Rudi Knoth hat geschrieben:Nachtrag zu dieser These:
Die KI liefert dann noch in Gedankenexperiment, das zeigt, wie man konkret die Frequenzanteile aus einem kurzen Puls (nur eine Flanke) physikalisch messen kann: Man schickt ihn durch einen Tiefpass und einen Hochpass, und beide liefern am Ausgang ein Signal, jeweils mit anderer Frequenz und Energie. Die KI kommt zu dem Schluss:
Dies geht aber auf jeden Fall nicht für die Synchrotronstrahlung, für die man solche Hoch- und Tiefpässe nicht realisieren kann. Hierzu bräuchte man schon optische Spektrometer oder sogar Kristalle, die mit Bragg-Reflektion an den Kristallgittern einzelne Wellenlängen (Frequenzen) messen kann.
Ahnung von Messtechnik haben Sie offensichtlich nicht viel.
Mit elektronischen Hoch- oder Tiefpässen kann man optische Frequenzen ohnehin nicht direkt filtern.
Bei einem Scanning-Interferometer werden jedoch die optischen Frequenzen in den Bereich von kHz
heruntergesetzt. Diese sind dann wieder durch elektronische Filter eingrenzbar.
Bei den von mir seit 1978 entwickelten FTIR-Spektrometern wurde dies eingesetzt, um sowohl die
Datenmenge (Speicherbedarf) zu reduzieren als auch das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) zu verbessern.