Diskussionskultur

Hier kann man seine Meinungen zum Forum und andere Neuigkeiten mitteilen

Re: Wirtschaftskrise

Beitragvon Heinrich Katscher » Fr 12. Jun 2009, 23:28

Gerhard Kemme hat geschrieben: Do 11. Jun 2009, 09:18
Erstmal frage ich mich, warum User, die nach eigener Angabe weiter östlich ihr Zuhause haben, ständig über bundesdeutsche Politik und die deutsche Gesellschaft schreiben.
Fr 12. Jun 2009, 08:52
Zu einem guten Diskussionsstil gehört neben wechselseitigem Respekt unter anderem, gegenteilige Argumente und Meinungen zuzulassen und genau zu prüfen, anstatt diese vorschnell zu verwerfen. Ein guter Diskutant hört zu, lässt ausreden und ist konzentriert genug, um auf das vom Gegenüber Gesagte einzugehen und seine eigenen Argumente sachlich darzustellen. Im Idealfall gelassen und höflich."


Werter Herr Kemme,

den zitierten Auszügen nach scheinen Gelassenheit und Höflichkeit füt Ihre Meinungsäusserungen und Argumente überflüssig und unnötig zu sein. Daran stosse ich mich. Ich fordere sachliche Gegenagumente und Ausführungen,die ohne Argwohn (nach eigener Angabe), Diskriminierung (östlich) und Übertreibung (ständig) sind.

Meinem Schreiben vom Sa 6. Jun 2009, 23:12, in dem die Anspielung auf die Totalität des Dritten Reiches mit dem Sastz „Andere Beispiele kann man auch in der Gegenwart finden.“ endete, wollte ich am Di 9. Jun 2009, 11:35 als Nachtrag hinzufügen, dass der ehrliche Teil der Finanzwelt Frau Angela Merkel gerade deshalb schätzt, weil sie dem Druck der Banker Widerstand geleistet hat. Britta informierte mich jedoch anschliessend am Di 9. Jun 2009, 19:23 über die Verflechungen Angela Merkels zum deutschen Kapital.

Die Beweggründe für meine Meinung vom Mi 10. Jun 2009, 23:40 führten zu Ihrem Angriff und zu meiner Reaktion, über die wir polemisieren könnten. Ich bin jedoch nicht nachtragend und deshalb bereit, „Schwamm drüber“ zu sagen.

-Ich betrachte mich als Europäer, Sie scheinen Ortspatriot zu sein.

-In Bezug auf Politik und Weltanschauung werden wir daher wahrscheinlich verschiedener Meinung sein.

-In Bezug auf Physik finde ich es jedoch für möglich, mit Ihnen und anderen einen “grössten gemeinsamen Nenner“ zu finden. (Ich bin Ihnen nämlich u.a. noch Antwort schuldig auf die Frage nach der direkten Beziehung zwischen „Masse M“ und „elektrischer Ladung Q“, die durch das leidige und mir unangenehnme Geplänkel in den Hintegrund geraten ist).

Mit ftreundlichem Gruss
Heinrich Katscher
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Re: Wirtschaftskrise

Beitragvon Gerhard Kemme » Sa 13. Jun 2009, 08:44

Heinrich Katscher hat geschrieben:den zitierten Auszügen nach scheinen Gelassenheit und Höflichkeit füt Ihre Meinungsäusserungen und Argumente überflüssig und unnötig zu sein. Daran stosse ich mich.

Das sind doch aus der Luft gegriffene Behauptungen. Was da unsachlich oder unhöflich gewesen sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Du lässt dich auf eine Diskussion in einem Forum ein, welches diese Form von Beiträgen anbietet und schreibst im Rahmen eines Threads, der Diskussion zum Gegenstand hat, dann wirst du es bei diesen Spielregeln auch akzeptieren müssen, dass du einen Beitrag schreibst und ich darauf eine Antwort formuliere, wobei du deinen Beitrag so schreibst, wie du es für richtig hältst und ich die Antwort so verfasse, wie ich es gut finde.
Heinrich Katscher hat geschrieben:Ich fordere sachliche Gegenagumente und Ausführungen,die ohne Argwohn (nach eigener Angabe), Diskriminierung (östlich) und Übertreibung (ständig) sind.

