Warum ist es auf dem Berg kalt?

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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Sa 12. Jul 2025, 20:10

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Oberhalb von ca. 6 km ist die Luft so dünn, dass fast alle vom CO2 nach oben emittierte Strahlung den
Weltraum auch erreicht und somit alle Atmosphärenschichten oberhalb von 6 km zur Strahlungskühlung
- auch der Stratosphäre - durch CO2 beitragen.
Da die Konzentration von H2O mit der Höhe und damit Temperatur stark abnimmt, gilt das für die breiteren
H2O-Spektren bereits ab ca. 4 km.
Oberhalb der von der UV-Absorption des Ozons erwärmten Stratosphäre nimmt die Temperatur ja wieder ab.
Hierfür ist fast nur das CO2 zuständig, da die H2O-Konzentration dort mächtig abgenommen hat.

Zur Abwechlung mal etwas halbwegs vernünftiges von dir, bravo.

Wieso Abwechselung?
Bisher haben Sie keine meine Erläuterungen widerlegen können!
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Sa 12. Jul 2025, 20:17

hmpf hat geschrieben:Bisher haben Sie keine meine Erläuterungen widerlegen können!

Natürlich, sie die 4 aufgezählten Punkte. Diese sind alle zusammengenommen dafür verantwortlich das es bis zur Troposphäre immer kälter wird. Das die Erde Wärme in den Weltraum abstrahlt ist wie gesagt eine Binsenweisheit und führt zu keinen weiteren Erkenntnissen.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Sa 12. Jul 2025, 20:29

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Bisher haben Sie keine meine Erläuterungen widerlegen können!

Natürlich, sie die 4 aufgezählten Punkte. Diese sind alle zusammengenommen dafür verantwortlich das es bis zur Troposphäre immer kälter wird. Das die Erde Wärme in den Weltraum abstrahlt ist wie gesagt eine Binsenweisheit und führt zu keinen weiteren Erkenntnissen.

Die ersten 3 der 4 Punkte hatte ich ja widerlegt, oder haben Sie dazu noch Fragen?
Der 4. Punkt beschreibt genau das, was ich bereits gesagt habe.
Langfristig können Temperaturunterschiede in der Atmosphäre nur durch Wärmesenken
aufrechterhalten werden.
Die einzigen nachgewiesenen Wärmesenken in der Atmosphäre sind H2O und CO2, wie man
leicht auf diesem in 70 km Höhe aufgenommenen Erd-Spektrum sieht:
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Sa 12. Jul 2025, 21:06

hmpf hat geschrieben:Die ersten 3 der 4 Punkte hatte ich ja widerlegt, oder haben Sie dazu noch Fragen?

Wie willst du etwas mit falschen Aussagen widerlegen? Ich denke du bist Wissenschaftler.
1. In der Atmosphäre spielt es eine sehr große Rolle, von welcher Seite sie erwärmt wird.
Die Erde wird von unten erwärmt (Sonnenstrahlung wird am Boden absorbiert), der Weltraum ist kalt – von oben kommt kaum Wärme zurück.
Dieser Temperaturunterschied von warm unten / kalt oben erzeugt eine instabile Schichtung → Konvektion tritt auf → Vertikalbewegung der Luft → adiabatische Prozesse.
Wärmeleitung in Luft ist extrem ineffizient – die dafür erforderlichen Zeiträume („nach einigen Jahren“) sind klimatisch irrelevant und physikalisch unrealistisch.
In der realen Atmosphäre dominiert der turbulente Konvektionswärmetransport – nicht die Wärmeleitung.
Wärmeleitung ist in der Atmosphäre vernachlässigbar, nicht kompensierend, und nicht der treibende Faktor.

2. Falsch bzw. irreführend.
Es ist korrekt, dass Luft nicht unendlich aufsteigen kann – wegen Massen- und Impulserhaltung gibt es zirkulierende Bewegungen.
Aber: Auf- und Abwinde verändern den lokalen Energiehaushalt.
Der adiabatische Temperaturgradient (etwa −6,5 K/km) ergibt sich aus dem Gleichgewicht zwischen Konvektion und Stabilität – er ist kein statischer Effekt, sondern Resultat eines dynamischen Gleichgewichts.
Die Aussage verkennt, dass gerade durch diese vertikale Bewegung der stabile Temperaturgradient erst entsteht – er ist keineswegs aufgehoben durch Auf- und Abwinde, sondern durch sie bedingt.

3. Falsch.
Die Absorption von Wärmestrahlung durch Treibhausgase ist ein zentraler Bestandteil des atmosphärischen Energiehaushalts.
Es stimmt, dass ein Großteil der langwelligen Strahlung nahe der Oberfläche absorbiert wird – aber:
Die Atmosphäre strahlt selbst wieder nach oben und unten (Gegenstrahlung).
Diese Prozesse erzeugen vertikale Temperaturprofile, insbesondere weil der Energieverlust nach oben (ins All) mit der Höhe zunimmt.
Der Temperaturgradient wird also nicht direkt durch die Absorption an einem Punkt erzeugt, sondern durch das Zusammenspiel von Strahlungstransfer, Konvektion und adiabatischem Aufstieg.
Deine Argumentation zeigt ein Missverständnis des Strahlungskonvektionsgleichgewichts. Der Hinweis auf „siehe 1“ ist problematisch, da Punkt 1 selbst schon falsch war.

