Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Verständnissprobleme "Gleichzeitigkeit des seins"
BeitragVerfasst: Sa 12. Mai 2012, 10:14 
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Registriert: Fr 4. Mai 2012, 13:09
Beiträge: 1051
Rafael hat geschrieben:
Ich beziehe mich auf das Beispiel der einfachen Version http://www.mahag.com/srt/1905_2.php
Lichtgeschw = C = 300000 km/s
Stock = 300000 km Länge
Geschwindigkeit_Stock = 150000 km/s

Im Gedankenmodell gibt es eine Quelle(Q) und zwei Detektoren: einen (D1) auf dem Stock; der andere (D2) auf der Straße.
Wenn C also vom Beobachter unabhängig sein soll, käme ich zu folgender Annahme:
nach der ersten Sekunde müsste das Licht sowohl an D1 als auch an D2 angekommen sein. D1 wäre somit auf km 450tsd, und D2 müsste doch exakt auf km 300tsd sein? :roll:
Für mich ein Paradoxon: Wie kann etwas die gleiche Geschwindigkeit haben, aber in der selben Zeit unterschiedliche Strecken zurücklegen? War die Geschwindigkeit nicht als Strecke/Zeit DEFINIERT? Wie sieht die Realität aus? Hat man einen derartigen Versuch bereits durchgeführt?

glaube nicht, dass Du recht hast - ... Lichtgeschwindigkeit ist ja nicht unendlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verständnissprobleme "Gleichzeitigkeit des seins"
BeitragVerfasst: Sa 12. Mai 2012, 15:16 
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Registriert: Sa 12. Mai 2012, 13:55
Beiträge: 6
HD116657 hat geschrieben:
glaube nicht, dass Du recht hast - ... Lichtgeschwindigkeit ist ja nicht unendlich.

Was hat das mit Glaube zu tun und wie kommstd du auf Unendlich? ich hatte doch Lichtgeschwindigkeit mit 300000km/s angegeben?


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 Betreff des Beitrags: Relativistische Phantasterei
BeitragVerfasst: So 13. Mai 2012, 07:37 
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Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05
Beiträge: 2729
Rafael hat geschrieben:
Wie kann etwas die gleiche Geschwindigkeit haben, aber in der selben Zeit unterschiedliche Strecken zurücklegen?

Es ist halt relativistische Phantasterei, nichts sonst. Das kann man glauben oder für Unsinn halten. Das Zweite ist eigentich offensichtlich.
Aber solche Dinge sind schon oft und endlos diskutiert worden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verständnissprobleme "Gleichzeitigkeit des seins"
BeitragVerfasst: So 13. Mai 2012, 15:24 
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Registriert: Sa 12. Mai 2012, 13:55
Beiträge: 6
rmw hat geschrieben:
Es ist halt relativistische Phantasterei, nichts sonst. Das kann man glauben oder für Unsinn halten. DasZweite ist eigentich offensichtlich.
Aber solche Dinge sind schon oft und endlos diskutiert worden.


Mag ja sein, dennoch, wie kommt der Relativist auf die 600000 km im Beispiel?
Was meinst du mit 'das zweite'?
Und nochmal, ich denke es geht in der Wissenschaft nicht um Glaube, oder darum,
'etwas für Unsinn zu halten' , sondern um zu 'Wissen'.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verständnissprobleme "Gleichzeitigkeit des seins"
BeitragVerfasst: So 13. Mai 2012, 16:47 
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Beiträge: 6
Nö, dass Zerüttelt mein Weltbild keineswegs...
Besser ist: es sollte in der Wissenschaft um Erkenntnis gehen. Dass es das nicht tut, macht es Interessierten wie mir besonders schwer, zu filtern und zu verstehen.
Deshalb wäre ich auch immer noch an der Beantwortung meiner ursprünglichen Frage interessiert...


