Diskussionskultur

Hier kann man seine Meinungen zum Forum und andere Neuigkeiten mitteilen

Diskussionskultur

Beitragvon Heinrich Katscher » So 24. Mai 2009, 01:37

Am Donnerstag, 21. Mai 2009, 01:15, hat Herr Kemme im Thread Die "Aufklärung" der Öffentlichkeit über die SRT u.a." geschrieben:
Da das Mahag-Forum ziemlich liberal ist, kann hier doch fast alles notiert werden. Wenn also jetzt jemand daher käme, seine Denkprodukte in Chinesisch oder Suaheli zu notieren, was kümmert es. Das werden dann auch völlig andere Denkgewohnheiten sein, die so ebenmal als Beitrag Gestalt annehmen. Wir wissen es wirklich, dass Mathematik und Physik in anderen Gebieten der Erde anders gehandhabt werden. Langer Rede kurzer Sinn, wären zwei Anmerkungen:
Erstens: Deine Beiträge wirken auf mich sehr verfremdet, was natürlich wie immer eigene Schuld der Bürger des (west-)deutschen Sprachraums ist. Eventuell könnte es sein, dass du das sowieso ziemlich unbequeme und strittige Thema SRT nicht noch durch dein leitendes Interesse, die Masse für uns arme Denkrüppel abzuschaffen, noch weiter verkomplizieren möchtest. Es existiert z.B. die Kategorie Alternative Theorien, wo du deine eigenen Gedanken und Absichten notieren könntest. Aber wie man sich so kennt, wirst du solchen Wunsch ignorieren wollen.
Zweitens: Ich vermisse jegliche Absicht Verständnis für die eigenen Aussagen herzustellen. Allerdings handelt es sich bei jedem Forum durchaus um ein Stückchen Öffentlichkeit, was nicht völlig unbedeutend ist. Somit zwingst du letzten Endes arme Willis wie mich dazu, deine Beiträge zweifach übersetzend zu kompilieren, d.h. erstmal eine Übersetzung der Formelzeichen etc und im zweiten Durchgang dann die Frage, welches wissenschaftliche Substrat vorhanden ist. Mich ist eins - nur muss ich dich dann ständig übersetzen, weil du ständig zumindest meinen Wunsch nach Anpassung an die hier vorhandene physikalische Denktradition ignorierst.

mfg Gerhard Kemme


Wie in Bezug auf meine Wertung der AC-Forum-hetzer http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=15&t=63 konstatiere ich mit Bedauern, dass auch die Ausdrucksweise des Herrn Kemme an "Herrenvolk"-Angehörige erinnert, die alle anderen Nationen als minderwertig ansahen und verachteten.

Dies bezeugen seine Worte "Wenn also jetzt jemand daher käme, seine Denkprodukte in Chinesisch oder Suaheli zu notieren, was kümmert es".

Ich glaube, nein - ich bin überzeugt davon - dass ich mich DEUTSCH besser, verständlicher und vernünftiger ausdrücken kann als mancher Reichsdeutsche.

"Langer Rede kurzer Sinn", mein Kommentar zu seinen Anmerkungen:

Erstens:
- Deine Beiträge wirken auf mich sehr verfremdet
-Eventuell könnte es sein, dass du .......noch durch dein leitendes Interesse, die Masse für uns arme Denkrüppel abzuschaffen, (die RT) noch weiter verkomplizieren möchtest.
-Es existiert z.B. die Kategorie Alternative Theorien, wo du deine eigenen Gedanken und Absichten notieren könntest. Aber wie man sich so kennt, wirst du solchen Wunsch ignorieren wollen.


