hmpf hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:hmpf hat geschrieben:Gott sind Sie krank!
Wenn es ohne Treibhausgase eine Temperaturabfall mit der Höhe in der Troposphäre gäbe,
wie und wohin sollte die permanent nach oben strömende Wärmeenergie verschwinden?
...
Wärmeenergie wird bei der Konvektion
in Arbeit verwandelt und zurück!
Wie oft denn noch?...
Sorry, ich bin Physiker! Physik lernt man nicht durch nachplappern, sondern durch hinterfragen.
Also rein von der Logik her:
Wenn die
permanent vom Erdboden unten in die Atmosphäre eingeleitete Wärmeenergie durch
aufsteigende Luft in „Arbeit“ verwandelt würde und diese von notwendiger Weise gleichviel absteigender
Luft wieder in Wärme zurückverwandelt würde, bliebe die eingespeiste Wärme ja in der Atmosphäre stecken.
Wie kann ein angeblicher Physiker so schwer von Begriff sein?
Was in der Atmosphäre "stecken" bleibt ist vor allem die Gesamtenergie U=Q+W gemäß Energieerhaltungssatz, du Physiker.
Von dieser Gesamtenergie ist logischerweise auch permanent ein gewisser Teil Wärmeenergie, aber davon permanent unten mehr und oben weniger, weil ein Aufstieg von Materie ihr Wärmeenergie entzieht und ein Abstieg ihr wieder Wärmeenergie zuführt.
Die Wärmeenergie der Materie, die beim Aufstieg in Arbeit (gegen die Gravitation) verwandelt wurde ist oben logischerweise keine Wärmeenergie mehr, sondern geleistete Arbeit. Und die Menge Arbeit, die der Materie beim Abstieg von der Gravitation als Wärmeenergie zurückgegeben wird, ist unten logischerweise wieder zugeführte Wärmeenergie.
Geht das denn nicht in eine Birne, du Physiker?
hmpf hat geschrieben:Ein negativer Temperaturgradient wie in der Troposphäre erfordert aber einen Wärmefluss von warm nach kalt.
Es erfordert keinen Wärmefluss (Wärmeleitung) von Molekül zu Molekül wie in der statischen Atmosphäre vom Autoreifen, wo jedes Molekül praktisch an Ort und Stelle bleibt. Bei Konvektion im Gas werden die Gasmoleküle mitsamt ihrer Wärmeenergie
transportiert. Sie bleiben nicht an Ort und Stelle wie im Reifen oder in einem Festkörper.
Den Transport "bezahlt" die Gasmaterie sozusagen auf dem Weg nach oben mit ihrer Wärmeenergie und hat folglich immer weniger davon, je weiter sie steigt. Es wird Energie mit der Materie von einer wärmeren Region unten in eine kältere oben bewegt, von warm nach kalt wie es sich gehört. Aber eben nicht durch Wärmeleitung in eine Umgebung, sondern durch den
Transport der Materie, die dabei auch ohne Wärmeleitung kalt wird, weil der Transport nun mal ihre Wärmeenergie "kostet", die eben in Arbeit verwandelt wird.
Ihren Transport nach unten bekommt die Gasmaterie von der Gravitation als Wärmeenergie zurückgezahlt und hat folglich unten mehr davon als oben. Es bewegt sich ebenfalls Energie von warm nach kalt, nämlich in die oben zunächst kalte Materie als zunehmend eingebrachte Wärmeenergie durch die Arbeit der Gravitation beim Abstieg.
hmpf hat geschrieben:Das ist elementarste Thermodynamik. Wie also könnte die unten eingespeiste Wärme die Atmosphäre
ohne Treibhausgase wieder verlassen?
Gar nicht. Im Strahlungsgleichgewicht bleibt eine permanent gleiche Menge an Wärmeenergie in der Atmosphäre erhalten oder "stecken", wie du es nennst. Aber nicht isotherm in jeder Höhe gleichverteilt. Aus den genannten Gründen. Die Atmosphäre ist nun mal kein Autoreifen. Es findet Konvektion mit Adiabatik statt. Ein Naturgesetz, ob es dir gefällt oder nicht.
Was an Innerer Energie nicht als Wärme in der Atmosphäre vorhanden ist, das ist am Arbeiten und sorgt für permanente Konvektion mit vertikal permanent ungleicher Verteilung der Wärmeenergie.
Jeder Energieüberschuss wird direkt von der Oberfläche ins All zurückgestrahlt. Sie nimmt an kälteren Stellen Wärmeenergie von der angrenzenden Atmosphäre auf und strahlt sie ggf. ab (Wärmesenke durch Wärmeleitung und Strahlung). Und sie gibt an heißeren Stellen Wärmeenergie an die angrenzende Atmosphäre weiter (Wärmequelle durch Einstrahlung und Wärmeleitung). So kommt es permanent zu Konvektion mit entsprechendem Temperaturgradienten, auch wenn die Gasmaterie selbst ohne Treibhausgase nicht strahlt.
Offensichtlich überfordern diese Fakten die einfache Logik in deinem Spatzenhirn!