Wie bereits gesagt, wird die Antwort von dem bestimmt, der sie macht, in diesem Falle also von mir. Und wenn ich es für richtig halte, Fragen zu stellen, weil mir die Schlüssigkeit deiner Argumentation und deiner Ausführungen nicht unmittelbar einleuchten, dann wäre es meine Sache. Insofern kannst du alles mögliche fordern, doch die Antwort bestimmt der Antwortende. Bezüglich der Vokabel "Argwohn" halte ich mich gerne an das russische Sprichwort: "Vertraue - aber prüfe nach". Das, was jemand sagt, muss einer Prüfung standhalten, d.h. wenn ständig von der Europäischen Union die Rede ist, die ich als ziemlich negativ wahrnehme, dann frage ich mich andrerseits, woher denn der ganze Streit z.B. im damaligen Jugoslawien und auch zwischen Tschechien und der Slowakai gekommen ist. Die Diskutanten haben eine bestimmte Motivation ihre Zeit mit der Abfassung von Beiträgen zu verbringen - bei mir spielt es auch jeden Fall eine Rolle Neues zu erfahren und das ist glaube ich auch im Interesse von Lesern, dass auch mal einige Hintergrundinformationen geliefert werden.
Heinrich Katscher hat geschrieben:Meinem Schreiben vom Sa 6. Jun 2009, 23:12, in dem die Anspielung auf die Totalität des Dritten Reiches mit dem Sastz „Andere Beispiele kann man auch in der Gegenwart finden.“ endete, wollte ich am Di 9. Jun 2009, 11:35 als Nachtrag hinzufügen, dass der ehrliche Teil der Finanzwelt Frau Angela Merkel gerade deshalb schätzt, weil sie dem Druck der Banker Widerstand geleistet hat. Britta informierte mich jedoch anschliessend am Di 9. Jun 2009, 19:23 über die Verflechungen Angela Merkels zum deutschen Kapital.

An dieser Stelle käme es auf einen Vergleichsmaßstab an. Man kann die menschliche Lebenswelt idealistisch verschönt darstellen und daran dann die Machenschaften deutscher Politiker messen. Die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat eng mit Dr. Helmut Kohl dem ehemaligen Bundeskanzler zusammengearbeitet und dessen Arbeit an der deutschen Wiedervereinigung in hervorragender Weise fortgesetzt. Du allerdings stammst nach den eigenen Einlassungen aus der ehemaligen Tschechoslowakai, die sich in Tschechien und der Slowakai aufgespalten hat, da hättest du sehr lobende Worte finden sollen, denn das Normale sind oftmals Zerfall und Streit, während Frau Merkel den Laden doch ganz gut zusammen hält. Wer ihr da etwas am Zeuge flicken will, sollte auch nach konkreten politischen Vorbildern Ausschau halten - wie mancher sagt, es ist alles relativ.
Heinrich Katscher hat geschrieben:Die Beweggründe für meine Meinung vom Mi 10. Jun 2009, 23:40 führten zu Ihrem Angriff

Es hat nirgendwo einen "Angriff" von mir gegeben - sondern es wurde eine in Diskussionen völlig normale "Entgegnung" von mir gemacht. Allerdings sind wir hier nicht auf diplomatischem Parkett, wo jedes Wort auf die Waagschale gelegt werden muss.
Heinrich Katscher hat geschrieben:Ich bin jedoch nicht nachtragend und deshalb bereit, „Schwamm drüber“ zu sagen.

Er nun wieder :mrgreen: Jemand antwortet auf einen Beitrag von dir in einer Diskussion und du bist ihm dann sofort böse, wenn er nicht genau alles so sagt, wie du es nun bitteschön möchtest - nun ja, wenn du solche Formulierungen für gut und richtig hältst, mein Fall wäre es nicht.
Heinrich Katscher hat geschrieben:Ich betrachte mich als Europäer, Sie scheinen Ortspatriot zu sein.

