Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Hier kann man seine Meinungen zum Forum und andere Neuigkeiten mitteilen

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Yukterez » Mi 21. Jan 2015, 02:10

Auftriebskraftwerk: 12000 € für gelogene 5 KW als Baukasten
Solarzellen: 10000 € für echte 5 KW fertig installiert

Da ich in nicht in einem Haus wohne sondern in einer Wohnung hause kommt keines von beiden in Frage, aber wenn ich mich entscheiden müsste würde ich trotzdem Nummer 2 nehmen.

Fakten der Fiktion vorziehend,

Bild
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Mi 21. Jan 2015, 02:50

Highway hat geschrieben:Aha, und wo kommen die 50 Watt aus dem Wasser her? Aus der Steckdose? Nein, die kommt vielleicht aus der Erdwärme, oder der Umgebenden Atmosphäre oder von der Sonneneinstrahlung, oder sonst einer Energiequelle wie bei jeder anderen Wärmepumpe auch! Aber niemals hast du diese Energie zugeführt du Milchmädchenrechner! Die wird dir frei Haus geliefert! Es geht um abgeführte Energie dividiert durch zugeführte Energie!
......
fallili hat geschrieben:...
Für eine Energiebilanz ist es auch völlig unerheblich das in verschiedene Energiearten zu trennen, aber wenn Du es willst kann man das auch noch machen.
Elektrisch: +550 J Kompressor und -550 J Generator
Thermisch: +50 J Auftriebsbehälter und -50 J Kompressor
...

Für dich ist das wohl unerheblich. Für den der den Strom bezahlen muss eher nicht! Aufgewendet werden 550 Joule, diese werden komplett zurückgewonnen und es fallen 50 Joule Gewinn an, die 50 J, die der Umwelt KOSTENLOS entzogen wurden! Also Eta = 600 J / 550 J = 1.09

fallili hat geschrieben:...
Gib Du wenigstens Deine Bilanzierung an wenn Du da etwas anderes siehst und behaupte nicht einfach
das man 550 J reinsteckt und 600 J rauskriegt
(Ich hab auch schon x-mal gefragt wie Du auf 600 J kommst?)


Hier entlang!


Ja: Es geht um abgeführte Energie dividiert durch zugeführte Energie!
Und wenn der Kompressor 50 J an die Umgebung abgibt und dann über das Wasser wieder 50 J in den Auftriebsbehälter reingegeben werden, dann summiert sich das zu Null!

Und wenn Du Deine 600 J mit einem Link bestätigen willst, in dem Du auf Deine eigenartige Anschauung verweist:
550 Ws (aus dem Generator) + die zur Seite gelegten 50 Joule (die zuvor abgeführte Wärme) sind wieviel?

Dann kann ich nur zum x-ten mal darauf hinweisen, dass es heißen muss:
550 Ws (aus dem Generator) + die zur Seite gelegten 50 Joule - (minus) die vom Wasser (oder Umgebung) abgegebenen 50 J sind wieviel? Was also, für jeden normalen Menschen einsichtig, wieder 550 J macht und daher niemals irgendwo 600 J auftauchen werden.

Aber nun reicht mir mit Dir.
Wer 50 J Wärme aus der Umgebung als KOSTENLOSEN Gewinn bezeichnet und dabei unter den Tisch fallen lässt, dass er 50 J durch den Kompressor als Wärme in die Umgebung abgegeben hat, ist nur mehr sträflich uneinsichtig!

Toller KOSTENLOSER Gewinn, wenn ich das zurückkriege was ich vorher abgebe!

Na ja - das ist nicht das erste Mal, dass Du nicht mal die simpelsten Zusammenhänge kapierst.
Und, bevor ich es vergesse - Deine Klimaanlagen die mit 2 kW elektrischer Leistung - 6 oder mehr kW Kühlleistung erbringen:
Das sind Wärmepumpen (wie auch der Kühlschrank). Die erzeugen keine 6 kW, die - ganz vereinfacht gesagt- "schieben" nur die entsprechende Wärmemenge von einem Ort zum Anderen.