Meine Beiträge bezwecken, die gewohnte Physiklehre in eine einfachere und modernere Richtung zu lenken. Dies kann Leute, die gewohnt sind, Denkschablonen zu lehren, provozieren. Ich bin jedoch überzeugt davon, dass man Formeln nicht memorieren, sondern begreifen muss und bin bestrebt, dies zu lehren. Deshalb nehme ich zu bestimmten Beiträgen Stellung und konfrontiere sie mit meiner Hypothese, die in Internet-Veröffentlichungen verankert ist.
Zweitens: Ich vermisse jegliche Absicht Verständnis für die eigenen Aussagen herzustellen. Allerdings handelt es sich bei jedem Forum durchaus um ein Stückchen Öffentlichkeit, was nicht völlig unbedeutend ist. Somit zwingst du letzten Endes arme Willis wie mich dazu, deine Beiträge zweifach übersetzend zu kompilieren, d.h. erstmal eine Übersetzung der Formelzeichen etc und im zweiten Durchgang dann die Frage, welches wissenschaftliche Substrat vorhanden ist. Mich ist eins - nur muss ich dich dann ständig übersetzen, weil du ständig zumindest meinen Wunsch nach Anpassung an die hier vorhandene physikalische Denktradition ignorierst.


Ich bin bemüht, mich verständlich zu machen. Dies ist jedoch nicht immer leicht.

Erstens habe ich als alter Mann meine Gewohnheiten und eine Ausdruckssweise, die den heutigen "Jungen" fremd erscheinen kann.
Zweitens: Gewohnheiten hat jede Fachrichtung. Astronomen z.B. drücken Längen in Lichtjahren aus, Atomphysiker messen diese in pico-Meter. Chemiker verwenden Mol-Einheiten, während die Physiker nicht nur gesetzliche kg-Einheiten, sondern auch ihre Vielfachen benützen und ihnen unterschiedliche Namen geben. Auch Fachrichtungen kann man daher keine denk- und Ausdruckschablone vorschreiben.
Drittens: Ich persönlich versuche u.a. zu zeigen, dass beiden die Volumeneinheit gemeinsam ist, um beide Lager zu vereinigen.
Viertens: Ich gebe keine Kochrezepte, sondern versuche, die Natur von einer anderen, meiner Ansicht nach verständlicheren Seite zu zeigen und zu beschreiben. Dies kann Denkschwierigkeiten bereiten. Ich bin jedoch überzeugt, dass es viele Leser gibt, die gewohnt sind, zu denken und meine Beiträge nicht nach ihren Worten, sondern nach ihrem Sinn zu werten. Für dierse schreibe ich und werde auch weiter schreiben.

mfG
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Re: Diskussionskultur

Beitragvon Gerhard Kemme » So 24. Mai 2009, 11:56

Heinrich Katscher hat geschrieben:Wie in Bezug auf meine Wertung der AC-Forum-hetzer http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=15&t=63 konstatiere ich mit Bedauern, dass auch die Ausdrucksweise des Herrn Kemme an "Herrenvolk"-Angehörige erinnert, die alle anderen Nationen als minderwertig ansahen und verachteten.

Dies bezeugen seine Worte "Wenn also jetzt jemand daher käme, seine Denkprodukte in Chinesisch oder Suaheli zu notieren, was kümmert es".


Der Herr Heinrich Katscher formuliert ganz locker eine Beleidigung und versucht solches Verhalten dann gegen jegliche Gegenantwort oder Kritik zu immunisieren, indem er dann persönlich wird und seine Kontrahenten in eine strafrechtlich bedrohte politische Ecke stellt. Ich bitte hier einmal wieder um Sachlichkeit. Dies ist ein Diskussionsforum und die Gegenantwort ist die abgemachte Spielregel, welche hier gilt. Wenn du Beiträge schreibst, die grundlegend Sprach- und Kulturverändernd in die Gegend einwirken, welche mein Lebensraum ist, dann stellt es mein Recht dar, eine Gegenantwort zu formulieren und diese misst sich an dem von Heinrich Katscher vorgetragenen Sachverhalt. Wenn der sehr tief verankerte Begriff der Masse von dir eliminiert werden soll, dann haben wir miteinander über Begriffe und ihre Bedeutung für die Menschen zu reden und du wirst es schon ertragen müssen, dass über das gesprochen wird, was bei der Spezies Mensch so gebräuchlich ist und da ist es nun einmal keine Kleinigkeit, wenn jemand aus einer völlig anderen Ecke der Erde nun so ebenmal die tragenden Fundamente des Denkens und der Sprache weg nehmen will. Glaub' es mir, dies wird nirgendwo gerne gesehen. Insbesondere wird es dann darum gehen, dass dieses Ansinnen klar und deutlich in einer Diskussion abgehandelt wird und es nicht plötzlich alles nur noch wirr und chaotisch wird - aber der Anspruch bleibt, dass ein physikalischer Begriff eliminiert oder aber - erst auf nachhaken - durch einen chemischen Begriff ersetzt werden soll. Wenn dir also geantwortet wird, dann ist es normal und so abgemacht und es wäre schön, wenn du dir nicht irgendwelche haltlosen persönlichen Verdächtigungen ausdenken würdest.