Mir geht es nicht um eine persönliche individuelle Ebene, sondern um Diskussion, zwecks Wissenserwerb und der Erörterung von Sachverhalten, die im allgemeinen Interesse liegen. Worte bezüglich den Personen sind für mich ziemlich beliebig. Was zählt, sind die Erfahrungen, die mit einem anderen Benutzer von Internetforen gemacht werden. Europa muss im Detail bearbeitet werden, ansonsten wird ein Großteil der Bürger nur noch abwinken, wenn diese Bezeichnung genannt wird.

mfg
Gerhard Kemme
 
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Re: Wirtschaftskrise

Beitragvon Heinrich Katscher » Sa 13. Jun 2009, 23:55

Gerhard Kemme hat geschrieben: Sa 13. Jun 2009, 08:44
"Heinrich Katscher hat geschrieben: den zitierten Auszügen nach scheinen Gelassenheit und Höflichkeit für Ihre Meinungsäusserungen und Argumente überflüssig und unnötig zu sein. Daran stosse ich mich."

Das sind doch aus der Luft gegriffene Behauptungen. Was da unsachlich oder unhöflich gewesen sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis...........

Dies geht aus Ihrer einleitenden Frage und meinem Kommentar hervor:
"Erstmal frage ich mich, warum User, die nach eigener Angabe weiter östlich ihr Zuhause haben, ständig über bundesdeutsche Politik und die deutsche Gesellschaft schreiben............

„:Ich fordere sachliche Gegenagumente und Ausführungen,die ohne Argwohn (nach eigener Angabe), Diskriminierung (östlich) und Übertreibung (ständig) sind.“


Gerhard Kemme hat geschrieben:..........dann wirst du (bei Diskussionen) akzeptieren müssen, dass du einen Beitrag schreibst und ich darauf eine Antwort formuliere, wobei du deinen Beitrag so schreibst, wie du es für richtig hältst und ich die Antwort so verfasse, wie ich es gut finde.


Diese Erklärung nehme ich zur Kenntnis. Das Verhalten und die Ausdrucksweise der User wird durch die Kinderstube und die Gesellschaftsgruppe beeinflusst, in der er aufgewachsen ist und in welcher er sich bewegt oder welcher er angehört. Ich bin ein alter Mann und nicht gewillt, die Ungeschliffenheiten der Nachkriegs-Generation ungerügt hinzunehmen .
Gerhard Kemme hat geschrieben:
........... wenn ständig von der Europäischen Union die Rede ist, die ich als ziemlich negativ wahrnehme, dann frage ich mich andrerseits, woher denn der ganze Streit z.B. im damaligen Jugoslawien und auch zwischen Tschechien und der Slowakai gekommen ist. ................ bei mir spielt es auf jeden Fall eine Rolle Neues zu erfahren und das ist glaube ich auch im Interesse von Lesern, dass auch mal einige Hintergrundinformationen geliefert werden.


Auf diese Fragen will ich versuchen, zu antworten, wobei meine Erinnerungen nach Goethe Dichtung und Wahrheit, jedoch keine Geschichtsschreibung sind:

Jugoslavien:
Die Partisanen des Kommunisten Tito liquidierten 1944 die von den Deutschen unterstützte faschistische Ustascha-Bewegung in Juigoslawien , was zur Folge hatte, dass die Deutschen den Balkan räumen mussten.
Tito verhinderte Stalin, nach 1945 auf dem Balkan Fuss zu fassen, was diesen so erbitterte, dass Tito als „blutiger Hund“ exkomuniziert wurde. Dies kam den Alliierten so gelegen, dass sie den jugoslawischen Kommunismus mit allen Kräften unterstützten.
Nach Titos Tod erinnerten sich die Deutschen an die erlittene Schlappe und unterstützten als Drahtzieher der EU die Bestrebungen des reichen Sloweniens, sich vom armen Serbien zu trennen. Gleichlaufend damit schürten sie Feindseligkeiten zwischen den kristlichen un muslemischen Serben und Kroaten und benützten die nach Freiheit strebenden Albanen als 5. Kolonne, was zum Bürgerkrieg mit allen seinen allseitigen Grausamkeiten führte. Serbien mussste unterliegen, weil die Übermacht der von der EU unterstützten Slowenen und Albanen zu gross war, sodass R.Karadzicz und R.Mladic als die Kriegsverbrecher verurteilt wurden, die den Bürgerkrieg verursachten.

