentralen Absorptionsbanden des CO₂ fast „gesättigt“ sind, führt eine Zunahme der CO₂-Konzentration dennoch zu mehr Erwärmung, weil:
Die Absorptionsbanden breiter werden
Die Strahlung aus höheren, kälteren Schichten kommt
Die Atmosphäre effizienter Wärme zurückhält
Sättigung ist also kein Stoppschild für den Treibhauseffekt – sondern ein Missverständnis. Der Effekt geht weiter, nur logarithmisch abgeschwächt, nicht linear.

Dein Kindergartenphysikverständnis reicht halt eben nicht.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Fr 22. Aug 2025, 14:03

Skeptiker hat geschrieben:... Sättigung ist also kein Stoppschild für den Treibhauseffekt ...

Das behauptet auch niemand.
Sie hatten gefragt, was aktuell stärker wirkt, die Kühlung oder die Erwärmung.
Wenn Sie Spektren lesen könnten, hätten Sie nicht den Unfug aus dem Internet nachgeplappert.
Wie man in Abb. 1 sieht, stoßen sowohl die CO2- wie auch die H2O-Absorptionsbanden über weite
Spektralbereiche an die 100 %-Grenze. Eine Zunahme der Konzentration kann deshalb die Fläche der
Absorptionsbanden kaum noch vergrößern.
Wie man in Abb. 4 aber sieht, stößt die Emission noch nicht an die grüne Planck-Kurve.
Deshalb kann diese noch stärker in die Höhe wachsen und nicht nur in die Breite, wie es bei der Absorption der Fall ist.
Dass die Abstrahlhöhe bei steigender Konzentration geringfügig steigt, kann die Zunahme der Strahlung
aufgrund der erhöhten Anzahl der strahlenden Moleküle nicht kompensieren.
Dass die Emission mit der Temperaturabnahme sinkt, ist richtig aber wiegt ebenfalls die Zunahme der
Strahlung aufgrund der erhöhten Anzahl der strahlenden Moleküle nicht auf:
Bild
Bild
Wie man sieht, verläuft die Temperaturabhängigkeit des Emissionsgrades des CO2 bei der Temperatur der
Tropopause (– 55 °C) relativ flach.

Bei diesem Thema geht es aber nicht um den Treibhauseffekt, sondern um den physikalischen Grund
für die Abkühlung der Luft mit der Höhe in der Atmosphäre.
Zuletzt geändert von hmpf am Fr 22. Aug 2025, 15:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Fr 22. Aug 2025, 14:24

hmpf hat geschrieben:Bei diesem Thema geht es aber nicht um den Treibhauseffekt, sondern um den physikalischen Grund
für die Abkühlung der Luft mit der Höhe in der Atmosphäre.

Was ist dir da noch unklar?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Fr 22. Aug 2025, 14:56

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Bei diesem Thema geht es aber nicht um den Treibhauseffekt, sondern um den physikalischen Grund
für die Abkühlung der Luft mit der Höhe in der Atmosphäre.

Was ist dir da noch unklar?

Mir als Physiker ist hier alles klar, nur Sie behaupten, dass Luftströmungen bzw. Konvektionen eine
Wärmesenke darstellen würden. Das ist jedoch physikalischer Unfug.
Und den wollen Sie hier verbreiten, indem Sie „Rechnungen“ nachplappern,
die ebenfalls keine Wärmesenke nennen können.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Fr 22. Aug 2025, 15:22

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Ausdehnung heißer Luft in kalter Umgebung hat deren Aufstieg zur Folge. Das passiert sehr wohl in der Atmosphäre.
Dass dabei ihr Druck und adiabatisch auch ihre Temperatur sinkt ist ebenfalls ein Naturgesetz, das natürlich auch in der Atmosphäre gilt. ...

Wo wird bei Ihren zitierten Rechnungen gezeigt, dass es als Ursache für den negativen Temperaturgradienten
eine Wärmesenke in der Atmosphäre gäbe.
Luftströmungen können keine Wärmesenke darstellen, weil sie sich nicht unter die Temperatur ihrer
Umgebung abkühlen können.
Das ist elementarste Thermodynamik!

Was hast du denn immer mit deiner Wärmesenke?

Bei einer Wärmesenke wird Wärme an eine Umgebung als Energie abgegeben, wo sie sich dann sozusagen "befindet".

Bei der Konvektion dagegen wird Wärmeenergie nicht abgegeben, sondern mitsamt Materie lediglich transportiert und dabei verbraucht, weil der Transport von Materie nun mal mechanische Arbeit erfordert, die als Energiemenge irgendwo her kommen muss. Sie stammt aus der transportierten Wärmeenergie, die folglich beim Aufstieg heißer Luft zunehmend verloren geht.

Deine elementarste Thermodynamik aus der Hauptschule reicht zum Verständnis offenbar nicht aus.

Wo ist denn die Wärmesenke beim Essen? Es wird dem Körper Energie mitsamt Materie zugeführt und durch Bewegung bzw. Arbeit im weitesten Sinn verbraucht. Sonst müsstest du nur die verbleibende Materie – also deine Scheiße – fressen und könntest als Perpetuum Mobilie leben. Oder machst du es etwa so? ;)
 
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