hmpf hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:...
Bei aufsteigender Luft ist das der Fall. Sie bleibt ja nicht am selben Ort. Am selben Ort ist jeweils der gleiche Druck, aber jeweils andere Materie, nicht ein- und dieselbe wie im Reifen.
...
Wenn man Physik verstehen will, reicht nachplappern nicht, da muss man bereit sein, zu hinterfragen.
Dann hör' doch mal auf wie ein Papagei immer das gleiche zu plappern und hinterfrage es!
hmpf hat geschrieben:Wenn immer frischer Wind von unten kommen würde, könnte dieser natürlich dauerhaft kühlen!
Aber woher sollte dieser kommen?
Guckstu hier beim Wasserbad:

- Screenshot 2025-08-19 105555.png (13.33 KiB) 376-mal betrachtet
Im Kreislauf ist oben dauerhaft immer etwa die gleiche Temperatur.
Gelb = sehr heiß, orange.... rot... blau zunehmend kälter.
Der frische "Wind" kommt von unten, wo die Heizung ist. Es ist hier wie in deinem Treppenhaus oben wärmer, aber direkt oberhalb der Heizung trotzdem kälter als unterhalb. Denn die Materie kühlt beim Aufstieg adiabatisch ab.
Wäre es Luft statt Wasser, dann würde sie noch weiter aufsteigen und noch kühler werden. Deshalb ist es bei der Tropopause dauerhaft sehr kalt und unterwegs in versch. Höhen dauerhaft kälter. Es sind auf gewisser Höhe eben nicht permanent dieselben Luftmoleküle wie im Reifen. Die Wärmeleitung hat schlicht keine Zeit einen Ausgleich herbeizuführen. Gegen die schnelle adiabatische Abkühlung einer Luftmenge beim Aufstieg (durch Ausdehnung und Druckverlust) kann die Wärmeleitung nicht anstinken. Nie und nimmer.
Anders im Festkörper:

- Screenshot 2025-08-19 105111.png (31.15 KiB) 377-mal betrachtet
Hier können die Moleküle nicht weg. Sie müssen bleiben wo sie sind und es gibt keine adiabatische Abkühlung wie in Flüssigkeiten und Gasen durch Konvektion. Durch Wärmeleitung ergibt sich oberhalb der Heizung in allen Höhen die gleiche Temperatur.
Dass zusätzlich noch Strahlung eine Rolle spielt sieht man rechts, wo es auch im Festkörper dauerhaft etwas kälter bleibt, weil der Körper auch Wärme nach außen abstrahlt. Dass gleiche passiert in Flüssigkeiten und Gasen, z.B. in der Atmosphäre durch Abstrahlung der Treibhausgase ins All, je höher umso mehr. Aber letzteres ist
nicht ausschließlich der Grund für die dauerhafte vertikale Temperaturverteilung, wie du hartnäckig behauptest.
Richtig ist vielmehr: Der dauerhafte Gradient ergibt sich auch ohne Treibhausgase durch Konvektion mit Adiabasie. Das ist nicht einfach nachgeplappert, sondern hinterfragt und verstanden. Altbekannte Wärmelehre, wie sie vllt. nicht an jeder Hauptschule gelehrt wird. Das dreigliedrige Schulsystem in D hat ja seinen Grund.