Tschechien und die Slowakei:
Um die durch das Münchener Abkommen geschwächte Tschechoslowakei ganz zu zerschlagen, bewog Hitler während des Einmarsches seiner Armee im März 1939 den faschistisch gesinnten katholischen Pfarrer Jozef Tiso, die Slowakei als autonome Republik zu erklären. Als Verbündeter Hitlers und Kriegsverbrecher wurde der Genannte im Jahre 1947 hingerichtet.
Im Feber 1948 machten die tschechoslowakischen Bürgerparteien schwere Fehler, was den Kommunisten ermöglichte, die Macht zu ergreifen. Ihre Herrschaft wurde im Jahr 1968 erschüttert, mit internationaler und Walter Ulbrichts Hilfe jedoch neu geflickt, was durch Bindestrich und Grosschreibung im offiziellen Namen `Cesko-Slovenska socialisticka republika petrifiziert wurde.
Schon damals ging die Fama, der nächste nichtkommunistische Präsident werde Vaclav Havel sein.

Die Privatbesuche Helmuth Kohls bei ihm verstärkten diese Gerüchte.

Vaclav Havel war dann der Mann, der im Jahre 1989 mit den kommunistischen Machthabern der CSSR die „unblutige Revolution“ verabredete und „vom dankbaren Volk“ als Präsident der wiedervereinten und beffreiten Tschechoslowakischen föderativen Republik gewählt wurde.

Dass viele Kommunisten dabei zu Kapitalisten wurden, ist bekannt.

Die Autonomie der Slowakei war jedoch nicht vergessen und führte im Jahre 1993 zur friedlichen Trennung. Von öffentlich ausgetragenem Streit zwischen Tschechen und Slowaken kann keine Rede sein.

Was hinter verschlossenen Türen ausgetragen und ausgehandelt wurde, ist nicht bekannt.

Heute sind beide Staaten in der EU und es gibt bestimmt genung Leute, die dabei reich geworden sind.

Mit freundlichem Gruss
Heinrich Katscher
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Re: Diskussionskultur

Beitragvon Heinrich Katscher » Sa 6. Feb 2010, 00:33

Zur Kenntnisnahme
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[url]http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?p=40756&sid=7ede5533a7ed196b87c4fefff33c25ad#40756
[/url]

galileo2609 hat Folgendes geschrieben:

Katscher ist mit seiner Deutung Spenglers völlig auf dem Holzweg. Weder der Untergang des Abendlandes noch das wesentlich 'systemkritischere' Werk Jahre der Entscheidung wurden verboten oder gar verbrannt. Spengler, der……dem Nationalsozialismus den Weg bereitete, wurde von den Nazis bis zuletzt umworben. Dass er ………lange Zeit Mussolini feierte, passt zu den fehlerhaften historischen Ausführungen Spenglers ebenso wie zu seinen kruden 'philosophischen' An- und Einsichten.

Wenn Katscher den Spengler bemüht, zeigt vor allem eins, er ist (nicht nur) mit seinen Welträtsellösungen Anfang des letzten Jahrhunderts stehen geblieben. Wirklich bemitleidenswert, der alte Mann aus Prag.

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Ein Urteil ganz nach Galileos Manier, Internetquellen entnommen und tendenziell zurechtgeschnitten. Ungeachtet der Tatsache, dass (meinen Kenntnissen und Erfahrungen nach) der Besitz der Werke Oswald Spenglers nicht nur im 3. Reich, sondern auch im damaligen Protektorat mit „Ferienaufenthalten“ in Konzentrationslagern belohnt wurde.

Wenn Galileo mehr als die Titel der Werke Oswald Spenglers , eines Zeitgenossen Albert Einsteins, kennen würde, müsste ihm die arabisch-semitische Kultur mit konkreten Zahlenmengen (1 bis n) verständlicher erscheinen als die abendländische Kultur mit den Abstraktionen Null und Unendlich, an deren Existenz man glauben muss, weil dies unbeweisbare Begriffe sind.

Spenglers „Untergang des Abendlandes“ entstand im gleichen Zeitraum wie Einsteins „Relativtheorie“ und „Das Kapital“ von Karl Marx. Diese Werke leiteten gemeinsam die Zivilisation als Ende der abendländischen Kultur ein. Kein Wunder, dass dies den Weltherrschaftsplänen Stalins, Hitlers, Wilsons und ihrer Nachfolger nicht genehm war. Wer weis z.B. heute, dass Hitler die Grundlagen seiner Macht und damit des 2. Weltkrieges in Russlands Sibirien mit amerikanischem Geld schuf.