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 Betreff des Beitrags: Re: Verständnissprobleme "Gleichzeitigkeit des seins"
BeitragVerfasst: So 13. Mai 2012, 17:32 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
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Wohnort: Bayern
Rafael hat geschrieben:
Deshalb wäre ich auch immer noch an der Beantwortung meiner ursprünglichen Frage interessiert...

Hallo Rafael,
willkommen im Club.

Wieso er das mit den 600' annimmt ist aus der Beschreibung erstmal nicht ersichtlich.

Frage(n) an dich:
Der Staab bewegt sich gegen die Strasse, bei 450' erfolgt die Spiegelung.
Das Signal war laut Beschreibung mit c, in Bezug zum Staab, unterwegs.

a' - wie schnell war es in Bezug zur Strasse unterwegs?
b' - wie lange dauert es bis es zum Sendepunkt zurückkehrt wenn es ausserhalb des Staabes zurückläuft


Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Verständnissprobleme "Gleichzeitigkeit des seins"
BeitragVerfasst: So 13. Mai 2012, 20:01 
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Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53
Beiträge: 2171
Rafael hat geschrieben:
Wie sieht die Realität aus? Hat man einen derartigen Versuch bereits durchgeführt?


Hallo Rafael,

ich denke mal, dass sich so ein Experiment gar nicht durchführen lässt. Es ist nur ein Gedankenexperiment und da fängt das irrationale denken an.

Geht man davon aus, dass so ein Stab von dieser Länge gar nicht existieren kann, weil er unterwegs schon bricht, dann hat sich das alles erledigt.

Ich selbst habe aufgehört über Gedankenexperimente nachzudenken, da sie mt der Natur nichts zu tun haben und jeder sein Experiment so auslegen kann, dass es in seine Theorie passt.

Vieles ist in den heutigen Theorien eher Wunschdenken, die abhängig von den axiomatischen Grundlagen sind. Da auch Wissenschaftler anfangs ihren Axiomen glauben müssen, geht es in der Wissenschaft auch nur um Glaube und später erst um Wissen.

Gruß

All


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 Betreff des Beitrags: Re: Verständnissprobleme "Gleichzeitigkeit des seins"
BeitragVerfasst: Mo 14. Mai 2012, 07:11 
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Registriert: Sa 12. Mai 2012, 13:55
Beiträge: 6
Kurt hat geschrieben:
a' - wie schnell war es in Bezug zur Strasse unterwegs?
b' - wie lange dauert es bis es zum Sendepunkt zurückkehrt wenn es ausserhalb des Staabes zurückläuft
Gruss Kurt

a: Ohne Einstein käme ich dann auf eine Geschwindigkeit des Lichts auf dem Stab von 1,5 C also (450000 km/s)
b: theoretisch 1,5 Sekunden

All hat geschrieben:
Rafael hat geschrieben:
Wie sieht die Realität aus? Hat man einen derartigen Versuch bereits durchgeführt?


Hallo Rafael,

ich denke mal, dass sich so ein Experiment gar nicht durchführen lässt. Es ist nur ein Gedankenexperiment und da fängt das irrationale denken an.

Geht man davon aus, dass so ein Stab von dieser Länge gar nicht existieren kann, weil er unterwegs schon bricht, dann hat sich das alles erledigt.

Ich selbst habe aufgehört über Gedankenexperimente nachzudenken, da sie mt der Natur nichts zu tun haben und jeder sein Experiment so auslegen kann, dass es in seine Theorie passt.

Vieles ist in den heutigen Theorien eher Wunschdenken, die abhängig von den axiomatischen Grundlagen sind. Da auch Wissenschaftler anfangs ihren Axiomen glauben müssen, geht es in der Wissenschaft auch nur um Glaube und später erst um Wissen.