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Re: Diskussionskultur

Beitragvon Gerhard Kemme » So 24. Mai 2009, 13:10

Chief hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Der Herr Heinrich Katscher formuliert ganz locker eine Beleidigung ...

Wo genau siehst du diese Beleidigung?

Herr Heinrich Katscher spricht über meine Ausdrucksweise und bezeichnet diese als verächtlich: "Ausdrucksweise des Herrn Kemme an 'Herrenvolk'-Angehörige erinnert, die alle anderen Nationen als minderwertig ansahen und verachteten". Da die eigene Sprache und Diktion zur Person gehören, sind stark herabsetzende Kennzeichnungen der eigenen Sprache Beleidigungen, die auf eine Rufschädigung der gesamten Person zielen.
Chief hat geschrieben:Inwiefern entspricht die Feststellung des Herrn Katscher (bezüglich deiner Äußerungen) nicht der Wahrheit?

Es ging in einem Kontext, in welchem Heinrich Katscher den Anspruch vertrat, für den deutschsprachigen Raum den Begriff der Masse zu eliminieren, darum, dass unterschiedliche Weltgegenden auch unterschiedliche Kulturen und Begrifflichkeiten und ein unterschiedliches Know-How haben, darum, dass das Mahag-Forum ziemlich liberal ist und dass es eigentlich nach bisheriger Erfahrung unerheblich ist, ob jemand Inhalte vom afrikanischen oder asiatischen Kontinent notiert. Allerdings stellt es einfach ein kosmopolitisches Erfahrungswissen dar, dass die physikalischen und mathematischen Konzepte auf unterschiedlichen Kontinenten auch unterschiedlich sind. Das ist einfach normal. Wenn allerdings jemand aus einer völlig anderen Kultur hier Beiträge schreibt, dann bedarf es - wenn es nicht nur eine Entsprechung zum Turmbau von Babel haben soll - einer Übersetzung oder Angleichung, d.h. man muss dann eine gewisse Metakommunikation betreiben, um eventuell noch eine gemeinsame Verständnisebene herzustellen. Heinrich Katscher macht auf mich den Eindruck, dass er nicht in Wien, Zürich oder Hamburg aufgewachsen, sozialisiert, gebildet worden ist und seine Arbeitsstätten auch nicht in diesen Räumen gelegen haben. Wenn dies so sein sollte, dann beherrscht er zwar die deutsche Sprache, hat aber - nur nach der Meinung von mir - eine völlig andere Denktradition. An dieser Stelle hielt ich es für erforderlich eine Vermittlung zu versuchen.

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Re: Diskussionskultur

Beitragvon Gerhard Kemme » Mo 25. Mai 2009, 14:44

Chief hat geschrieben:Das stimmt überhaupt nicht, denn Herr Katscher hat es richtig erkannt, dass du ganz bewusst die Ausdrucksweise der "Blut und Boden" Doktrin einsetzst um versteckte Werbung für die Ideologie der "großdeutschen Träumer" zu machen. Und du scheinst noch mächtig stolz darauf zu sein, dass dein echter Name darunter steht.


Du schleichst dich erst mit einer sachlich klingenden Frage heran und kommst jetzt mit irgendwelchen Unsinns-Vorwürfen gegen mich. Das sind alles Annahmen von dir, um andere Benutzer dieses Forums durch persönliche Beleidigungen schlecht zu reden, wenn sie in Diskussionen zum Thema Physik nicht deine und H. Katschers Meinung vertreten. Man kann sich andere Menschen immer so hinstellen, wie man sie zur Diskriminierung und Mundtotmachung gerade braucht - warum kommst du nicht mit der Argumentation, ich hätte heimlich abstehende Ohren :mrgreen: und wäre deshalb ein Unmensch - das ist das Niveau, welches der Herr Chief hier von sich gibt.
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Re: Diskussionskultur

Beitragvon Gerhard Kemme » Mo 25. Mai 2009, 21:29

Chief hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Du schleichst dich erst mit einer sachlich klingenden Frage heran und kommst jetzt mit irgendwelchen Unsinns-Vorwürfen gegen mich.