4. Falsch.
Der einzige (!) physikalisch korrekte Grund für den Temperaturgradienten ist:
Aufsteigende Luft dehnt sich aus und kühlt sich adiabatisch ab, weil der Luftdruck mit der Höhe sinkt.
Strahlung alleine erklärt nicht die Temperaturabnahme mit der Höhe – im Gegenteil: ohne Konvektion und adiabatische Prozesse würde eine Atmosphäre, die von unten beheizt wird, thermisch instabil werden.
Genau deshalb brauchen Klimamodelle eine Kombination aus Strahlung und Konvektion – diese Prozesse greifen ineinander.

Deine Aussage ist physikalisch nicht haltbar. Wer behauptet, es gebe nur einen Grund, hat das dynamische Zusammenspiel der Energieflüsse in der Atmosphäre nicht verstanden.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Sa 12. Jul 2025, 21:18

hmpf hat geschrieben:Bisher haben Sie keine meine Erläuterungen widerlegen können!

Bis jetzt hast du nur triviale Binsenweisheiten und eine falsche Behauptung gebracht:
- Dass die Energie der Sonne nur durch Strahlung wieder ins All zurückgehen kann – abgehakt
- Das die Erde kein Kühlschrank ist - abgehakt
- Das Adiabasie für die Temperaturschichtung keine Rolle spielt - nicht bewiesen und falsch

hmpf hat geschrieben:Langfristig können Temperaturunterschiede in der Atmosphäre nur durch Wärmesenken aufrechterhalten werden. Die einzigen nachgewiesenen Wärmesenken in der Atmosphäre sind H2O und CO2, wie man leicht auf diesem in 70 km Höhe aufgenommenen Erd-Spektrum sieht.

Ob langfristig oder nicht – was soll denn der geneigte Leser daraus schließen? Solche Diagramme habe ich schon zu Hauf gesehen und sie sind alle mehr oder weniger identisch. Man sieht deutlich, dass H2O und CO2 wichtige Akteure sind - abgehakt. Soll das denn etwas bahnbrechend Neues sein, was du da entdeckt hast? Worauf willst du überhaupt hinaus? Könntest ja mal langsam auf den Punkt kommen, so zur Abwechslung.

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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Sa 12. Jul 2025, 21:31

Skeptiker hat geschrieben:... Die Erde wird von unten erwärmt (Sonnenstrahlung wird am Boden absorbiert), der Weltraum ist kalt – von oben kommt kaum Wärme zurück.
...

Ihnen fehlen elementarste Physikkenntnisse. Sie plappern Lügen nach und hinterfragen nichts.
Der Weltraum ist ca. 3 °K kalt. Deswegen kann er aber nichts kühlen, weil sein Vakuum der beste
Isolator ist, den es gibt.
Ohne Treibhausgase wäre die Atmosphäre oben und unter gleich warm.
Sie unterschlagen, dass Gase nicht ewig aufsteigen können. Also gibt es langfristig keine adiabatische Kühlung.
In der Atmosphäre gibt es keinen Kompressor und keinen Kühlkörper.
Das habe ich doch alles schon erklärt.
Ist Ihnen das zu hoch?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Sa 12. Jul 2025, 21:36

Frau Holle hat geschrieben:...
- Das Adiabasie für die Temperaturschichtung keine Rolle spielt - nicht bewiesen und falsch
...

Wieso?
Haben Sie meine Ausführung nicht verstanden?
Luft kann nicht endlos aufsteigen.
Beweisen Sie das Gegenteil!
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Sa 12. Jul 2025, 21:51

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
- Das Adiabasie für die Temperaturschichtung keine Rolle spielt - nicht bewiesen und falsch
...

Wieso?
Haben Sie meine Ausführung nicht verstanden?
Luft kann nicht endlos aufsteigen.
Beweisen Sie das Gegenteil!

Hast du Skeptikers Ausführungen nicht verstanden?
Adiabasie ist kein endloser Aufstieg.
Beweise das Gegenteil!

Und beantworte mal eine Frage: Worauf willst du überhaupt hinaus mit deinen "Wärmesenken"?
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Sa 12. Jul 2025, 22:00

Frau Holle hat geschrieben:... Adiabasie ist kein endloser Aufstieg. ...

Dann kann die adiabatische Kühlung aber keine dauerhafte Temperaturdifferenz aufrechterhalten.
Außerdem unterschlagen Sie die adiabatische Erwärmung durch gleichviel absteigende Gase.
Das habe ich hier doch schon mindestens 3-mal erklärt.
Was ist daran so schwer zu verstehen?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Sa 12. Jul 2025, 22:47

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:... Adiabasie ist kein endloser Aufstieg. ...

Dann kann die adiabatische Kühlung aber keine dauerhafte Temperaturdifferenz aufrechterhalten.

Doch kann sie, im Zusammenspiel mit dauerhaftem Wärmeeintrag von unten und Wärmeabgabe nach oben.
Was ist daran so schwer zu verstehen?

Stell einen großen Topf mit Wasser auf den Herd und bringe es zum kochen. Es wird 3 m über der Wasseroberfläche dauerhaft kühler sein als 2 cm über der Oberfläche, solange der Herd nicht abgeschaltet wird und das Wasser kocht. Bezweifelst du das?

Und komm' mir jetzt bloß nicht damit, dass die Wassermenge abnimmt. Man kann es ja nachfließen lassen oder das Ganze geschlossen halten, so dass insgesamt kein Wasser verloren geht. Es wird vertikale Strömungen mit Adiabasie geben, mit oben dauerhaft kühlerer Zone, du Physiker.

Und beantworte mal endlich die Frage: Worauf willst du überhaupt hinaus mit deinen "Wärmesenken" und dem Strahlungsspektrum? Kannst du nicht oder willst du nicht?
 
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