Wenn es anders wäre, könnte man sich die ganze Diskussion um das Auftriebskraftwerk gleich sparen.
Man kauft sich so eine Klimaanlage (kostet nicht viel), die verbraucht nur 2 kW - liefert aber 6 kW an Leistung- davon verwende ich 2 kW um das Ding am laufen zu halten und 4 kW um meinen sonstigen Strombedarf zu decken.
OK - das geht nicht verlustfrei aber aus 6 kW krieg ich immer genug heraus um den Strombedarf zu decken - selbst wenn ich das nur mit einem Wirkungsgrad von 40% schaffe hab ich noch immer mehr an Strom als das Teil verbraucht.

Viele Grüße und bleib vor allem glücklich mit Deinem KOSTENLOSEN "Gewinn"
fallili
Zuletzt geändert von fallili am Mi 21. Jan 2015, 03:47, insgesamt 5-mal geändert.
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Mahag ist überall

Beitragvon fallili » Mi 21. Jan 2015, 03:00

Spacerat hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Auf diese Weise kann in Zukunft im Ruhrgebiet auch in den Stollen Öko-Strom erzeugt werden.
Bei diesem Vorhaben hat keiner etwas davon gesagt, dass tatsächlich Energie erzeugt wird bzw. wird "verheimlicht", dass mehr asl 100% davon durch die Pumpen wieder verbraucht wird. Öko-Strom bedeutet ja nicht nur "saubere" Energie, sondern vor allem auch möglichst keine zu verschwenden. Die Generatoren am unteren Ender der Fallrohre steigern also nur den Wirkungsgrad der gesamten Anlage, wodurch sie natürlich um einiges vieles wirtschaftlicher arbeitet. Ich habe damit kein Problem. Du vielleicht?

Doch ich hab schon ein gewaltiges Problem, weil alles Wasser, dass ich für die Generatoren nach unten fließen lasse, auch wieder nach oben pumpen muss. Der Sinn des ganzen aufwendigen und teuren Pumpensystems ist es ja, den Wasserspiegel unten in den Schächten eben nicht steigen zu lassen!
Und wie die Energiebilanz aussieht, wenn ich eine Wassermenge nach unten fließen lasse - dort el. Energie erzeuge und dann die selbe Wassermenge wieder nach oben pumpe , kann sich jeder (außer Highway) richtig ausrechnen.
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Phantasterei

Beitragvon rmw » Mi 21. Jan 2015, 08:09

Highway hat geschrieben:Es geht im Grunde auch nicht darum, ob das Teil wirklich zu 100% isotherm komprimiert. Es geht vielmehr um die theoretische Möglichkeit!

Dies theoretische Möglichkeit gibt es nicht das ist Phantasterei.

Highway hat geschrieben:...dann kann man theoretisch auch eine Maschine bauen, die konstant Wärme entzieht ohne das man Energie aufwenden mussse theoretische Möglichkeit gibt es nicht, das ist Phantasterei.

Diese Maschine gibt auch nicht das ist Zauberei.

Du hast jedweden Realitätssinn veroren. Du bist bei völliger Traumdeuterei gelandet.
rmw
 
Beiträge: 2203
Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Mi 21. Jan 2015, 12:50

Highway hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:...

Ja: Es geht um abgeführte Energie dividiert durch zugeführte Energie!
Und wenn der Kompressor 50 J an die Umgebung abgibt und dann über das Wasser wieder 50 J in den Auftriebsbehälter reingegeben werden, dann summiert sich das zu Null!...

Geht es dir noch gut? Du kannst 1 und 1 nicht zusammenzählen! Der Kompressor gibt nicht 50J ab sondern in Summe 550 J! Deshalb hat auch beispielsweise ein Elektromotor nach deiner Logik auch 0% Wirkungsgrad. 100% elektrische Energie rein, 90% mechanische Energie raus und 10% Wärmeenergie raus, bilanziert auch zu Null!


Aha - der beste Elektromotor wäre dann nach Deiner Logik also einer der 100 % elektrische Energie aufnimmt und 0 % Energie (in welcher Form auch immer) abgibt. Das wär ein energetische schwarzes Loch.
Was ein Wirkungsgrad ist, weißt Du also auch nicht!