Du hast dich doch selber disqualifiziert, insbesondere durch gezielte Verwendung von vermeidbaren Begriffen aus der NS-Mythologie wie z.B. Lebensraum, obwohl du ganz genau weißt, dass dieser Begriff historisch extrem belastet ist.


Da kommt der anonyme Herr Chief mit der Definitionshoheit über die deutsche Sprache und der Herrschaft über seine Sprachuntertanen hierzulande. :lol: Nun, Einbildung ist auch ne Bildung und wenn du glaubst, du könntest der hiesigen Spezies die Vokabeln im Munde umdrehen, so dass zum Schluss nur noch "Vegetable" und "Applepie" formulierbar bleiben, dann ist das einfach Stuss. Selbst die Bezeichnung "Schrebergarten" wird von Leuten mit der Definitionshoheit für deutsche Sprache nicht gerne gesehen.
Bezüglich deiner anderen Einlassungen gilt, dass es bis 1990 noch eine Zonengrenze oder Demarkationslinie zwischen West- und Ostdeutschland gab und Gesamteuropa in West und Ost getrennt war. Das sind einfach Fakten. Und wir sollten hier nicht anfangen, Fakten und Wahrheit völlig außen vor zu lassen. Dass aufgrund der eben angedeuteten geographischen und ideologischen Grenzziehungen auch völlig unterschiedliche Wissenschaftskulturen entstanden sind, ist völlig unabhängig von irgendwelchen völkischen Mischungen in den letzten Jahrhunderten. Insofen kommt es wie zwischen unteschiedlichen Religionen durchaus auch darauf an, einen Dialog zwischen Fachleuten aus der ostdeutschen sozialistischen Wissenschaftstradition und der westlich kapitalistischen Wissenschaftstradition zu führen, dass wir uns dann noch zusätzlich mit der Relativitätstheorie aus wiederum einer anderen Tradition herumschlagen müssen, vereinfacht die Sache nicht.
Wenn Herr Heinrich Katscher in Deutschland, Österreich und der Schweiz den Begriff Masse eliminieren will, dann stellt das eine ziemliche Anmaßung dar, die eigentlich so nur von "drüben" bekannt ist.
Aber du wirst sicherlich zu keiner Versachlichung beitragen wollen.
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Re: Diskussionskultur

Beitragvon Gerhard Kemme » Mo 25. Mai 2009, 21:42

pauli hat geschrieben:Das ist sicher nicht @Chiefs Niveau, das ist das Niveau, Argumentation und Terminologie deines geliebten Führers und seiner treuen Gefolgschaft.


Wenn ich absolut keinen historischen Gedanken seit Tagen im Kopf habe, weil ich mich nur auf Fachwissenschaft beschränken möchte, dann kommt garantiert irgendjemand mit Linksdesign angetigert und fabuliert etwas über ehemalige deutsche Politiker. Dieses Vokabular und jene Zeit wird wesentlich nötiger von Leuten benutzt, die einfach die Tradition von Unworten wie "Ketzer", "Hexe", "Ungläubiger" und "Volksschädling" in die heutige Zeit verlängern und somit die Mitmenschen einschüchtern und mundtot machen wollen - natürlich aus einer anonymen Position heraus.
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Re: Diskussionskultur

Beitragvon Heinrich Katscher » Di 26. Mai 2009, 00:29

1.
Gerhard Kemme hat geschrieben: So 24. Mai 2009, 02:37
Da das Mahag-Forum ziemlich liberal ist, kann hier doch fast alles notiert werden. Wenn also jetzt jemand daher käme, seine Denkprodukte in Chinesisch oder Suaheli zu notieren, was kümmert es. Das werden dann auch völlig andere Denkgewohnheiten sein, die so ebenmal als Beitrag Gestalt annehmen. Wir wissen es wirklich, dass Mathematik und Physik in anderen Gebieten der Erde anders gehandhabt werden. ................