Gruß

All

Ohh mann. Klar, im Gedankenexperiment sind die Größen so gewählt, dass sie sich im Kopf berechnen lassen. Für den Versuch würde dann ja auch ein Zug oder Ähnliches ausreichen, dass sich Bewegt. Die Ergebnisse werden halt krummer.Man nehme einen Zug, einen Detektor im Zug und einen auf dem Bahnsteig und hält die Quelle halb aus dem Fenster und halb im Zug....
Was ist daran irrational? Könnte man so nicht die konstanz oder sogar die Absolutheit von C Beweisen?

Auch wenn die Axiome zuerst aufgestellt werden, macht es für mich Sinn, diese wenigstens partiell auf ihre Beständigkeit zu prüfen. Sonst könnte ich ja auch "Wissenschaftlich" davon ausgehen, das Gnome und Kobolde die Welt regieren (hmmmm?!), oder ein Weißbärtiger überall seine Finger im Spiel hat. Da niemand den Bärtigen oder Kobolde BEWEISEN kann, ist diese Theoie nicht anerkannt. WIESO die Konstanz/Absolutheit von C?


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 Betreff des Beitrags: Re: Verständnissprobleme "Gleichzeitigkeit des seins"
BeitragVerfasst: Mo 14. Mai 2012, 10:12 
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Registriert: Fr 4. Mai 2012, 13:09
Beiträge: 1051
Rafael hat geschrieben:
HD116657 hat geschrieben:
glaube nicht, dass Du recht hast - ... Lichtgeschwindigkeit ist ja nicht unendlich.

Was hat das mit Glaube zu tun

habe nicht nachgerechnet, also glaube ich.......

Rafael hat geschrieben:
und wie kommstd du auf Unendlich? ich hatte doch Lichtgeschwindigkeit mit 300000km/s angegeben?

ich auch


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 Betreff des Beitrags: Re: Verständnissprobleme "Gleichzeitigkeit des seins"
BeitragVerfasst: Mo 14. Mai 2012, 10:43 
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Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53
Beiträge: 2171
Rafael hat geschrieben:
Was ist daran irrational? Könnte man so nicht die konstanz oder sogar die Absolutheit von C Beweisen?

Auch wenn die Axiome zuerst aufgestellt werden, macht es für mich Sinn, diese wenigstens partiell auf ihre Beständigkeit zu prüfen.


Bewegung ist in der Physik Ortsveränderung mit der Zeit. Ich bin mir nicht so sicher, ob sich mit den Zutaten der LG usw. überhaupt etwas beweisen lässt. Problem ist ja immer noch, dass wir nicht wissen, was sich da bewegt. Es wird zwar immer geglaubt, dass die Mathematik etwas beweisen kann, aber auch Mathematik ist abhängig von Grundannahmen, die der Mensch setzt.
Ob ich jetzt Raum und Zeit oder die LG im Vakuum als Grundlage einer Theorie nehme, so verändern sich doch nur die Ansichten und die Ergebnisse.

Absolut ist die LG ja nur im Vakuum. Ob aber das Vakuum richtig bewertet wird, ist ja eine andere Frage. Die Messungen erfolgen ja in einem geschlossenen Vakuum, das ja nichts mit dem Vakuum im Weltraum zu tun hat. Wer sagt denn, dass das Vakuum im Weltraum nicht irgendwann eine zusätzliche Beschleunigung verursacht. Dann war es das mit der max. LG.

Axiome werden natürlich benötigt um überhaupt eine Basis zu haben. Ohne geht es doch gar nicht. Wir brauchen sie, um einen systematischen Aufbau in der Weiterführung zu erreichen. Die so erstellten Modelle funktionieren, letztlich weiß aber keiner warum. Da zeigen sich doch unsere Grenzen. Das wir zweifelsfrei einen Nutzen aus allem daraus ziehen, ist unsrtittig, denke ich.

Als Physiker bin ich nicht so der Renner. ;) Aber ich denke, dass sich dein Experiment nicht so umsetzen lässt. Es geht ja um die Inertialsysteme. Bei deinem Vorschlag gäbe es ja eine direkte Verbindung. Damit währen ja die IS aufgelöst. Da wird dir also ein anderer helfen müssen.


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