HA HA HA HA HA HA HA HA HA HA HA HA
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Mi 21. Jan 2015, 12:54

Chief hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:...Man kauft sich so eine Klimaanlage (kostet nicht viel), die verbraucht nur 2 kW - liefert aber 6 kW an Leistung- davon verwende ich 2 kW um das Ding am laufen zu halten und 4 kW um meinen sonstigen Strombedarf zu decken.
OK - das geht nicht verlustfrei aber aus 6 kW krieg ich immer genug heraus um den Strombedarf zu decken - selbst wenn ich das nur mit einem Wirkungsgrad von 40% schaffe hab ich noch immer mehr an Strom als das Teil verbraucht.

...

Mit welcher Maschine willst du das machen? Das schaffst du niemals!

Das wäre das Gleiche wie wenn man behauptet, ein Stein kühlt ab und springt 1 m hoch!

Nach der Logik von Deinem Freund Highway geht das schon - bei dem nimmt eine Klimaanlage 2 kW elektrische Energie auf und gibt 6 kW in Form von Wärmeenergie ab!
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Mi 21. Jan 2015, 13:01

Spacerat hat geschrieben:*Frage an alle: Entspannt sich die Luft unter Wasser überhaupt vollständig beim Aufsteigen oder bleibt da noch ein Rest Druck über, der erst beim Durchstoßen der Wasseroberfläche verschwindet? Ist das möglicherweise auch noch davon abhängig, ob die aufsteigende Luft wärmer oder kälter als das umgebende Wasser ist? Im Netz finde ich darüber leider nichts.

Vollkommen entspannen wird es sich nicht, weil dazu der Behälter über die Wasseroberfläche steigen müsste (haben wir ganz am Anfang mal besprochen).
Und natürlich spielt die Wassertemperatur eine Rolle. Ich glaub es war Yukterez, der geschrieben hat, dass das Ding funktioniert wenn man kalte Polarluft und warmes Wasser verwendet. Die Luft müsste aber auch nach dem Verdichten noch immer kälter als das Wasser sein.
Aber das hat dann alles mit einem Auftriebskraftwerk nichts mehr zu tun, sondern wird eine "normale" Wärmekraftmaschine (vergleichbar mit einem Stirling-Motor).
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Mi 21. Jan 2015, 13:10

Highway hat geschrieben:Für mich ist das Thema abgeschlossen. Ich nehme für mich mit, dass es offenbar unmöglich ist einer Horde besserwisserischer Hobbyphysiker einen linksdrehenden Kreisprozess zwischen zwei isothermen, zwei Isobaren und die daraus folgenden Konsequenzen zu vermitteln. Physikalische Wahrheit ist keine Frage der Demokratie sondern eine Frage der Kenntnis um die Naturgesetze, und damit kann ich sehr gut leben. :mrgreen:
Wieder einmal sind alle anderen Geisterfahrer, nur Du hast als einziger auf der Welt die Thermodynamik verstanden die, nun nach Deinen "Beweisen", also die Konstruktion eines Perpetuum Mobiles doch erlaubt.
Das ist nun aber sehr angenehm, dass das Thema endlich abgeschlossen ist. Ein bisschen schade ist es allerdings schon - um weiterhin die Aussagen von Deppen zu hören, müsste ich ab nun also doch Dschungelcamp schauen.
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Leistungszahl vs Wirkungsgrad