2.
Gerhard Kemme hat geschrieben: So 24. Mai 2009, 12:56
Der Herr Heinrich Katscher formuliert ganz locker eine Beleidigung und versucht solches Verhalten dann gegen jegliche Gegenantwort oder Kritik zu immunisieren, indem er dann persönlich wird und seine Kontrahenten in eine strafrechtlich bedrohte politische Ecke stellt. Ich bitte hier einmal wieder um Sachlichkeit. Dies ist ein Diskussionsforum und die Gegenantwort ist die abgemachte Spielregel, welche hier gilt. Wenn du Beiträge schreibst, die grundlegend Sprach- und Kulturverändernd in die Gegend einwirken, welche mein Lebensraum ist, dann stellt es mein Recht dar, eine Gegenantwort zu formulieren und diese misst sich an dem von Heinrich Katscher vorgetragenen Sachverhalt. Wenn der sehr tief verankerte Begriff der Masse von dir eliminiert werden soll, dann haben wir miteinander über Begriffe und ihre Bedeutung für die Menschen zu reden und du wirst es schon ertragen müssen, dass über das gesprochen wird, was bei der Spezies Mensch so gebräuchlich ist und da ist es nun einmal keine Kleinigkeit, wenn jemand aus einer völlig anderen Ecke der Erde nun so ebenmal die tragenden Fundamente des Denkens und der Sprache weg nehmen will. Glaub' es mir, dies wird nirgendwo gerne gesehen. Insbesondere wird es dann darum gehen, dass dieses Ansinnen klar und deutlich in einer Diskussion abgehandelt wird und es nicht plötzlich alles nur noch wirr und chaotisch wird - aber der Anspruch bleibt, dass ein physikalischer Begriff eliminiert oder aber - erst auf nachhaken - durch einen chemischen Begriff ersetzt werden soll. Wenn dir also geantwortet wird, dann ist es normal und so abgemacht und es wäre schön, wenn du dir nicht irgendwelche haltlosen persönlichen Verdächtigungen ausdenken würdest.

3.
Gerhard Kemme hat geschrieben: So 24. Mai 2009, 14:10
Herr Heinrich Katscher spricht über meine Ausdrucksweise und bezeichnet diese als verächtlich: "Ausdrucksweise des Herrn Kemme an 'Herrenvolk'-Angehörige erinnert, die alle anderen Nationen als minderwertig ansahen und verachteten". Da die eigene Sprache und Diktion zur Person gehören, sind stark herabsetzende Kennzeichnungen der eigenen Sprache Beleidigungen, die auf eine Rufschädigung der gesamten Person zielen.

Es ging in einem Kontext, in welchem Heinrich Katscher den Anspruch vertrat, für den deutschsprachigen Raum den Begriff der Masse zu eliminieren, darum, dass unterschiedliche Weltgegenden auch unterschiedliche Kulturen und Begrifflichkeiten und ein unterschiedliches Know-How haben, darum, dass das Mahag-Forum ziemlich liberal ist und dass es eigentlich nach bisheriger Erfahrung unerheblich ist, ob jemand Inhalte vom afrikanischen oder asiatischen Kontinent notiert. Allerdings stellt es einfach ein kosmopolitisches Erfahrungswissen dar, dass die physikalischen und mathematischen Konzepte auf unterschiedlichen Kontinenten auch unterschiedlich sind. Das ist einfach normal. Wenn allerdings jemand aus einer völlig anderen Kultur hier Beiträge schreibt, dann bedarf es - wenn es nicht nur eine Entsprechung zum Turmbau von Babel haben soll - einer Übersetzung oder Angleichung, d.h. man muss dann eine gewisse Metakommunikation betreiben, um eventuell noch eine gemeinsame Verständnisebene herzustellen. Heinrich Katscher macht auf mich den Eindruck, dass er nicht in Wien, Zürich oder Hamburg aufgewachsen, sozialisiert, gebildet worden ist und seine Arbeitsstätten auch nicht in diesen Räumen gelegen haben. Wenn dies so sein sollte, dann beherrscht er zwar die deutsche Sprache, hat aber - nur nach der Meinung von mir - eine völlig andere Denktradition. An dieser Stelle hielt ich es für erforderlich eine Vermittlung zu versuchen.