Geld ist auch zum Betreiben des AC-Forums nötig. Es wurde gegründet, um Abstraktionen gegen Realitäten zu verteidigen. Wer ist daran interessiert ? Wer finanziert dies ? Wird Galileo darauf antworten ?

mfG
Heinrich Katschetr

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Re: Diskussionskultur

Beitragvon Heinrich Katscher » Mi 10. Feb 2010, 00:58

http://www.relativ-kritisch.net/forum/v ... 0843#40843
Beitragvom 08.02.2010, 01:15
galileo2609 hat Folgendes geschrieben:
Hallo Ralf und El Cattivo,

verwirrt mir den Heinrich Katscher nicht zu sehr. Sein Anliegen lag weniger in einer mathematischen Nachbetrachtung seines Posts:
Heinrich Katscher hat Folgendes geschrieben:
Spenglers „Untergang des Abendlandes“ entstand im gleichen Zeitraum wie Einsteins „Relativtheorie“ und „Das Kapital“ von Karl Marx. Diese Werke leiteten gemeinsam die Zivilisation als Ende der abendländischen Kultur ein. Kein Wunder, dass dies den Weltherrschaftsplänen Stalins, Hitlers, Wilsons und ihrer Nachfolger nicht genehm war. Wer weis z.B. heute, dass Hitler die Grundlagen seiner Macht und damit des 2. Weltkrieges in Russlands Sibirien mit amerikanischem Geld schuf.


Den Herrn Katscher treiben diesmal ein paar ganz banale lebensweltliche Probleme um. Und wir wollen ihm doch Gelegenheit geben, das ganz rank und frei zu Ende zu bringen.


Laut Spengler entstehen und vergehen Interesengemeinschaften in Zweck entsprechenden Zeiträumen. Interessengemeinschaften von Völkern dauern der Geschichte nach ungefähr 2000 Jahre. Ihre Jugend istt voller kulturbedingter Ideen. Kulturen erreichen einen Höhepunkt und verkümmern dann durch Alterung, wobei leere Symbole vergessene Ideen verdrängen. Das Ende der Kulturen nennt Oswald Spengler „Zivilisation“

Pfeiler der abenländischen Kultur sind laut Spengler die Begriffe Null und Unendlich, was in der Kunst durch Einbeziehung des Raumes in Bildflächen, durch Erweiterung des Raumers durch gotische Spitzbögen und in wissenschaftlichen Betrachtungen durch die Einführung zw. Verwendung der Infenitesimalrechnung zum Ausdruck kam. Albert Einsteins und Karl Marxs waren die letzen grosse Ideen der abendländischen Kultur. Heute, nach cca. hundert Jahren, sind sie leere Symbole gewotrden, um die reale und/oder ideelle Kriege geführt werden.

El Casttivos Frage:
„können sie das d/dt adäquat ersetzen?“

betrifft ein derartiges Symbol, weil es ohne Argumentangabe nichts besagt. Als Kehrwert der Zeit kann man es bestenfalls als Frequenzsymbol der abstrakten Matematik betrachten.

- Er schreibt weiters:

„Mit Formeln können Sie Bücher füllen“

Dem stimme ich zu. Jene werden jedoch erst dann wertvoll, wenn man ihren Sinn versteht. Leider gibt es Viele, die die höhere Matematik kennen, das Einmaleins jedoch nicht beherrschen.

„Wissen sie, das man im Ingenieurswesen lineare Differenzialgleichungen Laplacetransformiert?“

Ich würde sagen „transformieren kann“. Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Laplace-Transformation
entnehme ich hiezu:

„Bei Anwendungen der Laplace-Transformation ist auch die Dimension der tranformierten Funktion F(s) von Interesse. .... Beispielsweise besitzt die Laplace-Transformierte eines Stroms I die Dimension einer Ladung Q.“

Diese kognitiv schwierige Erklärung besagt lediglich, dass die erwähnte mathematische Operation die Beziehung zwischen dem Strom I und einer zeitlichen Ladungsänderung int (dQ/dt) dt beschreibt.
Zitat:

„Wissen Sie was Wurzelortskurven sind?“

Meiner Ansicht nach ermöglichen diese, physikalische Vorgänge, die einer Bedingung f (X, t) = 0 genügen, grafisch durch verbundene räumliche Ortspunkte darzustellen. ( f (X,t) kann dabei eine beliebige räumliche Zeitfunktion sein).

