hmpf hat geschrieben:Im August 2023 hat der „Wissenschaftliche Dienst des Bundestages“ in seinem Sättigungs-Paper
https://www.bundestag.de/resource/blob/ ... f-data.pdf auf Seite 6 festgestellt:Der Anteil am anthropogenen Treibhauseffekt liegt für 300 ppm CO2 bei 50 % und für 600 ppm bei 54 % der Spurengase.
Das heißt, bei einer Erhöhung der CO2-Konzentration um 100 % wächst dessen Wirkung nur um 8 %.
Wie kommst auf diese seltsame Interpretation? Weil 8 nur eine einstellige Zahl ist, soll das keine Rolle spielen?
Der zitierte Satz ist alles andere alles andere als klar verständlich, jedenfalls nicht für mich.
Da wird erst mal ausgesagt, dass es einen menschengemachten (=anthropogenen ) Treibhauseffekt gibt, zusätzlich zum natürlichen, versteht sich.
Der natürliche Effekt bewirkt ca. +33°C Durchschnittstemperatur am Boden, nämlich +15°C mit Treibhausgasen statt -18°C ohne diese.
In vorindustrieller Zeit soll die CO2-Konzentration bei 280 ppm gelegen haben, wenn ich nicht irre. Wenn also bei 300 ppm der anthropogene Teil bei 50% "der Treibhausgase" liegt, dann entsprechen +20 ppm CO2 (durch Menschen) eben diesen 50% des Effekts aller Treibhausgase, und weitere +300 ppm CO2 dann nochmal +4% aller Treibhausgase. Der Zusammenhang ist also nicht linear.