-------------

Geehrter Herr Kemme,

ausgehend vom rot markierten Endsatz des letzten Beitrages will auch ich versuchen, mich mit Ihnen zu verständigen und zu zeigen, wo und warum Ihr Schreibstil und Ihre Ausdrucksweise schwer annehmbar ist.

Ihre Ansicht, dass Denkprodukte in Chinesisch oder Suaheli .....völlig andere Denkgewohnheiten..... erfordern,
ist prinzipiell richtig. Wenn Sie jedoch den Inhalt einer chinesischen Nachricht erfahren wollen, müssen Sie chinesisch lernen oder den Autor ersuchen, Ihnen diese ins Deutsche zu übersetzen. Wenn er es kann, wird er es gerne tun. Verpflichtet ist er jedoch nicht, ihnen diese deutsch vorzukauen.

Ihre Behauptung "Wir wissen es wirklich, dass Mathematik und Physik in anderen Gebieten der Erde anders gehandhabt werden" hat keine reelle Aussagekraft. Mathematik und Physik mässen überall gleiche Grundlagen haben, weil sonst jede Verständigung unmöglich wäre.

Ihren 2. Beitrag beginnen Sie mit dem Artikel "DER", der viele pejorative GESTAPO-Protokolle geschmückt hat. Schon Friedrich Schiller hat dieses pejorativ verachtende Artikelwort praniert. , Wenn Sie sich erinnern, in „Kabale und Liebe“ mit den Worten „DER Mohr hat seine Schuldigkeit getan, DER Mohr kann gehen“ (nach Luises Tod) .

Ihrer Feststellung, Mahag sei ein liberales „Diskussionsforum", in dem "Gegenantworten abgemachte Spielregel“ sind. stimme ich bei. Da es jedoch ein liberales Diskussionsforum ist, erfordert es eine in zivilisierten Gesellschaften übliche liberale Diskussionskultur.

Dass das Wort "Lebensraum" der Sprachkultur des Dritten Reiches entnommen ist., ist am Mo 25. Mai 2009, 17:51 auch
Chief aufgefallen. Ihre Behauptung vom Mo 25. Mai 2009, 22:29 , dass "Einbildung ist auch ne Bildung " sei, ist weit verbreite und scheint in diesem Kontext zuzutreffen. A propos: Wissen Sie, wer Schreber war ?

Ihrer Behauptung

"Insofen kommt es wie zwischen unteschiedlichen Religionen durchaus auch darauf an, einen Dialog zwischen Fachleuten aus der ostdeutschen sozialistischen Wissenschaftstradition und der westlich kapitalistischen Wissenschaftstradition zu führen,"
wäre auch in meinem Interesse. Meiner Erfahrung nach gibt es jedoch nur eine internationale Wissenschaftstradition. Die von Ihnen erwähnten pseudowissenschaftlichen Beiworte ostdeutsch, westdeutsch, sozialistisch, kapitalistisch haben mit Wissen nichts zu tun und sind nur ideologischer Herkunft.

Ihrer Befürchtung, ich wolle den "tief verankerten Begriff der Masse" eliminieren, ist grundlos. Ich empfehle nur, den
unklaren „Masse“-Begriff durch den eindeutigen „Stoffmenge“-Ausdruck zu ersetzen. Dies versucht auch die Physikalisch technischen Reichsanstalt der BRD mit dem Projekt, das heutige kg-Prototyp durch eine zählbare Atom- bzww. Nukleonmenge zu ersetzen.
Siehe http://www.ep4.ruhr-uni-bochum.de/imper ... gr__en.pdf

Ihre Behauptung, „ es (sei) nun einmal keine Kleinigkeit, wenn jemand aus einer völlig anderen Ecke der Erde nun so ebenmal die tragenden Fundamente des Denkens und der Sprache weg nehmen will." evoziert die Frage nach Ihren Geographiekenntnissen. Sie scheinen nicht zu wissen, dass Prag als Universitätsstadt im Zentrum Europas liegt und dass auch die deutsche Wissenschaft auf den Schultern Ticho de Brahes, Johannes Keplers, Albert Einstein u.a. ruht. Deren Wirken in Prag ist allgemein bekannt.