Ralf Kannenberg hat geschrieben:
Zitat:

"Unendlich" ….ist nicht definiert - deswegen ist Ihre obige Aussage, "Unendlich" sei ein unbeweisbarer Begriff, lediglich eine öffentliche Dokumentation, dass Sie etwas beschreiben, wovon Sie nur unzulänglich Kenntnis haben.“

Dies ist zumindest zweckgebundene Wortspielerei. Wenn „Unendlich“ nicht definiert ist, wie will Herr Kannenberg die undefinierbare physikalische Realisierbarkeit dieses Begriffes beweisen ?

Dieses Problem behandelt auch El Cattino:
Zitat:

„beweisbar (sind) allerei Konvergenzkriterien. Das ist doch eigentlich schon eine Definition, zumindest eine ausschließende.

Er ergänzt jerdoch:

"Sie bestimmt nur, was unendlich nicht ist. Dieser Meinung El Cattinos schliesse ich mich an.

Abschliessend zitiere ich noch Galileos Einwand zu meiner Aussage:
Zitat:
Zitat:


Geld ist auch zum Betreiben des AC-Forums nötig. Es wurde gegründet, um Abstraktionen gegen Realitäten zu verteidigen. Wer ist daran interessiert ? Wer finanziert dies ? Wird Galileo darauf antworten ?

Den Herrn Katscher treiben diesmal ein paar ganz banale lebensweltliche Probleme um. Und wir wollen ihm doch Gelegenheit geben, das ganz rank und frei zu Ende zu bringen.“


Banale lebensweltliche Probleme führen (auch im Rahmen von Kulturen) zur Bildung temporärer Interessengemeinschaften. Eine von diesen ist auch das von anonymen Subjekten betriebene AC-Forum. Auch ihre Sprecher schützen sich aus unbeklannten Gründen durch Decknamen, vielleicht deshalb, weil sie taktisch jedwede Kritik von zur Schau gestellten Dogmen ins Lächerliche ziehen.

Meiner Meinung nach werden im AC-FOrum alle Versuche unterdrückt, die darauf hin zielen, Ideen zu diskutieren, die mit den Dogmen nicht konform sind. Eine solches Bestreben hat mit Wissenschaft nichts zu tun und entspricht eher politischen Zielen, die der Öffentlichkeit verschwiegen werden sollen oder müssen.

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Re: Diskussionskultur

Beitragvon Heinrich Katscher » Mi 10. Feb 2010, 01:11

http://www.relativ-kritisch.net/forum/v ... 0843#40843
Beitrag vom 10.02.2010, 00:38
galileo2609 hat Folgendes geschrieben:
08.02.2010, 23:53
Spenglers umfangreiches historisches und philosophisches Werk passt nicht mehr in unsere Zeit.


Ich bin erfeut über Galileos Meinungsänderung, seiner Aussage vom 05.02.2010, 01:27 gegenüber,
galileo2609 hat Folgendes geschrieben:

Dass er (Spengler) Mussolini feierte, passt zu den fehlerhaften historischen Ausführungen Spenglers ebenso wie zu seinen kruden 'philosophischen' An- und Einsichten.


Unklar ist mir, warum Oskar Spenglers Werk „Der Untergang des Abendlandes“ „nicht mehr in unsere Zeit passen soll.
Spengler analysiert die Entwicklung vieler afrikanischen, asiatischen, europäischen und amerikanischen Kulturen und kommt zu dem zeitlosen Schluss, dass alle sich frei entwicklenden Kulturen das gleiche Schicksal haben und im Verlauf von cca. 2000 Jahren zu Zivilisationen erstarren. Daraus zieht er für die „abendländische“ Kultur den Schluss, sie sei in einem durch Machtkriege charakterisierten Zivilisationsstadium angelangt.

Dass diese Wertung weder den Pionieren Amerikas, nocht den für ewige Zeiten geltenden Lehren der Komunisten oder den ein tausendjähriges Reich schaffenden Nationalsozialisten genehm sein konnte, ist klar. Weshalb sich jedoch Galileo deren Verleumdungen anschliesst, sollte er begründen.