Beitragvon Yukterez » Mi 21. Jan 2015, 14:30

Eine Wärmepumpe ist eine Maschine, die unter Aufwendung von technischer Arbeit thermische Energie aus einem Reservoir mit niedrigerer Temperatur (in der Regel ist das die Umgebung) aufnimmt und – zusammen mit der Antriebsenergie – als Nutzwärme auf ein zu beheizendes System mit höherer Temperatur (Raumheizung) überträgt.
Wärmepumpen und Kälteanlagen – z. B. Klimaanlagen und Kühlschränke – funktionieren als umgekehrte Wärmekraftmaschine. In der Fachliteratur wird bei diesen Geräten neben dem Begriff „Wirkungsgrad“ die Leistungszahl ε als Maß für die Effizienz verwendet. Die Herstellerangaben bezeichnen die Leistungszahl für Kälteanlagen allerdings oft als „Wirkungsgrad“. Die Wärmepumpe fördert die Wärmeenergie aus der Umwelt und bringt sie auf das gewünschte Temperaturniveau. Die dabei insgesamt bereitgestellte Wärmeleistung ist größer als die beim Verdichtungsprozess entstehende Wärmeleistung. Daher werden für diesen Prozess „Wirkungsgrade“ von über 100% erreicht. Typische Werte liegen zwischen 300% und 800%, was einer Effizienz (= Leistungszahl) von 3 bis 8 entspricht. Zur Vermeidung von Verwechslungen wird der thermische Wirkungsgrad von Wärmepumpen und Kältemaschinen als COP (engl. Coefficient Of Performance) bezeichnet, der kleiner ist als der reziproke Carnot-Wirkungsgrad.
Die Leistungszahl ε einer Wärmepumpe, englisch Coefficient Of Performance (COP), ist der Quotient aus der Wärme, die in den Heizkreis abgegeben wird, und der eingesetzten Energie. Bei typischen Leistungszahlen von 4 bis 5 steht das Vier- bis Fünffache der eingesetzten Leistung als nutzbare Wärmeleistung zur Verfügung, der Zugewinn stammt aus der entzogenen Umgebungswärme. Die Leistungszahl hängt stark vom unteren und oberen Temperaturniveau ab. Die theoretisch maximal erreichbare Leistungszahl einer Wärmepumpe ist entsprechend dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik begrenzt durch den Kehrwert des Carnot-Wirkungsgrads.
Bei adiabater Betrachtung der Wärmepumpe ist die Heizleistung die Summe aus der extern aufgenommenen Wärmeleistung (z. B. aus tiefer, warmer Erdsonde) und der elektrischen Leistung des Kompressors der Wärmepumpe, womit die Leistungszahl damit definitionsgemäß größer als eins ist.

Quelle: die Beste

Mit einer Wärmepumpe kann man auch heizen und mit einem Kühlschrank auch kühlen ohne dass man so ein Aquarium dazwischen schalten müsste. Steckdose kann ich trotzdem keine in die Heizung oder den Eiskasten einbaun um damit mehr Strom abzugreifen als ich einspeise, 800% hin oder her.

Die Kirche im Dorf lassend,

Bild
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mi 21. Jan 2015, 16:13

Highway hat geschrieben:Für mich ist das Thema abgeschlossen. Ich nehme für mich mit, dass es offenbar unmöglich ist einer Horde besserwisserischer Hobbyphysiker einen linksdrehenden Kreisprozess zwischen zwei isothermen, zwei Isobaren und die daraus folgenden Konsequenzen zu vermitteln. Physikalische Wahrheit ist keine Frage der Demokratie sondern eine Frage der Kenntnis um die Naturgesetze, und damit kann ich sehr gut leben. :mrgreen:

Die Naturgesetze eben kennst du nicht. Sondern deine Kenntnisse sind eine Verballhornung bis Parodie derselben. :(

Dein letzter Flop ist das Unverständnis des Prinzips eine Wärmepumpe, für welche du ja ohnehin aus Unwissenheit den Energieerhaltungssatz verletzt siehst.

In einer Wärmepumpe passiert folgendes ala Energieerhaltungssatz:

Q1(T1) + Wm = Q2(T2)

Q1(T1) Wärmemenge bei der niedrigen Temperatur T1
Wm Mechanische aufzuwendende Energie für den Kreisprozess
Q2(T2) Wärmemenge bei der höheren Temperatur T2

Das ist kein perpetuum mobile, denn aus der Energie Q2(T2) kannst du unter Nutzung des Temperaturgefälles T2 -T1 bestenfalls (theoretisch bei einem Wirkungsgrad von 100%) die mechanische Energie Wm zurückgewinnen.

Daher ist auch keine Anlage möglich, welche nach diesem Prinzip elektrische Leistung kontinuierlich vermehrt. Da der Anlagenwirkungsgrad kleiner 1 ist, kannst du auch hier nur eine ElektrischeEnergievernichtungsmaschine bauen.

Ein Kühlaggregat ist auch nur eine Wärmepumpe
Daß als Kühlleistung das zeitliche Q1(T1) und als elektrische Anschlußleistung W_m angegeben wird, ändert daran gar nichts. Man muß es eben nur zu interpretieren verstehen .

.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

VorherigeNächste

Zurück zu Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: hmpf und 8 Gäste