Im dritten Beitrag nehme ich zur Kenntnis, dass die Aussagen, die ich zitiert habe, zu Ihrer „ eigenen Sprache, Diktion und Person“ gehören. Die deutsche Sprache ist dadurch Gott sei Dank in keiner Weise betroffen.

„kosmopolitisches Erfahrungswissen“ ist international. Deshalb sind „die physikalischen und mathematischen Konzepte auf unterschiedlichen Kontinenten“ nicht unterschiedlich, wie Sie behaupten. sie müssen gleich sein, weil anderenfalls eine gegenseitige Verständigung unmöglich wäre. Deshalb sollte es auch Ihnen egal sein, ob ich vom afrikanischen, asiatischen oder europäischen Kontinent stamme oder ob ich in Wien, Zürich oder Hamburg aufgewachsen bin. Sie sollten begreifen, dass ich auch als Chinese oder Suaheli einen Kopf, zwei Hände und zwei Füsse hätte und mich von Ihnen höchstens durch meine Toleranz und mein Denkvermögen unterscheiden kann.

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Re: Diskussionskultur

Beitragvon Faber » Di 26. Mai 2009, 05:30

Ihr habt hier ja echt allesamt den A..........llerwertesten auf Durchzug stehen. Ganz egal ob Sprachpolizei oder Massenpolizei.

ROFLMFAO

Gruß
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Re: Diskussionskultur

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 27. Mai 2009, 08:46

Heinrich Katscher hat geschrieben:ausgehend vom rot markierten Endsatz des letzten Beitrages will auch ich versuchen, mich mit Ihnen zu verständigen und zu zeigen, wo und warum Ihr Schreibstil und Ihre Ausdrucksweise schwer annehmbar ist.


Zu der Denktradition, zu der ich mich bekenne, gehört, dass die Argumentation im Rahmen einer Diskussion im Vordergrund steht und nicht die Praktizierung einer Sprache, die ausschließlich assoziativ ist. Insofern käme es auf den Inhalt einer Argumentation an und weniger auf die verwendeten Vokabeln. Wobei ich mich dagegen abgrenze, dass Sprache mit sonstwas für Begründungen beliebig eingeschränkt wird, d.h. über das im Deutschen vorhandene Vokabular sollte immer souverän verfügt werden können.
Heinrich Katscher hat geschrieben:Ihre Ansicht, dass Denkprodukte in Chinesisch oder Suaheli .....völlig andere Denkgewohnheiten..... erfordern,
ist prinzipiell richtig. Wenn Sie jedoch den Inhalt einer chinesischen Nachricht erfahren wollen, müssen Sie chinesisch lernen oder den Autor ersuchen, Ihnen diese ins Deutsche zu übersetzen. Wenn er es kann, wird er es gerne tun. Verpflichtet ist er jedoch nicht, ihnen diese deutsch vorzukauen.

Ein Wissenschaftler aus Deutschland, der des Chinesischen mächtig ist, wird trotzdem Verständigungsprobleme haben, weil dort anders gedacht wird, was aus der chinesischen Dentktradition herrührt als auch aus den unterschiedlichen politischen Systemen, in welchen die Wissenschaftler ihre Sozialisation erfahren haben. Dies wird nicht in Abgrenzungsansicht gesagt, sondern einfach als Feststellung. Wobei in Gemeinschaftsprojekten per Zusammenarbeit langsam eine Angleichung erfolgt.
Heinrich Katscher hat geschrieben:Ihre Behauptung "Wir wissen es wirklich, dass Mathematik und Physik in anderen Gebieten der Erde anders gehandhabt werden" hat keine reelle Aussagekraft. Mathematik und Physik mässen überall gleiche Grundlagen haben, weil sonst jede Verständigung unmöglich wäre.