Ursprünglich habe ich gefragt, welche Ziele das AC-Forum verfolgt und wer es finanziert. Statt einer Antwort kommt nun Galileo mit den Gegenfragen:

„Wer sind diese "anonymen Subjekte", die nicht nur Stalin, Hitler, Wilson finanzierten, sondern auch das Forum Alpha Centauri, und die damit "verschwiegene politische Ziele" verfolgen?“

Und

Welche Ziele?

Er weis bestimmt, dass es darauf keine stichfeste Antwort gibt. Weil er jedoch konkrét fordert:
Ich bin mir sicher, dass sie das noch deutlicher definieren können.

Will ich versuchen, zwei Gründe zu nennen.

Das Verhalten der AC-Betreiber kann wirtschaftlspolitischer Natur sein:

Jede von einer geistig sterilen Machtgruppe als falsch oder unbrauchbar abgekanzelte Idee kann von jener straflos missbraucht und (vielfach in abgeänderter Form) als eigene Hochleistung zur Schau gestellt werden.

Es kann jedoch auch einen gesellschaftspolkitischen Grund haben:

Jede private, staatlliche oder internationale Organisation ist an ihrem Erfolg interessiert. Jede Idee, die den Ruf einer solchen Organisation schmälern könnte, muss doher mit wissenschaftlichen Argumenten unterdrückt werden, um die der Organisation zufliessenden finanziellen Mittel nicht zu gefährden.

Indizien für solche Verhaltensweisen gibt es viele. Es sind dies jedoch nicht die Gründe, die Galileo im Sinn hat. Er weis bestimmt, dass Beweise für solche Gründe nicht erbracht werden können, solange die Nutznehmer dies nicht explizit zugeben.. Dies dürfte auch der Grund sein, warum er meine Frage, wem das AC-Forum dient und wer es finanziert, mit einer Gegenfrage beantwortet.

mfG
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Re: Diskussionskultur

Beitragvon Kurt » Do 11. Feb 2010, 23:39

Wie heisst dir Überschrift gleich wieder? Diskussionskultur!

Also ich meine ihr könntet dazu noch gewaltig beitragen.
Es ist bestimmt noch viel Spielraum vorhanden.
Es ist ein Feld um sich so richtig auszutoben (in der Kultur der Diskussionen)

Hier fürchtet sich wohl jemand vor einer Diskussion
http://www.relativ-kritisch.net/forum/v ... php?t=1689

Wofür steht eigentlich "relativ-kritisch"??

Vielleicht ist da auf das Wort relativ zu viel Wert gelegt?


Kurt
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Re: Diskussionskultur

Beitragvon Kurt » Fr 12. Feb 2010, 00:23

Kurt hat geschrieben:Wie heisst dir Überschrift gleich wieder? Diskussionskultur!

Also ich meine ihr könntet dazu noch gewaltig beitragen.
Es ist bestimmt noch viel Spielraum vorhanden.
Es ist ein Feld um sich so richtig auszutoben (in der Kultur der Diskussionen)

Hier fürchtet sich wohl jemand vor einer Diskussion
http://www.relativ-kritisch.net/forum/v ... php?t=1689

Wofür steht eigentlich "relativ-kritisch"??

Vielleicht ist da auf das Wort relativ zu viel Wert gelegt?


Kurt



Hm, Schreibsperre setzen und

"Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten"

-------------------------
btw Kurt,

ich kann dir auch noch ein Taschentuch rüberreichen. Gewöhne dich und die anderen Welträtsellöser einfach daran, dass die gleiche Augenhöhe einfach weit jenseits eures Blickfelds ist. Wenn wir mal einem crank wie Thim ein wenig Raum bieten, heisst das nicht, dass euer Unsinn zu wissenschaftlichen Höhen aufsteigt.

Ihr habt es in den entscheidenden Lebensjahren versäumt, euch dort Plätze zu erarbeiten.

Grüsse galileo2609
----------------------------------

und dann Weisheiten in die Welt setzen.
Ich bleib dabei, du fürchtest dich vor einer Diskussion zu diesem Thema.


