Rudi Knoth hat geschrieben:Nun zu der Thematik der digitalen Spektralanalyse:
Als einziges analoge Signal kann man dies am Eingang des AD-Wandlers betrachten.
Entweder mal legt dort das Knotenpunktsignal an, oder das Signal nach der Diode.
Der Unterschied ist dann in der Frequenzskala zu sehen. Einmal sind 455 kHz als Bearbeitungsergebnis am Schirm dargestellt, einmal nicht.
Das ist identisch mit dem was sich in den Bildern zum Schaltplan des "Superhet", in den Plots, zeigt.
Die Breite der Linien gibt sogar einen Hinweis über die spektrale Reinheit dieser Schwingung(en).
Rudi Knoth hat geschrieben:Natürlich hat auch der Analysator eine Zeitbasis etwa in Form eines Quarzoszillator.
Analysator? Wohl eher eine Nachbildeschaltung/Software von mechanische Resonanzkörpern, hier LC-Kreise.
Rudi Knoth hat geschrieben: Etwa dem, der die Taktfrequenz des Prozessors erzeugt. Aus diesem kann man dann die Sinuskurven der einzelnen Frequenzen berechnen.
Wie jetzt, wie soll man aus dem Prozessortakt einzelne Sinuskurven berechnen/erzeugen ohne zu wissen welche man zu berechnen/erzeugen hat?
Rudi Knoth hat geschrieben:Die Berechnung für den Anteil einer Frequenz erfolgt prinzipiell nach
Was ist denn das für ein seltsames Gebilde?
Anteil einer Frequenz? Wo gibts den Frequenzanteile?
Frequenz ist die Aussage zur Periodendauer einer Schwingung, ist 1/T
Rudi Knoth hat geschrieben:Es werden die vom AD-Wandler gemessenen Spannungswerte mit den Funktionswerten der zu untersuchenden Frequenz multipliziert und dann die Ergebnisse addiert.
Wie weis man welche Signalfrequenz zu untersuchen ist? Da muss erstmaal bekannt sein welches Signal überhaupt auftritt, im SA sich nachgebildet.
Das macht man dadurch das man einen Schwingkreis über den ganzen Bereich durchstimmt und feststellt wo das Eingangssignal in der Lage ist diesen anzuregen, bei dieser Frequenz eine Schwingung aufzubauen.
Beim Elektronischen SA wirds auf Softwarebasis gemacht. Das ist im Prinzip identisch mit dem Wobbler/Empfänger der einen Schwingkreis durchstimmt.
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Die FFT zeigt das Gleiche wie ein SA und wie die Bilder im "Superhet".
In den Superhetbildern ist zu erkennen das ohne Diode sich keine 455 kHz-Schwinung ausbauen kann, nach der Diode sehr wohl.
Das Signal nach der Diode ist keine saubere Sinusschwingung, zeigt sich in den Bildern, zeigt sich im Bild der FFT, zeigt sich am Schirm eines SA.
Der Grund ist leicht ersichtlich, man braucht sich nur anzuschauen wie das Signal nach der Diode beschaffen ist und schon ist klar warum es kein sauberes 455 kHz-Sinussigal ergibt.
Fazit: der SA arbeitet identisch wie ein Empfänger, dargestellt durch den "Superhet".
Die Signale die bei der "Superhet-FFT" angezeigt werden werden im Superhet erst erzeugt, ebenso im SA /Wobbler.
Die Behauptung das diese Signale ja schon im Eingangssignal enthalten sind ist einfach nur falsch/lächerlich/naiv und kann mit wenigen Argumenten leicht widerlegt werden (ist hier ja schon mehrmals gemacht worden)
Heisst: seit Jahrzehnten werden falsche Beschreibungen in Fachbüchern/Internet usw. gemacht. Das gehört sich geändert. Schliesslich haben die Schüler/Studenten/Auszubildenden... ein Recht darauf die richtigen Vorgänge zu erfahren/gelehrt/dargestellt zu bekommen.
Kurt
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