Die Verständigung ist ja auch meistens nicht möglich, d.h. es setzt sich das eine oder das andere System durch. Oder könntest du dir ein Gemeinschaftsprojekt von RT-Anhängern und RT-Kritikern vorstellen?
Heinrich Katscher hat geschrieben:Ihren 2. Beitrag beginnen Sie mit dem Artikel "DER", der viele pejorative GESTAPO-Protokolle geschmückt hat. Schon Friedrich Schiller hat dieses pejorativ verachtende Artikelwort praniert. , Wenn Sie sich erinnern, in „Kabale und Liebe“ mit den Worten „DER Mohr hat seine Schuldigkeit getan, DER Mohr kann gehen“ (nach Luises Tod) .

Wenn historische Gegebenheiten ständig spracheinschränkend heutzutage benutzt werden, dann werden zum Schluss nur noch die momentan real Herrschenden die Definitionshoheit haben. Insofern interessiert es mich absolut nicht, wer sonst schon Formulierungen benutzt hat, die ich aktuell verwende.
Heinrich Katscher hat geschrieben:Ihrer Feststellung, Mahag sei ein liberales „Diskussionsforum", in dem "Gegenantworten abgemachte Spielregel“ sind. stimme ich bei. Da es jedoch ein liberales Diskussionsforum ist, erfordert es eine in zivilisierten Gesellschaften übliche liberale Diskussionskultur.

Dann halte dich bitte daran! Oder findest du es witzig, ständig den Sprachschatz und die Begriffsbildung anderer Leuten einschränken zu wollen. Als höflich, liberal und zivilisiert gilt es, andere Menschen zu akzeptieren. Wenn also jemand davon spricht, dass er in seinen Schrebergarten gehen will, dann ist das okay. Wenn Sprachklauberei zur Sitte würde, dann wäre Sprachlosigkeit die Folge. Wenn tatsächlich bezüglich irgendwelcher Begriffe Änderungsbedarf gesehen wird, dann bitte mit ausführlicher Gesprächsbereitschaft und nicht gleich dem Umschwenk aufs Persönliche, wenn nicht jeder gleich der Abschaffung des Begriffes Masse zustimmt. Das sollte man sich einmal vorstellen, wenn unsereins tragende Begriffe in anderen Weltgegenden wegändern wollte.
Heinrich Katscher hat geschrieben:Dass das Wort "Lebensraum" der Sprachkultur des Dritten Reiches entnommen ist., ist am Mo 25. Mai 2009, 17:51 auch
Chief aufgefallen. Ihre Behauptung vom Mo 25. Mai 2009, 22:29 , dass "Einbildung ist auch ne Bildung " sei, ist weit verbreite und scheint in diesem Kontext zuzutreffen. A propos: Wissen Sie, wer Schreber war ?

Und der Herr Heinrich Katscher möchte jetzt seinen Gesprächspartner nicht nur den Begriff "Masse", den Begriff "Schrebergarten", sondern sogar den Begriff "Lebensraum" verbieten wollen und würde niemals auf die Idee kommen, dass ein solches Ansinnen einfach nur eine Herausnahme darstellt. Du wirst in keiner Weltgegend auf Begeisterung stoßen, wenn du den Leuten dort verbieten willst, dass sie ihre traditionellen Bezeichnungen und Begriffe verwenden. An dieser Stelle wirst du also um Toleranz und Liberalität gebeten.

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Re: Diskussionskultur

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 27. Mai 2009, 10:45

Chief hat geschrieben:Hallo Kemme,

Kemme hat geschrieben:An dieser Stelle wirst du also um Toleranz und Liberalität gebeten.

Toleranz gegenüber Intoleranz darf es nicht geben.

an deiner Stelle würde ich dringend einen Arzt aufsuchen. Auch wenn das jetzt zu bestimmten Konsequenzen führen sollte, muss ich dir sagen, dass bei dir offensichtlich einige Tassen im Schrank nicht vorhanden sind (wie einer in einem anderen Forum erklärte, bedeutet dies (und das ist auch mein Eindruck bei dir): Nicht alle verstandsmäßig nötigen Voraussetzungen für ein vernünftiges Denken und Handeln beieinander zu haben).


Alle Andersdenkenden ins GULAG, nun publiziert der Herr Chief auch seine wahren Einstellungen. Niemals diskutieren, niemals argumentieren - aber immer diskriminieren und beleidigen. Stimmt's oder hab' ich mit deiner Charakterisierung Recht?

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