Kurt
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Re: Diskussionskultur

Beitragvon Kurt » Fr 12. Feb 2010, 00:37

Kurt hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wie heisst dir Überschrift gleich wieder? Diskussionskultur!

Also ich meine ihr könntet dazu noch gewaltig beitragen.
Es ist bestimmt noch viel Spielraum vorhanden.
Es ist ein Feld um sich so richtig auszutoben (in der Kultur der Diskussionen)

Hier fürchtet sich wohl jemand vor einer Diskussion
http://www.relativ-kritisch.net/forum/v ... php?t=1689

Wofür steht eigentlich "relativ-kritisch"??

Vielleicht ist da auf das Wort relativ zu viel Wert gelegt?


Kurt



Hm, Schreibsperre setzen und

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btw Kurt,

ich kann dir auch noch ein Taschentuch rüberreichen. Gewöhne dich und die anderen Welträtsellöser einfach daran, dass die gleiche Augenhöhe einfach weit jenseits eures Blickfelds ist. Wenn wir mal einem crank wie Thim ein wenig Raum bieten, heisst das nicht, dass euer Unsinn zu wissenschaftlichen Höhen aufsteigt.

Ihr habt es in den entscheidenden Lebensjahren versäumt, euch dort Plätze zu erarbeiten.

Grüsse galileo2609
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und dann Weisheiten in die Welt setzen.
Ich bleib dabei, du fürchtest dich vor einer Diskussion zu diesem Thema.


Kurt


BorisM:

------------------------
Ohje, jetzt sollen wir uns sogar vor dem großen Kurt und seiner Genialität fürchten...kann mir mal jemand helfen, ich kann mir beim besten Willen keine Begründung für diese Kurtsche These vorstellen.
-------------------

(auch) Du kannst dir nutzloses Reden ruhig sparen, wo ist ein Beweis?
Kein Behaupteter sondern ein Logischer (echter).

Kurt
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Re: Diskussionskultur

Beitragvon Kurt » Fr 12. Feb 2010, 00:51

Kurt hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wie heisst dir Überschrift gleich wieder? Diskussionskultur!

Also ich meine ihr könntet dazu noch gewaltig beitragen.
Es ist bestimmt noch viel Spielraum vorhanden.
Es ist ein Feld um sich so richtig auszutoben (in der Kultur der Diskussionen)

Hier fürchtet sich wohl jemand vor einer Diskussion
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Wofür steht eigentlich "relativ-kritisch"??

Vielleicht ist da auf das Wort relativ zu viel Wert gelegt?


Kurt



Hm, Schreibsperre setzen und

"Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten"

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btw Kurt,

ich kann dir auch noch ein Taschentuch rüberreichen. Gewöhne dich und die anderen Welträtsellöser einfach daran, dass die gleiche Augenhöhe einfach weit jenseits eures Blickfelds ist. Wenn wir mal einem crank wie Thim ein wenig Raum bieten, heisst das nicht, dass euer Unsinn zu wissenschaftlichen Höhen aufsteigt.

Ihr habt es in den entscheidenden Lebensjahren versäumt, euch dort Plätze zu erarbeiten.

Grüsse galileo2609
----------------------------------

und dann Weisheiten in die Welt setzen.
Ich bleib dabei, du fürchtest dich vor einer Diskussion zu diesem Thema.


Kurt



Du traust dich nicht auf das Thema einzugehen.

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BorisM hat Folgendes geschrieben:
...kann mir mal jemand helfen, ich kann mir beim besten Willen keine Begründung für diese Kurtsche These vorstellen.

Kurt ist der Meinung, "Objekte fallen nicht gleichschnell. Eine Hohlkugel fällt schneller als eine gleich grosse Vollkugel.". Dass, so Kurts Welträtsellösung, "ergibt sich zwingend aus meinen Vorstellungen um die Abläufe in der "Natur"."
Selbst Josef Braunstein hat gecheckt, dass das so nicht ganz stimmen kann.

@Kurt: geh zusammen mit Sebastian töpfern!

Grüsse galileo2609
----------------------------

Da helfen auch keine "Ausflüchte" und Ablenkungsmannöver.
Wo ist der Beweis für "gravitatorische Blauverschiebung", wo??
Du hast keinen und willst dich vor einer Auseinandersetzung darüber drücken.


Kurt
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