McMurdo hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:
Danach habe ich dich nicht gefragt, sondern das da: Hat deine Anwesenheit, oder dein Ablesen der Uhr, irgendeinen Einfluss auf den Gang der Uhr?
Kurt versucht dasselbe Spiel immer wieder.

als ob Leute die auch nur ein wenig die Aussagen der SRT verstehen darauf keine plausible Antwort hätten. Wie ich schon schrieb und auch Sanchez jetzt wieder: die Zeitdilatation hängt von der Relativgeschwindigkeit der Uhr ab, unabhängig davon ob da jemand hinschaut oder nicht. Entscheidend ist allein die Relativgeschwindigkeit. Nichts anderes sagt das Modell der SRT.
Nun er spielt sein altes Ja/Nein Spielchen, mehr hat er ja nicht, er will ein "nein" erzwingen, denn ist ja recht klar, jeder Uhr ist es egal, ob wer neben ihr steht und drauf schaut oder nicht. Er will also ein nein, soweit so gut, das alleine macht ihn aber nicht glücklich, er will dann daraus etwas ableiten und darauf aufbauen. Erinnert einen an Law & Order wo ein Anwalt einen Zeugen quält und sagt, beantworten sie die Frage nur mit Ja oder nein. Und man sieht den Zeugen schwitzen, denn beides ist schwer, es braucht eben zwingend wo noch ein "Aber ..." dazu.
Kurt spielt nun so, er hat einen (fiktiven) Beobachter (am Bahnhof) oder wo auch immer, für den der Zug mit Uhr bewegt ist und der sagt, ja die Uhr geht langsamer. Nun kommt ja von Sanchez und anderen hier, die Aussage, die Uhr zeigt für den Beobachter im Zug immer Eigenzeit an und geht nicht langsamer, da die Uhr ja zu diesem ruht. Und hier hupft nun Kurt rein und impliziert, kann ja nicht sein, wenn es so wäre, dann würde die Anwesenheit und Beobachtung der Uhr durch den Beobachter im Zug den Lauf der Uhr beeinflussen.
Ist natürlich falsch, frech und manipulativ.
Genauso kann man sagen, da fährt ein Auto mit 100 km/h an einem Beobachter an der Straße vorbei. Das Auto hat also eine Geschwindigkeit von 100 km/h (für eben jenen Beobachter). Für einen Beobachter im Auto hingegen hat das Auto eine Geschwindigkeit von 0 km/h, für diesen bewegt sich die Straße mit Welt gegenüber ihm und dem Auto mit 100 km/h. Ich sage ja, Ding anfassen auf die Uhr sehen, 10 s warten und noch mal anfassen und schauen, ob das Ding den Ort in Bezug zu einem verändert hat, wenn nicht, dann ruht das Ding zu einem, heißt es hat eine Geschwindigkeit von 0 m/s.
Kann man hier so machen, auf die Uhr sehen, Auto anfassen, 10 s warten wieder Auto anfassen, wenn man im Auto sitzt, hat das Auto für einen eine Geschwindigkeit von 0. Aus die Maus. Steht man an der Straße, kann man nach 10 s das Auto kaum noch anfassen, man braucht da echt lange Arme, also Auto bewegt. Aus dem Auto könnte man die Straße anfassen, oder einen Straßenpfosten und siehe da, der Straßenpfosten der zum Beobachter an der Straße ruht, ist für den im Auto eben bewegt.
Für den einen ruht das Auto und die Straße ist bewegt und für den anderen Beobachter ist es umgekehrt.
Hat das Beobachten des Autos nun einen Einfluss auf die Geschwindigkeit oder hat das "dabei sein" eine? Nur mit ja oder nein antworten ist knifflig, weil die Frage eben Annahmen impliziert, man möchte fragen, wie genau ist das nun gemeint?
Man könnte ja sagen, denn steht man an der Straße ist das Auto bewegt und sitzt man drin dann ruht es und die Straße ist bewegt. Man möchte wo auch nein sagen, denn das Auto ändert ja nun nicht seine Geschwindigkeit alleine dadurch, dass ein anderer es beobachtet oder der Beobachter von der Straße aufmal mitfährt.
Kurt will eben tricksen, altes Spiel, Hauptsache er findet wem zum Spielen.
